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Tagessätze bzw. Stundenlöhne

  • tufkasb
  • 4. September 2007 um 15:49
  • tobias bröcking
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    247
    • 6. September 2007 um 11:51
    • #21

    Die Hoffnung stirbt zuletzt! :lol:

    Das schlimme dabei ist ja auch das die Sätze fallen, dafür aber aber die Abstände zwischen Job und Zahlung steigen! Antiproportional quasi

    --------------------------------------------------
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  • simonstpauli
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    • 6. September 2007 um 12:30
    • #22

    können freie techniker eigentlich streiken? ich meine ja ;) problematisch ist die organisation...

    ich habe schon einige jobs abgelehnt, weil sie nicht meinem standard in bezug auf tagessatz, unterbringung oder catering entprachen. ab einem gewissen punkt bleibe ich lieber auf der couch, bzw. kümmere mich um meinen job im online marketing. da ist immer was zu tun...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

    Einmal editiert, zuletzt von simonstpauli (6. September 2007 um 12:38)

  • tobias bröcking
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    247
    • 6. September 2007 um 12:35
    • #23

    Au Ja!.... schön Plastiktüten anziehen und mit Trillerpfeifen vor dem Bahnhof stehen! .... wo beantrage ich Streikgeld?

    by the way: wenn ich manche Kollegen sehe, frage ich mich ob die nicht schon im Streik sind!

    Wie siehts mit Mindestlohn für Hands aus?... die sind da teilweise weit drunter! Mich wundert es echt das jemand für 8 Euro auf Rechnung arbeiten geht!

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  • simonstpauli
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    • 6. September 2007 um 12:46
    • #24

    es gibt tatsächlich kollegen, die "dienst nach vorschrift" machen, das wäre für mich schon mehr als streik.

    ich kenne einen angestellten beim *** (zensiert), der ist immer krank wenn er auf dem dienstplan was anstreeengendes sieht. dafür kann er löten wie ein weltmeister.

    streikgeld - das muß man ja vorher irgendwie einzahlen, also ein fond wäre vielleicht praktisch, von jedem job 5€ in den topf, von allen freien technikern in deutschland, dann könnte man nach einigen jahren schon flächendeckende warnstreiks organisieren...

    im ernst, ich denke, daß da etwas passieren muß, es kann nicht so weitergehen mit den tagessätzen, die müssen nach oben, damit sich jeder eine anständige kranken- renten- und familienvorsorge leisten kann.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • tobias bröcking
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    • 6. September 2007 um 13:17
    • #25

    Das würde aber bedeuten das wir die Rentals dazu bringen müssten entweder auf Geld zu verzichten oder mehr vom Kunden zu verlagen!

    .... dazu müssten die sich hier aber vieleicht mal äussern!

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  • künstler
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    • 6. September 2007 um 13:27
    • #26

    Das geht einfacher. Langt zu, wenn ein halbes Jahr jeder Freelancer nicht mehr selber schiebt, sondern wie die Agenturen nur noch vermittelt.Also Kohle für die Vermittlung kassieren und fast nix tun außer selber Unkosten zu erzeugen. Dann gibt es keine Dummen mehr die was tun (und dafür noch Geld haben wollen) Dann werden die Preise für die Freelancer schon steigen.
    PS. soll nicht gegen die Agenturen sein, die wirklich was tun.Die soll es ja auch noch geben, wobei ein Großteil (eigene Erfahrung) nur die Kohle einsteckt, mit 2-4 "wichtigen" Leuten aufschlägt (die keine funktion haben), dann Fantomspeisung ach ja Kohle hab ich vergessen, dies und jenes muss unbedingt gleich gemacht werden und geht logistisch gegen Baum sich dann von Veranstalter das Geld holen in den Benz setzten und heimfahren und der der die Arbeit macht, wartet 2 Monate auf die Kohle.

