Was wollt ihr mit der DVD, das deutsche Fernsehen besteht zu über 80% aus Wiederholungen wenn es auf den privaten Sendern lief. Wenn die da nen Zeichen ranmachen müssten wenn eine Wiederholung läuft, würde jeder denken es gibt nur noch einen Sender mit diesem neuen Logo :wink:
TV-Sendung über DJs
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Zitat von "Michael Beyer"
Was wollt ihr mit der DVD
....die würde bei mir eh nur rum liegen = für mich nix Neues.
Eher was für Otto-Normalverbraucher - und m.E. eine positive Darstellung von DJs = nicht die negativen Klischees.Der DJ im Altersheim - wie lange wird er daß noch machen ?
Welcher DJ schafft es schon, trotzdem weiter zu machen, auch wenn sein Publikum nicht reagiert ?
OK - ich war früher auch Radio-DJ = dafür braucht man noch mehr Selbstbewußtsein, weil kein Publikum im Studio und sehr wenig Feedback, trotz Stammhörer.Ich sah in einem Altersheim - Cafeteria = nachmittags Kaffee + Kuchen.
Mehrere ältere Leute saßen vor ihrem Kuchen - stundenlang - und rührten sich nicht.
Eine gelernte Altenpflegerin erklärte mir, daß dies trotzdem wichtig ist, als Erlebnis gegen Vereinsamung, auch wenn der Kuchen nicht gegessen wird.
Also Hoffnung für diesen DJ, daß sein Publikum doch was davon hat, auch wenn man es ihnen nicht ansieht ? -
Es gibt auch junge Leute, die keine Stimmug machen. Die kippen sich aber dann zu, anstelle nur Kuchen zu essen.
Zu meinen Stammjobs gehört eine Seniorenweihnachtsfeier (bin da quasi der Resident
), da geht es anders ab als in dem Altersheim da. -
Hab mal Vertretung machen 'dürfen' Tanztee von 15:00 bis 18:00 Uhr für die Fraktion Ü60 in Bad Krotzingen. Die waren da alle zur Kur und hatten nicht viel zu tun. War für die die Abwechslung schlecht hin. Bei 'Que sera, sera' konnte man sogar die Anlage abdrehen und die sangen mit. So aktiv wie die ältere lustige Kundschaft dort möchte ich auch mal im Alter sein. Da gab's Ü80-Jährige, die im Anzug galant den Damen den Hof machten und das mit Erfolg :grin:
Kann also den Eindruck aus dem Beitrag im Fernsehen nur widerlegen.
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Diese Fernsehsendung zeigt sehr gut, wie breit gefächert der Begriff DJ eigentlich ist. Die einen erschaffen aus vorhandenen Fragmenten durch verschiedene Techniken komplett neue Musik (zumindest kommt oft Musik dabei heraus
), die anderen hängen einfach die passenden Nummern aneinander, um das Publikum auf den richtigen Kurs zu bekommen.Können muß man für beides was, wer sich vorstellt, einfach wahllos irgendwelche Lieder hintereinander abspielen zu können und damit zum Erfolg zu kommen, hat sich verkalkuliert.
DJ sein bedeutet eine Mixtur aus Talent, Menschenkenntnis, Feinmotorik (zumindest für die oben genannte erste Gattung DJ) und Ausdauer.
Viele Leute nehmen den Beruf leider nicht ernst, dabei verdienen die guten eine Menge Geld.
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Na 300€ pro Abend in der Großraumdisko sind Netto ca. 243€. Davon ca. 40% für FA und alle Andere macht einen Reingewinn von 150€ pro Abend. Das 3 mal die Woche wenn mans hauptberuflich macht sind 450€ Gewinn pro Woche und 1800€ im Monat...also wo das schlecht verdient sein soll, frag ich mich jetzt....verdient man mind. 600€ pro Abend, kriegt man so viel Kohle wie ein Arzt oder Anwalt...das ist schon ne Adresse dafür, dass man nicht studieren muss usw. Also bitte nicht unrealistisch werden.
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Leider ist es kein Job, den man ein Leben lang machen kann....
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Zitat von "Michael Beyer"
Tanztee von 15:00 bis 18:00 Uhr für die Fraktion Ü60 in Bad Krozingen.
Sowas Ähnliches kam mir auch schon in den Sinn, als ich im Kurpark von Bad Kro. auf der Bühne stand (ohne PA).Zitat'Que sera, sera'
.... von Doris Day........ ich glaube, ......... ich bin dann doch nicht Ü60-kompatibel ? :?Nebenbei: Im dortigen Kursaal sei eine neue BOSE-Anlage = die alte graue ELA-Anlage kam raus.
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Zitat
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Der DJ im Altersheim - wie lange wird er daß noch machen ?
Welcher DJ schafft es schon, trotzdem weiter zu machen, auch wenn sein Publikum nicht reagiert ?
