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Retro micros

  • livepromo
  • 12. Oktober 2007 um 14:22
  • simonstpauli
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    • 19. Oktober 2007 um 09:22
    • #21
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Wenn die mechanisch beschädigt ist, im Sinne von verbeult, wohl kaum sinnvoll instandzusetzen. Ob AKG noch Teile hat? Ich glaub's kaum.
    .edit.


    dumm gelaufen. hab 2 stück geschenkt bekommen, bei einem ist die kappe gebrochen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • billbo
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    • 20. Oktober 2007 um 21:46
    • #22
    Zitat von "guma"

    Auch wenn der Threadstarter ein etwas nebulöses Bild davon abgeliefert hat, was er unter Retromic versteht:

    Ich habe mir gerade ein neues Beyerdynamic M160 geleistet. Das hatte im März 2007 fünfzigjähriges Herstellungsjubiläum :wink:


    Tut mir leid, der muß jetzt sein:
    Shure Microphone (19)57 8):D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • guma
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    • 20. Oktober 2007 um 22:57
    • #23

    Schade BillBo. Ich hätte Dich doch schon beim entsprechenden Thread auf Deinen Irrtum hinweisen sollen:

    Die Zahl hat auch bei noch so viel Wunschdenken nichts mit den Entstehungsjahr zu tun. Hier der entsprechende Auszug aus der Shure-History, nachzulesen unter http://www.shure.com :

    1965
    SM57 Dynamic Microphone is rugged and reliable
    with a clean, natural sound. It continues to be the President’s lectern microphone today, as it has been for every U.S. President since Lyndon B. Johnson.


    1966
    V15 Type II, the first computer-designed phono cartridge, features superior tracking ability.


    1966
    Shure SM58
    (“SM” for “Studio Microphone”) is adopted by rock-and-roll musicians, who find it offers the right combination of rugged reliability and excellent sound quality; it quickly becomes the standard for live performance vocals. The SM58 remains the most popular vocal microphone in the world. (SM58, right)

    Vielleicht kann sich ja der eine oder andere an den letztes Jahr gefeierten vierzigsten Geburtstag des SM58 erinnern. Das SM57 hatte denselben jedenfals 2005 und ist doch immerhin 8 Jahre jünger als das M160.

    Recherche lieber BillBo, Recherche ! ... und nicht immer glauben, was der eine oder andere Vertreter dann noch in der Hotelbar erzählt. :wink:

  • billbo
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    • 21. Oktober 2007 um 01:52
    • #24

    Oh, Shit.... :oops:

    Und ich hab' damals einfach dem Shure - Vertreter geglaubt.

    Die Welt ist voller Hinterlist! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • guma
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    • 21. Oktober 2007 um 09:43
    • #25

    @ simonstpauli

    Herzlichen Glückwunsch ! Ich habe einen D190 Korb ohne Mikrofon !

    Das System hat sich an Altersschwäche verabschiedet. ( Tauchspule, Spulenträger und Membran haben sich voneinander gelöst ) Aber ich habe den Korb für Dich aus dem Mülleimer gerettet und gerade gespült. Sieht aus wie neu. Ich schenke ihn Dir :wink:
    Weiteres per pm.

  • manuela
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    • 21. Oktober 2007 um 10:16
    • #26
    Zitat von "DirkB"

    Das M582 braucht allerdings ein Netzgerät, welches 150V und 5,8V abgibt

    hallo Dirk,
    dann hast du was kaputt oder die Röhre ist müde. Das Netzteil gibt belastet ziemlich genau 120V ab, ersatzweise geht auch das vom Schöps (N60).
    5.8v stimmt, die Röhre wird etwas unterheizt. Wenn der Anodenstrom zu klein ist läßt sich das mit dem Drahtpoti in der Heizleitung nachziehen, die 5.8V sind nur ein Richtwert. (der Trimmer ist kein Entbrummer)

    Zitat

    im Vorverstärker werkelt auch eine Röhre (EC 92, wenn ich richtig informiert bin).


    Das stimmt. Üblicherweise eine von den Neumännern auf Rauscharmut selektierte. 6AB4 tut auch.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • tufkadib
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    • 21. Oktober 2007 um 11:45
    • #27

    Hallo Manuela,

    Zitat von "Manuela"

    hallo Dirk,
    dann hast du was kaputt oder die Röhre ist müde. Das Netzteil gibt belastet ziemlich genau 120V ab, ersatzweise geht auch das vom Schöps (N60).

    N15, N30 und auch N215 hatten jeweils einen 150V-Stabi drin. Könnte mich auch nicht entsinnen, daß da hinterher noch Siebungsgerümpel war.

