unter dem angegebennen Link findet Ihr, den Bericht über den Zugversuchs eines Globaltruss Spacers.
http://www.b-und-k.de/globaltruss/do…erichtspace.pdf
Grüsse an alle
Werner
unter dem angegebennen Link findet Ihr, den Bericht über den Zugversuchs eines Globaltruss Spacers.
http://www.b-und-k.de/globaltruss/do…erichtspace.pdf
Grüsse an alle
Werner
Ich erlaube mir mal, das nach Rigging zu verschieben...
Vielleicht könnte man im Threadtitel Globaltruss ergänzen.
und was sehen wir daraus.....
Zitat von "sydon"und was sehen wir daraus.....
1.) Das manche "amtliche Materialprüfungsanstalt" Protokolle rausgibt, die schon ziemlich peinlich sind.
2.) Dass man seitens des Herstellers das nicht erkannt hat oder - kann ja auch sein - das Protokoll trotzdem veröffentlicht, vielleicht in der Hoffnung, die Unterschrift eines Profs könne jemand beeindrucken.
3.) Irgendein Aluminumteil (welches es auch immer sein mag...) wurde geprüft, dabei hat sich (laut Protokoll) ergeben, dass die Mindestanforderungen des Alus an Streckgrenze und Bruchgrenze übererfüllt wurden (was nicht weiter verwundet, da es sich um Mindestwerte handelt und DIN-Normen traditionell konservativ sind).
Was sehen wir nicht daraus?
1.) Um welches Teil es sich handelt, das geprüft wurde.
2.) Welche Gesamtkraft das Teil aushält, somit auch nicht, ob es für seinen Zweck geeignet ist.
verstehe die anforderung der prüfung nicht ganz?
ich entnehme aus einem gedrehen teil eine probe die ich dann testen lasse.
ich bekomme 2 werte für Dehngrenze und Zugfestigkeit die mir sagen, ja das material ist auch nach dem drehen brauchbar????
rp 0,2 min und rm liegen über den in klammer befindlichen werten, die das minimum darstellen, somitergibt er test nur das was man vorher wusste, zumindest wenn man seinen materiallieferanten ertrauen schenkt.
das heisst für das werkstück nun wiederum aber nichts neues, entweder der konstrukteur hat sich die wandstärken überlegt, oder er hats nicht getan, in beiden fällen hat es mit dem alu nur wenig zu tun, zumal es mutig wäre in die berechnung die gemessenen werte einzugeben, statt der sollwerte.
getec
hier wurde ein Stück Alu gebrüft
was ich mal gerne tun würde wäre eine Traverse bis zum bruch belasten :lol: und denn vermessen was sich am Material und an den Verbindern getan hat.
Wer spendet seine Traversen ![]()
A Prolyte H30V
B Global Truss F34PL
C Prolyte H30V und F34PL
D Prolyte H30V mit verbindern von Global Truss
je ein Stück von 12m und dann Last rein bis es Kracht ![]()
Zitat von "marcoboy"je ein Stück von 12m und dann Last rein bis es Kracht
je 2 Stück von 1m und Last drauf bis es kracht.
Ich kann dir helfen :wink:
Allerdings mit dem freundlichen Hinweis daß die Traversen danach wertlos sind, hydraulische Pressen verstehn keinen Spaß.
Nach dem Brechen der Verbinder eins der Stücke wieder reinlegen und plattdrücken, dabei zeigt sie dir dann auchnoch ob die Schweißnähte krachen oder die WEZ. Werwertbare Erkenntnisse bringt das allerdings auchnicht....
lG Manu
Was ich eigentlich damit bezwecken wollte, war die Information.
Denn, Spacer verwendet jeder, nur testen lassen hat sie noch keiner.
Ich habe es getan damit, die Kollegen die unsere Spacer verwenden,
wissen, was Sie verbauen. Und auch die Statiker eine Grundlage haben.
Es gibt ja immer die Grauzonen, also Traversen habe Tüv, allerdings nur die Geraden, wer hat ne C19 Prüfen lassen? Oder einen Spacer?
