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Video-DJ - Ein Zukunftstrend?

  • mringhoff
  • 5. Dezember 2007 um 22:09
  • mringhoff
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    • 5. Dezember 2007 um 22:09
    • #1

    Angeregt aus einem anderem Thread und den ein oder anderen neuen Produkten, die sich seit ein paar Jahren auf dem Markt etablieren wollen, wie z.B. der Pioneer DVJ-1000 oder das SVM1000
    http://www.pioneer.co.uk/uk/campaign/products/svm1000.html
    möchte ich mal die Frage aufwerfen, ob sich das VDJing durchsetzen oder zumindest einen Markt finden wird?

    Schon vor rund 2-3 Jahren gabs ja auf der PLS die ersten dieser Geräte zu bewundern, auch auf der letzten Messe gabs immer mehr Austeller, die auf diesen Trend eingestiegen sind.

    Ich persönlich hab so etwas aber im "richtigen" Leben noch nicht gesehen. Wo wird so etwas eingesetzt? Doch nur dort, wo man klotzt und nicht kleckert...
    Und wer schafft sich dann die passenden DVDs an, und zwar in einer bedeutenden Auswahl, so daß man sich auch VDJ nennen darf?

    Edit: Deutscher Link:
    http://www.pioneer.de/de/products/44…1000/index.html

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    Einmal editiert, zuletzt von mringhoff (22. April 2008 um 11:17)

  • hasenfuß
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    • 5. Dezember 2007 um 23:02
    • #2
    Zitat von "mringhoff"


    Ich persönlich hab so etwas aber im "richtigen" Leben noch nicht gesehen. Wo wird so etwas eingesetzt? Doch nur dort, wo man klotzt und nicht kleckert...


    .... und wenn man klotzt kauft man den DJ seiner Wahl
    und dazu den VJ der das ganze bebildert.

    Hier beißt sich m.E. die Katze in den Schwanz :oops:

    ______________________________

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  • kristian w.
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    • 5. Dezember 2007 um 23:08
    • #3

    Durchsetzen werden sich die Kollegen wohl eher nicht. Entweder wird der Job vom Dj miterledigt (mit den aktuellen Pio Modellen ja nicht mehr so schwer, halt sauteuer) oder wenn da ein eigener Mann steht, dann nur auf Veranstaltungen, wo entsprechendes Budget ansteht. Damit meine ich jetzt mal die ganz großen Sachen a la Mayday, Sensation...

    Persöhnlich meine ich, daß ein gut gemixtes und der Musik angepasstes Videoset der Hammer ist. Ich erinnere mich da an die Mayday 2001. Das war wirklich geil, was der Tüp da auf den drei Leinwänden (mit Riesenbeamer) gezeigt hat. Hammmmmer. Auf sowas stehe ich voll, ich bewundere diese Künstler, die sowas auf die Leinwand zaubern können.

    Grüße, Faxe...

    Dj, Verleiher und manchmal auch Veranstalter.

    http://www.faxe.at

  • mringhoff
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    • 6. Dezember 2007 um 09:05
    • #4

    Grundsätzlich schaut das ja schon toll aus, was man mit den Geräten und den entsprechenden Videos machen kann, vorallem wenn Bild und Musik nicht einfach so nebeneinanderher laufen.
    Hab mal auf der PLS 2006 schon mal damit rumgespielt, klappt technisch auch ganz gut.

    Aber die Frage bleibt:
    was braucht ein Veranstalter dafür alles?
    - spezieller DVD-Player und entsprechenden Mixer
    - Vorschaumonitoring
    - Beamer+Leinwände
    das ist schon mal relativ teuer

    Dann braucht es noch einen guten VDJ. Wer sich obige Anlage leisten kann, der will auch einen sehr guten DJ.
    Aber welcher gute DJ hat sich schon eine ausreichende Ansammlung von Video-Musikstücken besorgt? Das ist ja eine nicht ganz preiswerte Angelegenheit. Wenn ein DJ gut im Geschäft ist, wozu dann so ein betriebswirtschaftliches Risiko eingehen? Da muss dann schon eine Portion Mut und Begeisterung hinter der Sache stecken.
    Von Pioneer gibts auch schon eine gewisse Grundausstattung. Allerdings ist das für den Preis eine relativ maue Auswahl. Liegt wohl an den teuren Rechten?
    Falls sich also jetzt ein mit Euros gespickter Musikvideofan sich mit vielen Video-DVDs eingedeckt hat, bleibt die Frage, ob der Mensch auch ein guter DJ ist.

