- Messung des 1086 & HK mit 16 Ohm Variante, Oberton 8 Ohm (wenn bei den 16 Ohm Messungen 3dB addiert werden, schrumpft der Vorsprung zusammen (+5 dB gibts dann nicht mehr, im Vergleich bleiben ca. 1 bis 2 dB)).
- Oberton ist ein 60°H/40°V Horn (Gewinn auf Achse durch Bündelung), das H100 ist ein 90°/75° Horn -> Energie wird auf wesentlich größeren Bereich verteilt.
- Größe des Horns und Kontur (Hornverlauf).
BMS Trennfrequenzen
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Zitat von "20Hertz"
Einfach ein Häkchen bei "Add filename and date" setzen, dann klappt's auch mit der Legende.

argh, wenn ich dich nicht hätte... danke. -
Ja, muss ich mir mal merken.
Ich hab's mit Screenshot gemacht.20Hertz: Ist OK, rennt ja nicht weg.
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Moin,
könnte man die Senke um 900 Hz beim HK- Horn als "Ladungsschwäche" interpretieren?
@ Martin: welche Flankensteilheiten setzt Du ein? Ich habe den 4552ND am XT1086 dann letztendlich bei 1500 Hz aktiv getrennt, doch das hat sich natürlich mit dem von mir verwendeten 12" (noch lauter als Deiner) so ergeben (Abstrahlung/praktische Belastbarkeit/ Klang).
Das HK- Horn geht bedingt durch seine Länge etwas tiefer als das XT1086, doch ob man das nutzen kann (siehe Frage oben)? Wie der 1" nun klingt, darüber entscheidet gerade die Strahlungsimpedanz, und deren Welligkeit, die allerdings generell niemand misst. (Außer Michael Makarski, der aber mit 2" Hörnern). So bleibt uns nur das Ohr und praktische Erprobung um uns den Feinheiten zu nähern, die der Amplitudenschrieb eben nicht zeigt. Ich nehme einmal an, daß Du bei der Änderung der Trennfrequenz auch die Phase beachtet hast. Kommt es dagegen zu Auslöschungen fällt natürlich der Klirr von 12" und 1" Treiber besonders auf, wenn der Grundton sich auslöscht. Ich betrachte es je nach 12" nicht als Beinbruch, oder no go, eine 12"1"- Kombi um 1500 Hz zu trennen, das Ohr misst mit. Auch die Abstrahlverhalten von 12" und 1"- Horn verhalten sich nie optimal, und solange der Sprung bei der Trennung im Rahmen des "Tannenbaums" bleibt den 12"er und 1" Horn schon alleine zeigen... . Zudem hast Du ja keine Schwerpappe verbaut, sondern einen lauten Mitten 12". Da muß "Tieftrennwahn" nicht unbedingt zum Ziel führen. Bei einem Top für Livebeschallung kommt da auch ein leistungsfähiger 1,5" schon mal in Bedrängniss, die spektrale Leistungsverteilung bei Liveband- Beschallung ist schon anspruchsvoll. Und wenn der vielleicht "etwas hoch" getrennte 12" im Grenzbereich doch besser klingt als ein tiefgetrennter 1", dann ist die höhere Trennung eben besser und die richtige.
Also nichts Neues, aber seien wir doch froh, daß wir uns überhaupt den Luxus erlauben können bei unglaublich tiefen Frequenzen zu trennen, und sagenhafte 3,5-4 Oktaven mit einem 1" Treiber bei gutem Klang und erheblichen Pegeln wiedergeben zu können, Ich kann mich an Zeiten erinnern, da klangen in der Not bei 2,5 kHz getrennte 12"1"- Kombis schon bei mittlerem Konservenpegel wie eine Konzert für Dampfpfeife und Kreissäge. Gesangwiedergabe live undenkbar, nach heutigen Maßstäben.
Bleibt die Flankensteilheit.... ich bin neugierig
Gruß
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Zitat von "Bernd Häusler"
Moin,
könnte man die Senke um 900 Hz beim HK- Horn als "Ladungsschwäche" interpretieren?