Jetzt fängt mal einer an und dann ist es auch nicht recht.
Ich find zum Beispiel Marcoboys Idee gut.
Ich besorge die Global Truss, und vielleicht stellt Prolyte sein Material zur Verfügung ansonsten schaue ich mal in meinem Budget.
Die Geschichte von Manu ist auch OK,
allerdings haben wir die Presse nur in Schenzen in der Produkion.
Denn das sind doch genau die Dinge die ich auch wissen möchte.
schönes WE Werner
hallo Werner,
nun wirds aber Zeit für persönliche Meinungen bevor das ausartet.
Erstmal meinen Respekt, als Kaufmann zeigst du großes technisches Engagement.
Deine Bemühungen zielen auf das "Mischen von Traversen verschiedener Hersteller" ab.
Laß uns das mal geschäftlich beurteilen:
Du wirst damit keinen Zuspruch finden der sich in den Büchern erwähnenswert niederschlagen würde. Mein letzter Satz im vorhergehenden Beitrag triffts auf dem Kopf: keine verwertbaren Erkenntnisse !
Zudem wird niemand diese Idee gutheißen, das wirft zuviele offene Fragen auf, und die damit einhergehenden potentiellen Risiken für den Anwender. Es spricht nichts dagegen verschiede Sachen gemeinsam aufzubauen, zB einen Globaltrusskreis in einer Prolytebühne zu riggen, aber bitte nicht solche Sachen wie durchgehende Laststrecken die 50/50 aus Teilen zweier Hersteller gesteckt worden sind ! (das macht diesen leichten Beigeschmack eines statisch unbestimmbaren Systems, auch wenn es nicht so sein möge...) Insofern ist es aus meiner Sicht sogar besser, wenn Traversen verschiedener Hersteller nicht ineinander passen, das vermeidet versehentliches Mischen und ist gut für deine Umsätze, man kauft eben was man benötigt und nimmt nicht pseudokompatiblen Kram aus dem Lager.
Letztendlich solls darum gehen ein gutes Produkt am Markt zu etablieren und die Zuverlässigkeit davon zu untermauern.
Hattest du schonmal Kontakt zu einer Firma die Sachen für den Flugzeugbau oder militärische Verwendung herstellt ? Genau da wirst du mit einem Wort konfrontiert das sehr beachtenswert ist: "Nachweisführung".
Die Nachweisführung beruht auf einer vollständig dokumentierten = lückenlosen, Kette die bei den Lieferanten beginnt und in der Endkontrolle des Warenausgangs endet. Auf Traversen ist das nicht so einfach übertragbar, aber mal als Beispiel:
Du nimmst ein par der Bolzen aus Shen Zen und läßt sie wie üblich prüfen, Zug, Kerbschlag, usw. Postest das dann hier im Forum und kriegst postwendend von jemandem reingetippelt: Da wurde irgendein Vorführbolzen unbekannter Herkunft getestet der die Mindestanforderungen in allen Punkten erfüllt hat, was aber letztendlich verkauft wird ist leider nicht nachvollziehbar...
Jetzt mal eine andereGangart: Du verkaufst die Traversen mit Bolzen von MBO und genießt deren Qualitätsstandart / Nachweisführung / QMS einfach mit. Zweifel dürften damit aus der Welt geschafft sein, und der Mehrpreis für diese kleinen Dingerchen ist bezogen aufs eigentliche Produkt vernachlässigbar. So löst man Probleme...
Die "Nachweisführung" beginnt mit dem Lieferanten der Zutaten.
Aluminiumrohr, nahtlos roh, in 6m gelängt, Werkstoffnachweis. Du gehst hier eine Bindung ein und kauft nicht wegen 20cent/kg die nächste Lieferung woanders. Nachgewiesene Herkunft und konstante Qualität.
