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Xover mit 6dB Flankensteilheit bei PA-Systemen

  • user
  • 10. September 2007 um 16:24
  • user
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    • 10. September 2007 um 16:24
    • #1

    Hallo,

    Ich hörte das es sinnvoll sein kann PA-Systeme auch mit flachen Filtern (z.B. 6dB) zu trennen.

    Bsp.: Bass ab 60Hz Tiefpass mit 6dB Top ab 150Hz mit Hochpass 6dB.
    Der Sound würde "mehr als Einheit spielen" weil ein breiteres Band an Musikmaterial aus Hochmitteltonlautsprecher und Subwoofer kommt. Besonders sinvoll soll die Art der Trennung bei nicht linear spielenden Basshörnern/Bandpasshörnern sein um den Fgang zu begradigen. Was haltet ihr davon? Ich möchte das Thema einfach mal allgemein zur Diskussion stellen. Kann das sinvoll sein?

    Grüße

  • Mechwerkandi
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    • 10. September 2007 um 17:03
    • #2
    Zitat von "USER"


    Besonders sinvoll soll die Art der Trennung bei nicht linear spielenden Basshörnern/Bandpasshörnern sein um den Fgang zu begradigen.

    Wozu soll das gut sein?
    Entzerren musst Du ohnehin, in einer anderen Räumlichkeit, unter anderen Bedingungen, immer anders.

    Was im Labor ausgemessen linear geht, wird es in der Wirklichkeit nie tun.

  • user
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    • 10. September 2007 um 18:05
    • #3
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Wozu soll das gut sein?
    Entzerren musst Du ohnehin, in einer anderen Räumlichkeit, unter anderen Bedingungen, immer anders.

    Was im Labor ausgemessen linear geht, wird es in der Wirklichkeit nie tun.

    vollkommen klar. dennoch gibt es viele Bässe die von natur aus nicht Linear spielen. Bsp. zwischen 65-130 wesendlich lauter sind als im tieferen bereich. Mit einem 6dB TP lässt sich das dann sicher auch linearisieren.

  • tufkaklto
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    • 10. September 2007 um 18:26
    • #4

    d&b trennt nach deren eigenen Aussagen relativ flach.
    Und die machen das absichtlich. Auch gar nicht so blöd, wenn man darüber nachdenkt.
    Aber obs 6db sind, wage ich zu bezweifeln

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • F.A.Bi.A.N.
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    • 10. September 2007 um 18:53
    • #5

    ich halte das für abwegig!

    1.) ist die angesprochene "einheit" im klangbild imho von der phasenlage der tief/hochton-LS zueinander abhängig. eventuell macht man mit der 6db-filterung weniger falsch, aber ein steileres filter [die üblichen 24db z.b.] mit genau angepasstem phasengang klingt garantiert besser.
    2.) f-gang-begradigung durch ein zu tief gesetztes 6db-filter... ja, warum nicht? könnte durchaus klappen.

  • tufkains
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    • 10. September 2007 um 18:58
    • #6

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (12. September 2008 um 15:58)

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 10. September 2007 um 19:08
    • #7

    definitiv? wer definiert?

  • tufkains
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    • 10. September 2007 um 19:16
    • #8

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (12. September 2008 um 15:56)

  • karel noon
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    • 10. September 2007 um 19:24
    • #9

    ich behaupte einfach mal ganz frech das es da keine generelle regel geben kann, sondern von der gesamten entwicklung des lautsprechersystems abhängt.

    habe ich fulrange tops die bis weit herunter spielen, muß ich mir um die homogenität des klangbildes weniger sorgen machen als bei 12"1" tops die ich bei 150hz trenne.

    genauso hängt es doch auch von den verwendeten komponenten ab ob mir ein 15"er nicht wenn er zu hoch durchläuft irgendwelche komischen spitzen in den frequenzgang haut, die bei pegelangaben dann gerne genommen werden um den maximalpegel der pappe höher anzugeben, aber eigentlich völlig untauglich ist.

    dann noch die frage nach der aufstellung, bei einem geflogenen system ohne geflogene bässe kann es schon wieder sinn machen.

    soll ich die liste noch weiterführen? oder ergibt sich daraus schon das es in manchen situationen mit bestimmten system sinvoll, und in anderen eher kontrapoduktiv sein kann?

