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  5. Strom

Strom - Kabel - Abschirmung. im RACK und andere Fragen

  • karlchen
  • 7. Juli 2007 um 10:36
  • karlchen
    Beiträge
    90
    • 7. Juli 2007 um 10:36
    • #1

    Hallo ihr Lieben, mal wieder ich, mit einem anderen Thema.

    1. Stromkabel – langes Kabelgewirr

    kann man Stromlabel kürzen? Klar – ich meine aber von Netzteilen. Die haben auf der eine Seite ja so ein bestimmten Stecker. Auf der Netzseite den Stecker kann man bestimmt versetzen! Oder ändert sich da irgendetwas an Impedanz oder xy?

    b) kann man Y Kabel verwenden? Dadurch ist die Stromleiste nur halb sogroß! Kann man diese KAbel auch am längeren Ende kürzen?

    c) welche Leiste ist zu empfehlen?

    2. Abschrmung

    im Hifi-bereich gibt es so Matten die man zwischen die Komponenten legen kann. (weiß jetzt nicht wo zu kaufen) Bringt das was , oder ist das überflüssig. Ich habe an sich gute Komponenten – keine billig Effektgeräte usw,

    3. Abschirmung von Antennen

    Ich werde jetzt doch 2 Funktstrecken „in ear“ Monitoring und drei Funkmikro Strecken in EIN Rack einbauen. Das in-ear hinten oben – sodaß die Antennen über das Rack rausragen – und unten vorne die Mikrostrecken. Es besteht Sichtkontakt zwischen Sendern und Empfängern beider Systeme – aber nicht zwischen den Mikro/inear-Antennen, denn da ist das komplette Rack „dazwischen“ Der Abstand beider systeme ist jedoch nur ca 70 Zentimeter. Welches Material könnte man noch als zusätzliche Abschirmung (Trennung) zwischen die Antennen packen? Keine Ahnung: Blei? Metall? Stahlblech? Oder reicht die „Dichte“ der vielen Gehäuse anderer Geräte im Rack aus? Andererseitts ist ein Bleck, oder eine Matte, welcher Art auch immer, ja nicht teuer, oder kompliziert einzubauen.

    4.

    ich habe 60 Zentimeter langes Klinkenkabel. Soll man bei dieser Länge auch auf Nummer Sicher gehen und sysmetrisches Kabel einsetzen?


    Vielen Dank an die Spezialisten, die ihre Zeit uns Dummies opfern :roll: – aber - - . . . . so werden die Dummies immer weniger – sofern sie lernwillig sind.
    I am one of those :D :wink: es Karlchen

  • treibsand
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 7. Juli 2007 um 12:22
    • #2
    Zitat von "Karlchen"

    1. Stromkabel – langes Kabelgewirr
    kann man Stromlabel kürzen? Klar – ich meine aber von Netzteilen. Die haben auf der eine Seite ja so ein bestimmten Stecker. Auf der Netzseite den Stecker kann man bestimmt versetzen! Oder ändert sich da irgendetwas an Impedanz oder xy?
    Kein Thema. Jedes Kabel lässt sich so lange abschneiden, bis es doch zu kurz ist. Erst dann bekommst du Probleme

    b) kann man Y Kabel verwenden? Dadurch ist die Stromleiste nur halb sogroß! Kann man diese Kabel auch am längeren Ende kürzen?

    Y-Kabel für Strom?!? Eher nicht. Es sei denn, du weisst genau, was du tust und welches Gerät welche Leistung verbrät. Je nach Einsatz (Schutzkleinspannungen, 230V etc.) wäre ich mit sowas äusserst vorsichtig.

    c) welche Leiste ist zu empfehlen?
    Mehrfachsteckerleisten? Die aus dem Baumarkt. Gerne ab 1mm² und grösser in der Zuleitung. Im Effektrack reichen bei geringen Leistungen auch die 0,75mm², aber etwas robuster darf sie gerne sein. HiFi-Voodoo würde ich hier mal nicht ansprechen.

    2. Abschrmung

    im Hifi-bereich gibt es so Matten die man zwischen die Komponenten legen kann. (weiß jetzt nicht wo zu kaufen) Bringt das was , oder ist das überflüssig. Ich habe an sich gute Komponenten – keine billig Effektgeräte usw
    Bitte immernoch kein Hifi-Voodoo, sonst werden hier lebendige Hühner gerupft und die PA mit Blut verklangbessert...