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  • kristian w.
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    • 6. Dezember 2007 um 22:47
    • #5

    Fragen über Fragen.....

    Ich glaube, daß sich ein D/V-J sich überhaupt das Können aneignen kann, braucht er selber auch die entsprechende Hardware. Die billigere Alternative zum SVM-1000 ist das DJM800 mit MIDI-gesteuerten Videomixer. Vielleicht gibts noch billigere Alternativen (von denen reden wir jetzt hier aber nicht, wir sind ja Profis), aber bis du 2 Stk 1000er DVD Player, ein DJM800, ein Videomixer, kleine Screens für Preview, da läppert sich schon was zusammen, bis man mal anfangen kann. Dann hast du aber noch kein einziges (legales) Video. Und wenn du dann ordentlich drauf bist (und viel Geld los bist), brauchst du natürlich Gelegenheit, um dein Können der Masse zu zeigen. Ob sich das auch wirtschaftlich rechnet?

    Umgekehrt wird kaum ein Club die Hardware installieren, wenn es fast keine Leute gibt, die damit arbeiten können.

    Ich glaube, gute Videoshows werden wohl die Ausnahme bleiben. Und das ist doch gut so, sonst wird es wie mit den Lasershows. Interessiert niemanden mehr. Bei uns in der Nähe gab es einen Club, der hatte 1990 eine Laseranlage (wassgergekühlte Argonröhre, nur grün). Das war weit und breit der Einzige. Um 1:00 kam der Lasermeister und steckte seinen Schlüssel in den Schlüsselschalter. Darauf zog sich eine getönte Acrylglasscheibe zurück und legte die Steuerung frei. Schaute etwa aus wie die taktische Konsole von der Enterprise. Alles hat gestaunt, als der Laser lustige Kreise und Muster in den Raum projezierte. Damals der Hammer, heute lächerlich. Heute kann man sowas nagelneu bei Ebay um 300,- kaufen. Mittlerweile haut eine Lasershow auch niemand mehr aus den Socken.

    Der Dj soll Dj bleiben und der Vj soll Vj bleiben. Beides zusammen ist meiner Meinung nicht ordentlich machbar, mal vom banalen abspielen von den Clips abgesehen.

    Grüße, Faxe...

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  • billbo
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    • 7. Dezember 2007 um 00:14
    • #6
    Zitat

    Aber welcher gute DJ hat sich schon eine ausreichende Ansammlung von Video-Musikstücken besorgt? Das ist ja eine nicht ganz preiswerte Angelegenheit. Wenn ein DJ gut im Geschäft ist, wozu dann so ein betriebswirtschaftliches Risiko eingehen? Da muss dann schon eine Portion Mut und Begeisterung hinter der Sache stecken.


    Obwohl es hier ja nun so ganz und gar nicht um ‚meine’ Szene geht (meine Musikstücke befanden sich auf Tonbändern 8)), komme ich an einem spontanen Kommentar nicht vorbei.
    Vor einiger Zeit habe ich mal ein Interview mit Rick Wright (Pink Floyd – Keyboarder) gelesen. Dessen Ausführungen, sinngemäß: Das Schönste in all den Jahren Lebens – und Bandgeschichte war, dass wir uns nie gefragt haben „Was kostet das? Ist das wirtschaftlich sinnvoll? Können wir uns das leisten?“ Sondern, im Gegenteil, „Was ist das Größte/ Schönste/ Verrückteste/ Spektakulärste, was es gibt? Reicht uns das? Nein? Okay, dann erfinden wir eben was Neues!“
    Auf solche Weise ist die ‚R&R – Kultur’ und mit ihr so ganz nebenbei unsere gesamte Branche entstanden. Vielleicht sollten wir nachfolgenden Generationen und ihren (Jugend-) Kulturen (als eine davon sehe ich diesen ganzen DJ – Hokuspokus durchaus an) nicht von vornherein ein ähnliches Potential an Mut, Kreativität und Begeisterungsfähigkeit absprechen.
    Auch wenn’s, zugegebenermaßen, in der Vorstadtdisse nicht besonders häufig danach aussieht. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • f8274
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    • 7. Dezember 2007 um 00:56
    • #7

