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Fragen zu einem Blechverteiler SK1

  • buzz
  • 16. Dezember 2007 um 17:53
  • buzz
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    • 16. Dezember 2007 um 17:53
    • #1

    Hallo liebe Gemeinde,

    Dieses Topic bezieht sich nicht unmittelbar auf VA-Technik, ist aber imho dennoch richtig im Strombrett...

    Gegeben:

    2 Kabel NYY-J 4x95mm² (L1, L2, L3, PEN) münden in einen Blechverteilerschrank (SK1) und werden darin jeweils auf einen Klemmbock geführt und mit NYM-J 4x16mm² weitergeleitet (also quasi nur "verlängert" und dabei querschnittsreduziert). Die Vorsicherung der NYY beträgt jeweils 3x63A und steht auch nicht zur Diskussion.
    Es handelt sich um verchiedene Stromkreise (2 verschiedene Zähler).

    Der Körper des Verteilerschranks ist mittels NYM-J 1x16mm² mit einem der beiden PEN verbunden. Die beiden Klemmböcke sind mit ca. 150mm Abstand ohne mechanische Trennung auf die Montageplatte geschraubt.

    Ist diese Installation so in Ordnung, oder was muss verbessert werden..?


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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  • michael quatmann
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    • 16. Dezember 2007 um 17:55
    • #2

    Da eine Querschnittsverringerung stattfindet sind zumindest entsprechende Sicherungen von Nöten

    Gebt mir Steine! Ich besitze kein Behringer-Gerät mehr :D

  • buzz
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    • 16. Dezember 2007 um 19:26
    • #3

    1. Das Thema "Sicherungen" habe ich bewusst nicht zur Diskussion gestellt.

    2. Da die Vorsicherung der 95mm² Strecke maximal 63A beträgt, ist an dieser Stelle der Querschnittsverjüngung gerade keine weitere Absicherung notwendig. Stichwort Selektivität...

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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  • chris neumann
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    • 16. Dezember 2007 um 19:57
    • #4

    Thema Vorsicherung:

    1.Ist nur keinThema wenn gewährleistet ist, das nichts größeres als 63A eingesetzt werden kann. Ansonsten nochmals vor dem 16² absichern.

    Die Schrankerdung sit so OK.

    Kann mir mal endlich jemand einen Elektriker schicken?! Sonst muss ich heute abend wieder die Kerze nehmen.

    (Orginalauszug aus einem Schreiben einer Mieterin an Ihre Wohnungsbaugesellschaft)

  • djobi
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    • 16. Dezember 2007 um 20:59
    • #5
    Zitat von "buzz"

    Der Körper des Verteilerschranks ist mittels NYM-J 1x16mm² mit einem der beiden PEN verbunden.

    Mmh, müßte das Gehäuse nicht vielmehr "richtig" geerdet werden? Z.B. mittels Erdstab o.ä.?

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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  • TomyN
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    • 16. Dezember 2007 um 21:57
    • #6

    HI,

    interessantes Thema. Ist es überhaupt erlaubt, zwei Zuleitungen in einen Kasten zu ziehen? Was, wenn die Zuleitung, an der die Kastenerdung hängt, lahmgelegt wird, weil man sie nicht mehr braucht?

    - Beide PENs auflegen?
    - Keinen PEN auflegen, Gehäuse nur auf PA?
    - Starre Verbindung für Erdung (NYM) zulässig?

    Tomy

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  • chris neumann
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    146
    • 16. Dezember 2007 um 22:53
    • #7

    Geht es jetzt um einen "Fetenverteiler" oder eine Feste Installation?

    Kann mir mal endlich jemand einen Elektriker schicken?! Sonst muss ich heute abend wieder die Kerze nehmen.

