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240V +-% - Sterben meine 230V-Geräte eher?

  • stepu
  • 28. September 2007 um 12:17
  • stepu
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    678
    • 28. September 2007 um 12:17
    • #1

    Moin,

    seit erst kurzem (2006) haben wir ja 240V +-10% Spannung an unserem Steckdosen liegen.
    Dementsprechend altern unsere elektronischen Gerätschaften, die für 230V oder
    gar 230V ausgelegt sind, ja schneller.
    Hat sich jemand von euch schon die Mühe gemacht, die Geräte für die 240V fit zu machen,
    indem man z.B. in Endstufen die Trafosekundärseite an den 240V-Abgriff klemmt?
    Außerdem bietet ja nicht jedes Gerät die Möglichkeit, sich auf die gestiegene Netzspannung einzustellen.
    Gibt es da Probleme die auf einen zukommen?

    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • buzz
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    • 28. September 2007 um 13:20
    • #2

    Bei was für einem Versorgungsnetzbetreiber (VNB) bist Du denn..?
    Oder hast du einen eigenen Mittelspannungsanschluss mit eigenem Trafo..? Das wäre nämlich die einzige Ausnahme - wie der Kunde die Sekundärspannung seines MS-Trafos einstellt, interessiert den VNB nämlich nicht...

    In Deutschland (bzw. Europa) wurde seit 1987 die Netzspannung von 220/380V schrittweise auf 230/400v +6% und -10% umgestellt.
    Ab 2009 beträgt die laut IEC 60038:1983 geregelte Netzspannung 230V +-10%. D.h. ab 2009 ist alles zwischen 207 und 253V in Ordnung.

    Mich würde echt mal interessieren, wer immer wieder diesen Quatsch mit den 240V oder auch gerne mal 250V in Umlauf bringt. Das sind "urban legends" wie die Spinne aus der Yuccapalme...

    Falls also die Spannung an Deinem Hausanschlusskasten / Zähler deutlich von den oben genannten Werten abweicht, dann ist entweder Dein Messgerät schon lange nicht mehr kalibriert worden, oder es liegt ein Problem vor, welches Dein VNB gerne beseitigen wird. Anruf genügt.

    Um noch kurz auf Deine Frage zurückzukommen: Nein, ich habe nichts unternommen, um meine Geräte an die Netzspannung anzupassen. Was die Toleranzen nicht aushält ist imho für den VA-technischen Alltag sowieso nicht zu gebrauchen... wie glücklich wäre ich des öfteren, wenn ich eine konstant normgerechte Spannung von mindestens 207 V am Arbeitsplatz hätte...


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

    Hier geht's weiter...

  • Eliminator
    Beiträge
    3.105
    • 28. September 2007 um 15:34
    • #3

    Ein solches Problem hatten wir auch mal. Da gabs auf einer Phase fast 250V, auf einer anderen jedoch nur knapp 220V.

    Ein Anruf beim EVU brachte erst nur die Auskunft, daß "das so sein kann", abends jedoch war auf einmal für 3 Stunden der Strom weg, weil sie einen defekten Trafo austauschen mußten.

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • DJ Sawtooth
    Beiträge
    1.119
    • 5. Oktober 2007 um 10:43
    • #4

    Klassicher Fall von einem wohl sterbendem Neutralleiter, vermutlich Fehler in einer Kabelmuffe o.Ä....

    Wenn eine Phase 250V hat, die anderen dafür nur 208... Da muss jedes EVU handeln... Solche Spannungsunterschiede lassen nämlich keine symmtetrische Netzbelastung zu.... -> VNB nerven, nerven und nochmals nerven :)

    gruß, tob
    :wink:

    Ich hasse Leute, die einen Satz beginnen und ihn nicht....

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