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Chello Laut bekommen

  • Peerless
  • 25. November 2007 um 10:35
  • Peerless
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    • 25. November 2007 um 10:35
    • #1

    Aloha,

    ich betreue eine Ska-Band die auch auf ein klassisches Chello zurückgreift. Nun gibts es grundsätzlich Probleme dieses Instrument laut zu bekommen. Hauptsächlich bekommt man Feedbacks über die Front, vorallem bei schwingenden Böden/Bühnen.... Mikrofon scheidet relativ komplett aus. Bislang verwende ich einen billigen Piezeo Tonabnehmer, den ich als Reserve im Koffer habe. Ein E-Chello wär sicherlich eine gute Lösung, aber doch recht kostspielig.... wie bekomm ich also das Instrument relativ laut und halbwegs zum klingen ? Ein AKG C411 fehlt eh noch in der Sammlung, komm ich da besser mit hin ? die Meisten Einstreuungen scheinen ja über den Aufsteller zu kommen....

    http://www.ae-rental.de

  • manuela
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    • 25. November 2007 um 10:52
    • #2

    nehm einfach einen Nanoflex Pickup, "955".
    Das klingt nichtnur sehr glaubwürdig, es ist auch deutlich billiger als ein anspruchsvolles Mikrofon.
    Erwähnenswerter Vor- bzw. Nachteil: Deine Cellistin hat 2 Knöpfchen und kann selbst regeln, das ist nicht immer im Sinne des FOH :oops:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Peerless
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    • 25. November 2007 um 11:10
    • #3

    mal unabhängig vom nanoflex, wo platziere ich den pickup am besten auf dem instrument für das wenigste feedback. steg oder korpus ?

    http://www.ae-rental.de

  • tonzwerg
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    • 25. November 2007 um 11:15
    • #4

    das ding heißt cello, leute!
    ansonsten mal mit dpa 4061 und violinenhalter probieren.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • Jeremy
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    • 25. November 2007 um 11:25
    • #5
    Zitat von "Peerless"

    mal unabhängig vom nanoflex, wo platziere ich den pickup am besten auf dem instrument für das wenigste feedback. steg oder korpus ?

    Den Piezo-Pickup je nach Anleitung: Unter die Füße, in die Ausschnitte am Steg, ...

    Haft-Mikros ala C411: Probieren geht über Studieren. Fang einfach zwischen den Beinen des Stegs an und arbeite Dich je nach Klangvorstellung Richtung Hals (dicker, fetter, voluminöser) oder Stachel (feiner, definierter) vor.

    Was im Allgemeinen nicht funktioniert, ist die Haftmine am Steg, da gehört sie halt nicht in.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

    Einmal editiert, zuletzt von Jeremy (26. November 2007 um 15:00)

  • tufkaklto
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    • 25. November 2007 um 12:08
    • #6

    Hallo

    Ich hab Streicher auf lauten Bühnen sowohl schon mit C411 als auch mit den dpa gemacht
    ( und auch viel anderes probiert, in vielen Verianten, deswegen diskutiere ich nur über die Beiden Erwähnten :D )

    Das dpa ist eigentlich mein Lieblingsmic für Streicher ( neben den Schöps anklebern )

    Aber wenns Laut werden muß wie bei Rockband und dann noch Monitoring im Spiel ist, wechsel ich sofort zu den C411.

    Die sind klanglich nicht so schön wie die dpa, aber setzen sich in so Bands durch und kommen auch rüber.

    Und genau das sollen sie.

    Es gibt vermutlich noch andere Pickups,die funktionieren,zb Cducer.

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  • Audiowerk
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    • 26. November 2007 um 14:53
    • #7

    Vorsicht bei Manipulationen am Steg - der muss die Saitenschwingungen auf die Decke übertragen. Clipt man da was dran, wird der viel schwerer von der Masse her - dann ist die Schwingungsleitung träge, das Instrument kriegt einen mumpfig-näselnden Ton. Der Cellist wird dir womöglich was husten!

    Man hat aber direkt dahinter den Saitenhalter, diesen komischen schwarzen Löffel unten am Instrument. Da kann man prima ein Clipcondenser anbringen. Forumsstandardempfehlung: Pro35R von AudioTechnica. Klingt dort super, kann man draußen richtig laut machen und kostet nicht viel Geld.

    Natürlich kann man auch ein DPA kaufen... wem es das wert ist...?

  • karel noon
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    • 26. November 2007 um 16:03
    • #8

    auch von mir die empfehlungsreihenfolge:

    DPA
    Pro35 / ATM 35
    C411

    von schön (und teuer) zu richtig laut, aber eben nicht der natürlichste klang.

    einfach mal probieren, sind doch alles mics die man sich mal eben für ein konzert/ probe dazu leihen kann.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • wora
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    • 26. November 2007 um 17:36
    • #9

    hier gibt es auch ein paar nützliche informationen zum thema...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Peerless
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    • 27. November 2007 um 15:17
    • #10

    laut ist erstmal wichtiger als der klang.... ich hab da noch ein akg c418 zur hand, ist das auch geeignet um an den seitenspanner geklemmt zu werden ?

    ich würde dann nächste mal testweise den piezo an den steg basteln und das mic an den seitenspanner....

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  • tufkaklto
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    • 27. November 2007 um 16:32
    • #11
    Zitat

    laut ist erstmal wichtiger als der klang.... ich hab da noch ein akg c418 zur hand, ist das auch geeignet um an den seitenspanner geklemmt zu werden ?

    Glaub kaum, das das funktioniert.