    Da ist was Wahres dran. Vieles Gute wäre nicht entstanden, wenn die Entwickler - oder gar nur deren User - immer erst auf eine pünktliche Erreichung des break-even-points geschaut hätten.

    Ein etwas weiter hergeholtes Bsp. dafür ist König Ludwigs Schloss Neuschwanstein, das Unsummen kostete, aber selbige noch nach zig Jahren "einspielt" und ein echter Wirtschaftsfaktor für die ganze Region ist.

    Klar ist aber, dass der wirtschaftliche (!) Erfolg nicht garantiert ist, selbst wenn jmd. 20-25 TEUR in VJ-Hardware pumpt, und weiteres Geld und noch mehr Zeit für ein abwechslungsreiches Bildarchiv aufwendet. Wohl eher aber die Freude, etwas Schönes zu kreieren.

    Und irgendwann kommt dann eine billige Software samt Schülern daher, die mit gesaugten Filmchen das alles viel billiger mit nem Läppi machen...und unser Krack mit seiner Hightech gefragt wird, warum er noch mit so schwerer Hardware arbeitet, und noch nicht mit der Zeit gehen will, zumal alles viel leichter und billiger wäre.

    Vielleicht arbeitet unser Krack aber noch 10 Jahre weiter mit seinen Gerätschaften, während die Softwarefuzzis alle 2 Jahre in neue Updates oder gar Systeme investieren, bis ihre alten Bilddateien im Überflieger-PC-Programm des Jahres 2017 nicht mehr lauffähig sind.

    Die Entscheidung bleibt also schwer
    :wink:

  • mringhoff
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    • 7. Dezember 2007 um 08:50
    • #8
    Zitat von "f8274"


    Ein etwas weiter hergeholtes Bsp. dafür ist König Ludwigs Schloss Neuschwanstein, das Unsummen kostete, aber selbige noch nach zig Jahren "einspielt" und ein echter Wirtschaftsfaktor für die ganze Region ist.


    Nur hatte der verarmte Bauherr zum Schluss keine Knete mehr und ging unter (im Starnberger See).
    Im Prinzip sind die Schlösser heute alle Konkursmasse, die vom "Konkursverwalter" betreut werden :)

    Wer das nötige Kleingeld hat, für den sind manche Anschaffungen halt eher ein Spassfaktor. Wer damit Geld verdienen will, der muss halt leider doch mal auf den Break-Even-Point sehen. Da die meisten der Discothekenbesitzer und angehenden VDJs keine Könige oder berühmte Rockstars sind, bleibt die Anschaffung aus dem Spass bzw. Innovationstrieb heraus doch nur wenigen Leuten vorbehalten...

    Diejenigen, die kein Geld haben, das ganze dann aber trotzdem kaufen weil sie damit nichts verdienen wollen, sondern lediglich etwas Schönes erschaffen möchten, nennt man dann "Künstler" :)

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  • lovat
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    • 7. Dezember 2007 um 10:33
    • #9

    Naja Pio ist da aber auf einen alten Trend aufgesprungen. Weil es dank Miss Pinky schon eine Weile möglich ist Videos mit einem TT zu kontrolieren. Früher musste man halt noch den Crossfader dazu bringen das er MIDI sendet (Für Video scratching) heute geht das mit dem DJM800 für jeden.

