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Klein-PA verbessern

  • sijtse braaksma
  • 10. Oktober 2007 um 10:32
  • sijtse braaksma
    Beiträge
    2
    • 10. Oktober 2007 um 10:32
    • #1

    Hallo,

    wenn ich mich kurz vorstellen darf: Mein Name ist Sijtse (ausgesprochen wird es si:ze), männlich, Baujahr 1960. Bin Amateurmusiker in verschiedenen Stilrichtungen. Daneben betreue ich die Klein-PA unserer 5-köpfigen Celtic Folk Truppe. Sie besteht zur Zeit aus folgenden Komponenten:

    1 x Allen & Heath WZ3/16
    2 x dbx 166xl - 4 Vocals
    1 x Behringer Multicomp 4400 - 2 x Akustikgitarre, 1 x Bodhran (irische Rahmentrommel), 1 x Backgroundvocals
    1 x Behringer Ultragraph Pro FBQ6200 (Masterinsert)
    1 x SR Technology Pocket 750
    2 x LD Systems MEI100 InEar Funkstrecken mit mehreren Empfängern als Monitor

    sowie mehrere DI100 DI-Boxen von Behringer

    Die Pocket 750 besteht aus einem Subwoofer und 2 Satelliten. Im Subwoofwer sind 3 Endstufen(1 x 400, 2 x 175 W RMS). Die Trennfrequenz ist fest eingestellt. Es stehen 2 Eingänge (L/R) zur Verfügung sowie ein Poti für den Baß und ein gemeinsames Poti für die Satelliten. Alles in allem ist das Setup sehr kompakt und klingt schon recht gut. Der Behringer Compressor wird auf Dauer durch 2 weitere dbx 166XL ersetzt werden. Die internen FX des Pults sind vollkommen ausreichend.

    Wir spielen mit dem Gedanken, den FBQ6200 in die Monitorwege einzuschleifen um dort den Klang zu verbessern. Im Master würden wir gerne einen EQ/Processor wie den dbx Driverack PA oder den Behringer DEQ2496 insertieren.

    Jetzt würde ich gerne einmal zwei Fragen an die hier versammelte Kompetenz stellen:

    1. Lohnt sich die Anschaffung eines dieser Geräte? Ziel ist es natürlich, schneller zu einem guten Gesamtsound zu kommen, mit etwas mehr Druck und Klarheit. Kann das Driverack PA von dbx überhaupt mit dieser Minimalanforderung arbeiten?
    2. Gibt es evtl. andere praktikable Lösungen die nicht gleich so sehr ins Geld gehen?

    Um gleich einige Dinge vorweg zu nehmen:
    - Nein, wir haben niemanden der uns abmischt. Das müssen wir leider selbst machen.
    - Ultratiefe Register bedienen wir nicht. No Drums, no Bass.


    Greetz

    Sijtse

  • Pulenk
    Reaktionen
    42
    Beiträge
    526
    • 10. Oktober 2007 um 11:33
    • #2

    Servus Sijtse!

    Welche Monitore habt ihr denn?
    Den EQ in die Monitorwege einzuschleifen ist sinnvoll, um für den Monitor unnütze tiefe Frequenzen herauszunehmen und evtl. Feedbackfrequenzen zu trennen.

    Im Master würd ich dann erstmal den EQ weglassen, wenn euer Boxensystem einigermaßen linear spielt.
    Ihr braucht also kein Gerät kaufen.

    Wenn Dir immer noch Druck und Klarheit fehlt, dann ist viell. Euer Boxensystem doch nicht so gut, oder es liegt an den Signalquellen/Mics, oder Du machst den Sound mit zuviel Kompressor-Einsatz tot...

    Viel Erfolg!

    Mark

  • sijtse braaksma
    Beiträge
    2
    • 10. Oktober 2007 um 11:50
    • #3

    Pulenk

    Wir haben InEar Monitoring. Die Anlage klingt einigermassen linear, zumindest hab ich das mal im heimischen Wohnzimmer mittels Analyzer (Shareware) und Meßmikro ermittelt.

    An Mics benutzen wir Sennheiser MD 431, Shure SM 58 und Superlux Pro 238C im Einsatz. Die Komressoren sind so eingestellt, dass der Effekt als solches nicht direkt hörbar ist, die Vocals aber mehr präsent sind (dbx: Ratio bei 3-4, Attack und Release auf ca. 12 Uhr, TH bei -6 db).

    Langsam habe ich den Verdacht, dass eine Akustikcombo wie wir es sind schwieriger zu verstärken ist als eine Blues- oder Top-40 Coverband)

    Greetz
    Sijtse

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 10. Oktober 2007 um 12:50
    • #4
    Zitat von "Sijtse Braaksma"

    Die Anlage klingt einigermassen linear, zumindest hab ich das mal im heimischen Wohnzimmer mittels Analyzer (Shareware) und Meßmikro ermittelt.


    Eine solche Meßprozedur ist nicht besonders aussagekräftig ... vielleicht solltest du sowas besser mal auf einer Wiese machen. :)

    Zitat von "Sijtse Braaksma"

    An Mics benutzen wir Sennheiser MD 431, Shure SM 58 und Superlux Pro 238C im Einsatz.


    Es gibt sicher bessere (aber auch schlechtere ...) Mikrofonierungen.

    Wenn die Schwachpunkte bei euren LS-Systemen (und ggf. auch eurer Mikrofonierung) liegen, werdet ihr mit EQs oder Controllern (erst recht, wenn diese nicht professionell eingemessen werden ... mit einem Analyzer und Rauschen sehe ich da einige Probleme ... :? ) keinen Erfolg haben.

    Zitat von "Sijtse Braaksma"

    Langsam habe ich den Verdacht, dass eine Akustikcombo wie wir es sind schwieriger zu verstärken ist als eine Blues- oder Top-40 Coverband


    Wenn man weiß, was man tut (... und - gerade bei akustischen Instrumenten - mit einigermaßen neutral abgestimmten LS-Systemen arbeitet !), sicher nicht.
    Und wenn ich mir dann noch den Sound einiger Top40-Bands auf Stadtfeste anhöre ... :(

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