Off topic: 16 1/3 für Bahnstrom weil am Anfang des 20 JHd die Steuerungstechnik noch nicht so weit war, um Leistung bei 'hohen' Frequenzen wie 50Hz zu beherrschen.
Tomy
Off topic: 16 1/3 für Bahnstrom weil am Anfang des 20 JHd die Steuerungstechnik noch nicht so weit war, um Leistung bei 'hohen' Frequenzen wie 50Hz zu beherrschen.
Tomy
Zitat von "djobi"bitte wenn die mit Sand (?) gefüllten Sicherungen verwenden, nicht die nur mit Glas
(der ggf. entstehende Lichtbogen wird durch die Füllung erstickt)Ansonsten gibt es genug dimmer die pro Kanal Glassicherungen haben, diese sind auch teils mehrphasig angeschlossen.
Allerdings mußt du immer Ersatzsicherungen mitführen, das ist schon nervig ..
Der Lichtbogen stellt bei Wechsel / Drehstrom meißt kein Problem dar, da wir ja Nulldurchgänge haben.
Bei Gleichstrom ist das die HÖLLE AUF ERDEN ![]()
Deshalb gibt es dafür Feinsicherungen die doppelt oder dreimal so lang sind wie diese kleinen. Meisst haben diese auch höhere Spannungsfestigkeit - nicht immer!
Der back up schutz wie Apostoli sagt ist sehr wichtig und dem sollte man viel Beachtung schenken. Bei LS-Schaltern an Trafoübergabepunkten gibt es aber auch meisst Daten über den zu erwartenden Kurzschlußstrom.
Bei den Sicherungsautomaten ist das schon schwieriger!
Normalerweise 6kA ( Standartautomat ).
Die können auch meibtens benutzt werden, da in der vorgeschalteten Verteilung NH-Sicherungen sitzen die korrekt ausgewählt wurden.
Höherwertige können 25kA - oder mehr.
Die braucht man auch leicht wenns näher an den Trafo geht.
Sorry, bin erst jetzt wieder online, daher muss ich einen alten Beitrag kommentieren:
Zitat von "audienceblinder"Wenn ich jetzt jede Phase L1 - L3 mit einer Sicherung versehe....
wäre eine Gerätefeinsicherung für 250V L1 gegen N auf jeden Fall zulässig, da nur 230V anliegen.Wenn ich jetzt aber einen Kurzen zwischen L1 und L2 habe,
liegen 400V an!
aber es sind auch 2x Sicherungen die auslösen können!
Wenn ich einen Kurzschluss zwischen 2 Phasen habe, habe ich keine Überlastung (wofür die Sicherungen in der Verteilung ja drin sind), sondern ein massives schaltungstechnisches Problem!
Hallo timotimo,
dem ist nicht so,
stell Dir doch nur folgendes Scenario vor,
Kabel aus irgendeinem Grunde defekt, wird drübergefahren, durchgeschnitten etc..
dann berühren sich unter Umständen 2 Aussenleiter !!
Was mich jetzt noch "brennend" interessiert, welchen Verteiler hat Funzelpit?
32A auf 16A oder 16A auf 16A?
welche Sicherungen (genauer Typ mit Bezeichnung, Nennspannung etc.. sind in dem Verteiler verbaut ?
Oh, eine Frage hat sich erledigt, ich habe gerade folgendes festgestellt.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil... :oops:
Funzelpit:
Zitat
Ich besitze einen fertig gekauften Adapter von CEE32 Stecker auf CEE 16 Kupplung mit eingebauten 16Feinsicherungen.
Was mich jetzt nur noch interessiert, was sind dort für Gerätefeinsicherungen mit 5x20mm verbaut,
(genauer Typ mit Bezeichnung, Nennspannung, sandgefüllt/nicht sandgefüllt, Hersteller etc..) ?
Zitat von "timotimo"
Wenn ich einen Kurzschluss zwischen 2 Phasen habe, habe ich keine Überlastung (wofür die Sicherungen in der Verteilung ja drin sind), sondern ein massives schaltungstechnisches Problem!
