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Ist diese anlage für den Raum brauchbar?

  • ddt
  • 11. März 2010 um 17:43
  • michael beyer
    Beiträge
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    • 15. März 2010 um 20:41
    • #21

    Vielleicht einen Babysitter der Security mit ner Peitsche in Reichweite oder einen Controller, der bei Overload schlicht und einfach mal 10 Sek die Musik ganz ausmacht. Die DJs in einem Club in Freiburg waren sehr schnell sehr lernfähig und blieben im vorgesehenen Rahmen :wink:

  • hell&dunkel
    Moderator
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    2
    • 15. März 2010 um 20:46
    • #22
    Zitat

    Die DJs in einem Club in Freiburg waren sehr schnell sehr lernfähig..


    Welches der beiden Verfahren wurde angewandt? :grin:

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • michael beyer
    Beiträge
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    • 15. März 2010 um 21:17
    • #23

    Beides - Ivan der Türsteher und der Limiter von Dateq

  • Jonnytrance
    Gast
    • 15. März 2010 um 21:20
    • #24
    Zitat von "Michael Beyer"

    ...oder einen Controller, der bei Overload schlicht und einfach mal 10 Sek die Musik ganz ausmacht.


    Er reichen paar Dyn EQs aus. Aber das nutzt nur bei zu hohe Pegel was (ja DJ´s sind lernfähig in dem Fall und gehen mitm Pegel runter, sonst übernimmt der Controller diese Aufgabe). Wenn der Mixer verzerrt, hilft nix mehr im Controller.

    P.S. auf Dateq Vibe wollte ich eigentlich hinaus :wink: Der ist fast nicht zum Zerren zu bringen.

    Michael
    xerox?

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 15. März 2010 um 21:58
    • #25

    Was nützt dir denn der Dyn EQ wenn der DJ weiter immer die roten Lämpchen leuchten lässt? Was soll er denn lernen wenn dann der Dyn EQ das übersteuerte Signal absenkt? Der DJ wird durch das nette Experiment "Ich zu laut - Musik aus" als einziges sensibilisiert, dass er den Mixer nicht übersteuert. So ist zumindest meine Erfahrung. Manche DJs sind aber auch so schwerhörig, dass sie es schlicht nicht mehr hören.

    Wadd willst mir mit Xerox sagen?

  • Jonnytrance
    Gast
    • 15. März 2010 um 23:45
    • #26
    Zitat von "Michael Beyer"

    Was nützt dir denn der Dyn EQ wenn der DJ weiter immer die roten Lämpchen leuchten lässt?


    Das selber wie 10 sek Stille bei dir :wink:
    Der DJ merkt es sofort, dass er zwar lauter aufdreht, aber die Anlage nur noch leiser wird (Dyn EQ´s sollen aber rasch funktionieren). Dann wird zurückgedreht.
    Publikum kann trotzdem weiter tanzen. :wink:

    Mit Xerox (ehemaliger Funpark) wollte ich nur wissen, ob es in dem Club war.

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 16. März 2010 um 05:56
    • #27

    Ne im Funpark nicht, da bekommst mich garantiert nicht rein :lol: War von Eröffnung für ca. 3-4 Jahre technisch im Kagan zuständig und habe dort aufgelegt, bis der Geschäftspartner des jetzigen Besitzers nach Südafrika zurück ging. Danach wurde es vom edlen Club mit guter Tür zum Massenclub und es ist nun wirklich nicht mein Ding, wenn ich Musikwünsche wie auf einer Zeltparty auf'm Dorf bekomme.

    Die Idee ist die selbe aber der Unterschied von leiser werdender Musik und absoluter Stille ist doch extrem für die DJs. Denn wenn die Musik nur leiser wird, dann merken das viele nicht mal, wenn sie den Kopfhörer aufhaben. Aber stell dir die Gesichter auf der Tanzfläche vor, wenn keine Musik mehr kommt. Da schaut der DJ zehnmal auf die Aussteuerung und pegelt alles ganz brav ein :wink:

  • deltamax
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    • 16. März 2010 um 08:18
    • #28

    das ist doch mist, dem dj da irgendwie reinzufummeln...lasst ihn doch machen - mit nem gescheitem processing und etwas durchdachter gainstruktur geht da nix kaputt, auch wenn am pio nix mehr wackelt am out.
    wir betreuuen hier regional sehr viel elektronische musik und ich dreh auch selber gern mal ne platte - und wenn mir da irgendjemand die musik aus macht oder sonstige tricks - ich würde ausrasten. ich bleib da auch nicht als security danebenstehn - das solln die mal machen. wenn man natürlich mit chinagerödel bei techno ankommt, muss man sich nicht wundern. ich bemesse pa's immer so, das niemand freiwillig über 0dB fährt. wenn der veranstalter leiser will -gibts halt limiter. aber musik aus oder den dj penetrieren - das ist totaler mist. e-gitaristen verbietet auch niemand den overdrive am amp!
    aber machts nur so - mehr jobs für vermieter, die nett zu djs sind;)

  • Marian Humann
    Verifiziert
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    • 16. März 2010 um 09:32
    • #29
    Zitat von "deltamax"

    das ist totaler mist. e-gitaristen verbietet auch niemand den overdrive am amp!