OK - ich war früher auch Radio-DJ = dafür braucht man noch mehr Selbstbewußtsein, weil kein Publikum im Studio und sehr wenig Feedback, trotz Stammhörer.Ich sah in einem Altersheim - Cafeteria = nachmittags Kaffee + Kuchen.
Mehrere ältere Leute saßen vor ihrem Kuchen - stundenlang - und rührten sich nicht.
Eine gelernte Altenpflegerin erklärte mir, daß dies trotzdem wichtig ist, als Erlebnis gegen Vereinsamung, auch wenn der Kuchen nicht gegessen wird.
Also Hoffnung für diesen DJ, daß sein Publikum doch was davon hat, auch wenn man es ihnen nicht ansieht ?Ich hoffe, er macht es noch lange!
Gerade bei alten Menschen in Heimen ist es sehr wichtig, dass sie noch Erlebnisse haben und nicht nur vor sich hin vegetieren! Wer noch zu Hause lebt, kann sich seinen Tag selbst gestalten, wer im Heim lebt hat meist einen mehr oder minder von "oben" strukturierten Tagesablauf. Um so wichtiger ist es, hier auch Abwechslung hinein zu streuen.
Studien haben ergeben, dass ein gelangweiltes Gehirn deutlich schneller abbaut als ein gefordertes. Musik hat hier verschiedene Vorteile: Musik spricht andere Anteile des Gehirns an, als nur das gesprochene Wort, sie hat vor allem auch eine starke emotionale Komponente. (Jeder kennt das doch: "Unser Lied" etc...)
Dadurch werden noch zusätzliche Areale mit aktiviert und die Hirnleistung deutlich verbessert.Wenn die Musik mit Tanz verbunden wird (wobei der Begriff "Tanz" hier sehr weit zu fassen ist, rhythmisches Schaukeln mit den Armen reicht schon!), reagieren wiederum bestimmte Areale im Gehirn und in einigen Fällen konnte sogar bei fortgeschrittener Demenz eine zumindest vorübergehende Besserung gezeigt werden!
Man sieht also: Musik im Altenheim ist immer gut, auch wenn sie vielleicht nicht zu den üblichen Reaktionen führt, die man sonst so kennt....
LG
Alfons
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Zitat
Leider ist es kein Job, den man ein Leben lang machen kann....
Och, Chuck Hermann aus München hatte letztes Jahr 50jähriges Jubiläum als DJ. In meiner Sparte kommen immer wieder 60-70jährige aus New York, Chicago daher und legen auf wie alte Hasen eben auflegen. :grin:
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Zitat von "Michael Beyer"
Och, Chuck Hermann aus München hatte letztes Jahr 50jähriges Jubiläum als DJ. In meiner Sparte kommen immer wieder 60-70jährige aus New York, Chicago daher und legen auf wie alte Hasen eben auflegen. :grin:
Außerdem kann es durchaus auch ein Sprungbrett für eine "richtige" Karriere sein...
Ich erinnere mich noch an Thomas Gottschalk oder Günther Jauch im Radio. Ein Freund von mir war früher auch "nur" DJ in kleineren Diskotheken, mittlerweile arbeitet er als Programmchef im BR (Bayern 1 Radio - erschreckend, aber die spielen mittlerweile auch Musik aus meiner Jugend... Ob ich alt werde?)
LG
Alfons
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Damit macht aber Thomas Gottschalk nicht sein leben lang den DJ Job :wink:
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Zitat von "Michael Beyer"
Damit macht aber Thomas Gottschalk nicht sein leben lang den DJ Job :wink:
Stimmt schon, aber zumindest früher musste der DJ auch Moderator sein. Viele der "großen" DJs sind ja auch Musikproduzenten... Ich denke, hier sind die Übergänge sehr fliessend und den "reinen" DJ gibt es eher selten.
Wäre ja auch schade, wenn man sich nicht weiterentwickelt, oder?
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Man kann sich auch in seiner Arbeit als DJ weiterentwicklen. Gut zu sehen wenn man mal über 6 oder 7 Jahre mit Internationalen DJs arbeitet. Henry Knowles zum Beispiel hat sich vom Mixing ständig verbessert, neu definiert und da Pioneer ja die Nase so hoch hat, dass sie keine Einzelpersonen mehr unterstützen wollen sondern nur noch große Events hat er zu Denon gewechselt.
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Zitat von "Alfons Paintner"
Gerade bei alten Menschen in Heimen ist es sehr wichtig, dass sie noch Erlebnisse haben und nicht nur vor sich hin vegetieren!
Man sieht also: Musik im Altenheim ist immer gut, auch wenn sie vielleicht nicht zu den üblichen Reaktionen führt, die man sonst so kennt....OK - Zustimmung - danke für den ausführlichen Hinweis.
Mir wurde berichtet, daß z.B. das leidenschaftliche mitsingen als besonders positives, starkes emotionales Erlebnis
empfunden wird.
