Hallo zusammen,
wir werden dieses Jahr unsere G1-Funkstrecken auf G2 umstellen.
Das bedeutet natürlich auch Mignons statt 9V-Blöcken und davon gleich die doppelte Anzahl.
Also brauche ich ein adäquates Ladegerät für die Akkus.
Anforderungen:
- möglichst viele einzeln steuerbare Ladeschächte
- ein Ladeprogramm, das mir hinterher die Kapazität numerisch anzeigt
- leise (das Teil steht in einer Kirche, da ist so ein 4cm-Quirl unakzeptabel)
Gibts so etwas überhaupt?
Das einzige Gerät, das ich bis jetzt gefunden habe und dem nahekommt, ist von Reichelt und hat 10 Schächte, aber auch einen Lüfter.
Gruß
Claus
Welcher Akkulader für EW G2?
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Ansmann Energy-Serie
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Der Fischer Amps ALC161 wäre eine sehr gute Wahl.
Zeigt den Ladestatus aber leider nur via LED an. -
Lader mit Kapazitätsmessung hat fischeramps auch:
http://www.fischer-amps.de/index.php?messgeraeteAllerdings kriegt man so halt nur die Hälfte Akkus auf 1HE unter...
der onk
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Warum nimmst Du nicht die Original-Akkus und Ladetechnik von Sennheiser?
Da wird zwar nach dem Laden keine Kapazität angezeigt, aber dafür werden die Sennheiser-Akkus auch als Akku erkannt und die Anzeige der Restbetriebszeit entsprechend angepaßt. Außerdem hat der Taschensender Ladekontakte, wird einfach in die Ladeschale gesteckt.
Lade Dir mal die Bedienungsanleitung runter, da steht einiges zum Thema Akkus drin.Gruß
Elektrikus
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Zitat von "Elektrikus"
Warum nimmst Du nicht die Original-Akkus und Ladetechnik von Sennheiser?
Da darf man sich dafür wieder den Kopf zerbrechen, wie man einen Haufen dieser "Designer-Ladegeräte" sauber ins Rack einbaut. Bastel-Wastel lässt grüßen...

der onk
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Die Sennheiser Ladegeräte passen in eine ADAM Hall absperrbare 2 HE Rackschublade mit Vollauszug, wenn man die Gummi-Füsse nicht montiert.

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Mag sein, daß sie da reinpassen, aber dann noch die Stromversorgung rein, Netzteile, den Kram roadtauglich fixieren - schick ist anders...
Nebenbei bemerkt, kommt der Spaß im Vergleich zu den (auch nicht gerade billigen) fischeramps Ladern auch ganz schön teuer. Der Fragesteller schrubte ja was von "möglichst viele Ladeschächte".
der onk
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Danke für die Antworten.
Der Original-Sennheiser-Lader scheidet aus - keine numerische Anzeige, nicht wirklich rackfähig - die 2HE-Schublade ist schon voll mit den Headsets, den Lavaliers und ein paar Kabeln und Ersatzteilen.
Da sieht der Fischer ct 41 schon besser aus - ist der lüfterlos?
GRuß
Claus -
Ein Kapazität Anzeige ist gar nicht so einfach zu realiesieren!!
Dazu muß der Akku geladen, definiert entladen, und anschließend wieder geladen werden...
Wenn man das nicht so macht, bekommt man nur die Kapazität angezeit die beim letzten Ladevorgang aufgenommen wurde angezeit...
Mein Tip: Ins Rack ein Ansmann bzw. Fischer Amps 19" Lader. Wobei ich jetzt nicht weiß ob Ansmann umlabelt oder Fischer Amps, sind auf jeden Fall die selber Geräte...
Zur Akkupflege im Lager bzw. Büro dann z.B ein: Energy 8 Prof. oder ähnliches Geräte.
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So,
ich wärm den Thread noch mal abschliessend auf.
Ich habe ein paar Alternativen ausprobiert und jetzt haben wir 3 IPC-1 von Conrad auf der Empore stehen. Die Geräte sind lüfterlos, haben eine numerische Anzeige und ein entsprechendes Programm zur Kapazitätsmessung - und einen akzeptablen Preis.
Damit können wir die Akkus von sechs Strecken gleichzeitig laden und wenn mal eins kaputt geht, ist das auch kein wirkliches Problem.
Gruß
Claus -
Warum eigentlich nicht gleich Batterien? Ich habe mit Akkus schon so viel Ärger gehabt. Gut wenn die neu sind, dann klappt das. Aber man sieht den Akkus ja nicht an, wenn die schon 100 mal geladen wurden. Batterien sind jedesmal neu. Das funktioniert.
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Hallöle,
wir benutzen für unsere 5 G2-Empfänger die original Sennheiser-Ladeschalen.
Gut..., der Einbau in eine Rack-Schublade kostet etwas Nerven und Arbeit, aber am Ende ist es eine saubere Lösung.
Das Rack steht meistens am Bühnenaufgang oder Backstage und so kann sich jeder Musiker seinen geladenen Empfänger entnehmen und wieder zum Laden reinstellen.
Die Ladeschalen befinden sich in einer 3HE-Schublade, so das sie auch bei eingestellten Empfängern geschlossen werden kann.
Darunter befindet sich eine 2HE-Schublade für den Transport der Empfänger und der Funk-Mikros. -
Hallo Akku-Experten,
harro kleffmann:
Bei den Sendern mit 9V-Block sind wir auch wieder von den Akkus abgekommen, die Dinger sind trotz teurem Ladegerät und regelmäßigem Fahren von Entlade- und Ladezyklen zu unzuverlässig, auch die teuren 260 mAh-Akkus.