    3. Abschirmung von Antennen

    Ich werde jetzt doch 2 Funktstrecken „in ear“ Monitoring und drei Funkmikro Strecken in EIN Rack einbauen. Das in-ear hinten oben – sodaß die Antennen über das Rack rausragen – und unten vorne die Mikrostrecken. Es besteht Sichtkontakt zwischen Sendern und Empfängern beider Systeme – aber nicht zwischen den Mikro/inear-Antennen, denn da ist das komplette Rack „dazwischen“ Der Abstand beider systeme ist jedoch nur ca 70 Zentimeter. Welches Material könnte man noch als zusätzliche Abschirmung (Trennung) zwischen die Antennen packen? Keine Ahnung: Blei? Metall? Stahlblech? Oder reicht die „Dichte“ der vielen Gehäuse anderer Geräte im Rack aus? Andererseitts ist ein Bleck, oder eine Matte, welcher Art auch immer, ja nicht teuer, oder kompliziert einzubauen.

    Abschirmen wird hier nix nützen. Entweder, die Geräte arbeiten korrekt und abgestimmt in unterschiedlichen Frequenzbereichen, oder sie tun es eben nicht.
    Blei in grossen Mengen ist in der Branche beliebt. Es macht die Cases schwer und die Hands stark. Mehr aber auch nicht...
    Bring das Rack halt möglichst dicht an die Bühne ran (auf die Bühne), dann hast du weniger Probleme mit dem Antennenwald.

    4.

    ich habe 60 Zentimeter langes Klinkenkabel. Soll man bei dieser Länge auch auf Nummer Sicher gehen und sysmetrisches Kabel einsetzen?

    Nö. ab 600 cm könnte es interessant werden.

    Andererseits: wenn irgendwas Symmetrisch verbunden werden kann, dann macht man das auch. Könnte dir je nach Gerätschaften einiges an Pegel mehr bringen.

    Alles anzeigen

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • niggles
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    • 7. Juli 2007 um 13:15
    • #3

    IEM-Sender und Funkempfänger gehören in separate Racks, zumindest wenn sie mit den mitgelieferten Anbauantennen betrieben werden. Die breitbandigen Eingangsstufen der meisten Standardfunkstrecken (ew500, SLX usw...) reagieren mit empfindlichen Einbußen in der Reichweite auf allen Frequenzen wenn sie auf einer davon ständig überfahren werden. Wenn trotzdem alles in eine Kiste muß: Abschirmen nützt gar nix, stattdessen Splitter ein- und die Empfangsantennen vom Rack absetzen.

    Strom: Laß dir zumindest bei festen Netzkabeln lieber eine HE im Siderack frei (da paßt vorne unten wunderbar eine 19"-Steckdosenleiste rein) und verstau die überschüssige Länge mit wieder lösbaren Kabelbindern und Klebesockeln sauber am Boden. Bei größeren Racks (so ab 3-4 Geräte aufwärts) sollten auch hinten innen an den Seitenwänden geschlitzte Kabelkanäle sein um die Strippen aus dem Weg zu bekommen.
    Geräte mit festen, aber nur noch 30 cm langen Netzkabeln (oder extra angefertigten Powerconkabeln in dieser Länge) sind lästig, wenn man sie mal woanders reinschrauben muß.
    Stecker- und die in letzter Zeit so beliebten "Inline"-Netzteile: Mein persönliches Haßthema. Alle auf den Mond schießen!
    So lange es noch nicht ohne geht muß man halt quer auf dem Boden kurz vor der Hinterkante des Racks noch eine zusätzliche Steckdosenleiste ankleben/-nieten und die Dinger mit noch mehr Klebesockeln und Kabelbindern daran hindern beim Transport aus der Leiste zu hüpfen und sich selbst (oder andere Geräte) zu zerstören.
    Bei Ampracks oder großen Sideracks die sehr viel unterwegs sind solltest du dir auch Gedanken machen wie man die Kaltgerätestecker in den Geräten sichert. Festkleben, mit den schon erwähnten Klebesockeln und Kabelbindern wüten oder (wenn möglich) die Schrauben der KG-Buchsen in den Geräten durch die Ausführung mit Sicherungsbügel austauschen.

    Das Thema "symmetrisch/unsymmetrisch" läßt sich nicht so einfach abfrühstücken, da ist jeder Aufbau anders und es gibt keine "Kochrezepte" mit denen man das ohne Grundlagenwissen so einfach hinkriegt. Wichtig ist vor allem erst mal daß Pult, Siderack und weiteres Gedöns (CD-Player, Notebook) an einem selbst mitgebrachten Schukoverteiler hängen der per Verlängerungskabel von der Bühne mit an der Versorgung der "Senke" (FW, Controller, Systemamp) klemmt.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • karlchen
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    90
    • 7. Juli 2007 um 14:36
    • #4

    DankeEuch :D

    Fazit:
    Da symetrische Kabel bis 1 Meter net viel kosten. nehm ich doch sym., wenn es vielleicht ein winziges Pegel mehr gibt, haben die 3,50 sich gelohnt

    Y-KAbel meinte ich Kaltgerätestecker. Soll ich lieber nicht, oder bringt das DOCH keine Nachteile? Hab ich, als Laie, jetzt nicht so richtig aus Euren Antworten entnehmen können.