Ähm... ja und was ist dann bitte ein Kurzschluss???
Wenn ich einen Kurzschluss habe, dann habe ich einen Widerstand der gegen 0 Ohm geht. Wenn ich z.b. einen 16A/250V Automaten am Limit betreibe, habe ich noch lange keine 0 Ohm..
Also wenn du so willst, dann ist ein Kurzschluss eine "extreme "Überlast""
edit: Natürlich fliegen dir in dem Fall beide Sicherungen um die Ohren. wie ich oben ja schon schrieb, der "Verbraucherwiderstand" strebt gegen 0Ohm und der Strom ins Undendliche (und um das zu verhindern hast ja Sicherungen) Mit Spannung einfach zusammenzählen etc is nicht...
Nach meinem jetzigen Stand darf man die Nennspannungen nicht addieren, aber sie spielt dennoch eine Rolle und steht in Beziehung zum Ausschaltvermögen einer Sicherung,
Quasi nicht so einfach, eventuell sogar nur sekundär, aber sie verändert auf jeden Fall die Bauform und somit auch die technischen Daten einer Sicherung.
Ich kann das jetzt nur absolut theoretisch erklären, durch höhere Spannung hast Du höhere Funkenstrecke ...
Was jetzt passiert wenn man 2x Sicherungen derselben Bauart in Reihe schaltet? Ich bin mir sicher das es auch die Gesamteigenschaften verändert, zu klären wäre hier eigentlich nur, welche konkreten Aussagen man zu diesem Konstrukt machen kann.
Ähm ja, oben habe ich bereits geschrieben was mit den Spannungen passiert wenn 2 Sicherungen in Reihe sind.
Zu deiner direkten Frage wenn du zwei gleichen Typs in Reihe hast... da gib es 3 Möglichkeiten was passiert: a) nix b) bei Überlastung eine Futsch c) bei Überlastung beide hin.
Was im Überlastfall jetzt passiert kann man nicht sagen, da es nie 2 100% gleiche Sicherungen gibt...
Ansonsten schau mal, dass du dir evt mal durch ein Buch etc. ein paar Grundlagen aneigenst....
Bei einem Kurzschluss (zum Beispiel durch verletzte Leiter) zwischen zwei Phasen habe ich mein "schaltungstechnisches Problem": durch ein Auswechseln der Sicherungen ist es dann nicht getan. Es liegen dann 2 Feinsicherungen in Reihe, aber ob die dann auch zugleich auslösen, oder es bei einer zu einem Überschalg kommt, ist nicht gesagt.
Ein LS-Automat hat eine Bemessungsspannung von 230/415 V, während die Feinsicherung nur 230 Volt hat.
Gibt es Fein-Sicherungshalter für Bemessungsströme von 16 Ampere?
Schaltungstechnische Probleme beziehe ich eher auf herstellerbedingte Schaltungsfehler, dh. falsch verdrahtet, falsch dimensioniert, darunter zähle ich aber keine Unfälle, Ereignisse etc..
Ja gibt es, aber für Feingerätesicherungen und dazugehörigen Sockel immer versehen mit der Nennspannung 230V (ich hatte ein bischen danach gesucht)
Zitat von "TomyN"Off topic: 16 1/3 für Bahnstrom weil am Anfang des 20 JHd die Steuerungstechnik noch nicht so weit war, um Leistung bei 'hohen' Frequenzen wie 50Hz zu beherrschen.
Tomy
Hy,
Mein Professor hat uns in einer Vorlesung was anderes erzählt.
Laut seiner Aussage ist der Grund der, dass damals die Motoren noch mit Kohlen liefen, und bei 50Hz sich die Kohlen so schnell abgenutzt haben (durch die Funken). Erst mit der Entwicklung von Drehstrommotoren und Frequenzumformern brauchte man die Kohlen nichtmehr.
Gruß Soon5