    Ich sags mal so: das ist Mist! Der Vergleich passt hinten und vorne nicht, weil bei gitarristen zerrt die Vorstufe die darauf ausgelegt ist, und die zerrt schön, nicht unschön.
    Ich bin weiterhin der Meinung, DJs die absichtlich und dauerhaft in den roten Bereich fahren gehören aus jeder Location verbannt.
    Ein zerrender Gitarrenamp macht noch lange nicht die PA der Location kaputt, der DJ hingegen schon.

  • Kracky
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    • 16. März 2010 um 09:37
    • #30
    Zitat von "deltamax"

    das ist doch mist, dem dj da irgendwie reinzufummeln...lasst ihn doch machen - mit nem gescheitem processing und etwas durchdachter gainstruktur geht da nix kaputt, auch wenn am pio nix mehr wackelt am out.
    wir betreuuen hier regional sehr viel elektronische musik und ich dreh auch selber gern mal ne platte - und wenn mir da irgendjemand die musik aus macht oder sonstige tricks - ich würde ausrasten. ich bleib da auch nicht als security danebenstehn - das solln die mal machen. wenn man natürlich mit chinagerödel bei techno ankommt, muss man sich nicht wundern. ich bemesse pa's immer so, das niemand freiwillig über 0dB fährt. wenn der veranstalter leiser will -gibts halt limiter. aber musik aus oder den dj penetrieren - das ist totaler mist. e-gitaristen verbietet auch niemand den overdrive am amp!
    aber machts nur so - mehr jobs für vermieter, die nett zu djs sind;)

    Ich würde sagen man sollte aber auch mal überlegen was wichtiger ist, das Ego des DJs der mit der doch gut überbemessenen Anlage gerade Körperverletzung an deinen Gästen begeht oder wäre es vielleicht nicht doch sinnvoller genau dort den Stecker zu ziehen wo die Körperverletzung beginnt. Ist ja nicht so das man dem DJ schon bei 99db einen Riegel schiebt, das ist meißt schon vernünftig laut bemessen aber irgendwo ist einfach schluss mit lustig und da DJs im allgemeinen den Ruf geniesen eben keinen mittleren Giebel zu haben sind einfach solche Eingriffe zum Schutz der Gäste notwendig. Aber, immer ganz wichtig, nicht den DJ blind in sein verderben laufen lassen sondern ihm genau dieses sehr deutlich im Vorab erklären. Ich dachte der Dateq hat sogar die Möglichkeit eines Vorwarnlämpchens, bin mir aber nicht sicher. Wenn er dann immernoch in diese Begrenzung fährt kann man auch nicht helfen. Ich kann aber nicht die Anlage so unterdimensionieren das nichts passiert und habe dann andauernd Treiberleichen weil findige DJs immer eine Möglichkeit finden noch irgendwo etwas Pegel mehr her zu bekommen und wenn alle EQs und der Gain anschlag aufgezogen werden.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 16. März 2010 um 16:15
    • #31
    Zitat

    und wenn mir da irgendjemand die musik aus macht oder sonstige tricks - ich würde ausrasten

    Man sieht ja schon wie gut das funktioniert, aber du bist doch selbst schuld wenn die Musik ausgeht und ich rede hier von einer Anlage die behördlich eingemessen und genehmigt werden musste. Die schöpfte also alle zulässigen Werte aus! Also war es jedes Mal wenn die Musik ausging einige Sekunden lang im illegalen Bereich, der von der Lautstärke her zur Körperverletzung zählt.

    Zitat

    das ist doch mist, dem dj da irgendwie reinzufummeln...lasst ihn doch machen - mit nem gescheitem processing und etwas durchdachter gainstruktur geht da nix kaputt, auch wenn am pio nix mehr wackelt am out.

    Wie du mit deinem Equipment umgehst, ist dir selbst überlassen, aber du widersprichst dir ja selbst in einem einzigen Satz wenn du sagst, dass man "mit etwas durchdachter gainstruktur (...) nix kaputt" macht und "am pio nix mehr wackelt am out". In allen Clubs in denen ich arbeite würdest du bei der Einstellung noch am Abend direkt - aus meiner Sicht berechtigt - den Abflug machen. Man liest überall, dass der 800er die übelsten Pegelprügel wegsteckt, ich würde eher sagen, dass es viele schlicht nicht hören, wenn sie die Anlage quälen. Für einen Verleiher ist es vielleicht ein Auswahlkriterium, wenn mir dies aber ein DJ sagt, dann weiß ich, dass ich bei solche einem DJ einem Veranstalter dringend von einem Booking abrate.