Bei den AA-betriebenen Sendern sehe ich durchaus eine Chance, auf Akkus zu wechseln.@Alle
Ich möchte nochmals auf die Thematik bei Sennheiser hinweisen, hier ein Zitat aus dem Manual:
"Um größtmögliche Betriebssicherheit zu gewährleisten,
sollten Sie für den Akkubetrieb nur das Akkupack
BA 2015 verwenden. Laden Sie das Akkupack stets mit
dem Ladegerät L 2015. Sie erhalten beides als optionales
Zubehör.
Das Akkupack verfügt über einen integrierten Sensor.
Dieser wird über einen dritten Kontakt von den Elektroniken
des Senders und des Ladegeräts abgefragt. Der
Sensor ist für folgende Steuerungszwecke unbedingt
erforderlich:
- Berücksichtigung der unterschiedlichen Spannungscharakteristika
von Primärzellen (Batterien) und
Akkus. Batteriezustandsanzeigen in den Displays,
Batteriezustandsübertragung zu den stationären
Empfängern und Ausschaltschwellen am Betriebszeitende
werden entsprechend korrigiert. Akku-Einzelzellen
werden wegen des fehlenden Sensors nicht als
Akkus erkannt."Bei der Verwendung von Standard-AA-Akkus wird also der Ladezustand am Empfänger als zu gering angezeigt. Das könnte irgendwann panische Reaktionen und unnötige Aktionen hervorrufen (Wechsel des Mikrofons oder der Batterien). Ob es das Wert ist, muß jeder für sich selbst entscheiden.
Gruß
Elektrikus
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Zitat
Das Rack steht meistens am Bühnenaufgang oder Backstage und so kann sich jeder Musiker seinen geladenen Empfänger entnehmen und wieder zum Laden reinstellen.
Für Tourbetrieb sicher eine Alternative.
Aber ich arbeite in einer Kirchengemeinde mit, also HKS.
Das bedeutet: stationärer Betrieb ohne die Erfordernis von Rackfähigkeit.
Und das bedeutet auch, dass unser Material kein Geld einspielt, höchstens sehr indirekt über das allgemeine Spendenaufkommen als Resonanz auf unsere Veranstaltungen.
Zur Finanzsituation habe ich in dem Orgel-Thread schon was geschrieben.
Im Ergebnis müssen wir sehr genau darauf achten, ob wir für eine Ausgabe einen angemessenen Gegenwert erhalten.
Die Sennheiser-Station kostet mit einem der erforderlichen Akkupacks etwa 200 Euro - das ist mir für die gebotene Leistung zu teuer.ZitatWarum eigentlich nicht gleich Batterien?
Dann rechne ich mal:
Wir haben grob geschätzt 100 Einsätze der Funkstrecken im Jahr.
Dabei werden zwischen drei und 10 davon benutzt, im Schnitt fünf.
Macht also 1.000 Akku-Verwendungen.
Bei einer fünfjährigen Nutzungsdauer der Ladegeräte bedeutet das etwa 3 Cent je Ladevorgang ohne Stromkosten.
Ein Akku kostet etwa 2 Euro und hält konservativ geschätzt 100 Einsätze, macht 2 Cent je Einsatz, zusammen 5 Cent.
Das ist nur die Kostenseite, der anfallende Batteriemüll ist bei den Mengen aber auch schon eine Berücksichtigung wert.Zitathier ein Zitat aus dem Manual
Ja, das haben die wirklich schön geschrieben.
Bei den G1 habe ich mal nachgemessen: Die nehmen etwa 35mA auf. Mit 150mAh aus einem 9V-Block komme ich also in der Theorie gut 4 Stunden hin, in der inzwischen sechsjährigen Praxis auch.
Die G2 habe ich noch nicht gemessen, gehe aber davon aus, dass die auch nicht viel mehr verbrauchen, also z.B. 400mWh. Zwei AA-Akkus haben 2 * 1,2V * 2.000mAh = 4.800mWh. Das sollte also für 12 Stunden reichen, auch ganz ohne Blick auf die Anzeige im Display.
Nach jedem Einsatz kommen die Akkus ins Ladegerät, wenn die gemessene Kapazität unter 2.000mAh sinkt, werden sie ausgesondert.
Deshalb wollte ich auch unbedingt ein Ladegerät mit numerischem Display.
Gruß
Claus -
Jetzt habe ich die G2 auch mal gemessen, genauer einen Taschensender SK 100 mit angeschraubtem MKE2. Die Stromaufnahme liegt bei 175mA@1,2V, also 175 * 1,2 * 2 = 420mW. Da lag ich mit der Schätzung ja schon ganz gut.
Und noch die Stromkosten fürs Laden: Der Lader verbraucht im Leerlauf und beim Entladen gar nix. Beim Laden mit vier Zellen im gleichzeitigen Ladebetrieb knapp 10W sowie 7W, wenn mindestens eine Zelle gerade entladen wird - intelligentes Management. Ein Testzyklus mit Laden-Entladen-Laden dauert ca. 48 Stunden. Davon entfallen grob geschätzt 32 Stunden aufs Laden, also vereinfacht gerechnet 32 * 10 / 4 = 80Wh, damit weniger als 2 Cent.
Unter dem Strich also maximal 7 Cent je Einsatz.
Ich denke, für unser Anwendungsprofil haben wir die richtige Entscheidung getroffen.
Gruß
Claus