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Box mit Controller und ohne controller

  • foh-techniker
  • 1. Oktober 2007 um 16:54
  • foh-techniker
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    • 1. Oktober 2007 um 16:54
    • #1

    Hallo an alle.
    Ich habe den Vertrieb von Pl audio hier in Griechenland,und zwar hatte ich heute ein Thema mit ein Kollegen und ich habe ihm gesagt dass die F15 cx einfach sehr gut spielt und dass ich bis jetzt keine probleme damit habe.Die laeuft auch gut hier.Und da fing er mir zu erzaehlen ja ohne controller ist es ein bisschen schwierig und das und dies,und es waere besser wenn ein controller dabei waere von allen absichten,und erst mal von der absicht tuning.Ich erzaehlte ihm das die box plug und play ist ohne schnick und schnack.Einfach ein Eq zwischen box und endstuffeund fertig.Mich interresiert eure Meinung ueber diese art von Boxen die ohne controller spielen.Findet ihr das gut,schlecht,welche positive sachen welche negative.Mich wuerde auch mal eure meinung interessieren ueber die F15 cx wenn die schon mal einer gehoert hat.
    Danke schon mal an alle

    ALLES IST MACHBAR

  • wora
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    • 2. Oktober 2007 um 00:35
    • #2

    boxen, die zum betrieb einen controller benötigen, müssen deshalb nicht zwingend gut oder schlecht sein.

    es gibt aber durchaus boxen, die auch ohne controller sehr gut funktionieren!

    allerdings gibt es ein schlagendes argument für einen controller:
    wenn die box in die hände von technikern kommt, die nicht wissen wozu man z.b. bei bassreflexboxen einen locut benötigt (und wo man den setzt), dann ist es aus gründen der betriebssicherheit vorteilhaft, wenn der controller die erforderlichen schutzmechanismen (am besten unverstellbar) bereitstellt.
    nebenbei kann so ein controller dann auch zur frequenzgangverbesserung und zur leistungsbegrenzung eingesetzt werden.

    bestes beispiel hierfür sind die produkte von d&b, die schon immer über eigene amps mit integrierten controllern verfügten und in punkto haltbarkeit deshalb einen sehr guten ruf geniessen.

    wenn die box allerdings in guten händen ist, braucht man einen controller wirklich nicht zwingend.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Kracky
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    • 2. Oktober 2007 um 07:55
    • #3

    Meine Ansicht ist bisher immer noch die, zuersteimal muß der Lautsprecher für sich alleine gut entwickelt sein und problemlos auch ohne Controller sauber spielen können, dann ist es eine gelungene Entwicklung. Erst dann kommt der Controller fürs Feintuning und die Sicherheit. Schlußfolgerung für mich daraus ist, Lautsprecherkonzepte die ohne Controller nicht auskommen sind für mich ein Tabu, sowas möchte ich nicht besitzen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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  • 4Art
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    • 2. Oktober 2007 um 08:04
    • #4

    Ich sehe das (wie eigentlich immer :wink: ) ganz anders als Kracky: Erst die ganze Controller-Technologie hat ja Firmen wie Meyersound oder andere berühmt gemacht und Systeme in Bezug auf Grösse/Performance massiv verbessert.

  • tufkaklto
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    • 2. Oktober 2007 um 08:05
    • #5
    Zitat

    Schlußfolgerung für mich daraus ist, Lautsprecherkonzepte die ohne Controller nicht auskommen sind für mich ein Tabu, sowas möchte ich nicht besitzen.

    Da gibts aber sehr viele amtlichste lautsprecher, die dann für Dich echt wegfallen würden.

    Ich kenne zb auch kein LA, das ohne Controller auskommt.

    Und bei sehr vielen Monitoren ist ein (digital) Controller einfach schon sehr gut, da man bei Biamped Systemen einfach viel genauer abstimmen kann.

