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Mal eben Danke sagen...

  • UlTraAudio
  • 19. Oktober 2007 um 21:47
  • UlTraAudio
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    479
    • 19. Oktober 2007 um 21:47
    • #1

    Der Thread: "Berechnung von Limitern" im Profibrett hat mich gerade daran
    erinnert, dass ich den hier anwesenden Autoren der Zeitschrift Tools
    einfach mal Danke für den P.A.-Controlle Vergleichstest sagen muss.

    Ich habe den Kasten "Berechnen von Limitern" ausgeschnitten und laminiert,
    um ihn jeden unter die Nase zu halten der es noch nicht weiß...

    Danke!

    Beste Grüße

    Ulf

    Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu machen... Aristoteles

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    13
    • 20. Oktober 2007 um 16:14
    • #2

    Danke für die Blumen - gern gescheh'n! :D

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • tufkajck
    Profi
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    • 20. Oktober 2007 um 16:21
    • #3

    Kann man den Test irgendwo online kriegen?(bite)

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    13
    • 20. Oktober 2007 um 17:02
    • #4

    Weiß ich nicht, aber ich bin mal so frei und zitiere den besagten Kasten hier:

    Zitat

    Berechnen von Limitern

    Von Volker Holtmeyer

    Um die Lautsprecher vor Überlastung zu schützen, haben Controller in jedem Ausgangsweg einen Limiter. Dieser Limiter muss natürlich genau auf die angeschlossene Endstufe und den entsprechenden Lautsprecher angepasst werden. Der wichtigste Parameter des Limiters ist der Schwellwert (engl. Threshold). Dieser muss speziell berechnet werden, was zunächst vielleicht etwas schwierig erscheint.

    Daher wollen wir einmal überlegen, was dieser Schwellwert eigentlich macht. Er sorgt schlicht dafür, dass die Ausgangsspannung des Controllers limitiert wird. Die Ausgangsspannung des Controllers ist gleichzeitig freilich die Eingangsspannung der Endstufe. Endstufen haben eine feste so genannte Spannungsverstärkung (engl. Voltage Gain), und damit wird auch die Spannung, welche die Endstufe ausgibt und die letztlich am Lautsprecher anliegt, limitiert. Wenn wir nun also wüssten, wie hoch die Spannung am Lautsprecher maximal werden darf, wäre alles gut. Doch unglücklicherweise findet man diese Spannung in keinem Datenblatt der Welt.

    Was man jedoch findet sind Angaben zur elektrischen Belastbarkeit in Watt – also eine Leistung. Wichtig ist hier einzig und allein die Dauerbelastbarkeit oder „RMS-Leistung“. Die Programmbelastbarkeit (meist doppelt so hoch) und Spitzenbelastbarkeit (meist vier Mal so hoch) interessieren uns nicht. Eine Leistung ist immer abhängig von der Spannung und dem Widerstand bzw. der Impedanz (quasi ein frequenzabhängiger Widerstand). Die nominelle Impedanz findet sich ebenfalls im Datenblatt des Lautsprechers und liegt meist bei 8 Ohm.

    Der eine oder andere wird es vielleicht schon ahnen – mit der nominellen Impedanz und der Dauerbelastbarkeit können wir berechnen, welche maximale Spannung unser Lautsprecher dauerhaft verträgt. Dazu multiplizieren wir einfach die Leistung und die Impedanz und ziehen anschließend die Wurzel. Bei 100 Watt und 8 Ohm wäre das beispielsweise

    U = SQR(100 W * 8 Ohm) = 28,2 V

    Nun werden die meisten Werte in der Elektroakustik aber als logarithmisches Maß in dB angegeben und beziehen sich auf eine Bezugsgröße, weil das bei großen Wertebereichen etwas handlicher ist. Spannungen beziehen sich oft als dBu auf den Wert 0,775 Volt. Auch der Threshold des Limiters wird in der Regel in dBu eingestellt. Wir müssen also die Spannung, die unser Lautsprecher maximal verkraftet, in dBu umrechnen.

    20*log(28,3 V / 0,775 V) = 31,2 dBu

    Wir haben jetzt also die Spannung in dBu, welche die Endstufe maximal abgeben darf.

    Wie zuvor schon angedeutet, stehen (ganz unabhängig von der Endstufenleistung) die Ausgangsspannung und die Eingangsspannung einer Endstufe immer in einem festen Verhältnis – beschrieben durch den Voltage Gain. Was liegt bei einem Verhältnis zweier Größen näher, als dieses als logarithmisches Maß auszudrücken? Daher findet sich der Voltage Gain im Edstufendatenblatt auch meist nicht als bloßer Faktor sondern als dB-Wert.

    Und nun zeigt sich, wie schön einfach das Rechnen mit dB-Werten ist. Denn um den Threshold des Limiters zu berechen, müssen wir nur den Voltage Gain der Endstufe von der maximalen Lautsprecherspannung subtrahieren. Bei einem Voltage Gain von 34 dB (50fache Verstärkung) wäre das beispielsweise

    31,2 dBu - 34 dB = -2,8 dBu

    Der Threshold des Limiters ist also auf -2,8 dBu einzustellen.

    Aufpassen muss man allerdings, wenn der Wert des Thresholds größer ist als die Eingangsempfindlichkeit (engl. Sensitivity) der Endstufe (diese liegt meist bei 1,4 Volt). Dann wäre es nämlich möglich, dass die Endstufe übersteuert wird. In diesem Fall ist die Endstufe eigentlich zu klein, um die Lautsprecher voll auszufahren und der Threshold sollte auf die Sensitivity der Endstufe eingestellt werden.

    Alles anzeigen


    Im Grunde ist das der Pofessional-Systems-Beitrag in einer etwas komprimierten und für Tools-Leser optimierten Form. :wink:

    http://www.volkerholtmeyer.de/

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