Hallo,
interessante Diskussion. Einige Punkte die mir durch den Kopf gehen:
- Timmermanns hat mal mit unzähligen Sperr- und Saugkreisen einen seiner Referenzspeaker (ich glaube mit Visaton MHT12 bestückt) im Hochton bis auf das kleinste Fitzelchen linearisiert und von deutlichen Klanggewinnen berichtet. Bestätigt also die Untersuchung.
- Kann man anhand von kleinen Unebenheiten und Zacken im Frequenzgang "Hornsound" erkennen? Bekommt man diesen Hornsound wirklich durch komplette, aktive Linearisierung egalisiert. Ist für mich schwer vorstellbar...
Ein APT 150 läuft zum Beispiel sehr unruhig, klingt aber weniger "hornig-drückend" als eine von mir erprobte Kombis aus ND1020 und H100 (die in den sonstigen Klangeigenschaften natürlich vorn lagen).
- Die Ringmembranen von Vifa laufen alle extrem glatt, "klingen" IMHO aber dröge und undynamisch. Können lineare Verzerrungen subjektiv doch besser klingen? In die gleiche Kerbe schlagen doch viele Breitbandlautsprecher, die im MHT auch oft sehr unruhig laufen und gerade von "emotionalen" Hörern geliebt werden.
Gruß, Christoph