    Aber hier sollte nicht ein DJ der Videos abspielt und ein richtiger VJ verwechselt werden.
    Weil richtige VJs gibt es schon wie Sand am Meer. Bei uns in der Region sieht man sie nun schon auf Unipartys arbeiten, meißtens Laptop basiert.

    Ich habe bisher nur einen gesehen der mit DVDJ aufgelegt hat und das war ein Black DJ der halt immer die Videos der aktuellen Chart Nummern gespielt hat anstatt nur den Track.

    "Would an RLA system measure up well on a scope? Probably not, but we werent measuring specs, we were dancing to MUSIC. And, Richard had an ear for what sounded good."

  • kristian w.
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    • 7. Dezember 2007 um 11:08
    • #10

    Für mich ist ein VJ jemand, der mit Musik nix am Hut hat. Der mixt (stummes) Bildmaterial so, daß es prima zur Musik passt, die vom Dj kommt, ähnlich wie ein LJ das Lichtdesign kreiert. Und wenn das jemand kann, dann ist das hammergeil. Bedeutet aber halt für die VA mehr Equipment, mehr "Künstler"(-gagen), somit doch einige Mehrkosten. Da fragt sich doch jeder Veranstalter: Braucht man das? Oder kann ich nicht den Win98-Irrgarten-Bildschirmschoner laufen lassen (auch schon gesehen)? Oder die Visualisierung vom Winamp im Vollbildmodus? Da ruckelt meine billige Grafikkarte zwar schon ordentlich und passt auch nicht wirklich zur Musik, aber das merkt doch eh niemand....(auch schon gesehen)

    Grüße, Faxe...

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  • mringhoff
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    • 7. Dezember 2007 um 11:19
    • #11

    Das Argument damals von Pioneer auf der Messe war unter anderem, daß man sich den VJ spart, weil ja der VDJ alles zusammen macht. :)

    Und ein VDJ ist halt schon etwas anderes, mit einem VJ, der einfach so nebenbei interessante Bildkreationen an die Wand wirft, ist das ja nicht zu vergleichen.
    Mit den Pio-Geräten kannst Du ja z.B. scratchen und das Bild "scratcht" sozusagen mit. Auch bei Loops und anderen Spielereien passt das Bild halt exakt zum Ton.
    Das ist schon etwas anderes.

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  • mringhoff
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    • 7. Dezember 2007 um 11:26
    • #12
    Zitat von "Lovat"

    Ich habe bisher nur einen gesehen der mit DVDJ aufgelegt hat und das war ein Black DJ der halt immer die Videos der aktuellen Chart Nummern gespielt hat anstatt nur den Track.

    daran sehe ich derzeit noch ein größeres Problem.
    Als VDJ kannst du halt nur das auflegen, was auf dem Markt erhältlich ist. Und hier ist die Auswahl wesentlich geringer als bei reiner Musik.
    Anderseits muss der DJ ja aber den Gästen schon ein breites/passendes Repertoire bieten. Das Ziel bleibt ja weiterhin, daß der DJ für gute Stimmung beim Publikum sorgen soll. Ob das mit Mainstreamvideos bzw. nur aktuellem Material nicht auf Dauer zu langweilig wird?

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  • disco5051
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    • 6. März 2008 um 10:30
    • #13

    Interessante Diskusion !
    Ich beschäftige mich auch schon eine ganze Weile mit dem VJ / VDJ -
    Thema und hab so langsam mal nebenher angefangen DVD´s zu kaufen -
    mit aktueller Mugge drauf. Da gibt es im Internet eine Menge Händler (z.B. Mixmash - da kann man auch die entsprechenden GEMA Links nachlesen) und man kann legal, Videoclips auf Veranstaltungen abspielen.
    Ich bin Dj und mache dies aus Spass an der Sache.
    Praktisch VJ Gratis nebenher. Wenn der Titel passt, gibt´s das Video , wenn nicht kommt halt ein Blackscreen oder Annimationen. (Shadow Dancers). Ich denke nur so entwickelt sich das Ganze. Niemand steht früh auf und denkt ab sofort mach ich VJ...
    Und wenn dann der Tag gekommen ist an dem man sein billiges Equitment anfängt zu hassen weil man mehr will, dann kommt man denke ich an den Pioneergeschichten nicht vorbei. Gilt für VJ und DJ!
    Momentan hab ich einen Panasonic WJ AVE 7 - geht recht nett und hat eine Menge Spielereien dran und als Zuspieler 3 x 7" Portable DVD Player. - Nicht die Endlösung aber nur zum Spass nebenher...

