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ELA Anlage

  • drummer.max
  • 22. März 2007 um 13:43
  • drummer.max
    Beiträge
    93
    • 22. März 2007 um 13:43
    • #1

    Bei uns in der Stadt soll in einer neugebauten Galerie eine Ela/100V Anlage verbaut werden.
    Jetzt mal allgemein gefragt ist es mitlerweile überhaupt möglich Live Musik(Streichquartet und auch mal eine Jazzband) und Konservenmucke bei ordentlichem Klang wenn auch leise zu übertragen!?
    Ein Redner sollte ja kein Problem sein, oder klingt auch derdann sehr bescheiden??
    Oder sollte/muss man dann auf Material im VT bereich zurückgreifen.
    Ws sollen zwei Stockerke mit etlichen Räumen beschallt werden!

    Eingebaut werden soll:

    EV EVID C4.2
    oder Penton RCS 6/TCoax
    oder EV EVID 4,2TW

    Ich wurde hinzugezogen da auch eben mal was Live drüber laufen soll und der Architekt /Planer nicht darüber nachgegacht hatte und die die dann in die Räumlichkeiten sollen alles andere als zufrieden sind!

    Weiterhind würde ich gerne wissen ob die JBL MS26 für diesen Zweck geignet wären(hinter XTI 1000 und dbx 640 davor dann Pult etc.)

    ODER muss/ sollte ich denen sagen das dann für die paar VA(mit Mive Musik) im Jahr entsprechendes Material zugemietet werden muss!

    Gruß und danke für Antworten!!

    Einmal editiert, zuletzt von drummer.max (22. März 2007 um 19:05)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 22. März 2007 um 14:55
    • #2
    Zitat von "drummer.max"

    Bei uns in der Stadt soll in einer neugebauten Galerie eine Ela/100V Anlage verbaut werden.
    Jetzt mal allgemein gefragt ist es mitlerweile überhaupt möglich Live Musik(Streichquartet und auch mal eine Jazzband) und Konservenmucke bei ordentlichem Klang wenn auch leise zu übertragen!?
    Ein Redner sollte ja kein Problem sein, oder klingt auch derdann sehr bescheiden??


    Das Vorurteil, über eine 100V-Anlage wäre der Klang "bescheiden", kommt wohl daher, daß es hier einfach sehr viele ELA-Billigsysteme gibt.

    Grundsätzlich gibt es sehr hochwertige 100V-Übertrager (sowohl für Verstärker als auch für Lautsprechersysteme), die uneingeschränkt auch musiktauglich sind (kosten dann eben etwas mehr ...).
    Für den SK-Cardioidstrahler wird z.B. ein sehr hochwertiger 80-Watt-Übertrager (hergestellt von Haufe) angeboten, der - betrieben an einer vernünftigen Endstufe - eine hochwertige Musikübertragung ermöglicht.

    Sofern es wirtschaftlich sein soll, kann es dann bei Bass-Systemen (wenn tiefe Frequenzen z.B. < 50 Hz übertragen werden sollen ...) problematisch werden, da die Übertrager dann recht groß (und teuer) werden können.

    100V-Technik spielt immer dann eine wichtige Rolle, wenn sehr große Entfernungen mit LS-Leistungen überbrückt werden müssen ... welche Technologie (also 100V oder niederohmig) sinnvoller ist, hängt immer vom Einzelfall ab (dicke LS-Leitungen sind ab gewissen Längen nicht billig ... :? ).
    Alternativ könnte man auch die Verstärker dicht bei den Lautsprechern plazieren und größere Entfernungen dann über symmetrierte Leitungen (d.h. mit Line-Pegel) übertragen, was manchmal - aber auch nicht immer - sinnvoller sein kann.

  • drummer.max
    Beiträge
    93
    • 22. März 2007 um 19:15
    • #3

    In dem Speziellen Fall ist es so das etliche EVID C4.2 instaliert werden sollen als AMP ein Dynacord DPA 4225 hinter einem Dynacord DPM4000.

    Da ich mich in dieser Sparte nicht auskennen, sind da die Übertrager schon dabei, wenn nicht welche genau und wieviele wären für 44 Lautsprecher nötig!?
    Reicht da ein Amp überhaubt aus?

    Weiterhin finde ich es sinnvoll ein größeres Modell zu wähle, EVID C8.2 wäre zwei Wege Systhem (8"/1") im vgl zu 4"/0,75" .

    Was wir halt jetzt noch tun könnten wäre Schadensbegrenzung zu betreiben da der Einbau(LS Leitung ) schon begonnen hat und der Architekt sich ein Dreck um den Benutzer schert, hauptsache es sieht gut aus!!
    Was das Budget noch hergibt ist die andere Sache ,aber man spart dann im nachhinein wieder ein Haufen Geld!!

    Ich wurde heute(22.03) zu Rate gezogen da man mich ja von Livegeschichten kennt!
    Was man verbessern könnte soll ich so früh wie möglich bekannt geben, am besten vor Wochen:evil:
    Ich persöhnlich habe mich aber mit der ELA technik noch nicht wirklich beschäftigt!


    Gruß

  • wora
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    • 22. März 2007 um 23:00
    • #4

    wie SK schon schrieb, ist der ruf der ELA anlagen wohl eher wegen den billiginstallationen so schlecht...
    oder wegen den "fachleuten", die solche anlagen normalerweise installieren. ich hab da schon einige kennengelernt, leider haben die meisten nicht so den großen plan einstecken ;)
    es gibt definitiv gut klingende ELA anlagen!
    aber die sind leider in der minderzahl.
    anyway...

    ob die EV speaker gut sind kann ich nicht sagen, hab sie noch nie gehört.
    der vorteil von kleinen membranen ist der breitere anstrahlwinkel, so das mehr zuhörer mit höheren frequenzen versorgt werden. bei sprache nicht ganz so wichtig, bei hochwertiger musikwiedergabe jedoch sehr.
    wenn die musik relativ leise übertragen werden soll und die deckenhöhe nicht zu hoch ist sehe ich keine probleme mit der widergabe. nen fetten bass sollte man aber natürlich nicht erwarten.

    wenn du dir das datenblatt mal anschaust, also da steht "Transformer: Yes".
    also brauchst du bei den speakern keine extra übertrager, die sind im speaker eingebaut.
    was die anzahl der verstärkerkanäle angeht:
    gibt es denn verschiedene beschallungszonen?
    z.b. verschiedene stockwerke oder raumbereiche?
    dann würde ich mich bei den kanälen erstmal danach richten, um sowohl flexibel zu sein was die signalwidergabe in die verschiedenen bereiche angeht als auch die unterschiedliche lautstärkeregelung, die dann ohne großen aufwand nachträglich realisierbar ist.

    die boxen sind übrigens für den amerikanischen 70V standard ausgelegt.

    und wie sieht es denn mit notfalldurchsagen aus?
    müssen die auch über die speaker?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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