    Zitat

    Aber, immer ganz wichtig, nicht den DJ blind in sein verderben laufen lassen sondern ihm genau dieses sehr deutlich im Vorab erklären. Ich dachte der Dateq hat sogar die Möglichkeit eines Vorwarnlämpchens, bin mir aber nicht sicher.

    Hat er, das war gelb wie bei der Ampel und entsprach der Detect-LED, da wusste man, wenn das leuchtet, dann ist schnell Schluss mit Lustig. Die Reduce-LED war dann rot. Es lief also keiner "blind in sein Verderben", denn diese Lampen waren groß über dem Mixer angebracht. Das mit den EQs konnte man auch vergessen, es gibt dort schöne Überwachungskameras auch hinter dem DJ. Manche DJs wurden daher auch nur einmalig gebucht :wink:

    Natürlich ist es traurig, dass es anscheinend nur so funktioniert. Aber es ist sehr wirkungsvoll, denn der DJ ist alleinig verantwortlich wenn dann die Musik schweigt und die Gäste denken, der Typ ist zu blöd für seinen Job, was ja eigentlich auch der Wahrheit entspricht :grin:

    BTT?!

  • Jonnytrance
    Gast
    • 16. März 2010 um 18:07
    • #32
    Zitat von "Michael Beyer"

    Natürlich ist es traurig, dass es anscheinend nur so funktioniert. Aber es ist sehr wirkungsvoll, denn der DJ ist alleinig verantwortlich wenn dann die Musik schweigt und die Gäste denken, der Typ ist zu blöd für seinen Job, was ja eigentlich auch der Wahrheit entspricht :grin:


    Viele Besuchern werden wohl anderst denken "Scheiß Club...Nichmal die Anlage läuft gescheit..."
    Woher sollen die auch wissen, dass das an DJ liegt.

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 16. März 2010 um 18:46
    • #33

    Hat damals die 3,5 Jahre nicht ein Gast gedacht, da diese auf den Toiletten zu Beginn auf die Limiter hingewiesen wurden. :wink:

    Finde ich sowieso seltsam, in Deutschland wird so ein Hinweis irgendwo ins letzte Eck verbannt und in der Schweiz habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Hinweise gut sichtbar hängen und viele Clubs sich unter 93dB auferlegen, da dann noch kein Gehörtschutz und Infomaterial ausgeteilt werden muss. Echt angenehm, da kann man flirten ohne den Mädels in die Ohren zu schreien.

    BTT?! Also ist sie nun brauchbar :wink:

  • deltamax
    Beiträge
    1.394
    • 16. März 2010 um 20:03
    • #34

    wenn das in schwindligen grossraumdissen pegelmässig limitiert wird, weil weder die grotten-djs noch die grotten-gäste irgendwas merken-ist das ja auch okay (und vom gesetzgeber notfalls zu benörgeln). aber ein anspruchsvoller act und anspruchsvolle gäste wissen sehr wohl, wie man mit professionellem beschallungswerkzeug umgeht. wenn ihr sowas braucht - bitte. ich bin bisher mit nem kleinem netten plausch und spannungsteilern im out immer mit einem minimalmaß an beschädigten treibern davongekommen...und nur, weil ein dj mixer mal leicht anzerrt, ist nicht gleich der sound scheisse - so man denn die gainverhälltnisse im controller auch im limiter beachtet. allerdings wollte ich hier keinen streit auslösen - ich find nur, das es keine art ist, djs(=künstler..???) permanent zu gängeln, nur weil im affekt der abgehenden masse und guter laune über die neue platte mal ne lumi mehr im master brennt.

  • ddt
    Beiträge
    2.570
    • 16. März 2010 um 21:24
    • #35

    uhh,

    ganz schönes dj-gebashe hier ;)

    btt bitte ;)

    die djs/veranstalter gehören, was mischpultbenutzung angeht, m.a.
    nach nicht zur "prügel-fraktion", seh darin eher weniger ein problem.

    mfg

    andreas

  • ljbigfish
    Beiträge
    1.080
    • 17. März 2010 um 15:28
    • #36

    In der Regel laufen die größeren Anlagen (z.B. auf dem Mainfloor) auch wesentlich entspannter als die auf den kleinen Floors.

    In einem Club hier in Dresden stehen mehrere Horntops und W-Bins für villeicht 200 Leute rum. Auf diesem Floor kann man sich bequem unterhalten und es klingt verdammt satt.


    Das ganze Lautstärke empfinden hat halt eher mit Psychiologie zu tun.

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