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Aufstellung von 8 Subs in Halle

  • shadynet
  • 9. März 2010 um 21:28
  • shadynet
    Beiträge
    106
    • 9. März 2010 um 21:28
    • #1

    Hallo Community,

    wie stelle ich am Besten 8 Subs (Dynacord FE100Lo) in einer 10x20 Meter Halle auf?

    8 in einer solchen Halle mag viel klingen, aber die Menge machts, die Pappen dankens dir, wenn mans nicht so voll aufdreht ;)

    Wer die Subs kennt, weiß ihre Eigenheit. Wer sie nicht kennt, hier diese Eigenheit: Stummelhorn, links recht steiles Horn, rechts wirds breit. Stellt man diese also auf die rechte Seite, geht das Horn an der Oberseite (die linke Seite wenn die liegen) recht gerade (vom Holz her) und nach unten hin ist es eine Rundung. Der 15"er ist auf der linken Seite festgeschraubt, ziemlich direkt am Horn.

    Monocluster? Zahnlücke? Stack?

    Tops sind KMT DF1022 (Doppel 10" 2") mit genug Dampf für die 8 Stück. Geampt durch PSE 900 bis PSE 2000 (mehrere 900er für Subs, eine 2000er für Tops).

    Halle ist aus Beton.

    Ich hoffe, ihr könnt mit den Infos etwas anfangen :)

    Gruß
    Daniel

  • zegi
    Verifiziert
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    Beiträge
    7.236
    Marktplatz Einträge
    2
    • 9. März 2010 um 22:06
    • #2

    Die Zahnlücke ist ja kaum möglich bei 8 Subs und 10Metern Hallenbreite ;)

    Wenn du die Subs nebeneinander in der Breite hinlegst, sollte das ganz schön kommen...

    Der Ton macht die Musik.

  • Stefan Rechenbauer
    Beiträge
    179
    • 10. März 2010 um 02:25
    • #3

    Fuer was genau willst du denn das Array einsetzen? Hier ein paar Beispiele, wie man das Array optimieren koennte:

    -> Maximaler Wirkungsgrad bei tiefen Frequenzen:
    Um die bestmoegliche wechselseitige Kopplung des Strahlungswiderstandes zwischen den einzelnen Hoernern (mutual coupling) zu erreichen, muessen diese so eng wie moeglich beieinanderstehen. Der guenstigste Strahlungswiderstand ergibt sich bei Hornmunddimensionen 4:1 (siehe Martin King's Simulation mit diskreten Strahlern). Also 8 FE100Lo in eine Reihe, Hornkontur nach oben hin oeffnen lassen. mit den Spiegelschallquellen am boden ergibt sich dann ein symmetrisches Horn mit 4:1 Dimensionen. Die Richtwirkung steigt mit zunehmender Frequenz stark an; Pegelverteilung ueber Frequenz wird ein wenig ungleichmaessig zu hohen frequenzen hin; Simulationen mit dem MeyerSound-Programm zeigen dir die zulaessige obere Trennfrequenz.

    -> Maximale Richtwirkung
    Mit 2 parallelen, schallharten Waenden kannst du eine lange Linie bauen. 8 FE100Lo gleichmaessig ueber ganze Raumbreite verteilen (Abstand zwischen Subs d, zwischen Sub und Wand d/2). Die Spiegelschallquellen verlaengern die Linie; die Schalldruckkomponente in Richtung der Linie wird minimiert; minimale Anregung der Raummoden in Richtung der Linie; maximal gleichmaessige Schalldruckverteilung im Raum; durch hohe Richtwirkung auch bei tiefen Frequenzen steigt der Hallradius an; bestmoegliches Verhaeltnis von Direkt- zu Diffusschallpegel.

    -> Maximale Rueckwartsdaempfung
    Eigentlich nur interessant, wenn Live-Geschichten auf der Buehne stattfinden. Am einfachsten ist eine Kombination aus 2 kurzen Linien (4 Fe100Lo in einer Reihe) und einem end-fired array (2 Linien in lambda/4-Abstand hintereinander, vordere Linie um lambda/(4c) verzoegern; lambda=c/(sqrt(fu*fo))). Ergibt ein Quasi-Cardiod; minimaler Tieftonanteil auf der Buehne; weniger Wechselsprechen; mehr freie Verstaerkung vor Rueckkopplung.

    Am wichtigsten fuer einen ausgewogenen Klang ist aber die Kontrolle der Raummoden. Wenn man die Anregung der diskreten Moden minimiert, erhaelt man ein wesentlich gleichmaessigeres Schallfeld mit deutlich geringerer Ausklingzeit. Also: Array in Betrieb nehmen; Messmikrofon in Raumecke legen (hier haben alle x.y und z-Moden ein Druckmaxima); ARTA; sehr langsame Sweepmessung (z.B. 20..120Hz) oder Messung mit sehr langer MLS; KEINE Fensterung. In der FFT sieht, welche der theoretischen Moden durch das Array angeregt werden (Kontrolle der Modenfrequenzen mit vorher berechneten theoretischen Werten ratsam). Parametrischer EQ; Guete ueber -3dB-Punkte abschaetzen (kann je nach Absorption des Raumes deutlich variieren); bei jeder Mode 4..6dB absenken. Anschliessend den Pegelverlust ausgleichen.