  • simonstpauli
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    • 6. September 2007 um 13:40
    • #27

    ja, wo sind denn die rentals?

    ein kunde zahlt ja gerne nur das was er muß. wenn er von einer rental einen guten techniker für 300 kriegt wird er das gerne nehmen. wenn er für 300 unterklasse, für 450 mittelmaß und für 650 einen richtig guten techniker bekommt, kann er selbst wählen, was ihm die veranstaltung wert ist.

    mein bruder (verkaufstrainer) sagt bei verhandlungen gerne: "es soll ja auch nichts kosten, es soll was bringen"

    eine veranstaltung besteht ja nicht nur aus technik, für andere gewerke wird auch entsprechend gezahlt, ich denke da nur mal an elektrifizierung auf messen, das kostet halt.
    dolmetscher kosten auch, kameraleute nehmen auch entsprechende sätze.

    also wer mir glaubhaft versichern kann, daß bei einer anständigen industrieproduktion keine anständigen tagessätze drin sind,

    p.s. auf der tankstelle habe ich auch noch nie jemanden feilschen sehen, da werden ständig neue sätze verlangt

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • mringhoff
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    • 6. September 2007 um 19:26
    • #28
    Zitat von "simonstpauli"

    ein kunde zahlt ja gerne nur das was er muß. wenn er von einer rental einen guten techniker für 300 kriegt wird er das gerne nehmen. wenn er für 300 unterklasse, für 450 mittelmaß und für 650 einen richtig guten techniker bekommt, kann er selbst wählen, was ihm die veranstaltung wert ist.


    Der Kunde hat lediglich den Anspruch, daß das Equipment wie bestellt aufgebaut wird, ordnungsgemäss funktioniert und betreut wird und dass alles zu einem bestimmten Termin wieder abgebaut wird. Wie das gemacht wird, daß überlassen die Kunden dem Technikdienstleister.

    Nun ist also die Company dran. Sie kennt ihre freiberuflichen Mitarbeiter für gewöhnlich. Da gibts die guten und teuren und die preiswerten und evtl. weniger guten oder auch anderstrum... Mit einem guten Mann/Team vor Ort kann man sicher gehen, daß alles klappt. Mit einem preiswerten Team kann man evtl. die Gewinnmarge erhöhen. Das verlockt natürlich. Nur dumm, wenn dann etwas schief läuft deswegen. Dann ist der Ruf und vor allem der Folgeauftrag sicher weg.

    Solange es freiberufliche Techniker gibt, die für weniges Geld passende Arbeit leisten, solange werden die Vermietfirmen diese auch einsetzen. Das ist genauso freie Marktwirtschaft wie im Handel: Tausende Stimmen warnen: Kauft kein Billigkrempel - Aber Abertausende machen es trotzdem - weils halt im ersten Moment billiger ist. Was will man noch dazu sagen?

    Und weil in manchen Regionen mehr freiberufliche Fachkräfte als Jobs gibt, arbeiten halt viele für weniger Geld als gar nicht und hoffen auf bessere Zeiten. So bleibt man wenigstens im Geschäft und hält/knüpft Kontakte.

    Auch Vermietfirmen stehen da unter Druck. Oft muss man mit geringem Budget auskommen oder ein ander macht den Job. Bei einigen Firmen ist die Schmerzgrenze gefährlich weit unten, das schlägt sich natürlich auf deren "Einkaufpreisen" sprich die gebotenen Tagessätze nieder.

    Natürlich will jeder gerne mehr Geld haben, aber wenn man mit seinem Verdienst auf Dauer nicht zufrieden ist, dann gibt es zwei Möglichkeiten:

    1. nach besseren Jobs / Auftraggebern suchen, entweder duch eine höhere Qualifikation oder evtl. durch ein Umzug, aktive Bewerbungen etc.

    2. die Branche ganz verlassen. Die VT ist keine Goldgrube, in anderen Bereichen kann man je nach Vorbildung/Qualifikation/Flexibilität mehr verdienen. Dadurch, daß jedes Jahr zahlreiche neu ausgebildete VTler in den Markt drängen, wird die Situation dort auch nicht besser...

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  • oops
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    • 7. September 2007 um 00:48
    • #29

    das die jobs keine goldgrube darstellen im tristen tagesgeschäft ist klar, andersrum handhaben wir die minimum 50% aufs material klausel für mitarbeiter, soweit sie die vorhandene kundschaft nicht angraben. ich mache seit jahren nur noch touring und verdiene mir eine "kleinigkeit" dazu, in dem ich gute deals mit verleihern mache und das zeugs an meine clienten weiterverchecke.

    man muss halt gucken und vor allen dingen agieren, um seinen arsch an die wand zu bekommen...

    gute techniker mit entsprechenden fähigkeiten technischer und sozialer art, kommen eh erst bei grösseren produktionen zum tragen. wen interessiert ein ausgeklügeltes beschallungs, deko & lichtkonzept bei irgendwelchen stadtfesten ? niemanden ! hauptsache laut, bunt und peng. spezialisierung & weiterbildung + vitamin b sind immer noch der grundstock für ein halbwegs gesichertes und akzeptables einkommen.

