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Spannungsschwankungen am Aggregat verhindern

  • Mathes Meiser
  • 21. Juli 2010 um 15:44
  • Mathes Meiser
    Beiträge
    34
    • 21. Juli 2010 um 15:44
    • #1

    Hallo,

    habe bei mir noch ein altes Aggregat rumstehen.
    Ist ein No Name Produkt.
    Es bringt 650W Dauerleistung.

    Habe es schon ein paar mal genutzt.
    Funktioniert auch soweit.

    Nun das Problem:
    Bei der letzten Veranstaltung habe ich versucht da mal ne 2.1-Anlage dranzuhängen.
    Die ging aber nur auf Prodect.

    An einer Steckdose funktioniert es einwandfrei.
    Meine Mernutung ist, dass das Aggregat nicht Sauber 230V liefert.

    Gibt es auch für wechselstrom für sowas Lösungen?
    Ich kenne sowas nur für das Auto.
    Da nennen sich die Dinger Power Cabs.
    Wie z.B. das hier:
    http://www.amazon.de/Crunch-CRUNCH-CR-1000/dp/B001944C14/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=automotive&qid=1279719829&sr=8-2


    Grüße
    Mathes

  • kurzschluss_meister
    Verifiziert
    Beiträge
    293
    • 21. Juli 2010 um 16:02
    • #2

    Mir ist so ein Wundergerät nicht bekannt,
    die Kunst ist es ein Aggregat dauerhaft mit 80% der Nennleistung zu betreiben um eine stabile Spannung zu erhalten.

    Ich würde mal sagen, du hast Glück gehabt, dass nur kein Sound aus der Anlage kam.
    Wir hatten schon zweimal den Fall, dass ein Kunde die Anlage an ein Aggregat gehängt hat und es die Hochtöner nicht überlegt haben, möglicherweise wegen dem hohen Gleichspannungsanteil der Spannung.

    Um eine vernümftige Sinusspannung zu erhalten, die Stabil ist muss man recht tief in die Tasche greifen.

    "Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind."
    "Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen."
    Henry Ford

  • Mathes Meiser
    Beiträge
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    • 21. Juli 2010 um 16:07
    • #3

    Hm.
    Liegt es dann daran, dass die Leistung dann nicht ausreicht die Anlage bei einschalten einmal voll "aufzuladen"?

  • Mathes Meiser
    Beiträge
    34
    • 21. Juli 2010 um 16:10
    • #4

    noch ein Zusatz:

    einen Laser den wir drangehängt haben ging auch nicht an.
    Ist ein kleiner 100mW Laser. Sollte doch eigentlich kein Problem sein, oder?

    Ein anderer Laser, 150mW lief ohne Probleme.

    Um zu testen ob es an anderen Verbrauchen lag, dass die beiden Sachen nicht angingen haben wir die Sachen auch direkt, ohne weitere Verbrauche rangehängt.
    --> Ohne Erfolg.

  • hell&dunkel
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    • 21. Juli 2010 um 16:16
    • #5

    So ein 650W-Teil ("kurzeitig max. 800W") habe ich auch im Lager.

    Es taugt ganz toll z.B. für folgende Geräte:
    - Tauchpumpen bis 650W
    - Kurzzeitigen Einsatz mit einem 800W Bohrhammer.
    - Notfalllicht mit einem 500W Baufluter

    Und genau dafür habe ich es auch.
    Das wichtigste Utensil dabei: Die Dose Startpilot.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Mathes Meiser
    Beiträge
    34
    • 21. Juli 2010 um 16:32
    • #6

    also höre ich da folgendes raus:
    "kannste knicken, kauf dir was vernünftiges"?

  • Seibel
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    • 21. Juli 2010 um 16:57
    • #7

    ja

    http://www.sodiumsound-eventtechnik.de

  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 21. Juli 2010 um 17:06
    • #8

    Wenn das Aggregat beim Einschalten eines Verstärkers genauso würgt wie beim Einstecken eines Baufluters: Ja. :wink:
    Dem Baufluter ist es relativ egal, wenn das Aggregat weißen Rauch erbricht und dabei die Frequenz in den Keller geht. :grin:

    Das Dinges war beim gelb/blauen C+C-Großmarkt mit dem großen M im Angebot und hat (wesentlich) weniger gekostet als ein Ersatzakku für den Bosch Akkuschrauber.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Mechwerkandi
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    • 21. Juli 2010 um 17:42
    • #9

    Ist das so ein Dingenz mit 2-Takt-Motor?
    Funzt auch ganz gut zum Batterieladen, weil, an der Batterie (ja, Meister: Akku...) hängt ein 2x100W Auto-Verstärker, und der macht lala... :wink:
    Das Mischpult wird aus einem kleinen Wandler gespeist...