    Also, diese Aussage ist mir viel zu allgemein

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • Sound-Klinik
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    • 2. Oktober 2007 um 08:45
    • #6
    Zitat von "klauston"

    Ich kenne zb auch kein LA, das ohne Controller auskommt.


    ... bei LAs liegt die Sache etwas anders (d.h. es treten zusätzliche prinzipielle Probleme auf ...) als bei "konventionellen" Lautsprechern, die weitgehend sphärisch abstrahlen.

    Ob man eine "konventionelle" LS-Box (egal ob direktabstrahlend oder mit Trichter ...) grundsätzlich für eine aufwändigere - d.h. für den Betrieb unbedingt notwendige - Entzerrung per Controller auslegt, ist eine Frage der Philosophie ... und leider auch eine Budgetfrage. Konkret: ob seitens der Geschäftsleitung dem/die Entwickler die Zeit für eine saubere akustische Abstimmung ("mach hinne, es ist bald Messe ...") eingeräumt wird. Es gibt leider LS-Systeme, wo Controller-Settings nur noch reine Schadensbegrenzung sind. :(

    Ganz nebenbei bemerkt: Richtig interessant finde ich bei solchen LS-Systemen dann Maximalpegelmessungen in den einschlägigen Gazetten, an denen man immer sehr schön die "angeboosteten" (oder soll ich sagen: bezüglich der Sensitivity "abgekackten ... :wink: ) F-Bereiche erkennen kann.

    Es gibt heute viele (z.T. "amtliche") LS-Systeme, die mit Controller - wenigstens bei einer bestimmten Hörposition - eine vom Frequenzverlauf her vorbildliche Übertragung hinlegen (Anregung: einfach mal eine dieser "amtlichen" - massiv controllerentzerrten - LS-Systeme außerhalb der im Prospekt abgebildeten Hörposition messen - oft reichen schon 20°, um einige Überraschungen zu erleben :D ).

    Fazit:
    Ob ein LS-System im gesamten - in der Praxis genutzten - Abstrahlbereich eine gleichermaßen hohe Übertragungsqualität (ähnlich wie im Prospekt z.B. bei 0° ...) ermöglicht und auch noch im Zeitverhalten keine "Zicken" macht, läßt sich nur mit einer durchdachten Entwicklung bereits AUF DER AKUSTISCHEN SEITE sicherstellen ... eine Entzerrung des F-Verlaufs per Digitalcontroller ist dann lediglich das "i-Tüpfelchen" - aber nur, sofern beim Erstellen der Controllersettings auch andere Hörpositionen angemessen berücksichtigt wurden !
    Einige Hersteller machen dies auch ... andere dagegen nicht.

    Ein Controller bietet dagegen (was sicher unstrittig ist) immer Vorteile für die Betriebssicherheit (wg. Limiter, Hochpass bei den Bässen etc.) eines LS-Systems.

    Ein Controller macht dagegen aus einer "Gurke" (mit "vorbildlichem" F-Verlauf in den Datenblättern ...) keine Wunderkiste.

  • Kracky
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    • 2. Oktober 2007 um 09:24
    • #7

    Ich denke das ist etwas falsch aufgefaßt worden, es geht mir nicht darum zu sagen, Controller nein danke! Es geht ausschließlich darum zu sagen, ist eigentlich das Grundkonzept des mir angebotenen Systems stimmig oder geht es hier um eine verkorkste Konstruktion die nun auf der Controllerebene gebügelt werden soll und muß damit überhaupt etwas brauchbares daraus wird. Das ist der Hintergrund meiner Aussage, ich möchte einfach nicht das man in der Entwicklung des Lautsprechers einspart und unnötige Kompromisse eingeht schon mit dem Gedanken im Kopf, das bügeln wir dann schon irgendwie mit nem ausgeklügeltem Controlling was dann logischerweise nie so funktioniert.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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  • 4Art
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    • 2. Oktober 2007 um 09:39
    • #8

    Allerdings frage ich mich dann halt schon, weshalb Lautsprecher wie eine PS15 so konstruiert wurde, wie sie ist :roll: Vielleicht kennt ja jemand jemand aus R&D-Abteilung von Nexo :P

  • Sound-Klinik
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    • 2. Oktober 2007 um 09:51
    • #9

    4Art
    ... sofern man die passive Weiche (... einer sonst - hoffentlich - fertigentwickelten Kiste ...) "einfacher" gestaltet und die Entzerrung z.T. auf die elektronische Seite verlegt, ist dies EINE Philosophie.

