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Problem mit Yorkville Ap1200

  • christian wagener
  • 7. Juni 2010 um 17:01
  • christian wagener
    Beiträge
    74
    • 7. Juni 2010 um 17:01
    • #1

    Hallo,
    wie bereits in der Überschrift erwähnt habe ich ein Problem mit meiner Yorkville Ap1200.
    Wenn ich sie anschalte geht sie zwar aus dem Protect Modus in den Betriebmodus, allerdings leuchtet sofort eine Clip led auf und geht auch nicht mehr aus.
    An einem zu hohen Eingangssignal kann es nicht liegen, da ich die Stufe nur am Stromnetz war.
    Also kann es ja eigentlich nicht daran liegen dass der Limiter arbeitet.
    Allerdings kann das ja eigentlich nicht sein bzw. weiß ich nicht wie ich das Problem beseitigen soll.
    Kann es sein, dass eventuell ein Defekt an der Vorstufe vorliegt?
    Ich habe zwar ein Oszilloskop etc, nur leider weiß ich nicht wie man damit umgeht.
    Hoffe mir kann jemand helfen.

    Grüße,
    Christian

  • Malte Jenett
    Beiträge
    102
    • 8. Juni 2010 um 13:42
    • #2

    Hallo Christian,

    probier mal ne Signalquelle und Boxen anzuschließen und hör dir an was rauskommt.
    Wenn die Clipled ohne Eingangspegel leuchtet könnte das auch einfach nen "kosmetischer" Fehler sein und die Stufe könnte trotzdme noch arbeiten.

    Malte

  • christian wagener
    Beiträge
    74
    • 8. Juni 2010 um 18:41
    • #3

    So, habe die Endstufe angeschlossen und wie vermutet läuft der eine Kanal an dem die Clip Led nicht permanent leuchtet und der andere nicht, zwar flakert die "Activity" Led leicht aber es kommt nur ein sehr sehr leiser Ton aus dem Kanal.
    Habe die Endstufe erst seit 2 Tagen und vor dem Versenden lief sie wohl einwandfrei.
    Kann es sein, dass sich im Inneren der Endstufe ein Kontakt oder so gelöst hat.
    Werde später ein Foto vom Inneren der Endstufe posten.
    Denke hier im Forum sind einige unterwegs die mit einem solchen Bild mehr anfangen können als ich.

    Grüße
    Christian

  • pdmusix
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    933
    • 8. Juni 2010 um 18:47
    • #4

    So einen Fehler hatte die 6040 von einem Kollegen auch einmal. Der User Rockline hat sich damals der Problematik angenommen und sie repariert.

  • DJheini
    Moderator
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    • 8. Juni 2010 um 19:00
    • #5

    Liest sich ja so, als ob da jemand wieder was defektes verkauft hätte.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • christian wagener
    Beiträge
    74
    • 8. Juni 2010 um 20:21
    • #6

    Also ich habe die Endstufe hier von jemanden aus dem Forum gekauft.
    Deswegen gehe ich erstmal nicht davon aus, dass sie defekt versendet wurde.
    Ich tippe eher auf einen unsamften Umgang mit dem Pakt auf dem Postweg.
    Aber ich denke mal, dass lässt sich anhand des Bildes des Inneren feststellen.

    Grüße
    Christian

    Hier noch die Bilder:

    http://img295.imageshack.us/g/sd534951.jpg/

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 8. Juni 2010 um 20:54
    • #7

    Ich bin mit Sicherheit nicht der Endstufenpapst, aber irgendetwas sagt auch mir als Laie, dass Korrosion nicht in einen Amp gehört!
    Bei dir sind neben dem Trafoblech und diversen Winkeln & Schrauben höchstwahrscheinlich auch andere Teilchen in Mitleidenschaft gezogen worden. Ich kenn die AP nicht, aber IMHO kann ein Amp bei halbwegs sachgerechter Behandlung nicht so korrodieren. Vielleicht sprichst du ja doch noch ein ernstes Wort mit dem Verkäufer.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • christian wagener
    Beiträge
    74
    • 8. Juni 2010 um 21:23
    • #8

    Genau das habe ich mir auch gedacht als ich den Amp geöffnet habe.
    Allerdings verwundert es mich, dass der eine Kanal fehlerfrei arbeitet und nur der eine nicht.
    Naja, vielleicht ist das auch alles nurnoch eine Frage der Zeit.

  • DJheini
    Moderator
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    • 8. Juni 2010 um 22:09
    • #9

    Schau mal, ob der Stecker an dem Flachbandkabel, der hinten zur Anschlussplatine geht,
    richtig sitzt. Die lockern sich schonmal ganz gerne. Generell alle Steckverbinder mal auf
    richtigen Sitz prüfen. Zu der Korrosion: Sieht nicht toll aus, so ein Amp ist immer vor
    Feuchtigkeit zu schützen. Das hat der vorherige Besitzer wohl etwas vernachlässigt. :?

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • bassfaceb
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    • 9. Juni 2010 um 00:12
    • #10

    zur korrosion:
    sehe ich das richtig, dass nur die Platte über´m Trafo betroffen ist?
    wenn ja ist das ein fertigungsfehler!

    ein ordentlich verzinktes Blech rostet nicht so einfach
    der vw vor der Tür gammelt ja auch nicht weil es drauf regnet

    zum Fehler:
    fehlfunktion mit Bildern zu ermitteln ist immer schwierig. ein Multimeter und jemand der sich auskennt wäre schon schön. woher kommst du denn??