    Zum allgemeinen Kabelkürzen habe ich einen Fernsehtechniker der das prof. könnte. Wenn ich wirklich mal ein längeres wieder brauche (was in den nächsten Jehren nicht der Fall sein wird, kann man ja neu kaufen.
    Ich dachte halt das ist qualitativ besser und sicherer was brummen anbelangt, nicht so viele (lange) Kabelschleifen rumliegen zu haben. Oder ist´s besser , es lang zu lassen? Hab ich nämlich auch noch net durch Eure Antworten ganz kapiert! :oops:

    in ear in einem Rack - hatte ich ja schon mal einen thread. Die Entfernung ist halt in der Regel nur 3-8 Meter. Rack ist IMMER mit auf der Bühne. Nur wenn ich ins Publikum gehe wird es weiter. Ich könnte meine Ausflüge bei problematischen Hallen entsprechend verkürzen. Das würde ich bei reibungslosem Ablauf und Vorteile ALLES IN EINEM RACK in Kauf nehmen. Wenn Ihr aber trotzdem als Spezialisten abratet verzichte ich, glaube ich, auf inear. Ich bin´s nämlich bald leid.!

    Ach ja, noch ´ne Stromfrage: Soll man bei vier par 56 Kannen fürs´Licht auch getrennte Stromkreis nehmen? GANZ WICHTIG? WENIGER WICHTIG? ÜBERHAUPT NICHT WICHTIG?

    merci, thank you

  • niggles
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    • 7. Juli 2007 um 15:37
    • #5

    Kaltgeräte-Y-Kabel sind als Problemlöser ganz nett, für feste Verkabelungen machen sie mehr Ärger als nötig weil sie das Prinzip "1 Gerät - 1 Kabel- 1 Stecker - 1 Steckdose im Verteiler" (evtl. sogar einzeln abgesichert) aufheben, das die Fehlersuche erleichtert. Hier gilt mal wieder "Keep it simple, stupid!" :D

    Wenn die Netzkabel von Geräten nicht gerade 3,50 m lang sind würde ich maximal noch den üblichen Winkelstecker durch einen geraden Schukostecker ersetzen (bzw. das ganze (Kaltgeräte-) Kabel durch eine entsprechende Ausführung austauschen). Den einen Meter zuviel kriegst du immer irgendwo aufgerollt, wer weiß wann du ihn doch mal brauchst.

    Die 2 IEM-Strecken zusammen mit einer Schublade für das Zubehör in ein eigenes Case zu packen sollte doch kein Problem sein? Wenns beim Laden zackig schnell gehen muß steck doch Funkmikros und IEM (jeweils plus Schublade) in die bekannten Transflex-Einsätze in 3 oder 4 HE (z.B. von Amptown). Passendes Haubencase drüber, feddich.

    Übrigens: IEM-Strecken so einzubauen ("hinten oben") daß man die Vorderseite nicht mehr sehen kann ist eine ganz doofe Idee. Wenns mal hektisch wird kann der Bühnenmann/Monitormischer/Einer-für-alles-Techniker :roll: nur rätseln auf welcher Frequenz das Teil tatsächlich funkt und ob das Signal, das du auf deinem IEM vermißt überhaupt am Sender ankommt...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • karlchen
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    90
    • 7. Juli 2007 um 16:52
    • #6

    Bühnenmann, Monitormann, Musike usw. bin immer ICH

    aber o.k. dann das in ear weg von den Funken! - ja - ist nicht so das Problem

    Y-KAbel NO o.k.

    mit KAbelkürzen versteh ich nicht die Ablehnung!? Das ist doch fest eingebaut`? und natürlich nicht zu kurz, das man beim Verlegen Probleme kriegt - schon klar das man bischen Spielrau braucht. Abe nicht die Kaltgerätestecker - hauptsächlich die mit Netzteil sind irre lang!

    aber

    danke danke danke

  • djobi
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    1
    • 8. Juli 2007 um 22:18
    • #7
    Zitat von "niggles"

    Kaltgeräte-Y-Kabel sind als Problemlöser ganz nett, für feste Verkabelungen machen sie mehr Ärger als nötig weil sie das Prinzip "1 Gerät - 1 Kabel- 1 Stecker - 1 Steckdose im Verteiler" (evtl. sogar einzeln abgesichert) aufheben, das die Fehlersuche erleichtert. Hier gilt mal wieder "Keep it simple, stupid!" :D

    Seh ich nur bedingt so - Kaltgerätestecker kann man ja direkt am Gerät abstöpseln, somit kein Problem.
    Wenn nur der Preis für diese blöden Dinger nicht wäre und ich Mehrfachsteckdosen und insbesondere Kaltgerätekabel nicht hintergeschmissen bekomme wenn ich die Tür nicht schnell genug zumache ..

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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