    Gruss: Stefan

  • Jonnytrance
    Gast
    • 10. März 2010 um 05:31
    • #4

    Richtwirkung bitte nicht nur horizontal betrachten, sondern auch vertikal. Reflektionen vom Dach braucht auch keiner.
    Ein Kompromiss ist 2 Bässe aufeinander und diese Stacks in Zahnlücke (passen auch schön rein in 10m breiten Raum).

  • mike j.
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.924
    • 10. März 2010 um 10:46
    • #5

    Steht die Bühne an der 10m Seite (strahlt also in die 20m rein) oder umgekehrt?

    Wenns einfach nur laufen soll, dann baust links und rechts jeweils ein 4er Stack auf, 2 übereinander und gemirrored (also die Dynacord Schriftzüge zueinander). Das ganze ganz leicht in den Raum eingeschrägt in Richtung Tanzfläche.

    Zahnlücke wäre zwar vorne weit Flächendeckender aber nur afu der 20m Seite machbar.

    Mirror Center Stack wäre recht optimal wegen Auslöschungen auf der Tanzfläche. So müsstest aber auch 2 Übereinander, 4 in der Breite, Von links nach Rechts: Bass 1 und 3 "Dynacord" nach rechts, bei Bass 2 und 4 "Dynacord" nach links. Bitte nicht auf die Idee kommen, alle 8 in einer Reihe aufzustellen (wenn die Reihe dann rund 4 Meter Breite überschreitet).

  • fox
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    38
    Beiträge
    525
    • 10. März 2010 um 13:11
    • #6
    Zitat von "Mike J."

    Bitte nicht auf die Idee kommen, alle 8 in einer Reihe aufzustellen (wenn die Reihe dann rund 4 Meter Breite überschreitet).

    offtopic frage, aber man will ja dazulernen: warum ist das keine gute idee?

  • Stefan Rechenbauer
    Beiträge
    179
    • 11. März 2010 um 01:40
    • #7
    Zitat von "fox"


    offtopic frage, aber man will ja dazulernen: warum ist das keine gute idee?


    Der Frage schliess ich mich an - warum ist das keine gute Idee? Klar, die grosse Laenge sorgt zu hoeheren Frequenzen hin zu staerkerer Richtwirkung. Aber ist das ein Problem?

    Gruss: Stefan

  • deltamax
    Beiträge
    1.394
    • 11. März 2010 um 09:55
    • #8

    na du bekommst halt in der mitte des saales nen messerscharfen bass-beam und an den rändern is nix.
    benutzt mal die freeware d&b audio arraycalc. nimm dir z.b. 8 Qsubs und probiers aus. dann haste nen anhaltspunkt was passiert.
    imho hast du 2 möglichkeiten:

    4 links 4 rechts...knallbass schön aufs brustbein
    4 2er stacks verteilt ...evtl etwas gleichmässiger und bummiger, (weils untenrum koppelt, obenrum aufreisst.)
    1x8 knack und bumm als kugel :das wäre die techno- variante...ich würd die nehmen;)

    probiers mal aus am besten. wenn du blöde raummoden hast, kannste rücken wie du willst, dann ists immer sch... bass.

  • Stefan Rechenbauer
    Beiträge
    179
    • 12. März 2010 um 02:23
    • #9
    Zitat von "deltamax"

    na du bekommst halt in der mitte des saales nen messerscharfen bass-beam und an den rändern is nix.


    Das stimmt aber nur unter Freifeldbedingungen. Rechne mal im ArrayCalc eine Linie aus 5x8 Subs (8 Subs ueber die Breite des Raumes verteilt) und schau dir dann im entsprechenden Grundriss des Raumes die theoretische Verteilung des Direktschalls an. Deswegen ja mein zweiter Vorschlag fuer maximale Richtwirkung. Wenn die Seitenwaende als ideal reflektierende Flaechen wirken, ist die theoretische Laenge der Linie unendlich, ergo die Kruemmung der Wellenfront gleich null (wenn DI=1 fuer jedes Einzelelement)

    Gruss: Stefan

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 12. März 2010 um 05:56
    • #10

    Ich fände es gar nicht schlimm wenn an den Seiten nicht so viel Bass ankommt, denn da stehen ja meist die Leute, die sich unterhalten wollen und auf der Tanzfläche sind die unterwegs, die den Bass brauchen. Hört sich doch gut an :D

  • deltamax
    Beiträge
    1.394
    • 12. März 2010 um 07:49
    • #11

    "Das stimmt aber nur unter Freifeldbedingungen"

    wie recht du hast :idea: .das hab ich in meiner kurzen simu doch glatt vergessen. in der praxis fehlt mir bei zahnlücken gern mal der knall / kickbass, was man bei stereo anordnung sehr gut hinbekommt. müsste man also mal schaun das das wenigstens bis 100Hz sinnvoll noch koppelt. andererseits ist die dynacord-box ansich ja recht kickig.

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 12. März 2010 um 15:56
    • #12

    Tja, so ist die schöne ruhige Seite auf Grund von Reflexionen und Raummoden halt dahin :wink:

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