  • hell&dunkel
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    • 21. Juli 2010 um 18:44
    • #10

    Zweitakt? Aber sicher doch.
    Du schreibst von kleiner Partybeschallung für ältere Herrschaften...
    Die Jugend würde gerne eine Anlage der 1kW-Klasse betreiben. :wink:

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Mechwerkandi
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    • 22. Juli 2010 um 08:20
    • #11

    Das kriegen die hin.
    Da bin ich sehr zuversichtlich.

  • Mathes Meiser
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    • 22. Juli 2010 um 09:22
    • #12

    was ist denn an Aggregaten auf dem Markt zu empfehlen?

  • mike j.
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    • 22. Juli 2010 um 11:48
    • #13

    Es gibt hier zweierlei Arten von Aggregaten, die auf so eigenartige Namen wie SYNCHRON und ASYNCHRON hören.

    Synchrongeneratoren sind aufgebaut wie ein Motor, gelernt irgendwann in der Hauptschule. Statorwicklung und eine Läuerwicklung mit Kohlen. Eine Umdrehung des Läufers ist - je nach Polzahl - eine Sinuswelle (2 Pol), zwei Sinuswelllen (4 Pol) ,...
    Die Ausgangsspannung wird über einen Läuferspannungsregler geregelt - sprich mehr Last am Ausgang benötigt mehr Spannung am Läufer, dass die Ausgangsspannung gleich bleibt.
    Ein Problem gibts bei der Sache und zwar ist unter 200 Watt belastung die Frequenz alles andere als 50 Hz, da das Teil in sich schwingt.
    Motordrehzahl bei 2 Pol Generator 3000U/min, Diesel drehen meist mit 1500U/min, das heißt 4 Pol Generator. Für den Endkunden aber egal, ich sags nur für die Technikinteressierten.

    Meiner Meinung gescheiter sind Asynchrongeneratoren (mit Käfigläufer). Hier gibts keinen Regler und keine Kohlen. Dafür ist beim Ausgang ein fetter Kondensator im Spiel. Dieser bewirkt, dass sich Strom und Spannugn aufschaukeln und im Käfig (Kurzschlussläufer) ein Strom beginnt zu fließen (=externe Erregung). Während dem Betrieb ist die Spannung Drehzahlabhängig und die Frequenz wird über den Kondensator und der Last bestimmt.

    Egal welchen du jetzt nimmst, schau auf die Regelung, wie die Drehzahl gehalten wird. Am Vergaser (bei Aggis meistens Fallstromvergaser) geht der "Gaszug" hin (das ist das Teil, wo auch die Anlaufhilfe dranhängt). Dieser wird über eine Fliehkraftregelung geregelt - zumindest da wenns was taugen soll. Es gibt viele Aggregate im Billigsektor, die beim Start einfach Vollgas geben und bei Volllast irgendwo bei 1000 Umdrehungen herumgurken.
    Wie sieht man jetzt, ob ein Generator Fliehkraftgeregelt ist? Einfach! Starten, am Vergaser diesen Gaszug suchen, eine PAR Kanne oder was anstecken und schauen, ob sich da was bewegt und der Generator, nachdem die Drehzahl gesunken ist, gleich wieder auf die Ursprungsdrehzahl regelt. Wenn das der Fall ist kann man das Teil schon in die nähere Auswahl geben.

    Generatoren über 10kVA sind meist bedenkenlos kaufbar. Generatoren darunter sind fraglich. Wenns was sein soll muss das Ding neu fast über 1000 Euro kosten, dann hat man eine Chance auf einen Asynchrongenerator. Beste Erfahrungen habe ich mit den Generatoren von EISEMANN und GECKO gemacht, auch bei den kleinen absolut kein Problem, auch wenn nur eine Aktivbox dran hängt.

    Große Probleme jedoch mit allen, die unter irgendwelchen Decknamen vertrieben werden und auch alle gleich aussehen. Motoren meist 6,5 PS. Also wenns so ausschaut (farbe differiert), lieber noch mal den Kauf überdenken:

    gibts mit und ohne E-Start, mit und ohne CEE, teils mit Leistung von 2,5kVA bis 5kVA und mehr. Teilweise auch mit metallischem Zündkerzenstecker - hier sofort Finger weg! Am Bild: altes Modell in gelb mit EStart, links daneben das aktuelle Aldi Modell vom Frühjahr - komplett gleich ohne E Start und billigerer Regler und Metallzündistecker. Rechts sieht man noch so ein kleines Honda Aggi mit 650VA, bei dem kann ich nichts sagen, da es ein motorisches Problem hat. Das kleine ist ASynchron, die großen Synchron.

    Was fast immer hilft und eigentlich auch immer gemacht werden sollte: Grundlast. Eine PAR Kanne oder sowas tut da beste Arbeit leisten ;-).

  • Mechwerkandi
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    • 22. Juli 2010 um 11:56
    • #14
    Zitat von "Mike J."


    Teilweise auch mit metallischem Zündkerzenstecker - hier sofort Finger weg!


    Dazu hätte ich gerne mal eine Begründung.

  • mike j.
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    • 22. Juli 2010 um 12:07
    • #15
    Zitat

    Dazu hätte ich gerne mal eine Begründung.