    (Orginalauszug aus einem Schreiben einer Mieterin an Ihre Wohnungsbaugesellschaft)

  • buzz
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    • 17. Dezember 2007 um 05:03
    • #8

    Das ist eine Festinstallation, die 95mm²-Strecke ist nur wegen des Spannungsfalls in diesem Querschnitt ausgeführt.
    In der Gebäudehauptverteilung sitzen die Zähler und die Vorsicherungen (63A), dann verläuft da ein Stück NYM-J 4x16mm² , es folgt ein Übergangskasten (ähnlich wie beschrieben) und es geht mit NYY 4x95mm² weiter bis zu dem beschriebenen und somit fraglichen Kasten. Von diesem Kasten geht es dann in NYM-J 4x16mm² weiter einmal zum unmittelbar darüberliegenden Kleinverteiler des Raumes und einmal zwei Stockwerke weiter zu einem anderen Verteiler.

    @C.N.: Die Sicherungen stehen hier wirklich nicht zur Diskussion!

    djobi: Erdung / Potentialausgleich ist am Montageort nicht vorhanden und auch nicht so ohne weiteres herstellbar. Erdspiess scheidet also aus.

    TomyN: Ja, einige dieser Fragen stelle ich mir u.A. auch.

    Danke für Eure Mühe soweit, gerne weitermachen... :wink:


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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  • djobi
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    • 17. Dezember 2007 um 22:05
    • #9
    Zitat von "buzz"

    Erdung / Potentialausgleich ist am Montageort nicht vorhanden und auch nicht so ohne weiteres herstellbar. Erdspiess scheidet also aus.


    TomyN hat die Probleme ja schon auf den Punkt gebracht.

    Ist es nicht möglich die Kästen gg. Kunstoffversionen zu tauschen?
    Dann stellt sich das Erdproblem nicht mehr .. :wink:

    Du schreibst es sind 2 Leitungen die von den Zählern kommen und zur nächsten UV gehen?
    Ist der Kasten denn verblompt? Ich hätte schon ein Problem damit, wenn (ich als Abnehmer1) mir Abnehmer2 auf einmal seine Leitung aufklemmt
    (Kurz: ist das Ganze in irgendeiner Art und Weise manipulationssicher?)

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  • chris neumann
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    • 18. Dezember 2007 um 14:28
    • #10
    Zitat von "djobi"


    TomyN hat die Probleme ja schon auf den Punkt gebracht.

    Ist es nicht möglich die Kästen gg. Kunstoffversionen zu tauschen?
    Dann stellt sich das Erdproblem nicht mehr .. :wink:

    Sehe ich vollkommen anders, hierbei geht es nicht in erster Linie um die Erdung des Schranks sondern darum was passiert wenn die Erdung seitens der Zuleitung wegbricht und das ganze System was hinter dem verteiler hängt ohne Erde ist. Wenn Du das 4*95² doch eh neuverlegenmusst( gehe ich jetzt mal von aus) dann leg doch dazu einfach noch ein NYM 1*16² von der nächst gelegenen Potischiene.

    Du schreibst es sind 2 Leitungen die von den Zählern kommen und zur nächsten UV gehen?
    Ist der Kasten denn verblompt? Ich hätte schon ein Problem damit, wenn (ich als Abnehmer1) mir Abnehmer2 auf einmal seine Leitung aufklemmt
    (Kurz: ist das Ganze in irgendeiner Art und Weise manipulationssicher?)

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    Kann mir mal endlich jemand einen Elektriker schicken?! Sonst muss ich heute abend wieder die Kerze nehmen.

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  • djobi
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    • 18. Dezember 2007 um 16:58
    • #11
    Zitat von "Chris Neumann"

    Sehe ich vollkommen anders, hierbei geht es nicht in erster Linie um die Erdung des Schranks sondern darum was passiert wenn die Erdung seitens der Zuleitung wegbricht und das ganze System was hinter dem verteiler hängt ohne Erde ist. Wenn Du das 4*95² doch eh neuverlegenmusst( gehe ich jetzt mal von aus) dann leg doch dazu einfach noch ein NYM 1*16² von der nächst gelegenen Potischiene.

    das versteh ich nicht.