Nicht mehr als bei den anderen Hörnern auch. Ich denke es hat damit zu tun, dass die Hornmundfläche wird soweit es geht minimiert wird. Damit wird der Frequenzgang am unteren Übertragungsende welliger, das kann jeder mit einem Mittelton- oder Basshorn in einer der gängigen Simulationen ausprobieren. Gemeint ist, dass die Resonanz dort weniger bedämpft wird.
Das macht idR nicht soviel aus, da ja ohnehin höher getrennt wird.
Das Oberton hat iGgs. einen recht großen Mund, damit klappts untenrum besser und wie Du mit dem Verweis auf den Makarski ja angemerkt hast, die Kontur spielt auch eine Rolle.
Wenn man es nun genau wissen wollte müsste man den Treiber mal am PWT messen (irgendwann, wenn Zeit ist und die laufenden Projekte abgeschlossen sind, werde ich auch das mal machen). -
N'abend,
Nun ich will es mal ganz plakativ formulieren.
Trennen tu ich jetzt ganz einfach bei 1,6k mit jeweils 24db/oct. Und nun springt einen die Box förmlich an, verglichen mit dem was sie bei 1-1,2k Trennfrequenz brachte. Haben wir letzten Dienstag beim anhoeren mit CD noch vieles auf die Abmischung und zuviel Hall geschoben - jetzt gibt es ein richtig schoenes Mittenbrett. Fast bin ich selbst ein bissl erschrocken wie die Tops jetzt rangehen. Dabei trenn ich nur 400Hz hoeher. Naja und siehe unten, ein paar Phasenspielchen am Controler konnte ich wieder abdrehen.
Phase haben wir damals versucht zu beruecksichtigen, mussten aber ein wenig am Controler rumtricksen. Jetzt verzoegere ich einfach den Woofer um 20cm und gut is es. Hier passt es jetzt auf jeden Fall besser. Gibt sowohl fuer die Response als auch bei der Phase eine schoene Kurve. Phase steigt in dem bereich schoen gleichmaessig an, ohne dass ich den Ht drehen muesste oder sonstige Spielereien. Auch keine Einbrüche und darunter kein Kammfiltereffekt. Vor allem klingt es jetzt. Das verwaschene Klangbild, das ich bei hohem Pegel erwaehnte ist weg. Das war definitiv der BMS der da zu rotzen anfing.
Nun kann man sich natuerlich gedanken machen, vielleicht doch einen neueren Treiber einzusetzen (so ein 4552 waer schon interessant
), aber jetzt bin ich mal froh mit Minimalaufwand ein funktionierendes Setup stehen zu haben.
Messungen neben der Achse stehen allerdings noch aus
cu
martin -
@ Ansch: naja, wenn er nun bei 1- 1,2k getrennt hatte spielte die Senke vielleicht doch eine Rolle, aber nun ist alles gut.
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Naja, "alles gut" ist relativ. So ein 8M400 fuer die Mitten waer vielleicht auch schoen

Interessant, dass sich das ganze ganz gut mit der Kurve von Ansch deckt, obwohl der Treiber ein anderer ist.
Als die Tops gerade fertig waren und wir am Controler ohne Messung nach Gehoer drehten, landeten wir bei der Trennung auch >1,4k.
Gehoermaessig hatte ich damals den Eindruck es passt besser. Haett ich mich gleich drauf verlassen sollen.cu
martin -
Zitat von "Bernd Häusler"
@ Ansch: naja, wenn er nun bei 1- 1,2k getrennt hatte spielte die Senke vielleicht doch eine Rolle, aber nun ist alles gut.
Ja, stimmt (aber deswegen schrieb ich ja auch idR).
Wobei 1kHz schon arg tief sein mag. -
Hallo,
Naja, die Mundfläche des HK Horns ist doch auch recht üppig. Das sind so ca 240x240mm, also eh fast mehr als beim Oberton?
Vielleicht is es ja dann doch die Kontur.Die Kurve am Oberton sieht wunderbar aus im vergleich zu den anderen Hoernern. Ich werde das Horn mal probieren. Interessiert mich jetzt. Auch wenn ich mit der hoeheren Trennfrequenz gut leben kann. Der 12er ist braver als erwartet.
Allerdings ist das Oberton Horn ein 90x75?