    Sofern man bei einer "konventionellen" Kiste jedoch nur noch per Digitalcontroller - und dies auch nur in einem eingeschränkten Abstrahlbereich - etwas "retten" kann, nenne ich sowas SCHADENSBEGRENZUNG. :wink:

    Ich habe den Eindruck, daß "Lautsprecherentwicklung" häufig zu sehr auf "Weichenentwicklung" reduziert wird.
    Eine geschicktere Chassisauswahl ... das Weglassen/Umgestalten bestimmter Kanten im Bereich der Schallwand ... eine akustisch günstigere Chassisplazierung ... etc. ... können dem Entwickler unnötiges Entzerren (egal ob passiv oder aktiv) ersparen.
    Die Versuchung, hier zu "schlampen", ist heute (der Digitaltechnik "sei Dank") einfach viel größer geworden. :?

  • Kracky
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    • 2. Oktober 2007 um 10:08
    • #10
    Zitat von "4Art"

    Allerdings frage ich mich dann halt schon, weshalb Lautsprecher wie eine PS15 so konstruiert wurde, wie sie ist :roll: Vielleicht kennt ja jemand jemand aus R&D-Abteilung von Nexo :P

    Zum einen gibt es diesen Lautsprecher nun schon sehr lange und er wurde entwickelt zu einer Zeit, als wir technisch noch lange nicht so weit waren wie wir heute sind, zum anderen war das Controllingkonzept hier nur angedacht um aus dem vorhandenen einfach mehr Leistung und Betriebssicherheit zu erreichen. Zu der Zeit eine Revolution, beim heutigen Stand der Technik wohl ehr ein Dinosaurier dem aber immernoch der Genuss des Bühnenstandarts zu gute kommt. Beim heutigen Stand der Lautsprechertechnik, bei den heutigen Lautsprecherkomponennten usw. sollte es einem etwas begabten Entwickler durchaus möglich sein, einen Lautsprecher ersteinmal komplett ohne Controller annähernd perfekt zu entwickeln um ihn dann mit den Möglichkeiten des heutigem Controllings zu perfektionieren.

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  • Sound-Klinik
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    • 2. Oktober 2007 um 10:25
    • #11

    ... ein anderes Beispiel aus der Mottenkiste wären dann auch die damals von Musik Produktiv vertriebenen - sackschweren ! - "Hitec"-Systeme mit den (zu "annodunnemals" üblichen ...) Analogontrollern. Auch damals wird sich jemand "etwas dabei gedacht" haben. :lol:

    Ich errinnere mich noch gut an die Anzeigenwerbung, wo auf einem Foto 4 Doppel-18"-BR-Kisten abgebildet waren. Auf einem Foto daneben war EINE Doppel-18"-BR-Kiste MIT CONTROLLER (und einem dürren Mitarbeiter/Fachberater ...) abgebildet.

    Zwischen beiden Fotos war ein Gleichheitszeichen (also "="), was wohl soviel bedeuten sollte wie "mit Controller brauchst du nur noch eine Basskiste statt vier davon". :lol:

  • 4Art
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    • 2. Oktober 2007 um 11:23
    • #12
    Zitat von "Kracky"

    Zum einen gibt es diesen Lautsprecher nun schon sehr lange und er wurde entwickelt zu einer Zeit, als wir technisch noch lange nicht so weit waren wie wir heute sind, ...