    Buzz schreibt "gegeben" und "muss was verbessert werden"
    Daher kann man wohl davon ausgehen, daß dieses so liegt.
    4x95 scheint dann auch eine durchaus nette Strecke zu sein.
    Und Einspeisung 4adrig ist unter den Bedingungen IMHO ja auch kein Problem.

    Buzz schreibt weiter das ein Potentialausgleich nicht so einfach möglich ist.
    Wobei: Gibts in dem Gebäude denn keinen Fundamenterder o.ä. den mal "mal eben" anzapfen kann, keinen Hausanschlussraum mit geerdeten Rohren?

    Ich hab im Lager nämlich ein ähnliches Erd-Problem bei langer Zuleitung: Der Zähler ist ne ganze Ecke weg, dicke Zuleitung zu meiner UV, aber: der halbe Strom fliesst über das 5l-Gerät im Bad ab (bzw. die angeschlossenen Rohre, ich vermute dort einen geringeren Erdwiderstand)!

    Nur: darf der PEN zur Erdung des Gehäuses eingesetzt werden?
    Liegen denn aktuell beide PENs am Gehäuse auf, oder wie ist das gelöst?

    Und ist gesichert, daß niemand mal eben unterwegs an den Kästen die Leitung anzapfen kann? (ob dies notwendig ist, hängt natürlich von den örtlichen Gegebenheiten ab - aber Stromklau wird in Zeiten steigender Energiepreise ja nicht seltener)

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  • buzz
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    • 18. Dezember 2007 um 18:40
    • #12
    Zitat von "Chris Neumann"

    Sehe ich vollkommen anders, hierbei geht es nicht in erster Linie um die Erdung des Schranks sondern darum was passiert wenn die Erdung seitens der Zuleitung wegbricht und das ganze System was hinter dem verteiler hängt ohne Erde ist.

    Wie kommst Du denn darauf..? Du hast mein Eingangsposting aber schon gelesen und verstanden..? :wink:

    Ich werde nicht einen Meter Leitung neu verlegen.
    Ich habe eindeutig beschrieben, wie die Ausgangssituation aussieht.

    djobi: derzeit liegt einer der PENs mittels 1x16mm² auf dem Gehäuse und ich werde auch den zweiten PEN noch auf das Gehäuse legen und zwar an einem zentralen Erdungs-Punkt, nicht dass die Gehäuseerdung "in der Luft hängt", wenn mal die eine Leitung irgendwie stillgelegt werden sollte.

    Anzapfbarkeit ist nicht wirklich das Problem, der Schrank hat "echte" Schlösser, nicht nur so einen Doppelbartverschluss.

    Bei Gelegenheit schotte ich noch die Beiden Stromkreise gegeneinadner ab und fertig ist die Laube.


    Vielen Dank an alle, die sich konstruktiv mit dem Problem befasst haben oder noch befassen.


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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  • chris neumann
    Beiträge
    146
    • 18. Dezember 2007 um 20:29
    • #13

    @ buzz: Ich hab in der Tat nicht richtig verstanden worauf du angespielt hast... :( Fehler liegt bei mir, nach nochmaligen lesen hab auch ich es kapiert.... :D

    Ich hatte es so verstanden, dass dei SK1 Verteiler eine UV darstellt. und dann hätte ich schwerste Kompfschmerzen bekommen das ganze ohne PA auszuführen.

    Da Du Ihn allerdings "nur" zum durchbrücken nimmst, ist nach meiner einschätzung alles im grünen Bereich, wenn Du min. einen der beiden PEN am gehäuse auflegst. I.d.R hat Du dies ja bereits durch die Erdklemme getan, welche über die Hutschiene den Verteiler mit aufs Erdpotenzial zieht.

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