Andere können nicht (mehr) singen = genießen stumm ?Und zu ihrer Zeit = als sie jung waren - da gabs halt andere "Hits". ggf. das Repertoire des damal. Gesangvereins.
"Am Brunnen vor dem Tore" usw.
Und die "Stars" verkauften keine Schallplatten - sondern gedruckte Notenblätter, für die eigene Hausmusik."Musik und Liebe - ist die Nahrung der Seele" - (stammt von mir)
Wer also Musik spielt (oder singt) "ernährt" damit Seelen, mindestens seine Eigene ?
Vielleicht macht es deswegen uns und Anderen so viel Spass ? -
Zitat von "Michael Beyer"
Damit macht aber Thomas Gottschalk nicht sein leben lang den DJ Job :wink:
Zutrauen - würde ich es ihm auch heute noch - wie Rad fahren = verlernt man nicht ?
"Ü30 Party mit Thomas Gottschalk" - und Du füllst damit jede Halle ? :wink: (.... aber zu welcher Gage ? :roll:)Aber das moderieren zwischen den Stücken, was ich ja auch noch betrieb - wer will daß heute noch ? :?
Einige Promis haben große Angst, vor dem Moment, ab dem das Publikum sie nicht mehr sehen will. Gibts sowas auch bei DJs ?
J. Heesters ist 106 (* 1903, kein DJ) - und das Publikum will ihn immer noch sehen !ZitatWäre ja auch schade, wenn man sich nicht weiterentwickelt, oder?
Ja und Nein. So manche DJs verfluchen ihren Erfolg. Ständig um den Erdball jetten, immer im Stress, nur noch in großen Hallen, usw.
Welcher DJ macht den Job länger als 25 Jahre ? (hm.... Sven Väth seit 27 Jahren, http://de.wikipedia.org/wiki/Sven_V%C3%A4th)
DJ Hell: Ich hätte auch was Anderes machen können - aber die Nacht war stärker. (seit 26 Jahren DJ, http://de.wikipedia.org/wiki/DJ_Hell)Da wünscht man sich doch so ne kleine romantische Strandbar, Sonne, Meer, Drinks - und die passende Musik dazu spielen ?
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Das Problem mit dem 'Kein Zuhause haben' kenne ich auch von vielen Tänzern und DJs. Die sind richtig froh, wenn sie dann mal zwischendrin für drei, vier Tage an einem Ort sein können wo sie nur trainieren und sonst mal nicht arbeiten.
Als ich vor zwei Jahren mal im selben Airportshuttle mit den Kanadiern saß fragte meine Nebensitzerin "Will we see the Eifeltower on the way to the hotel" - erst Schweigen, dann lautes Lachen der anderen ihrer Dance Company. Die arme Dame war halt ein wenig in der Reihenfolge durcheinander gekommen und dachte sie wäre schon auf dem Weg zum Auftritt in Paris :wink:
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Zitat von "Bernd Masu"
Mir wurde berichtet, daß z.B. das leidenschaftliche mitsingen als besonders positives, starkes emotionales Erlebnis empfunden wird.
Andere können nicht (mehr) singen = genießen stumm ?----8<----
"Musik und Liebe - ist die Nahrung der Seele" - (stammt von mir)
Wer also Musik spielt (oder singt) "ernährt" damit Seelen, mindestens seine Eigene ?
Vielleicht macht es deswegen uns und Anderen so viel Spass ?Schöner Spruch!
Was im Alter, vor allem bei Demenzerkrankten immer wieder auffällt, ist dass vor allem die Dinge, die verschiedene Sinnesorgane reizen, auch bei fortgeschrittener Erkrankung noch Effekte auslösen können. In erster Linie geht es dabei um "alte" Erinnerungen, die mit starken Emotionen verknüpft sind, z.B. ein Lied, das in der Kindheit oft mit der Mutter gesungen wurde oder aber auch Lieder, die während des Marsches im Krieg erklangen.
Kombiniert man Musik intelligent mit anderen Triggern, kann man Erinnerungen hochholen, die schon ausgelöscht schienen. Ein Picknick mit Gitarre und alten Liedern, originalgetreuem Umfeld (und wenn es im Garten vom Heim gemacht wird...), der rot-weiß-karierten Tischdecke, Kleidern, die einigermaßen passen... So sollte es sein!
Auch ein DJ, der mit passenden Klamotten und echten Platten zu einem Tanzabend im Heim kommt und dann auch noch die richtigen Lieder spielt, der kann hier wahre Wunder wirken! Wichtig ist dabei aber auch die entsprechende Vorbereitung mit den Pflegekräften...
Falls jemand mal in die Verlegenheit kommt, einfach PN an mich, ich kann hier Tipps geben (Krankenpfleger und Dozent für Pflegeassistenzberufe, Schwerpunkt Palliativmedizin und Demenz)
LG
Alfons
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