Hallo,
das Party-PA-Forum ist zum Diskutieren von Problemen da (genau wie sein professionelles Schwesterforum). Es stellt sich mir aber seit geraumer Zeit die Frage: weshalb müssen Lösungen möglichst
- kaufbar (beim T******, incl. Angabe der Bestell-Nr.) oder
- downloadbar (Link nur noch drücken)
sein?
Ich kenne (mittlerweile in Rente gegangene) Tontechniker, die komplette Geräte für ihre Studios selbst entwickelten und bauten (der Aufbau eines Mischpultes aus einer Unzahl Viertel- und Achtelkassettenverstärkern incl. Klinkenfeld in Eigenleistung war sowieso klar). Dabei spielte es keine Rolle, ob das nun ein Leistungsverstärker war, eine Magnetbandmaschine oder auch ein Mikrofon.
Die hatten kein Internet und keine Foren, pranzten auch nicht mit 48 Eingangskanälen und 12 Subgruppen herum.
Das Mischpult hatte vielleicht 10 oder 12 Eingänge und drei Programmschienen, dafür kannten sie dort drin jede Schraube, jeden Übertrager und jede Kurve des selbstgebundenen Kabelbaumes. Für diese Leute wäre es undenkbar gewesen, irgendjemanden zu fragen, ob er ihnen ein Kabel Klinke weiß auf Klinke weiß verkauft.
Zurück zum Heute:
Gerade für Kleinkram wie Adapter, DI-Boxen, Vordämpfungen und ähnliches Zeug ist doch die Versandgebühr schon zu hoch: das baut man selbst.
Ein Tontechniker, der ein solcher sein will, sollte umfassende Fertigkeiten im Löten besitzen, ebenso auch Kenntnisse elektronischer Schaltungen.
Steckdosenbastler (Bestellen-Auspacken-Einschalten-Einpacken-Retournieren) gibt es wahrlich genug.
MfG
DirkB