Ich haette halt gern die 60x40 beibehalten...cu
martin -
Es ist das ganz große 1"Oberton gemeint und das ist mit größerer Länge und mit größerer Mundfläche als das HK versehen (42cm breit, 27 cm hoch, 30 cm tief). Es ist ein 60° H und 40° V Horn. Die Kontur ist auch um einiges gefälliger. Das Problem ist, dass es beim Vertrieb wohl nicht erhältlich ist (nicht vertrieben wird), da OEM.
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Moin,
Zitat von "martin"
Ich haette halt gern die 60x40 beibehalten...tja... übrigens, so wünschenswert ein zusätzlicher Konusmitteltöner auch sein mag, das Abstrahlverhalten der Box ist dann nur schwer in den Griff zu bekommen. Auch wenn Dynacord auf der PLS neue kleine 3- Wege Tops präsentiert hat, halte ich das im 1*12" - Segment für Unsinn und empfehle auf ausreichend große HT- Hörner und Treiber zu setzen. Dem Abstrahlverhalten zuliebe. Bei 15" Fullrange, mit dann auf Basswiedergabe ausgewähltem 15" kann das schon sinnvoller sein, doch Dynacord befriedigt wohl eher den Kundenwunsch nach "den guten alten" 3- Wege Tops "die ja so gut klangen".
Gruß
PS/EDIT/ANHANG Das große Oberton- Horn wäre natürlich eine gute Wahl für tiefe Trennungen, doch führt auch zu (bau-)tiefen Tops. .... immer diese Kompromisse.... Nicht nur in diesem Zusammenhang finde ich die 1,6k- Trennung undramatisch.
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Hallo,
Die 1k6 sind eh OK. Ich bin halt auch ein bissl paforum geschaedigt.
Getrennt muss so tief wie nur irgend moeglich werden, jede membran die groesser als ein Handteller ist, kann weder Bass noch Mitten - das prägt ueber die Jahre
Noe, ich bin jetzt wirklich zufrieden und war heut eh wieder draussen im Saal zum Speaker Tätscheln und ein bissl sheryl crow ueber die Anlage zu schicken

cu
martin -
kann man den "anspring-faktor" (stimme ist weit vorne, und so "plastisch") irgendwie messen? was könnte da das kriterium sein?
ich kenne den effekt auch von bms 4554 an 18sound xt1464.... (und von anderen treibern natürlich aber meistens mit größerer membran). -
= kompression im bereich 1...2 (,5) K
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edit schwuppdiwupp
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Dazu einige Fragen:
- Kannst Du exakter beschreiben, was Du mit Strahlungsdruck meinst?
- Warum Frequenzweiche, wieso diese Werte?
- Hast Du Dir nur den HT angehört mit dieser Weiche? Wenn ja welche Aussage erhoffst Du Dir davon?
- Warum hast Du ungegatete Messungen verwendet?
- Wozu die starke Glättung?
- Welche Aussage hat unter diesen Voraussetzungen der Wasserfall?
- Das alte Horn ist kein CD-Design, sondern weist eine zu hohen Frequenzen zunehmende Bündelung auf?
- Stimmen die Pegel untereinander?Ich schreibs mal vorsichtshalber dazu: Das soll kein persönlicher Angriff oder sowas sein (hier im Forum driftet alles ja schnell ins persönliche...), sondern nur Fragen, um die Motivation für exakt dieses Vorgehen zu ergründen.
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... nichts für ungut, es war nur eine Idee, was den "Anspring-Faktor" von Fabian evtl. mitverursachen könnte.
Diese quickndirty-Messungen hatten einen anderen Hintergrund und dienten lediglich der Visualisierung - aber führen natürlich auch vom Thema "BMS-Trennfrequenzen" weg. Das möchte ich lieber vermeiden :wink:Viele Grüße
Lok1414 -
Wegnehmen hättest Du die Messungen jetzt auch nicht müssen. Ich hab' ja nur gefragt, das ist eigentlich nichts Ungewöhliches.
Zum Thema hats ja gepasst, da es ja um den 4550 ging. -
ich würde dich auch bitten, dass du die messungen nochmal postest, aber eben gefenstert (und dadurch hoffentlich vergleichbar).
danke schonmal. -