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Aktivbox / Mobiles Lautsprechersystem Eigenbau

  • tomfly
  • 1. August 2009 um 16:47
  • tomfly
    Beiträge
    1.209
    • 1. August 2009 um 16:47
    • #1

    Hallo

    Ich bin am überlegen mir ein mobiles Lautsprechersystem bzw eine Stereo Aktivbox zu bauen. Es sollte so in der Form eines Kofferradios oder 2 Teilig werden. 2 Teilig wäre dann ein Teil als Box , welchen man dann auch auf ein Stativ stellen könnte und der andere Teil die Endstufe + Akku.

    Ich dachte dabei an 2x Beyma 8AGN und so einen Mini 12V Verstärker (Autoendstufe). Da gibt es ja so kleine mit ca 2x 30 watt welche gerne für in Roller einzubauen gekauft werden. Dazu dachte ich dann an eine Roller-Batterie also so einen Akku den ich ja zu Hause dann laden könnte. Ladegerät wäre schon vorhanden.

    Ich wollte also entweder die 2 lautsprecher in eine Box , ähnlich eines Kofferradios einbauen und in der Mitte dann die kleine Endstufe und den Akku. So könnte man dann mittels MP3 player schön draussen hier und da mal etwas Musik hören.
    Oder eben das ich eine Box baue mit den 2 Beyma Speakern und hinten dann 4pol Speakonbuchse und unten ein Flansch rein für auf ein Stativ zu stellen. (Stativ auch schon vorhanden).
    Dann könnte ich mittels 4pol Speakon ja auch die 2 Kanäle nutzen.

    Die steigerung wäre eben 2x Box bauen mit je 2x 8AGN. So hätte eine Box 4 ohm.

    Mir geht es vor allem dadrumm das ich nur so einen kleinen Verstärker nutzen wollte damit der auch eine Zeit lang laufen könnte und nicht nur eine Stunde.
    Und die 8AGN sind bestimmt nicht so leise und ich denke mal wenn man die Box BR baut dürfte man auch etwas Kickbass heraus bekommen oder? Das es natürlich kein Klangwunder wird ist mir auch klar.

    Es sollte eben schon besser gehen als jedes Kofferradio - aber recht einfach bleiben.
    Vielleicht könnte man auch die 8AGN tiefer einbauen und ein Horn davor bauen. Vielleicht links und rechts ein Brett mit 45° - wenns was bringen würde. Ok die Box würde auch schwerer werden das ist klar.
    Transportiert werden sollte das ganze ja meist nur im Auto und zu Fuß nicht wirklich weit, zumal das ganze schon sein Gewicht haben wird.


    Vielleicht hat jemand auch schon sowas mit diesen Lautsprechern oder Mini-12V-Endstufe gebaut und kann dazu mal was schreiben?
    Mich würde interessieren ob das ganze recht laut geht und vielleicht wie lange das laufen dürfte an so einer Roller-Batterie mit 12V? :D

    Man muss ebe wisse woran ma dreht - wenn ma an de Anlag steht.

    bye TomFly

  • andirr
    Beiträge
    4.157
    • 1. August 2009 um 17:16
    • #2
    Zitat

    Es sollte so in der Form eines Kofferradios oder 2 Teilig werden. 2 Teilig wäre dann ein Teil als Box , welchen man dann auch auf ein Stativ stellen könnte und der andere Teil die Endstufe + Akku.

    Wenn schon, dann eine all in one Lösung wo du Verstärker, Lautsprecher und Akku drin hast. So schwer dürfte das nicht werden wenn man dünnes MPX und einen 7,2 aH 12 V Akku nimmst.

    Zitat

    Da gibt es ja so kleine mit ca 2x 30 watt welche gerne für in Roller einzubauen gekauft werden.

    Die haben effektiv ca. 5 W, was aber schon fast reichen dürfte bei guten LS. Würde das lieber mono machen und einen Verstärkerbausatz (z.B. von Kemo, Conrad, ELV) nehmen. Du kannst die beiden Stereokanäle ganz einfach auf mono mischen, dass keine Information verloren geht.

    Grüßle Andi

  • aeroy
    Beiträge
    353
    • 5. August 2009 um 22:49
    • #3

    aber verspreche dir nicht zu viel von diesen kleinen Rollerbatterieen.
    Wir hatten mal n einfaches Autoradio dran, nach ner Stunde ging da gar nichts mehr.