  • tufkaklto
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    • 7. September 2007 um 14:03
    • #30

    100 % Zustimmung an oops !!!

    Was auch ist: WEnn man Seine Tagessätze hochhalten will, weil man sich weiterbildet und spezialisiert etc. dann muß man auch darauf achten, das man keine Billigjobs annimmt und sollte da lieber auf der Couch bleiben.
    Man macht sich sonst die eigenen Gagen kaputt, dann wenn man mal wo um 1/3tel arbeitet, weis das in Wahrheit jeder.

    Aber eines gilt immer:
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  • simonstpauli
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    • 7. September 2007 um 14:24
    • #31

    Klaus:

    ein sehr richtiges und wichtiges statement, die persönliche weiterbildung ist immens wichtig.

    nach meiner erfahrung sind folgende faktoren zielführend für anständige tagessätze:

    - sach- und fachkunde (reale und gefühlte)
    - einfühlvermögen gegenüber (end-)kunden
    - einfühlvermögen gegenüber künstlern
    - selbstbewusstsein in verhandlungen
    - offene kommunikation mit kollegen über tagessätze und arbeitsbedingungen

    normalerweise bucht eine agentur einen technikdienstleister in einer bestimmten gewünschten liga, was personal betrifft. soll heißen, die agenturen die ich kenne achten schon ziemlich auf qualität, was das personal betrifft und sind eher geneigt, preissteigerungen in diesem bereich hinzunehmen, wenn die qualität dadurch steigt oder gehalten wird.

    mringhoff:

    ich kenne kunden, die wert auf persönlichen kontakt zum techniker legen und sehr wohl einen unterschied in der nicht-technischen betreuung zu schätzen (und zu bezahlen) wissen. ordnungsgemässer aufbau und funktion rechne ich mal unter "basics" ab, das erwartet zu recht jeder kunde. hier geht es um das extra-quentchen, was den kunden restlos glücklich macht, weswegen er eine company in ganz deutschland minimmt, obwohl es vor ort auch gute verleiher gibt, die die veranstaltung genauso gut durchführen können.
    im prinzip verkaufen wir, wie versicherer, ein gutes gefühl, daß die veranstaltung laufen wird, daß der kunde die kerncrew kennt und man weiß, wie der jeweils andere tickt. - und das wird nach meiner erfahrung gerne auch mit höheren tagessätzen bezahlt.

    wie gesagt, daß der job technisch einwandfrei laufen muß, ist für mich selbstverständlich.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • manuela
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    • 7. September 2007 um 20:12
    • #32
    Zitat von "Künstler"

    Kohle für die Vermittlung kassieren und fast nix tun außer selber Unkosten zu erzeugen.

    Wo habt ihr eigentlich dieses (Un- :D )Wort her ?
    Die Suchfunktion liefert 28 Themen damit ab. Jedenfalls kennt meine Buchhaltung zwar jede Menge Kosten, aber Unkosten ?

    Un- ist eine Verneinung, somit müßte das identisch sein mit Nicht-Kosten, was sich kürzen läßt zu gratis.

    lG Manuela

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  • mringhoff
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    • 7. September 2007 um 20:44
    • #33
    Zitat von "simonstpauli"

    mringhoff:

    ich kenne kunden, die wert auf persönlichen kontakt zum techniker legen und sehr wohl einen unterschied in der nicht-technischen betreuung zu schätzen (und zu bezahlen) wissen.

    da kenne ich auch jede Menge Kunden :) Das ist auch die Kunst, gewisse Stammkunden zu halten.

    Jedoch aber spielt das Verhältnis Firma - Kunde (mit den entsprechenden Ansprechpartner) eine viel wichtigere Rolle. Welche Techniker/Hands wir dann vor Ort einsetzen, das interessiert eigentlich niemanden. Wichtig ist eigentlich nur, daß derjenige, mit dem alles ausgemacht wird, dann auch auf alle Fälle mit vor Ort ist.
    Hier wird ein Vertrauen in die Firma gesetzt, daß es bei den zukünftigen Projekten genauso gut klappt (auch im nichttechnischen Bereich), wie beim letzten Mal.
    Bei der Auswahl der Techniker vor Ort wird dann einfach der Firma vertraut.