    MfG

    DirkB

  • manuela
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    • 21. Oktober 2007 um 12:59
    • #28

    Gefunden :D hab das N61 .
    Da passen offensichtlich verschiedene Netzteile. Somit ist davon auszugehen daß es mit 150v genauso funzt wie mit 120v.
    Das N60 (vom siemens OEM, CM65) hat identische Daten, paßt ebenso (145v gem. Plan, gem. Papieren 120v, Stabi ist das keins drin ( R Brücke, C-R-C-R-C-Ausgang. Messen kann man um 125 v, und je nach Heizspannung etwas mehr oder weniger.)

    lG Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • djvomght
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    • 21. Oktober 2007 um 22:36
    • #29

    Von den N61 gabs noch eine Version mit eingebautem Transitorverstärker (Germanium) mit um die 20dB, die hießen dann N61V.

    Gruß Jörg

  • manuela
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    • 28. Oktober 2007 um 12:47
    • #30

    Retro.

    Hab gestern ein 20 Jahre altes Beyerdynamic M130 erworben,
    die Neugierde war mir einen Sammlerpreis wert ..

    Dieses Mic ist ein "Bändchenmikrofon", mit 8 Charakteristik, seitl. Einsprache.
    Ausgesprochen klein, wird immer noch gebaut, bei Thomann allerding 1 Meter 28 lang und scheinbar auch entsprechend verteuert.. :D

    Welche Vor- und Nachteile hat solch ein Bändchen gegenüber einem Tauchspulsystem? Bislang kenn ich Bändchen nur als Hochtonsystem im HiFi. Ist das was für Flöten und kleine Bläser oder eher eins fürs OH?
    Danke für ein Info. Wenns garnicht taugt kommts mit in die Micmuseum-Vitrine :wink:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • wora
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    • 28. Oktober 2007 um 14:20
    • #31
    Zitat von "Manuela"

    ...
    Welche Vor- und Nachteile hat solch ein Bändchen gegenüber einem Tauchspulsystem? ...

    im gegensatz zum tauchspulenprinzip muss ein bändchen nur seine eigene masse beschleunigen, reagiert also feinfühliger auf schwingungen, weil es eine kleinere bewegte masse hat.
    die membran (=das bändchen) bewegt sich in einem magnetischen feld, die bewegungen induzieren eine spannung im bändchen, die analog zur bewegung des bändchens ist.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 29. Oktober 2007 um 10:13
    • #32

    Jep, das führt zu einem, im Vergleich zu Tauchspulen besseren Impulsverhalten und zu einer besseren Übertragung höherer Frequenzen.

    Gerüchte, die über Bändchen nicht stimmen:

    1. Mechanisch sehr empfindlich ? Das mag für RCA Modelle vor 50 Jahren und für schlechte Chinarepliken gelten aber nicht für die Beyerdynamic Modelle M130/M160. Die kann man gefahrlos vor den Gitamp stellen oder Mundharmonika darüber spielen u.s.w. Sie sind gegenüber Feuchtigkeit sehr viel unempfindlicher als Kondensatormikros.

    2. Brennen durch bei versehentlicher Anlage von Phantomspeisung ?
    Das stimmt nur für Modelle, die keinen Ausgangsübertrager besitzen, der die Gleichspannung abkoppelt, ist also für die Beyer-Bändchen kein Problem.

    3. Bändchen sind leise.
    Stimmt, allerdings ist der Unterschied zu einem "normalen" Tauchspulenmikro zwischen 3 und 6 dB. Das sollte bei modernen Pultpreamps kein Problem sein.

    Vorteile gegenüber vielen Kondensatormikros:
    Bändchen halten ihre Richtcharakteristik über den Frequenzbereich sehr genau ein, sind über einen weiten Frequenzbereich sehr linear und haben einen sehr gutmütigen HF-rolloff. Sie sind daher extrem rückkopplungsunempfindlich. Der Rolloff lässt sich sehr gut über einen einfachen Kuhschwanz 10 Khz/ + 5 dB ausgleichen, danach klingt ein beyer M160 seidig wie ein sehr teures Kondensatormodell bei deutlich reduzierter Rückkopplungsempfindlichkeit.

  • guma
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    • 29. Oktober 2007 um 20:36
    • #33

    Was mir beim Lesen meines Beitrags noch als erklärungsbedürftig auffiel:

    Preislich liegt ein M160 mit 429 € VK zwischen den Mittelklassenkondensatoren C451 / MCE930 und einem KM 184. Dort ist es qualitativ auch anzusiedeln. Für spezielle Anwendungen ( ich denke da z.B. eine bestimmte Flügelanwendung ) würde ich ein M160 dem KM184 vorziehen. Wo das M160 möglicherweise live eine günstigere und bessere Alternative darstellt, könnte auch die eine oder andere C 414 Anwendung sein.

    Der Aufnahmewinkel des M160 für hohe Frequenzen ist in einer Raumachse etwas breiter als in der dazu Senkrechten. Dieser "linearray" -Aspekt könnte im Zusammenhang mit der von mir auch schon verifizierten, extremen Rückkopplungsunempfindlichkeit auch für die Beschallung von größeren Orchestern ( sowohl klassische als auch Blasorchester ) oder Chören nützlich sein. Allerdings ist mir nicht bekannt, ob da überhaut schon einschlägige Erfahrungen vorliegen ?
    Wie schon mehrfach erwähnt, ist da auch Experimentierfreude angesagt. :wink:

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