    Was man durchaus auch bezweifeln kann! Wie lange gibt's die PS15 nun schon, 10, 15 Jahre? Damals Gab es bereits einige sogenannte "Prozessorsysteme" wie zum Beispiel Axys (ende 80er) oder auch unsere Freunde vom Genfersee bzw. Meyersound, welche diese Konzept noch konsequenter vorfolgt haben als Nexo.

    Zum Beispiel gab es von Generalmusic (lem) bereits 1993 ein Hornsystem, welches ausschliesslich über den entsprechenden externen "Prozessor" bzw. Controller (mit integriertem 256-Grafik-EQ) geklungen hat. Das Zeug nannte sich Tourmaster... (der Sub hiess 18.3, das Top weiss ich nimmer). Der Ansatz ist also so neu nicht - und effiziente Speaker gab es damals schon (eben zum Beispiel der in meinen Lem TM15/2 verbaute RCF-15er. Zwar sackschwer, aber wohl einer der besten 15er, der jemals gebaut wurde - und das 1994.) Also gute Speaker gibt's definitiv nicht erst seit 10 Jahren...

  • wora
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    • 2. Oktober 2007 um 15:07
    • #13

    der ansatz mit dem controller ist sogar noch viel älter:
    man denke doch einfach mal an... bose :wink:

    es kann nicht davon ausgegangen werden, das ein controller nur dazu da ist um konstruktive mängel abzufangen.

    im grossen und ganzen kann man doch sagen:
    scharlatane gibt es in jedem bereich des täglichen lebens, ob das jetzt baupfuscher, dubiose fleischhändler, seltsame ärzte oder lautsprecherhersteller sind. das wissen wir doch alle und müssen es nicht bei jeder gelegenheit wiederholen.

    zur ursprungsfrage kann man einfach sagen:
    ein controller kann das leben einer box durch verschiedene maßnahmen erheblich verlängern.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • fschleif
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    • 4. Oktober 2007 um 11:44
    • #14

    Ich schliesse mich der Meinung von Kracky und SK an - ein Box sollte erstaml auch ohne Controller ein angemessenes Ergbnis abliefern (wir sprechen hier ovn passiven Systemen, aktive möchte ich explizit herauslassen, da es da im Startbeitrag ja auch nicht drum ging).
    Ein Controller, der sinnvoll eingesetzt wird, schadet einer gut funktionierenden Box hingegen auch nicht. Das meine ich zum einen bezogen auf Sicherheit, das meine ich bei Fullrange-Anwendungen aber auch bezogewn auf den Einsatz dynamischer EQs.

    Was die F15 cx angeht: ich habe darüber schon in einem anderen Thread was geschrieben: Wir setzen die Kiste mittlerweile seit 1.5 Jahren ein und sind sehr zufrieden damit, sowohl als Monitor, als kleines Top oder für wirklich kleine Sachen fullrange. Klanglich hatten wir nie Beschwerden bekommen (Coax ermöicht da ja auch besonders im Nahfeld prinzipielle Vorteile), wenns ganz eng wird, monitort sie sogar ohne EQ. Dank ND-Bestückung ist sie schön leicht und lässt sich bequem alleine auf ein Stativ heben.
    Anfänglich war ich ob der Tragegriffe etwas skeptisch - diese Sorge hat sich aber nicht bestätigt, das Handling geht vollkommen in Ordnung.

    Einziges Manko sehe ich im LAck: Obwohl Struktur und auch die "neuartige Polyura" Beschichtung, ist die Haltbarkeit nicht so besonders. Im Gegensatz zu den alten Warnex-Lacken blättert hier zwar nichts mehr in Schollen ab (Seeburg lässt grüßen), dafür schubbert sich der Lack an den Ecken aber relativ schnell ab... Für den Preis ist das aber denke ich durchaus zu vertreten und ich ziehe die Kisten dem üblichen China-Gedöns, das zu diesen Kursen den Markt überschwemmt, defintiv vor.


    Gruss

    Frank

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