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Tips beim Abmischen von Kapelle

  • Wessi
  • 19. Mai 2009 um 21:14
  • Wessi
    Beiträge
    343
    • 19. Mai 2009 um 21:14
    • #1

    Hallo

    Also kurze Beschreibung der Lage:

    Ein Kumpel spielt in einem Musikverein. Dieser hat mich sehr kurzfristig gefragt ob ich an 3 Abenden die Tanzmusik abmischen kann. Bläser, Keyboard, Sänger, Gitarre und Schlagzeug.

    Das Material stellt der Verein (nichts tolles aber es geht).

    Ich hätte das nie angenommen aber sie haben keinen anderen bekommen und haben auch nichts besonders viel Geld. Der der das sonst macht ist leider ernsthaft erkrankt.

    Könnt ihr mir so ein paar kleine Tips geben wo ich drauf auchten muß und kleine kniffe zum einstellen der einzelnen Musikern?!

    Ich mache sonst eher Licht oder halt Ton aber da nichts wirklich anspruchsvolles.

    Danke schonmal für eure Hilfe

  • treibsand
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    1
    • 19. Mai 2009 um 22:06
    • #2

    1. betrinken
    2. unaufmerksam sein
    3. machen!

    Mein Tip ist tatsächlich nur, nicht darüber nachzudenken, sondern es einfach zu machen. Je mehr du dich auf "guten" Sound konzentrierst, umso schlechter wird es.
    Tanzmusik ist meistens sehr sparsam, was das Monitoring angeht. Da musst du dich halt nur darauf 'konzentrieren', dass das Publikum seinen Spass hat. Der Ret ist egal. Es ist nicht wichtig, wie es klingt, sondern nur, dass die Leute tanzen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • dienervt
    Beiträge
    608
    • 19. Mai 2009 um 22:23
    • #3

    vorher Mischer und Siderack reseten (Alle Regler auf Null- bzw Mittelstellung)
    so arbeitet es sich leichter.
    Wenn die vorher Mikros stehen, die Monitore einpfeifen
    Mischer ordentlich beschriften
    Anfangen mit Schlagzeug (Bassdrum zuerst), dann die restlichen Trommeln
    Dann Gitarren, Keyboard, dann Gesang. anschließend Monitore.
    Bassdrum besser gaten, sonst verzweifelst Du an der Rückkopplung
    Lieber nur 2-3 Monitorwege sauber mischen statt 4 oder 6 oder mehr mit laufenden Pfeifen
    Monitore beschriften (z.B, zwei Klebestreifen für Weg 2, etc)
    Mikros so stellen wie die Regler am Mischer liegen (erspart Umdenken)
    Monitore nach der Reihe plazieren (erspart Umdenken)
    Sind es mehrere Bands, überlegen, welche Mikros/Kanäle gemeinsam benutzt werden.
    Pulteinstellungen dann notieren.
    Effektgerät anschließen und testen, bevor die Band kommt.
    Der Band sagen, daß man Anfänger ist

    Viel Bass ist durch nichts zu ersetzen- außer durch noch mehr Bass. http://www.DienerVT.de

  • Wessi
    Beiträge
    343
    • 20. Mai 2009 um 16:57
    • #4

    Naja es gibt nur 2 Monitore und die hängen momo am AMP...

    Für das Schalgzeug gibt es genau 3 Mics... und Effekte gibt es auch, die wurde wohl egal was kam (Hall) immer auf die Stimmen und die Bläser gegeben.

    Der größte Teil des Zeugs ist bestimmt 15 Jahre alt. Gerade die PA ist nicht sonderlich toll.

    Naja über weitere Tips wäre ich euch natürlich dankbar.

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 20. Mai 2009 um 18:46
    • #5

    Das klingt doch nach einem echt entspannten Job, wo du NIX falsch machen kannst...
    Du bist als Kumpel gebucht, nicht als Mischexperte, das Material ist alt & vereinseigen, abgesehen davon ist es auch kaum vorhanden. Keine Angst davor; das läuft schon irgendwie!
    Je mehr du dir nen Kopf machst und je mehr du im Vorfeld verspannst, umso weniger locker kannst du arbeiten.
    Aber da ja nix schiefgehen kann (zumindest ernsthaft schief), ist doch alles gut. Lass dir also nicht 254.326.4365.24,99 unterschiedliche, unwichtige und verwirrende Tipps von Leuten geben, von denen nicht zwei auf die gleiche Art mischen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 21. Mai 2009 um 16:55
    • #6

    Bläser werden mit Hall beglückt? Sind das nur zwei drei Bläser oder sind da mehr am Start? Wir haben hier ne Jazz/Swing BigBand. Wenn ich da nen Hall auf die Bläser geben würde, wäre ich nen Kopf kürzer :wink:

  • Eliminator
    Beiträge
    3.105
    • 23. Mai 2009 um 17:35
    • #7

    Blaskapellen sind tontechnisch relativ easy. Meistens werden Bläser gar nicht abgenommen (nur die Solisten). Was ansonsten abgenommen wird sind elektronische Instrumente (damit man sie überhaupt hört) und auch ein wenig das Schlagzeug. Das sitzt bei der Blechmusi immer ganz hinten und "drückt" daher auch nicht mehr. Ich mache meist 2 Overheads drüber und ein Mikro in die Bassdrum.

    Die Klangformung übernimmt hier nicht der Tonmann, sondern der Dirigent.

    Viel Spaß dabei, mir hat es immer Spaß gemacht, Blasmusi zu mixen.

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 23. Mai 2009 um 17:46
    • #8

    Die letze Aussage ist fast richtig. Es sind einfache, dankbare Jobs. Doch es kommt sehr stark darauf an, wer da aufspielt. Bei Jugendlichen brauchen die SexySaxes doch a bissle Unterstützung, vor allem das Bariton. Sonst bekommen die immer so rote Köpfe :lol:

    Wir haben hier Bläserklassen und Bigbands. Liste der Mikrophone:

    1x Solisten-Mikro (die Traben da hin - ohne Verfolger auch Lichttechnisch wunderbar machbar)
    1x Tenor-Sax-Summe
    1x Alt-Sax-Summe
    1x Bariton-Sax
    1x Klavier
    1x BDrum
    1x OHead
    1x Bassgitarre

    und schon ist der Mixer voll - leider nur nen blöder Yamaha MX12 ohne Paramids, Trittschall etc. :( Finde die EQs von dem Teil nicht gerade berauschend, da ist mir mein alter Soundcraft F1 lieber.

    Und lass bitte den Hall von den Bläsern - außer es wird bei Solisten dezent vom Dirigenten gewünscht.

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