  • kristian w.
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    • 13. März 2008 um 20:16
    • #14

    so, zurück von der PLS......

    Am Pioneer Stand konnte das Schlachtschiff (SVM 1000) von Mixer mal angetestet werden. Mit zwei DVJ 1000 mit Musik - DVD´s geladen konnte da herumgedreht werden. Ich habe mal einfach herumprobiert und nach kurzer Zeit alle funktionen entdeckt. Das Teil hat videotechnisch soviel drauf, daß gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.

    Alle von den gewohnten Effekten, die automatisch an den BPM´s angepasst werden (aber man kann auch TAPen) beziehen sich auf Wunsch nur auf Audio oder Video, oder auf beides. Der Pan Effekt erzeugt beim Video z. B. ein Hin und Her ruckendes Videobild, der Flanger produziert eine Unschärfe.... Einzelne Parameter der Videoeffekte können ebenfalls über den riesigen Touchscreen schnell und einfach verändert werden.

    Weiters sind viele brauchbare und aufwendige Videoeffekte an Board, die wirklich intuitiv zu bedienen sind. Schon nach kurzer Zeit kann man wirklich schöne Sachen zaubern.

    Man kann kurze Texte abspeichern und auf verschiedene Arten reinmischen, für Werbung oder Messages..... "Put your Hand up in the air".... oder der Name der Dj´s unter die Leute bringen.... oder "alle Getränke ab sofort zum halben Preis!"

    Das Teil ist sehr schön verarbeitet, alle Regler und Knöpfe sind da wo man sie erwartet.

    Aber: 6000,- Dollar sind an die 4000,- Euros, dazu die 2 DVJ´s mit zus. 3800,- sind schon ein recht teueres DJ-Set. Und das Ding ist bleischwer.

    Aber wer ist die eigentliche Zielgruppe? Damit man das Ding gut einsetzen kann, muß man schon ein wenig im Training sein, damit man ein ordentliches Set hinlegen kann. Aber nicht viele Dj´s legen an die 8000,- hin, um sowas zu kaufen.

    Aber ein geiles Teil, mannoman.....

    Dj, Verleiher und manchmal auch Veranstalter.

    http://www.faxe.at

  • mringhoff
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    • 13. März 2008 um 20:43
    • #15
    Zitat von "Kristian Wachter"

    Aber wer ist die eigentliche Zielgruppe? Damit man das Ding gut einsetzen kann, muß man schon ein wenig im Training sein, damit man ein ordentliches Set hinlegen kann. Aber nicht viele Dj´s legen an die 8000,- hin, um sowas zu kaufen. .

    Das mit der Zielgruppe habe ich mich schon länger gefragt.
    Die Hardware können sich ja nur Randgruppen leisten, hinzu kommt, daß vor Ort ja noch entsprechende Projektionen / Plasmas etc. vorhanden sein müssen. Das ist also auch nicht für jedermann.

    Wenn also nun ein geldiger Club solche Technik anschafft, woher bekommt er dann die passenden VJs?
    Welcher DJ investiert laufend in DVDs?

    Bin mal gespannt wie das weitergeht. Mit dieser Idee ist Pioneer ja schon seit ein paar Jahren auf dem Markt. Außer auf der Messe hab ich solches Material noch nicht gesehen (zB. den alten DVJ-X1)

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  • sven wessoly
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    • 14. März 2008 um 12:05
    • #16

    War am Mi. auf der PSL! War schon sehr sehr geil was VDJ Maui und VDJ Flying Dutchmann vom Pioneer DJ Team da hingelegt haben mit dem SVM-1000!

