1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Konzert-Sound Praxis

Größtmögliche Diskrepanz zwischen Material und Ergebnis

  • Mix4Munich
  • 17. November 2007 um 16:48
  • tufkaklto
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.116
    • 21. November 2007 um 22:39
    • #21
    Zitat

    1. Können der Musiker (damit meine ich auch deren Können miteinander und nicht nebeneinander zu spielen)

    2. Equipment der Musiker bzw. die Stimmung derer Instrumente (entfällt bei Sängern, einfach zu Punkt drei springen):
    - Schlagzeug: Wichtig ist hier in erster Linie ein ordentliches Fell und dessen ordentliche Stimmung
    - Gitarre und Bass: Wichtig sind hier ordentliche Saiten, deren ordentliche Stimmung und ein sinnvoller Amp (sprich: Nicht-Rauschend, über den Klang lässt sich streiten)

    3. Können des Mischers

    4. PA und Monitoring

    5. Mikrofonie

    6. Kabel, Multicore, Outboard, Mischpult, ...

    Alles anzeigen

    Ich würde definitiv die Reihenfolge ändern:

    1.Band Input

    2. Micros
    3. Mischer
    4. PA
    5,......

    Zitat

    Oftmalige Erfahrung bei der Betreuung von Schülerband-Festivals:
    Wer sagte doch so schön, "Ein Mischpult ist kein Klärwerk. Wenn Sch**** ins Pult heinkommt kann auch nur Sch**** hinauskommen

    Zitat

    Davon abgesehen, dass ich da keine erstklassige Mikrofonie auffahre (Standart-Besetzung SM58er, SM57er, D112, SM85, Bass = DI-Box) reicht bei solchen Eskapaden t.bone Kram! Ich sehe nicht ein, die Sennheiser Clip-Miks (e904) bei einem schlechten Schlagzeuge(r)n einzusetzen wenn die Toms nicht gestimmt sind, der Schlagzeuger eh in 80% aller Fälle eines Fills danebenhaut (oder ganz willkürlich irgengendwo auf dem Fell, ist ja sehr beliebt bei Schulpunk-Bands) oder warum nicht gleich auf das Mikro? T.Bone CD 55 dran, zack, fertig. Klanglich nicht das Gelbe vom Ei, die Dinger sind im Schadensfall aber auch mal als Verbrauchsmaterial abzuschreiben...

    Am Behringer-Gitarrenamp reicht da ein SM57 dicke, beim Bass eine DI-Box dran, fertig.

    Sorry
    Auch wenn Du Recht hast, aber einer Band, auch wenn die Anfänger sind, muß man das mit Klärwerk nicht rüberbringen und die haben sich trotz allemauch eine gute Betreuung verdient.

    Der Rest sind die dann selbst.

    Zitat

    Mein Fazit aus dem ganzen:
    Phonic, T.Bone und Co. hätten für diese Band locker gereicht. Nicht nur dass es klanglich keinerlei Unterschiede gehabt hätte, warscheinlich wäre es für diese Band sogar besser gewesen. Schließlich beschwerte man sich über den Sound, technisch waren die Möglichkeiten allerdings ausgeschöpft (Gut, es geht immer besser und höher, aber da wir hier sowieso von Schülerbands sprechen brauchen wir hier nicht über Neumann-Komplettmikrofonierung oder dergleichen reden...).

    Wenn ich das so lese,hab ich nicht den Eindruck, das Dir der Job Spaß macht.
    Da sollte man auch drüber nachdenken.

    Zugegeben,ich bin über manch eine Schülerband auch schon völlig in Verzweiflung gefallen, aber eines zählt trotzdem, ich weiß, das ich das bestmögliche gemacht habe.

    Und jeder hat mal angefangen.

    Auch wir Techniker,und ich möcht nicht wissen, wie das die Anderen am Anfang beurteilt haben :shock:

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • eisfux
    Beiträge
    79
    • 21. November 2007 um 23:26
    • #22

    Ich finde auch, dass jede Band, auch wenn sie noch so untight ist, meinen bestmöglichen Einsatz verdient. Ich bin als Mischer immer am Gesamtergebnis beteiligt und tue mein Bestes das Gesamtergebnis zum Positiven zu ziehen. Dadurch komme ich dann auch gerne mal auf die Bühne und spreche freundlich mit den Musikern wie sie die jetzige Situation verbessern können. Z.B. Amps leiser, Amps auf Ohrhöhe, BD bitte versuchen gleichmäßig zu treten, Mikrofonkorb nicht zuhalten, usw.

  • sebastian
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.078
    Marktplatz Einträge
    2
    • 22. November 2007 um 08:17
    • #23

    Hallo,

    ich fand Freezers Posting gut und irgendwie typisch für solch eine Veranstaltung. Mangelnder Einsatzwille kann ich dem Posting nicht entnehmen. Und bei aller sachlicher Liebe, wenn ich mir bei so einem Verlauf lyrische Ergüsse anhören muss, die für eine gelungene Veranstaltung aus !meiner Sicht! kontraproduktiv sind und dann noch stillhalten muss -gut, kommt sicher auf drauf an, wie man den ein oder anderen Kritikpunkt rüber bringt- würde ich erst ab einer gewissen Honorarhöhe damit klar kommen, die hier vermutlich auf Grund der Rahmenbedingungen nicht erreicht wurde.