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 6. August 2009 um 19:55
    • #4

    so ein einfaches radio hat ~20W rms pro kanal. ich nehme an stereo? dazu dann ein paar wättchen für den rest des radios.
    Ein 7,2Ah hat immerhin ~90Wh. selbst bei übelsten clipping (kaum crestfaktor) sollte da mehr als ne stunde gehn.
    ich betreibe mit einer kleinen 10€ endstufe und 7,2 Ah akku immer wieder mal verschiedene Lautsprecher. Problem ist meistens, dass der akku vom zuspieler handy/ipod/usw leer wird, und nicht der der Endstufe,

  • andirr
    Beiträge
    4.157
    • 7. August 2009 um 19:47
    • #5

    Man muss nur aufpassen, dass der Blei-Akku nicht unter 10,5 bis 11 V entladen wird. Ein billigst Multimeter reicht als Spannungsanzeige, noch besser wäre ein Tiefentladeschutz für den Akku.

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 8. August 2009 um 11:50
    • #6

    Und ein ordentliches Ladegerät dazu, dann ist einem langen Akku leben nichts mehr im wege.

  • kiki
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    670
    • 27. August 2009 um 13:08
    • #7

    Verstärkermäßig ist der TDA1562 dein freund.

    12V imput, 55W@4ohm@0,5% halbwegs preiswert und vor allem mit integrierter Ladungspumpe zur spannungserhöhung

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 9. September 2009 um 15:53
    • #8

    Ich habe sowas schon länger geplant, aber die Eagle Pläne schlummern immer noch unrealisiert hier rum.
    Geplant war eine kleine 6" oder 8" Kiste mit eingebauter Endstufe (TDA1562Q), integrierter Ladeelektronik (realisiert mit PB137), Tiefentladeschutz und 7Ah Bleiakku.
    Mit einem Kaltgerätekabel ließe sich das ganze dann am Netz betrieben und der Akku würde währenddessen aufgeladen.

    Wenn ich mal Zeit habe werde ich das mal auf eine Platine bringen und testen.

    Gruß
    Thomas

  • Bernd Masu
    Beiträge
    1.022
    • 9. September 2009 um 16:08
    • #9
    Zitat von "hias.h"

    Problem ist meistens, dass der akku vom zuspieler handy/ipod/usw leer wird, und nicht der der Endstufe,

    Ich hab mal einen neuen MP3-Player mit 4 GB und Li-Ionen Akku dauer-getestet.
    Lt. Hersteller bis zu eld Stunden Laufzeit. Voll aufgedreht lief er acht Stunden lang non-stop durch.
    Und via USB und 12-Volt Ladegerät (f. Zig.anzünder-PKW) ließe er sich an einem 12 Volt-Akku auch noch aufladen.
    Also mit einkalkulieren, bei der Wahl der Akku-Kapazität.

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 9. September 2009 um 16:29
    • #10

    Das Problem dabei wird die Baugröße. Man muss gucken, wass noch in die Kiste reinpasst.

    Gruß
    Thomas

  • stami
    Beiträge
    481
    • 7. Dezember 2009 um 17:51
    • #11

    Vergiß den PB137 bei 7,2Ah Akku ganz schnell.
    Habe schon etliche Akkus damit geschrottet.
    Lieber den L200 verwenden und den Ladestrom auf einem zehntel beschränken.
    Also bei einem 7,2Ah Akku 720mA einstellen.
    Den PB137 nur bei 17Ah Akkus aufwärts verwenden.
    Das Teil war sowieso Schrott und ist inzwischen auf der Abschußliste von ST.

    Gruß Stami

  • Seibel
    Beiträge
    2.184
    • 10. Dezember 2009 um 08:37
    • #12

    Hallo,

    früher hatte ich desöfteren mal solche Projekte mit Rollerbatterien. Und Anlagen im Helmfach...

    Die Leistung der Anlage war immer sehr gut, die dauer allerdings nicht.

    Ich hatte das Problem an meinem Roller damals so gelöst das ich aus dem Autobereich ein Powercap dazu geschaltet habe. Damit hatte ich 2 Stunden Musik. Für einen ganzen Abend reicht es aber dennoch nicht.

    http://www.sodiumsound-eventtechnik.de

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