    Andererseits, es klingt auf den Toms und der Snare scheiße, vielleicht ist da ja dann doch mal ein Einsatzgebiet, wo man es hernehmen könnte :D:D

    Im Ernst, glaub kaum, das das Mic tut, probieren kann mans.

    Ich würd in Deinem Fall eher nach Pickup a la C411 , das funktioniert mit Laut. Das weiß ich.

    Und nebenbei.
    starstage:
    Ja, die dpa sinds wert, wenn man bereit ist, das auch zu verwenden wo es Sinn macht.
    Wie auch viele andere Mics auch , die gut sind.
    Und manche von denen kosten auch Geld.
    Und ja, ich weiß, das Du Was gegen gute und teure Mics hast, aber es sind nicht alle doof, nur weil sie sich diese aus guten Gründen kaufen.

    Und noch wa an allgemein:

    Man muß unterscheiden, ob man will, das ein Streicher ( oder auch beliebiges anderes Instrument ) perfekt für sich alleine klingt oder ob es sich in einer Band / Mix durchsetzen /mithalten muß.

    Hab ich ein Streichkonzert, würde ich auch anders an die Microfonierung herangehen.
    Aber hab ich eine Rock/Pop/Ska Band, dann ist es wichtig, das es einerseits überhaupt funktioniert, den nötigen Pegel bekommt und dann immer noch im Mix da ist, wo es sein soll

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  • Audiowerk
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    • 28. November 2007 um 14:55
    • #12
    Zitat von "klauston"

    Und ja, ich weiß, das Du Was gegen gute und teure Mics hast, aber es sind nicht alle doof, nur weil sie sich diese aus guten Gründen kaufen


    Das habe ich auch nicht behauptet. Diese Worte hast du mir in den Mund gelegt - ganz schön unhöflich finde ich das.

    Ich habe oben geschrieben: wem es die Sache wert ist, der soll sich sowas kaufen. Das enthält sich jeder Wertung.

    Ich habe auch nichts gegen gute und teure Mikros. Ich ziehe hier nur gelegentlich in Zweifel, dass Leute mit sehr durchschnittlichem Budget oder einer kleinen lokalen Bude gut beraten sind, wenn man ihnen für eine Standardbeschallung sofort immer DPA und Schoeps empfiehlt. Natürlich geht das gut damit, das Material klingt exzellent. Ob das aber zielgruppenadäquate Beratung darstellt, halte ich für fraglich. Die Bandbreite der Leute hier ist eben sehr groß, und von den Rockefellers mit einem Sack voll Schoeps (W*** :D) bis hin zum Krauter mit Superlux für 50 Mark ist halt alles dabei.

    Nichts für Ungut - durchatmen.

  • tufkaklto
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    • 28. November 2007 um 15:57
    • #13

    [/quote]klauston hat Folgendes geschrieben:
    Und ja, ich weiß, das Du Was gegen gute und teure Mics hast, aber es sind nicht alle doof, nur weil sie sich diese aus guten Gründen kaufen

    Das habe ich auch nicht behauptet. Diese Worte hast du mir in den Mund gelegt - ganz schön unhöflich finde ich das.

    Ich habe oben geschrieben: wem es die Sache wert ist, der soll sich sowas kaufen. Das enthält sich jeder Wertung.

    Zitat

    Hallo

    Wenn ich Dir das in den Mund gelegt habe, tuts mir leid und dann entschuldige ich mich auch dafür.

    Aber ich hab da so diverse Aussagen von Dir bezüglich Mics und wiso teure noch in Erinnerung
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=63378&postdays=0&postorder=asc&start=45

    Kam mir eben mal der Gedanke auf, das Du das generell so siehst.

    Und wenn Du oben schaust, dann hab ich dem Kollegen auf jeden Fall zu einem sehr preisgünstigem Mic geraten, welches ich für seinen Einsatzzweck als sehr gut erachte.

    Das Mic kommt auf ca 88,-- und der passende Phantomspeiseadapter auf ca 66,--

    nichtsdestotrotz halte ich die dpa und auch Schöpsen für Streicher als eine sehr gute Wahl, mit der man schön und gut auch äußerst anspruchsvolle Jobs zur Zufriedenheit machen kann.
    Und die auch Ihr Geld wert sind
    Aber eben in besagten Fall mit Band würd ich die auch nicht hernehmen.

    Alles anzeigen

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  • sensible-error
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    89
    • 28. November 2007 um 18:59
    • #14

    ...also ich habe mit angeclipten MKE 2 (gold) am Steg gute Erfahrungen gemacht, allerdings war die hinterstehende Rockband superprofessionell und schon fast unglaubwürdig leise auf der Bühne...

    ...."bitte auf meinen Monitor Alles, mit viel HALL""...

  • sensible-error
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    89
    • 28. November 2007 um 19:11
    • #15

    Ach ja... ich weiß: Das MKE2 ist eine Kugel. Hatte ich vormals auch für absolut Liveuntauglich gehalten, bis mir der damalige Sennheiservertreter nahelegte, es doch mal im A/B-Vergleich gegen Nieren aller möglichen Hersteller zu testen....diese Kapsel ist nach meiner konkreten Erfahrung rückkopplungsfester, als derzeit 90% aller Clipmics mit Nierencharakteristik! OK,das Ding ist icht billig, aber eine Anschaffung für immer! Absolut trittfest, Linear; unabhängig zur Quellennähe (eben Kugel), Feuchtigkeitsunempfindlich (da Membran vergoldet).

    ...."bitte auf meinen Monitor Alles, mit viel HALL""...

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