    Viele Grüße
    Scorp, äh, sebastian :wink:

  • eisfux
    Beiträge
    79
    • 22. November 2007 um 11:12
    • #24

    Eine gewisse Budgethöhe für mich ist natürlich Vorraussetzung, sonst würde ich garnicht erst auf der Baustelle stehen.

  • zegi
    Verifiziert
    Reaktionen
    2.039
    Beiträge
    7.238
    Marktplatz Einträge
    2
    • 22. November 2007 um 13:16
    • #25

    Um auf die Raumakustik zurückzukommen. Da hatte ich mal ein schönes Erlebnis.

    Ein Kunde bestellte bei mir für eine Firmenfeier mit DJ ein HK Lucas inklusive Aufbau/Installation. Als ich am Veranstaltungsort ankam war ich erst etwas schockiert. Der Saal war etwa so gross wie eine mittlere Turnhalle, hatte Parkettboden und Milchglaswände. Ich erwartete also eine schlechte Raumakustik und befürchtete, dass ein HK Lucas für diesen Zweck massiv unterdimensioniert wäre (für Unwissende: HK Lucas = 300W RMS für einen 15" und 2x 150W RMS für 8"/HT Tops).

    Mit mulmigem Gefühl baute ich das Ganze auf und schaltete ein. Die Überraschung: der Sound war absolut unglaublich toll! Es klang wie eine High-End Stereoanlage mit endlos Druck...
    Ich kenne die Lucas Systeme gut. Und keines hat je ähnlich geil geklungen und so viel (subjektive Wahrnehmung) Druck gehabt wie da.

    Später habe ich gesehen, dass eine ganze Breitseite des Saals mit einer speziellen Akustik-Wand ausgestattet war. Ich vermute, der Saal wurde sehr aufwändig für gute Akustik optimiert.

    Mit der Akustik dieses Raums könnte man dort jedes PA verkaufen :lol:

    Der Ton macht die Musik.

  • freeze
    Beiträge
    1.266
    • 22. November 2007 um 14:42
    • #26

    Meine Reihenfolge bleibt so... Live bekommt man (wie ein Kollege in einem anderen Thema schrieb) zur Not alles mit SM 57 und SM 58ern hin - zwar alles nicht optimal, aber es würde zur Not gehen! Und wenn man das schon mit denen hinbekommt, warum sollte es dann nicht auch mit t.bone und Co. gehen? Ich habe viele Leute gesehen die mit ihren Mikros der Preisklasse doch echt zufrieden waren. Letztendlich merkt der Konzertbesucher nicht was da hängt/steht. Und selbst bei A/B Vergleichen zwischen Nachbau und Original wird's manchmal schwierig, das richtige Mikrofon dem richtigem Namen zuzuordnen.
    Punkt Zwei (Eqipment der Musiker): In meinem Fall war es allerdings so, dass ich den Schlagzeugern ihre Felle gestimmt hab. Wäre ich aber nicht da gewesen, hätte wieder der o.g. Spruch gegolten... Da macht es definitiv keinen Unterschied ob man da Sennheisers E904 oder 30€-t.bone-Dinger. Ebenso beim Gitarrenamp: Rauscht das Ding bekommt man das auch mit dem EQ nicht wieder raus.
    Andererseits ist es ab einem gewissen Level ziemlich schnuppe was beispielsweise für ein Schlagzeug da steht, da macht es keinen großen Unterschied ob es ein Oberklasse oder ein Mittelklasse-Schlagzeug ist, wenn sie beide schlecht gestimmt sind, klingen beide furchtbar. Die Differenz bei guter Stimmung ist nur gering und von echten Profis zu hören, die 99,9999999% der Besucher nicht sind (Behauptung meinerseits). Der Unterschied zwischen der günstigen (bzw. billigen) und der mittleren Preisklasse ist da doch erheblich höher.
    Danach kommt bei mir immer noch der Mischer, gute Signale durcheinandergewürfelt und schlecht ausgepegelt machen auch keinen guten Sound aus.

    Zitat von "klauston"

    Sorry
    Auch wenn Du Recht hast, aber einer Band, auch wenn die Anfänger sind, muß man das mit Klärwerk nicht rüberbringen und die haben sich trotz allemauch eine gute Betreuung verdient.

