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Amps resistent gegen Schwingungen???

  • spl
  • 3. August 2007 um 14:40
  • spl
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    • 3. August 2007 um 14:40
    • #1

    Hallo hallo,

    bevor ich der Frage selber auf den Grund gehe und evtl. was kaputt geht, frage ich lieber mal, ob jemand Erfahrungen gemacht hat:

    Schaden Schwingungen (verursacht durch Bass, Straßenschäden, Fahren des Cases über Kopfsteinpflaster ect.) technischen Geräten wie Verstärker oder Controller???

    Habe ein ungutes Gefühl, wenn Mikropfone uÄ. vom Case runtervibrieren...

    Kann da was kaputt gehen oder das Signal negativ beeinflusst werden??

    Würde mich über antworten sehr freuen =)

    Viele Grüße
    Dennis Will

    Über Technik spricht man nicht - man arbeitet damit

  • Tobias Zw.
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    • 3. August 2007 um 14:55
    • #2

    Oha, ein noch unbekannter Mitbewerber!

    :wink:

    Grundsätzlich ist es schon so, daß elektronische und auch sonstige Geräte durch mechanische Schwingungen beschädigt werden können. Steckverbindungen lösen sich, ICs rütteln sich aus ihren Fassungen, Verschraubungen lösen sich...

    Allerdings sind roadtaugliche Geräte im Regelfall so konstruiert, daß sie mehr oder weniger resistent gegen solche schädlichen Einflüsse sind. Unter anderem deswegen sind professionelle Geräte auch meistens ein bißchen schwerer und teurer als Consumerteile. Bedenke: Im Toureinsatz verbringen die Geräte meist mehr Zeit in einem wackelnden und vibrierenden Truck als auf einer Bühne, von daher müssen sie das abkönnen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • test
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    • 3. August 2007 um 14:57
    • #3

    also wenn die sachen von einem case runtervibrieren und dann so einen m tief fallen, führt das zu schäden.
    sicher wird es auch durch fahren über kopfstein pflaster geschädigt. das ist aber nicht so zu verstehen, das du nach 100m schon den amp gehimmelt hast. zb ecler macht rütteltests. das mat wird es sicher 10 jahre mitmachen bevor das was kaputt rüttelt. mir ist noch nie was kaputt gerüttelt, aber schon das ein oder andere runtervibriert :D

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • manuela
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    • 3. August 2007 um 15:36
    • #4

    hallo SPL,

    es kommt immer auf die Geräte an, pauschal kann man das also nicht beantworten. Dafür aber ein par kleine gutgemeinte Richtlinien, die du beherzigen solltest:

    1.) Röhren und Geräte die solche enthalten sind rohe Eier !
    Denn jede Röhre hat ein Heizfädchen, und dieses mag Erschütterungen garnicht. Bei groben Stößen kann sich sogar das ganze System in der Röhre verbiegen, da es nur auf dünnen Metallbeinchen geflogen ist.

    1a.) Hab immer und überall ein dick schaumstoffgefülltes Kästchen mit Ersatzröhren für deine Röhrengeräte mit. Sonst kannst du Überraschungen erleben (Heizung tot = Stille) ... und wer hat schon ein Sparegerät vom Channelstrip dabei ..

    2.) Geräte mit dünnen Platinen die nur wenige Befestigunspunkte haben und womöglich schwere Bauteile darauf bestückt, können langfristig Schäden erleiden da ständiges Hin- und Herschwingen ( = Biegen) Leiterbahnunterbrechungen verursachen kann. Ein Bass reicht dazu gewiß nicht, aber grobe Transportfahrten.
    Für solche Dinge, insbesondere die, die dich viel Geld gekostet haben, gibt es spezielle Racksysteme mit schockdämpfenden Vorrichtungen, ich empfehle das System ABS der Fa. Amptown dafür. Dadrin sind die Sachen so gut aufgehoben wie sonst nirgends.

    3. Mikrofone sollten jeden Transport gut überstehen. Ihre Innen- Verpackung ist grundsätzlich ein Formschaumstoff, dadrin gehts ihnen gut.
    Aber bitte niemals lose in eine Kiste, oder (ich habs leider schon erleben dürfen.... ) am Kabel gelassen und mit in den Kabelsarg gefeuert...

    Ansonsten keine Probleme. Übrigends sind Leuchtmittel aller Art, ausgenommen LEDS, transporttechnisch gesehen Röhren. Da gilt also das gleiche.

    lG Manuela

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • spl
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    6
    • 3. August 2007 um 15:44
    • #5

    Erstmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten!

    Röhren gibts bei mir keine, von daher fällt der aspekt raus.
    Es ging mir hauptsächlich um Verstärker, EVs werden die beschriebenen Sachen dann mit Sicherheit aushalten - ist ja nur alle Jahre wieder :D

    Zitat von "Tobias Zw."

    Oha, ein noch unbekannter Mitbewerber!


    Naja, noch nicht, der Weg in die Selbstständigkeit ist weit...


    Vielen Dank nochmal!!!

    Über Technik spricht man nicht - man arbeitet damit

  • Volker Holtmeyer
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    13
    • 3. August 2007 um 17:30
    • #6

    Nur, weil's grad so schön zum Thema passt ...
    http://www.crownaudio.com/amp_htm/itechdroptestvideo.htm

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Thomas
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    • 4. August 2007 um 08:47
    • #7

    nicht übel.
    aber das geht dann auch nur mit schaltnetzteilamps.
    nen herkömmlicher trafo amp hätte durch sein eigengewicht wohl soviel trägheit, dass es das gehäuse ziemlich stark verbiegen würde und mit größerer warscheinlichkeit was kaputtgeht.

    nen kollegen hat aus versehen mal ne pse sm-700 vom tisch geschmissen. auf fliesenboden. das gehäuse war schon richtig schön krumm. der amp lief noch, aber nach wenigen monaten einsatz sind dann die beinchen von nem mosfet endgültig abgebrochen, da diese durch den sturz angebrochen waren.

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