Deine Fertigung hat nur Schweißer mit gültigen Briefen (viele sind nur begrenzt haltbar und daher nachprüfungspflichtig, =Nachweisführung : Befähigungsnachweis), entsprechend dem EU Standart für WIG / MIG. Allem voran ein Schweißfachmann (pro Schicht), (Schweißfachingenieur), der auch die Aufsicht, Vermessung und QC dort innehat (jedes Teil bekommt hier seine Ser. No die in der QC schon benötigt wird um den Weg nachvollziehen zu können, in der QC Mappe ist der Ser. No. schon der Schweißer, das Datum, sein Draht, Gas, und Material zugeordnet, alles ist später sofort nachweisbar, belegt), selbiger macht stichprobenweise auch die zerstörende Materialprüfung, wozu die böse Presse evtl. auch gehört... (hier bietet sich übrigends an, Traversen zu zerdrücken die wegen einer kleinen Beule o.ä. eh nie im Verkauf landen würden
wir leben schließlich sparsam )
Zudem gibts dann und wann auch mal Besuch von den Trägern deiner Zertifikate, die werden sich mit großer Aufmerksamkeit der Materialprüfung und Dokumentation davon widmen. TÜV Rheinland ist ja in China zuhause, sollte kein Problem sein... nur eine Kostenfrage.
Nun wandern die Traversen in die Abteilung mit den hübschen Frauen, bekommen ihre Sichtkontrolle, Aufkleber, Zubehör, Verpackung, da wird wieder abgezeichnet: QC Endkontrolle, Sichtkontrolle, Vollständigkeit
Und ab damit ins Lager, von da aus kommisioniert zum Versand, Warenausgang.
puh was ein Text ![]()
Nun kommen deine Traversen in DE an und landen beim Kunde.
Hier sammelst du Feedbacks, was ist gut, was läuft nicht gut, was kann man verbessern, was haben andere was du nicht hast... mit besonderer Aufmerksamkeit in Richtung Herr Lück, kommt da mal ein Hinweis dann setz ihn um. :wink:
Das koppelt nun zurück bis in den Beginn der Entstehung (du hast ja alles dokumentiert) und so ist der Kreis geschlossen, Produkt bleibt auf dem neuesten Stand, Mängel werden erkannt, Optimierung der Fertigung ist auch gezielt möglich.
Wenn wir hier mal eine abgerockte Traverse platmachen um uns am knirschen der Schweißnähte zu ergötzen ist das nur eine Spielerei die der allgemeinen Unterhaltung von Veranstaltungstechnikern dient. Das worum es aber geht, sind knallharte geschäftliche Dinge, Hohe konstante Qualität zu guten Preisen, Umsatz.
Das mal als meine persönliche Meinung über all diese Dinge hier.
lG Manuela
Nun, was hier laut Prüfbericht getestet wurde, war ein stück Aluminium (aus dem Spacer herausgeschnitten, Durchmesser 6mm). Wo genau ist der Spacer getestet worden? Im Bild 1 sieht man deutlich, wo das Stück herausgeschnitten wurde. Der Prüfbericht belegt also lediglich, dass der Spacer tatsächlich aus T6 Alu hergestellt wurde. Über die Produkteigenschaften sagt er schlicht gar nichts aus!
Zitat von "marcoboy"... je ein Stück von 12m und dann Last rein bis es Kracht
Die Idee ist nicht schlecht, unterliegt aber zwei Problemen:
1.) Wenn es sich um Gebrauchmaterial handelt, ist das Zeugs unterschiedlich vorbelastet.
2.) Selbst wenn es sich um Neuware handelt, stecken da immer noch erhebliche Materialschwankungen drin, für die der Hersteller nun wirklich nichts kann. Um da eine gesichterte Aussage zu treffen, müsste man schon von jedem Testszenario jeweils ein Dutzend kaputt machen.
Ganz abgesehen davon: Ich habe sehr wenig Bedenken (bei so gut wie allen Herstellern), wenn fabrikneue Ware in geraden Stücken mit mittiger Punktlast statisch belastete wird. Da steckt genügend Sicherheit drin.
Interessant wird es bei Material kurz vor der Ablegereife, das unter weniger optimalen Bedingungen dynamisch belastet wird.