    Ich sehe aber das viel größere Problem darin, dass es gar kein DJ-fähiges material auf dem Markt gibt! Die Musik DVDs die es gibt, enthalten doch nur die Videoversionen bekannt aus dem TV! Welcher ambitionierte VDJ (DJ) kann (will) mit solchen Versionen auflegen! Im House- und Dancebereich werden doch nur Extended,- Club oder RMX Versionen gedudelt! Im Blackbereich ähnlich! Mixfactor, Ultimix etc.!
    Ich kenne keinen DJ der die normalen Radioversionen spielt!

    Dieses Material gibt es aber nicht als Musik Video auf DVD zu kaufen.

    VDJ Maui produziert diese Videos soweit ich weiß selbst! Er hat ne eigene Firma die auch die Werbevideos etc. für Alpha usw. machen.
    Das kann nicht jeder ... und produzieren lassen ... das schont nicht gerade den Geldbeutel!

    Ich persönlich denke dass das VDJing erst durch die Musikindustrie angekurbelt werden kann/muss indem diese halt z.B. die Maxi CDs in Form einer Video DVD rausbringen. Dies ist natürlich mit höheren Kosten verbunden die NATÜRLICH an den Verbraucher durchgereicht werden ...

    Wenn überhaupt ... dann wird sich das VDjing erst in ... mhhh ... 4-5 Jahren in größeren Discotheken etablieren.

    Mfg Svenner

  • f8274
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    • 15. April 2008 um 02:22
    • #17

    Pioneer sponsort ja inzwischen Dance-CDs, und legt bspw.bei der ministry of sound ne dritte scheibe bei, bei der es sich um eine DVD handelt, die Videos zu Titeln von CD 1 und 2 beinhaltet.

    So sollte Pio weiter machen; Musikvids unter´s Volk mischen, damit die Hardware interessanter wird.

  • djgolle
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    • 15. April 2008 um 08:51
    • #18

    Vollkommen richtig, als DJ hat man nicht das nötige und richtige Material um ein abendfüllendes Programm zu gestalten. Es sei denn man bastelt sich selbst etwas zusammen.

    Zur Technik: Nicht allein Pionneer ist aufs VDJing gekommen. Sogenannte DVS-Systeme wie Mixvibes und Serato Scratch bieten diese Funktion genauso an. Vielleicht nicht in HD Qualität, aber die dafür nötigen Beamer sind wohl auch seltenst aufzutreiben. Dafür hat man bei den "Laptop"-Systemen den Vorteil, dass man nicht nur den Video MIT der dazugehörigen Musik abspielen kann, sondern unabhängig voneinander. Was es deutlich einfacher macht eigene Clips mit einzufügen. Mixvibes bietet zusätzlich auch noch die Funktion an Winamp-Visualisierungen mit einzubinden, was es dem DJ noch leichter macht bei Tracks ohne Video auch noch was aufn Beamer zu bringen.

    Beste Grüsse

    Ignoranz ist der Feind des Wissens!

  • f8274
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    • 21. April 2008 um 23:15
    • #19

    Gute Tipps! :wink:

  • simonstpauli
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    • 21. April 2008 um 23:42
    • #20

    Also ich weiß nicht so recht.
    Bis jetzt habe ich nur DJs und VJs erlebt und diese Arbeitsteilung hat immer gut funktioniert. Der VJ ist in meinen Augen der Bruder des LJ.

    Andererseits und für mich eher die Ausnahme:

    http://www.bauhouse.de/
    die haben sich einfach mal eine eigene Software geschrieben, weil es auf dem Markt nix gescheites gab. (SkippyAV 0.5)

    mit einem DVD-Player auflegen? Mixen? Es soll ja gleichzeitig gut klingen und gut aussehen, da finde ich die Arbeitsteilung DJ/VJ definitiv gut.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

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