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Allen&Heath MixWizard16:2 gegen Yamaha01v tauschen sinnv

  • SebastianJaeger
  • 24. Juli 2007 um 12:19
  • SebastianJaeger
    Reaktionen
    156
    Beiträge
    1.194
    • 24. Juli 2007 um 12:19
    • #1

    Hallo!

    Wir sind eine kleine unplugged Band, treten in der Standartbesetzung als Duo, des öfteren aber auch als Trio auf. Besetzung ist Akustik-Gitarre/Gesang, Bass/Gesang und bei Bedarf noch eine Sängerin. Wir haben zur Zeit ein Allen&Heath MixWizard 16:2 und drei Alesis 3630 Compressoren. Das ganze geht dann auf zwei dB Technologies Aktiv-Monitore und zwei PS12 als PA.
    Jetzt stellt sich für mich die Frage ob es sinnvoll wäre den Allen&Heath gegen ein Yamaha 01V zu ersetzten.

    Sind die Kompressoren besser als die Alesis?
    Sind die Effekte besser als die des Allen&Heath? Die find ich nicht nämlich nicht wirklich prall.

    Wie ist die Bedienbarkeit? Zuverlässigkeit? Qualität?

    Schonmal vielen Dank im Vorraus


    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • cheesy
    Beiträge
    579
    • 24. Juli 2007 um 12:46
    • #2

    Hallo,

    ob ein digitales System besser ist als ein analoges Mischpult (und entsprechendes SiteRack) ist zum größte Teil eine Geschmackssache und persönliche Überzeugung.

    Wenn du dich aber ein wenig mit dem 01V beschäftigst und sinnvolle Presets abspeicherst, wirst du schnell die Vorzüge von einem digitalen Pult zu schätzen wissen.

    Man hat einfach alles in einem Gerät. Wenn man noch einen weiteren EQ brauch (z.B. in der Summe) oder Dynamic (Limiter für InEar in den AUX-Weg) ist alles da. Man kann mit allen Parametern rum spielen, wenn es einem gefällt wird es gespeichert, wenn nicht ruft man das alte Programm wider auf...

    Gerade bei wechselnden Konstelationen (Duo, Trio, evtl. unterschiedliche Anlagen) kann man für jede Situation ein Preset anlegen.

    Also ich möchte mein 01V nicht mehr hergeben (außer gegen ein LS9, aber das ist ein anderes Thema... :) )

    Gruß
    cheesy

    P.S.: Die Handhabung ist eigentlich schnell gelernt. Nach 3-4 Gigs (oder Proben) solltest du schon ganz gut mit dem Pult zurecht kommen.
    Zuverlässigkeit: Bisher habe ich noch keinen Ausfall von dem Pult erlebt. Auch bei über 12 Stunden dauerbetrieb...

  • der onk
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    462
    • 24. Juli 2007 um 17:33
    • #3

    Den Umstieg vom Wizard (plus m300, Presonus ACP88 und Alesis DEQ830) auf 01v96 (um das geht's Dir, nicht um die alte "ohne 96" Kiste, oder?) habe ich vor gut einem Jahr gemacht und bislang nicht bereut - ganz im Gegenteil.

    Für unser Quintett haben mich zu dem Schritt einige Gründe bewegt, die bei kleineren Besetzungen wegfallen, aber auch bei Duo/Trio sehe ich durchaus Vorteile beim 01v96.

    Mit dem vollparametrischen Vierband-EQ an allen möglichen Stellen im Signalfluß bekommt man ein Werkzeug an die Hand, das natürlich ganz andere Möglichkeiten eröffnet als der EQ des Wizard. Dazu die Dynamics und bis zu vier Effekte - das Siderack kann man sich sparen. In Kombination mit der Speicherfähigkeit der Einstellungen lassen sich Spielereien realisieren, die mit einem Analogpult m.E. viel zuviel Aufwand bedeuten, als daß man sie in kleinerem Rahmen (wo man eben kleine Besetzungen mal grob einordnen dürfte) überhaupt realisieren könnte. Aber auch ohne Spieltrieb und Faible für Firlefanz ist die Speicherfähigkeit eine Wucht. Ob es nun komplette Settings für Proberaum/verschiedene bekannte locatios sind, spezielle Einstellungen für verschiedene Titel im Programm oder Grundentzerrung diverser Mikros. Vom Analogpult her kommend, tut man das schnell als unnötig ab - mal daran gewöhnt, will man es nicht mehr missen.

    Die internen Effekte (ohne Zusatzkarte) sind mit Sicherheit nicht DER Überflieger, können mit dem Gebotenen von FXen der Klasse m300 oder auch dem Prozessor des Wizard (den ich allerdings garnicht so übel für einen pultinternen halte) locker mithalten. Allerdings bin ich generell sparsam beim Effekteinsatz und kann deshalb da nicht so gute Infos geben. Bin halt der Meinung, daß der Hall der letzten gesungenen Silbe verklungen sein sollte, bevor die komplette Backline abgebaut ist... :D

    In Sachen Zuverlässigkeit kann ich bisher keinerlei Ausfälle berichten. Spontane Stromausfälle nimmt das Pult nicht übel und macht auch bei Unterspannung keine blöden Dinge - einzig an den Bootvorgang muß man sich gewöhnen. Ein analoges Pult ist halt "sofort da", sobald es wieder Saft bekommt.

    Einzig störend finde ich, daß die große Aussteuerungsanzeige nicht als PFL-Meter genutzt werden kann. Eingepegelt wird nur über's Display... ansonsten ist meinereiner rundum happy mit dem Wechsel.


    der onk mit Gruß

  • SebastianJaeger
    Reaktionen
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    1.194
    • 24. Juli 2007 um 17:37
    • #4

    Hallo!

    Schonmal vielen Dank soweit.
    Mir geht es um das alte 01v ohne "96". Kann mir jemand sagen wie das die FX und vor allem die Dynamics sind. Ich nutze die Effekte vom MixWizard nicht, da wir komplett trocken spielen. Habe nur ein paar mal damit experimentiert und finde das sie sehr kalt und künstlich klingen.

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
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  • Christian Engel
    Moderator
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    Marktplatz Einträge
    4
    • 24. Juli 2007 um 18:08
    • #5

    Einen schönen Hall, der gerade für Gesang wichtig ist, bekommt man aus den FX-Engines des 01V nicht heraus. Ich denke aber dennoch, dass es unter den genannten Rahmenbedingungen euren Ansprüchen genügen könnte.
    Die Kompressor-Algorithmen sind okay, was das Regelverhalten angeht. Relativ unauffällig, sofern man nicht heftigst komprimiert.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

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