    Wenn man dann auf einmal daher kommt und den Kunden den Techniker X für 300,- oder den Techniker Y für 400,- EUR zur Auswahl zu stellen, dann dürfte das doch etwas seltsam rüberkommen. Entweder kommt ein Kommentar: "wir nehmen den für 300,- und gehen davon aus, daß Sie alles so super wie beim letzten Mal hinbekommen..." oder der Kunde ist überfordert und fragt nach, was Y besser als X kann. Was genau sagt man dann?
    Y ist "netter" oder "besser" oder "erfahrener"? Das dürfte zu unkonkret sein...
    Was passiert, wenn Y ausfällt und man kurzfristig Techniker Z engagieren muss? Wie "erfahren/nett/besser" ist er gegenüber Y?
    Ich glaube als Anbieter kommt man da in ein gefährliches Fahrwasser...

    Wenn es Preisunterschiede in der Leistung geben darf, dann muss sich das inhaltlich widerspiegeln. Z.B. mit 100,- EUR mehr wird eine bessere Lightshow programmiert usw.

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  • manuela
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    • 7. September 2007 um 22:07
    • #34
    Zitat von "mringhoff"

    "wir nehmen den für 300,- und gehen davon aus, daß Sie alles so super wie beim letzten Mal hinbekommen..." oder der Kunde ist überfordert und fragt nach, was Y besser als X kann. Was genau sagt man dann?
    Y ist "netter" oder "besser" oder "erfahrener"? Das dürfte zu unkonkret sein...


    Y arbeitet 25% mehr in der gleichen Zeit. :wink:

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  • simonstpauli
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    • 8. September 2007 um 00:28
    • #35
    Zitat von "mringhoff"

    Wenn man dann auf einmal daher kommt und den Kunden den Techniker X für 300,- oder den Techniker Y für 400,- EUR zur Auswahl zu stellen, dann dürfte das doch etwas seltsam rüberkommen.

    das stimmt allerdings. das heißt, man erarbeitet sich als rental co. einen status in der form: bei firma x kostet der techniker 300, bei firma y 400, wir nehmen firma y weil wir sehr gute erfahrungen gemacht haben. bzw. (wahrscheinlicher) mit firma x schon mal auf die nase gefallen sind und danach firma y einen super job gemacht hat...

    personaldispo ist dann das risikospiel: wie stelle ich eine funktionierende crew zusammen, die kernpositionen so besetzt, daß der kunde zufrieden ist und die gesamt-crew wirtschaftlich bleibt. ab einer gewissen crew-größe kann man ja erfahrene leute und jungblut gut mischen...

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  • mringhoff
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    • 8. September 2007 um 12:46
    • #36
    Zitat von "Manuela"

    Y arbeitet 25% mehr in der gleichen Zeit. :wink:


    Dem Kunde ist das üblicherweise egal, wie schnell wir mit dem Aufbau fertig sind. Es gibt Rahmenbedingungen (Aufbau um .. Uhr, fertig bis ... Uhr) und dazu eigentlich ein Festpreis.

    Wenn es jetzt ein Tontechniker während der Show ist, dann bringts ja auch nichts, wenn der 25% mehr arbeitet...
    obwohl - vielleicht doch: wenn die Show um 25% schneller zu Ende ist dürfen wir vielleicht alle um 25% eher nach Hause :)

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  • mringhoff
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    • 8. September 2007 um 12:54
    • #37
    Zitat von "simonstpauli"

    das heißt, man erarbeitet sich als rental co. einen status in der form: bei firma x kostet der techniker 300, bei firma y 400, wir nehmen firma y weil wir sehr gute erfahrungen gemacht haben. bzw. (wahrscheinlicher) mit firma x schon mal auf die nase gefallen sind und danach firma y einen super job gemacht hat...

    Ja, so ähnlich läufts meistens. Wobei nicht die Techniker-Gagen interessieren, sondern der Gesamtpreis verglichen mit einer (zu erwartenden) Gesamtleistung.
    Wenn man nicht nur technisch, sondern auch sozialkompetent einen guten Job abgegeben hat, dann erhöhen sich die Chancen, daß man beim nächsten Mal wieder genommen wird. Auch, wenn evtl. ein Mitbewerber preislich darunter liegt.

    Es wird nicht immer nur auf den Preis geachtet, wenngleich der schon sehr wichtig ist. Einige Auftraggeber interessiert die Qualität sehr wohl, doch viele Kunden können diese im Vorfeld eher schlechter beurteilen.
    Internetseiten / Broschüren sind geduldig und wenn überall steht "professionell" - "hohe Qualität" etc. und weiter hinten steht, daß man auf die Markenwaren wie "B...inger","Omnidingsda" und "Europalicht" vertraut, dann weiß doch eingentlich nur ein Profi, wie weit es mit der vielpropagierten Qualität her sein dürfte...