    Vielleicht hast du das falsch verstanden, so etwas spricht man nicht aus, so etwas denkt man still bei sich.
    Und dass du denkst, ich hätte mich aufgrund der Musiker nicht angestrengt das bestmögliche rauszuholen, hast du dies falsch interpretiert, schließlich hat es ja einen Grund dass sie sich professionelle Hilfe an Bord geholt haben - um einen guten Sound zu haben und rechtlich auf der sicheren Seite zu stehen (ein oftmals unterschätzter Faktor).
    Dennoch geht es hier wieder bis zu einem bestimmten Punkt wo eben die Band für den gelungenen Auftritt zu sorgen hat. Licht stand, Ton stand, Licht lief, Ton lief, alles soweit eingeleuchtet, gut eingepegelt, so gut wie möglich alles an die Ortschaft angepasst. Ich behaupte einfach mal, das technisch nicht mehr viel zu verbessern wäre - die 35er Band hat es demonstriert.
    Und ich behaupte auch einfach mal, dass diese Bands mit günstigen Mikrofonen bzw. allgemein Technik günstigeren Preises besser zurecht kommen - A) wüssten sie die Technik nicht richtig einzusetzen, B) würden sie sie nicht richtig bedienen können und C) haben sie dann was, auf dass sie Misserfolge bzw. Schwächen schieben können. Andererseits könnte man auch argumentieren, dass sie mit guter Technik besser an sich arbeiten könnten - dies geschieht allerdings auch nur im Proberaum und nicht auf der Bühne, und im Proberaum geht das auch mit nur einer Fullrange-Box für den Gesang. Technisch unabhängig zu sein, das ist echtes Können.

    Zitat von "klauston"

    Wenn ich das so lese,hab ich nicht den Eindruck, das Dir der Job Spaß macht.
    Da sollte man auch drüber nachdenken.

    Spaß, naja, in erster 'Instanz' ist der Job Arbeit.
    In zweiter 'Instanz' braucht der Bäcker auch gute Zulieferer, ohne gutes Mehl kommt auch kein gutes Brot dabei heraus.
    Ich hatte an dem Abend auch meinen Spaß, schließlich hatten diesen die Besucher und der Veranstalter auch.
    Aber wie du selbst sagst, ich weiss, dass ich das bestmögliche gemacht habe, deshalb mache ich mir auch nicht mehr Gedanken darüber...

    Und du hast auch Recht, das jeder mal Anfänger war. Und hier reflektiert sich wieder das Argument, dass Anfänger ganz einfach keine Profi-Technik brauchen. :wink:

    Achja, klar hatten wir das Problem mit den Amps. Dass da rumschreien oder ähnliches nicht hilft, habe ich schon vor langer Zeit gemerkt. So lange noch genug Zeit ist pfeife ich die Musiker zusammen, rede freundlich (!!!) mit ihnen, was No-Gos sind und gebe ihnen auch Tipps, was sie besser machen können. Die Meisten sind dafür auch ziemlich dankbar, nur war es bei der o.g. Band so, dass diese mit ihren 16 Jahren Durchschnittsalter erhebliche Staralleuren an den Tag legten und auf keinen meiner Tipps hörte. :shock: (Was dann überging zu "Du hast mir garnichts zu sagen!" - Drummer, 14 Jahre; etc.)
    Das prägt dann natürlich auch.

    Zu Eisfux' zweitem Posting: Ich bin grade wirklich am Überlegen, nur noch Schülerband-Veranstaltungen zu machen, bei denen ich die Bands kenne. Schließlich hat man durch solche Veranstaltungen auch einen Ruf zu verlieren...

    Gruß

    EDIT:
    Noch mal zu Umgangsformen mit Musikern und Künstlern:
    Ich arbeite mit ihnen zusammen, also versuche ich ein gutes Verhältnis zu ihnen zu haben. Ich bin ein offener Mensch und dies gelingt mir eigentlich immer, Freundlichkeit ist der Beste (und meiner Meinung nach sinnvollste) Weg zum Ziel. Klar, es mag auch anders gehen, das verursacht bei mir und meinen Mitmenschen aber nur Stress.
    Will ich Kritik anbringen, ist es völlig unangebracht, durch's Talkback ein paar Zeilen wie "Boah mach doch ma deinen Amp leiser!!" zu schreien. Viel besser ist es da, zur Bühne hinzugehen, den Musiker freundlich anzusprechen, ein wenig technischen Hintergrund dazu zu erläutern und dann doch zu bitten, die Lautstärke ein wenig herunterzufahren, mit dem Hinweis, dass man das ja durch das Monitoring wieder wettmachen kann. (:wink:) Es ist ja schließlich der Wille aller Musiker, eine gute Bühnenperfornance hinzulegen.
    Bei kleinen Veranstaltungen mit Schülerbands wie diesen geht dies ja, bei größeren Veranstaltungen stehen eh andere Bands auf der Bühne - von daher kein Problem. Ein Problem gibt es erst, wenn Schülerbands auf größeren Bühnen stehen. :lol: (Wobei es für den Fall nette Backliner geben sollte. ;))

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Neuer Mixer in Sicht: Behringer FLOWCASTER

    funkbrother
    5. Oktober 2026 um 16:21
  2. VI400/600 - Steuerung Local Rack über Mixing Station und Virtual VI ohne Surface?

    robert müller
    4. Oktober 2026 um 23:18
  3. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  4. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  5. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  6. Welche DI-Box/Line-Übertrager für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  7. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  8. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  9. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  10. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41

Benutzer online in diesem Thema

  • 1 Besucher
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™