    Gerne. Es geht dabei nicht darum, dass das Metall schlecht ist, Stromschlag oder sowas, sondern das ist auf deutsch eine Plastikhülse mit einem Kontakt innendrin, die mittels diesem Metall (eigentlich ists so ein Blech) am Motorblock gehalten wird. Wir hatten dabei andauernd das Problem, dass dieses Metall irgendwie da nicht so richtig halten wollte - schon bei mehreren Aggis dieser Art (auch bei Neuware!). Abhilfe schafft irgendwas unbrennbares, das man zwischen dem Zündistecker und dem darüberliegenden Tank steckt, dass das Ding da auf der Zündkerze bleibt. Findet man ja auch nur bei den ganz billigen Modellen - somit Sparmaßnahme.

    Dieses Problem habe ich bei den Hartkunfsstoffsteckern bislang noch nicht beobachten und feststellen können.

    Hab leider keine Fotos von den Steckern (ich such dann noch mal, vielleicht gibts doch wo was) und kann von dem einen Aggregat das wir noch haben, das den Stecker hat kein Foto machen, da das nicht in unserem Lager steht (das verwendet eh keiner).

  • Mechwerkandi
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    • 22. Juli 2010 um 12:55
    • #16

    Wenn es sich bei dem beschriebenen Stecker um einen mit Funkentstörung handelt, dann hat das schon seine Richtigkeit.
    Die Abschirmung sollte eigendlich auf dem Sechskant der Kerze klemmen, das sitzt üblicherweise sogar recht fest. Eine mängelbehaftete Ausführung ist von dem Zusammenhang natürlich unbetroffen.

    Es gibt absolut amtliche geschirmte Kerzenstecker, aus dem Vorhandensein eines ebensolchen pauschal auf eine Fehlfunktion zu schliessen, halte ich für etwas fragwürdig.

  • mike j.
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    • 22. Juli 2010 um 13:04
    • #17

    Es geht dabei um Günstigaggregate, bei denen ich bisher nur die günstigversion dieser Stecker gesehen hab, die schon Klappert wenn man sie nur anschaut. Sprich wenn ich das mit einem Stück Alufolie nachforme, ist das mitunter stabiler als die vorhandenen.

    Amtliche geschirmte Stecker habe ich nicht verteufelt (gut, ich habs muss ich zugeben vorhin verallgemeinert), sind aber demnach (amtlich) auch nur an teuren Aggis zu finden.

  • Mathes Meiser
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    • 22. Juli 2010 um 14:51
    • #18

    Vielen Dank erstmal an Mike J für den tollen Beitrag.

    Meiner ist eher sowas:
    http://www.amazon.de/Schwarzbach-SGG-800-Kompakt-Stromerzeuger/dp/B0023QOGYU/ref=sr_1_8?ie=UTF8&s=diy&qid=1279802725&sr=8-8


    Und betreibern wollten wir sowas:
    http://www.thomann.de/de/the_box_cl_108115_basis_bundle.htm


    Da muss man scheinbar doch mehr geld für ein aggregat ausgeben.

    Was ich jetzt verstanden habe ist dass es vorallem probleme mit der freequez gibt bei billigen aggregaten gibt.
    Gibt es ein Gerät, ddass man zwischen aggregat und verbraucher hängt, dass dieses Problem löst?

  • Mechwerkandi
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    • 22. Juli 2010 um 15:21
    • #19

    Das wird sehr aufwändig, und dafür kriegst Du schon ein besseres Aggregat, siehe auch "Invertertechnik".
    Die Frequenz ist auch nur ein Teil des Dilemmas.
    Ein Verstärker hat nun mal systembedingt keine konstante Stromaufnahme. Der Stromerzeuger kann das zwar nachregeln, aber der Regelkreis hat eine systemabhängige Hysterese, was zu ständigen Spannungsschwankungen führt. Das muss für sich noch kein Problem darstellen.
    Mit der Drehzahl des Motors schwankt die Frequenz des Wechselstroms, leider ist aber die Impedanz des Netztrafos im Verstärker wiederum frequenzabhängig, was weiteres Ungemach nach sich zieht.
    Mit einer Grundlast von etwa 100W (Bauscheinwerfer) kannst Du das mal probieren, bis zu einer gewissen Lautstärke wird das funktionieren.
    50 m Verlängerungskabel 1,5 mm² zwischen Aggi und Verstärker helfen auch noch.

  • mike j.
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    • 22. Juli 2010 um 15:46
    • #20
    Zitat

    Was ich jetzt verstanden habe ist dass es vorallem probleme mit der freequez gibt bei billigen aggregaten gibt.
    Gibt es ein Gerät, ddass man zwischen aggregat und verbraucher hängt, dass dieses Problem löst?

    Wieso das Problem mit irgendwelchen Zusatzgeräten, die doch einiges an Geld kosten versuchen zu umschiffen, wenn man gleich das Problem an den Schopf packen kann?

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