Ich habe mir zum testen einmal ein solches Mikro bestellt, da es schön klein ist und auch gleich mit 2 Klemmen geliefert wird, einmal für Blechbläser und auch verwendbar für Querflöte. Das Mikro hat einen 3,5mm Klinkenanschluß und muß laut Beschreibung mit dem Personal Studio ST-9 betrieben werden mit Phantomspeisung zw. 5 und 10V. Kann ich ein solches Mikro über einen Adapter auch direkt mit 48V speisen? Es gibt ja auch andere Mikros, die sowohl Batterie als Speisung vertragen, als auch 48V aus dem Mischpult.
Yamaha MC-7
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> Kann ich ein solches Mikro über einen Adapter auch direkt mit 48V speisen?
Ja, wenn es sich um einen Phantomspeiseadapter handelt.
Der Phantomspeiseadapter hat 2 Funktionen: die Speisespannung für die Mikrofonkapsel herunterregeln und das NF-Signal von der Mikrofonkapsel niederohmig und symmetrisch auf die Mikrofonleitung zu geben.Mit einem reinen Kabeladapter funktioniert das nicht oder nicht vernünftig.
Gruß
Elektrikus -
Ok, soweit klar. Kann man so etwas selbst bauen mit Anschluß auf XLR? Wie sähe eine solche Schaltung aus? Ich könnte natürlich das ST-9 dazu kaufen, aber ich benötige die Features eigentlich nicht, die das Ding noch hat.
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Elektretkapseln an Phantomspeisung:
HTH Jörg
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Hier nun ein kurzer Bericht:
wie schon geschrieben, hatte ich ein Mikro gesucht, welches man sehr einfach an einer Querflöte befestigen kann, ohne daß es stört. Eine Headset Lösung kam für mich nicht in Frage, da ich ein Mikro lieber am Instrument selbst haben möchte. Ich wollte am liebsten ein Pro35 oder ähnliches, aber dafür gibt es keine gescheiten Klemmen für diesen Einsatzzweck.
Das MC-7 kommt mit zwei Klemmen aus relativ festem Kunststoff. Die Innenseite ist mit einer silikonartigen Masse beklebt, sodaß ein Verdrehen oder Verrutschen am Intrument nicht passieren kann. Über eine Art Kugelgelenk wird dann das Mikro befestigt. Dieses Gelenk ist sehr straff und man kann das Mikro in alle Richtungen bewegen und somit exakt ausrichten. Klemme und Mikro sind insgesamt auch sehr leicht und haben die Musikerin auch überhaupt nicht gestört. Nach ein wenig Probieren war schnell die richtige Position gefunden, leicht schräg von unten, nicht direkt in Richtung der Atemluft.
Zum Klang kann ich nichts negatives sagen, sehr natürlich und mit LoCut und ganz leichter Zurücknahme der oberen Höhen war schnell das gewünschte Ergebnis gefunden.
Zum Testen habe ich nicht das Zusatzgerät von Yamaha genommen, sondern habe es über einen Adapter mit einem AKG MPAIII Phantomspeiseadapter betrieben.Vor- und Nachteile:
+ sehr leicht
+ 2 Klemmen für Querflöte und Bläser und ein Windschutz werden mitgeliefert
+ preiswert
+ guter Klang
+ gute Positionierbarkeit
- Anschluß über Miniklinke (werde ich wohl auf Mini XLR umrüsten, um es an übliche Phantomspeiseadatper bzw. Funksender stecken zu können)Fazit: sehr empfehlenswert