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • F.A.Bi.A.N.
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    • 10. September 2007 um 19:35
    • #10
    Zitat von "Inspiron"

    Anhören und Staunen :wink:


    deswegen mag ich das forum - hier lerne ich wenigstens noch was, tag für tag...

  • tufkains
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    • 10. September 2007 um 19:57
    • #11

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (12. September 2008 um 15:57)

  • user
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    • 10. September 2007 um 20:05
    • #12

    Besonders beim Liveeinsatz soll es wohl Vorteile bringen. Bsp.: ein Hall welcher von den Bässen im unteren Bereich teils "mitgespielt" wird.

    Ich kann mir nicht vorstellen das es gut ist wenn der untere Mitteltonbereich dann irgendwie zwischen 200-500Hz mit abnehmender Lautstärke irgendwie von einem 18" "mitgegrummelt" wird. Versch. Lautsprechertreiber und noch schlimmer versch. Lautsprecherkonstruktionsweisen welche breitbandig zusammenspielen kann das gut gehen?

    Warum wirds bei Hifi/HighEnd verwendet und nicht im Pa-Bereich?

  • tufkajck
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    • 10. September 2007 um 22:29
    • #13

    Von der Fragestellung her schon zu schliessen.

  • tufkains
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    • 11. September 2007 um 00:15
    • #14

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    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (12. September 2008 um 16:36)

  • Mechwerkandi
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    • 11. September 2007 um 08:22
    • #15
    Zitat von "Inspiron"


    4 oder 5 Wege bieten aber eine Grundvorraussetzung für ein kompromissloses Klangerlebnis.

    4 oder 5 Wege bieten die Grundvoraussetzung für eine maximale Komplikationsmultiplikation...

  • karel noon
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    • 11. September 2007 um 13:35
    • #16

    nicht zwingend, wenn man ein aktives (also amp in der box) system nimmt, was von hause aus gut eingestellt ist, oder ein system welches der hersteller mit tauglichen presets ausliefert ist ein mehrwege system durchaus in der lage bessere ergebnisse zu erzielen, aber eben nur mit guten einstellungen, die wiederum auch von jemandem mit ahnung vorgenommen werden müssen.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • user
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    • 14. September 2007 um 17:34
    • #17

    Kommentar eines Partners welcher hier nicht angemeldet ist und das Thema interessant findet:

    "Nur sollte man bedenken das sobald ein Signal,
    mit welchen Filter auch immer, bearbeitet wird, es zu Phasenschweinereien kommt und damit zur Schwierigkeit Mehrwegsysteme abzustimmen. Diese physikalische Gegebenheit(!) wirkt sich jedoch bei einem 6db-Filter am geringsten aus!
    Zur Phasenkorrektur bei Steilflankigen Filtern durch Delay; funktioniert sehr gut. Wenn man jedoch zwischen elektrischer und akustischer Phase unterscheidet, wird man hören das es akustisch eben doch nicht so einfach ist

    Test: bei 6dB getrenntem System hatten wir eine bessere Einheit zwischen Bass und Topteilen und mehr Pegel, was will man mehr?

    Wenn die Boxen es nicht können, ganz klar, dann ebend nicht (obwohl es auch dann offt zum oben erwähnten Ergebnis kommt)"

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 14. September 2007 um 20:58
    • #18
    Zitat von "USER"

    Wenn man jedoch zwischen elektrischer und akustischer Phase unterscheidet, wird man hören das es akustisch eben doch nicht so einfach ist


    und DAS ist jetzt das argument? dass man mit einem 6db-filter besser etwas hingeförstert bekommt?

  • waldschrad99
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    • 14. September 2007 um 22:38
    • #19

    erledigt

    Einmal editiert, zuletzt von waldschrad99 (1. Oktober 2010 um 23:50)

  • user
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    • 16. September 2007 um 18:02
    • #20

    F.A.Bi.A.N.: Gegenfrage was spricht dagegen? Wie gesagt ich selbst trenne nicht mit 6dB finde jedoch den Ansatz interessant. Die Phase muß nat. stimmen die Lautsprecher wiederum müssen seeehr linear und vom Pegel im Grenzbereich her sehr gleichförmig abfallen. Bsp: Mitteltöner welcher im obeeren Bereich beim xover wellig wird/sich auflöst wird hörbar.


    Waldschrad99:
    Wie welche Geräte?

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