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

  • Jürgen Klingel
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    • 9. Juni 2010 um 00:37
    • #11
    Zitat von "DJheini"

    Schau mal, ob der Stecker an dem Flachbandkabel, der hinten zur Anschlussplatine geht,
    richtig sitzt. Die lockern sich schonmal ganz gerne. Generell alle Steckverbinder mal auf
    richtigen Sitz prüfen. Zu der Korrosion: Sieht nicht toll aus, so ein Amp ist immer vor
    Feuchtigkeit zu schützen. Das hat der vorherige Besitzer wohl etwas vernachlässigt. :?

    Dem stimme ich 100% zu, diese FlaBaKas, die in den IC-Fassungen stecken, machen gerne mal Ärger. Solange das ruhig an einer Stelle gelagert wird, funzt das...Vom Paketdienst in der Gegend rumgeworfen und schon :evil:, könnte ich mir gut vorstellen.
    Am Besten, den Amp vom Netz trennen, an allen Steckern mal bissl wackeln, wieder einschalten und testen. Kannst auch im Betrieb mit einer isolierten Zange mal vorsichtig wackeln...
    Wenn es wirklich so ein Problem ist, Du es findest und aus endgültig der Welt haben willst, empfehle ich, die Drähtchen anstelle des Verbindungssteckers direkt in die Platine zu löten.
    Sollten irgendwo noch Relaiskontakte vor den Lautsprechern liegen (ich seh allerdings keine) wären die auch noch verdächtige Kandidaten.
    Die Korrosion ist wohl auf eine aggressive Atmosphäre am Betriebsort zurückzuführen (Seeluft?) oder öfter mal Kondenswasser innen gehabt...Habe auch das Gefühl, dass das Blech überm Trafo eher "schwarz", als richtig verzinkt war (die Schraube ist nämlich auch nur brüniert oder phosphatiert und nicht vergammelt...)

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • treibsand
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    • 9. Juni 2010 um 01:07
    • #12
    Zitat von "bassfaceb"

    zur korrosion:
    sehe ich das richtig, dass nur die Platte über´m Trafo betroffen ist?
    wenn ja ist das ein fertigungsfehler!


    Nein.
    Leider scheinen alle verzinkten Teile in Mitleidenschaft gezogen worden zu sein. Schau dir mal sämtliche Muttern (auch die beiden erkennbaren Verschraubungen der Endstufentransen) oder alles rund ums Alu-Kühlblech an. Um so viel Zink zu zersetzen braucht es einiges an Seeluft oder korrodierenden Abgasen (oder Maschinen-Nebel). Was dann in Steckverbindern oder Relaiskontakten abgehen kann, will ich nicht herbei orakeln, auch wenn diese Bauteile mit höherwertigen Oberflächen versehen sind.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • christian wagener
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    • 10. Juni 2010 um 18:38
    • #13

    Mhm, habe mal nen bisschen (ganz vorsichtig) an den Steckkabeln rumgewackelt und das Resultat war, dass mittlerweile die Clip Leds an beiden Kanälen leuchten.
    Darauf hin habe ich den Stecker mal ganz abgezogen, die kleinen "Kontaktstecker" wieder richtig grade gebogen und dann nochmal probiert.

    Clip Led an Kanal A leuchtet dauerhaft, allerdings funktioniert der Kanal mittlerweile so wie er soll.
    Clip Led an Kanal B geht sehr schnell an ( Signal vom Pult lag bei -10db), aber auch dieser Kanal funktioniert wie er soll.
    Das einzige Problem ist eben, dass der Amp von den Leds her permanent im Clipping läuft.
    ( Leds verändern sich auch nicht wenn Filter oder Limiter ausgeschaltet sind.)

    Meine Vermutung ist jetzt, dass ich einfach einen Schalter zum bestimmen der "Input Sensitivity" übersehen habe, bzw. nicht finde und der Amp aufgrund einer falschen Einstellung der "Input Sensitivity" dieses Verhalten aufweist.

    Grüße
    Christian

  • treibsand
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    • 10. Juni 2010 um 23:01
    • #14

    Viiiiiiiiiiiiiiiel Kontaktspray/DeOxydationsmittel in den Kontakten...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Jürgen Klingel
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    • 11. Juni 2010 um 00:14
    • #15

    Okay, Du befindest Dich auf dem richtigen Pfad (siehe letzter Post von "treibsand") Kontaktspray und, wo Du rankommst, ein Baumwoll-Lappen können Wunder bewirken. Immer schön nach dem Funktionstest ein paar Minuten warten, bis sich die Elkos entladen haben, bevor Du drann rumtüdelst.

    Viel Erfolg,
    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • christian wagener
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    • 16. Juni 2010 um 12:46
    • #16

    So, das Problem wurde mit Kontaktspray und nachstecken aller Stecker behoben.
    Danke für die Hilfe.

    Grüße
    Christian

  • pdmusix
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    • 16. Juni 2010 um 15:52
    • #17

    Das ist doch mal gut! Aber vielleicht jetzt immer eine Flasche Kontaktspray mitnehmen.

  • christian wagener
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    • 16. Juni 2010 um 15:57
    • #18

    Werde ich aufjedenfall machen ;)

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