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  • kristian w.
    Verifiziert
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    310
    • 17. September 2007 um 01:04
    • #38

    Bei uns ist bei fast jeder VA ein Techniker mit dabei. Das ist bei uns im Preis immer mit drin. Wir haben viele Kunden, denen oberste Anforderung an uns ist, daß alles wunderbar funktioniert und daß es keine Probleme gibt. Die meisten Kunden wählen ihren Verleiher nicht nach Höhe des Angebotes aus, sondern sie machen sich bei anderen Veranstalter schlau und erkundigen sich über uns und unsere Mitbewerber. Und wenn man dann eine gute Arbeit abliefert, werden die Kunden zu Wiederholungstäter. Da wird der Preis zur Nebensache.

    Daß alles perfekt funktioniert, setzt gutes Material voraus, da sind wir uns sicher einig. Aber natürlich auch gute Leute. Eigenschaften wie ein gutes Organisationstalent und die Gabe mit guten Ideen und Einfallsreichtum unvorhersehbare Probleme lösen zu können, sind dabei sehr von Vorteil.

    Ich habe schon einen Job bekommen, bei dem mein Vorgänger weniger als die Hälfte gekostet hatte. Nur weil ich ihm versprochen habe, daß alles bestens und im seinem Sinne funktionieren wird. Und ich habe mein Versprechen gehalten. Seither gehört er zu meinen Stammkunden.

    Der Veranstalter bezahlt uns. Der will zufrieden sein. Wenn der zufrieden ist, bucht er wieder. War der Veranstalter nicht zufrieden, bucht er einen anderen Verleiher. Zufriedenheit ist das Wichtigste.

    Grüße, Faxe...

    Dj, Verleiher und manchmal auch Veranstalter.

    http://www.faxe.at

  • benedikt ricica
    Beiträge
    3
    • 7. November 2007 um 08:14
    • #39

    Sehr gut Herr Vorredner - Kollege !

    Diese Erfahrungen habe ich auch gemacht. WENN man einen Job an Land zieht zählt neben der Qualität die Menschlichkeit und Sozialkompetenz. Der Kunde darf sich nicht als Bittsteller fühlen, was doch bei großen Firmen des Öfteren vorkommen kann.

    Zu den Gehältern muss ich aber sagen, dass hier in Wien im Bereich Pyrotechnik nix Gold ist was glänzt. Ich denke da nur an die vielen SEMI Bands die sich ankotzen wenn man ihnen einen Einstiegspreis bei 600 -. netto nennt. Leider sehen dann doch wieder viele Neukunden nur auf die Gesamtsumme und lesen ja nicht einmal die angeführten Posten durch. Ich kann dieses in gewissen Masse schon nachvollziehen und trotzdem ... Ich würde frech behaupten dass die erbrachte Leistung oft preislich bei uns UNTER dem Gesamt niveau bewegt. Es stellt sich nur eben die Frage - Job JA oder NEIN und zu welchen Bedingungen gehe ich dann schlussendlich wirklich ausser Haus. Und bevor ich grummelnd zu Hause sitze muss ich mir persönlcih dann eben doch überlegen ob ich mein preisliches Niveau der allgemeinen Nachfrage anpasse oder nicht..

    Lg
    Bene

    Need fire ? All the Rock and Roll Productions you need ! Special Effects and Stage Design for Concerts and Stage Productions.

  • mringhoff
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    • 7. November 2007 um 10:20
    • #40
    Zitat von "Benedikt Ricica"

    Leider sehen dann doch wieder viele Neukunden nur auf die Gesamtsumme und lesen ja nicht einmal die angeführten Posten durch.

    Diese leidvolle Erfahrung haben wir schon mehrmals machen müssen.
    Im positiven Falle werden wir noch mit einem anderen Angebot konfrontiert, bei dem wir dann erkennen, daß dort dann meist viel weniger angeboten wurde. Hier kann man noch reagieren.

    Manchmal läufts aber auch so ab:
    Kunde: "das ist aber teuer, können wir da noch etwas am Preis machen?"
    wir streichen einige Dinge aus dem Angebot raus, was zwar anfangs gewünscht wurde, aber nicht so wichtig ist und schicken ein neues Angebot.
    Antwort: "ja super, vielen Dank für Euer Entgegenkommen..."

    So etwas ärgert einen.
    Hier hat der Veranstalter einfach nicht begriffen, was er geboten bekommt und worin die Unterschiede bestehen....

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