@ Kracky
Jetzt überleg mal, wie man bei einem Kompressor umdenken muß, um eine Snare kürzer zu machen. ( Nebengedanke: es geht mit einem Kompressor speziell bei dieser Fragestellung sehr gut, denn wenn die Snare mal einen Schlag zu leise angespielt wird, um den gewünschten Kompressionsverlauf auszuführen, ist sie logischerweise auch zu leise, um die Stimme zu überdecken
)
Sprache / Gesang besser hervorheben
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Würde sagen hoher Ratio und arbeiten über den Attack ab dem richtigen Threshold mit langem Release, läßt dem Attack entsprechend kurz das Snaresignal durch und killt es dann.
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So hätte ich das auch gesagt. Den Attack so einstellen, dass das gewünschte Snaresignal durchkommt und dann das Wooooum so stark komprimieren bis ich degewünschte Lautstärke erreiche. Den Releas muss man so einstellen dass ersowohl das gesamte Wooooum abdeckt, aber vor dem nächsten Anschlag wieder aufmacht. Den Gain kann man bei 0dB lassen. So bleibt nur noch die Frage des Thresholds, der muss natürlich so liegen, dass der Kompressor auch anspricht wenn ich auf die Snare schlage.
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Jepp, beide Volltreffer. Man muß sich einfach von dem Dogma, das unsinnigerweise auch in manchen Büchern steht, befreien, es müsse die Attackzeit für perkussive Signale immer kurz sein. :roll: Wenn man es zum ersten mal macht, dann am besten so:
Zuerst Attack ganz kurz, Release mittellang machen. Ratio 6:1 - 8:1 Treshold so weit runter drehen, dass die Snare gerade platt gemacht wird ( mitsammt dem "oing" natürlich ) Absenkung darf gerne 12 - 15 dB sein.
Danach die Attackzeit sehr viel langsamer machen, sodass das "Tök" schön ( unkomprimiert ) durchkommt, das "oing" aber satt komprimiert wird und die Releasezeit dem Tempo entsprechend so kurz ist, dass der Kompressor sich bis zum nächsten Schlag wieder erholt hat.
Viel Spass :wink:
PS:
Die Methode darf gerade in kleineren locations, in denen noch viel "Naturoing" zu hören ist, gerne sehr drastisch angewandt werden. Das "Beschallungsanteiltök" kann dann gerne eine kleine Hallfahne vertragen. -