Zitat von "Rittmann Werner"Es gibt ja immer die Grauzonen, also Traversen habe Tüv, allerdings nur die Geraden...
Zumindest in der Vergangenheit ist man auch zu Zeichengenehmigungsausweisen gekommen, ohne dass die Verbinder Bestandteil der Prüfung waren.
Mir hat auch schon mal ein Hersteller auf Nachfrage verneint, dass die Verbinder statisch gerechnet wurden ("Das läuft bei uns unter Deko-Truss", was allerdings nicht davon abgehalten hat, eine Belastungstabelle zu veröffentlichen...)
Man ist (zumindest in der Vergangenheit) auch zu einem Zeichengenehmigungsausweis gekommen, wenn man die zulässige Spannung in der WEZ um etwa 25% überschritten hat, der (zumindest damals) zuständige Mitarbeiter des TÜVs hat halt einfach nicht verstanden, in welcher Spalte der DIN er schauen muss...
Dass man bei Gussteilen mit den Werten einer Strangpress-Legierung gerechnet hat, ohne dass es den Medizintechnikern beim TÜV aufgefallen ist, verwundert dann auch nicht mehr.
Der langen Rede kurzer Sinn: Es gibt ganz andere Probleme als nicht nachgewiesene Legierungen bei Spacern. Die ersten Punkte meiner Wunschliste wären:
- Einheitliche Belastbarkeit bei Bolzen, die mechanisch kompatibel sind (alternativ zumindest die Festigkeit eingeschlagen)
- Vernünftige Produktdokumentation (über der Branche hängt nach wie vor das Damoklesschwert, dass im Schadensfall ein Richter den SR 1.0 als "Stand der Technik" ansieht. )
Na siehst Du Admin, da haben wir doch was, was Sinn macht und ich nicht daran gedacht habe.
Werde mit der Produktion klären, wie schnell es umgesetzt werden kann,
die Festigkeit in den Bolzen einzuschlagen.
Mit dem Spacer, hatte ich gedacht es interressiert Euch. Wenn Ihr solche
Informationen nicht mehr haben möchtet, dann lege ich solche Papierchen einfach brav in den Ordner ab und es soll mir auch Recht sein.
Grüße Werner
Ein Belastungstest von nem Spacer ist sicher nice to have. Das da oben war aber keiner.
Das war - ist ein Spacer 210 mm, Female - Female.
Werner
Das Teil war ein Spacer, ganz klar. Aber es wurde nicht dieser Spacer getestet, sondern ein Stück Alu, das aus dem Spacer herausgeschnitten wurde. Das sagt aber nur recht wenig über die Belastbarkeit des Spacers aus...
Zitat von "Rittmann Werner"unter dem angegebennen Link findet Ihr, den Bericht über den Zugversuchs eines Globaltruss Spacers.
http://www.b-und-k.de/globaltruss/do…erichtspace.pdf
Grüsse an alle
Werner
.., stimmt hab mich wirklich unglücklich ausgedrückt.
Sorry dafür.
Werner
das war nun aber Erbsenzählerei ![]()
Selbstverständlich kann man aus dem 6mm Stäbchen hochrechnen auf die Schnittfläche (D außen - D innen) von dem Spacer, und kriegt so auch dessen Zugfestigkeit raus.
Manu
Zitat von "Manuela"Selbstverständlich kann man aus dem 6mm Stäbchen hochrechnen auf die Schnittfläche (D außen - D innen) von dem Spacer, und kriegt so auch dessen Zugfestigkeit raus.
1.) Möchte man das wirklich rechnen? (Nebenfrage: wie viele hier im Forum würden das richtig rechnen????)
2.) Kann man das nicht einfacher rechnen mit den mechanischen Abmessungen und den DIN-Werten für diese Legierung?
3.) Bringt mir der genaue Wert von diesem speziellen Spacer etwas? Ein Zugversuch ist ja zerstörend, den Spacer gibt's danach nicht mehr, ein anderer wird leicht abweichende Werte haben.