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an die Fernmeldetechniker (welches kabel ist das)

  • deep-house
  • 16. Januar 2008 um 17:26
  • deep-house
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    • 16. Januar 2008 um 17:26
    • #1

    Hallo,
    vielleicht hat schon mal jemand so ein Kabel gesehen...
    es besteht aus einem Aluminium Wellkörper in Kunststoffummantelung, gefüllt mit mehreren koaxial aufgebauten Leitungen und einigen Adernpaaren, vergl. wie Telefonadern.

    und kann mir da helfen, es ist nur interessehalber.
    War das die Direktverbindung in den Führerbunker?

    Gruß UweS.

  • mikee mike
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    • 16. Januar 2008 um 18:23
    • #2

    Kleiner Tipp ...
    Spaten in die Hand und ab dem Kabel nach ;)
    Wenn du dann in den Bergen oder im Berliner Zentrum wieder rauskommst, könnte es tatsächlich der Fall sein.

    hehe :D

  • oops
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    • 16. Januar 2008 um 18:49
    • #3
    Zitat von "deep-house"


    War das die Direktverbindung in den Führerbunker?

    oder einfach mal apparat anklemmen und anrufen...

    :lol:

  • deep-house
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    • 16. Januar 2008 um 23:20
    • #4
    Zitat

    Spaten in die Hand und ab dem Kabel nach

    sind ja nur ~500km das hält mein Spaten nicht durch :wink:

    Gruß UweS.

  • Eliminator
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    • 16. Januar 2008 um 23:32
    • #5

    JAJA, Du hast Dir sicher einen Bagger geliehen und das gute Stück nun erwischt. Sieht fast wie mehrere Hohlleiter aus. Vielleicht ist das eine Art Hochfrequenzmulticore mit zusätzlichen Steueradern.

    Wo hast Du das her?

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • LJ Alex
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    143
    • 17. Januar 2008 um 06:25
    • #6

    Lang ist sie her, die Lehrzeit...

    Aber solche Kabel waren zwischen größeren Vermittlungsstellen in größeren Städten im Einsatz.
    Auf den koaxialen Leitungen wurden gemultiplexte Telefonsignale,
    auf den normalen Adern wurden Steuerspannungen für die Vermittlungstechnik übertragen.
    So konnte bei Kabelbruch (Bagger :D ) automatisch auf einen anderen (Ersatz)Kabelweg umgeschaltet werden.

    ...ein Meer aus Licht und Farben!

  • deep-house
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    • 17. Januar 2008 um 08:54
    • #7
    Zitat

    JAJA, Du hast Dir sicher einen Bagger geliehen und das gute Stück nun erwischt. Sieht fast wie mehrere Hohlleiter aus. Vielleicht ist das eine Art Hochfrequenzmulticore mit zusätzlichen Steueradern.

    Wo hast Du das her?

    na interessant,
    genau so hab ichs gemacht, denn ich wollte die Telekom mal aus dem Schlaf rütteln, der manuelle Service wird immer schlechter !!!!

    Das Ding lag früher mal in 1m Tiefe über einen Kartoffelacker, beim Kanal verlegen ist es aufgetaucht, aber in beiden Richtungen stehen schon etliche Häuser drauf und es wird nun aus vielen Teilstücken bestehen, da nutzt auch das Umschalten nichts mehr :)

    Gruß UweS.

  • LJ Alex
    Beiträge
    143
    • 17. Januar 2008 um 10:20
    • #8

    Für sowas (geschickte Baggerfahrer) gibt es Reparaturschrumpfmuffen :lol:

    ...ein Meer aus Licht und Farben!

  • djobi
    Verifiziert
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    1
    • 17. Januar 2008 um 14:55
    • #9

    Kupfer ist teuer.
    Ihr glaubt gar nicht, wie oft bei der Bahn Kupferkabel geklaut werden ...
    Daher mein Tip: doch den Spaten in die Hand nehmen!
    Ausbuddeln, verkaufen.

    (dies soll natürlich keine Aufforderungen zu kriminellen Handlungen sein)

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
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  • chw
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    • 17. Januar 2008 um 20:40
    • #10
    Zitat von "djobi"

    Kupfer ist teuer.
    Ihr glaubt gar nicht, wie oft bei der Bahn Kupferkabel geklaut werden ...

    Nicht nur Kabel bei der Bahn. Hier in der gegend klauen die mittlerweile sogar Dachrinnen von Einfamilienhäusern.
    Natürlich auch Leitungen, entweder aus Aufgebrochenen Lagern oder teilweise auch bereits verlegte Leitungen die unter Strom stehen.
    Die Kabel werden in der nähe des Tatortes von ihrer Isolierung befreit und am nächsten morgen steht in der Lokalpresse bei "xyz wurden heute nacht xxx Meter schwere Kupferkabel gestohlen". Ließt man sehr häufig.

    Zum Thema alte Kabel:
    Hab noch einige Meter "Drehstromkabel" die noch für 110V ausgelegt waren. Die besitzen eine Art Metallhülle und so eine komische zähe gummieähnliche Substanz als Ummantelung. Die passende Zange zum biegen der Rohre exisitiert auch noch. Daran war einmal eine Drehbank angeschlossen.
    Nachdem der Motor dieser dann auf 220V "umgewickelt" wurde lief das ganze etliche Jahrzehnte ;) . Bei einer Renovierung Mitte der 90er wollten dann Handwerker an diese Leitung Ihr Werkeug anschließen und montierten an die gleiche Leitung eine CEE16 . N gab es natürlich keinen und so wurde ein Klingeldraht zur nächsten Wasserleitung gezogen. (ausführender war angeblich Elektriker - also eine Fachkraft) Auch das wurde eine ganze Zeitlang genutzt. Bis ich diese Dose benötigte und dieses Konstrukt entdeckte.

    Natürlich habe ich die Dose umsetzen und mit neuer passender Leitung (5G2.5) an den Sicherungskasten anklemmen lassen, bevor jemand auf die Idee kommt einen einphasigen Kärcher mit 3500W daran zu betreiben.

  • Eliminator
    Beiträge
    3.105
    • 17. Januar 2008 um 22:54
    • #11

    Das Blechmantelkabel ist noch in einigen Altbauten im Einsatz. Ich erinnere mich an die Worte meines Lehrmeisters, der dies noch als Azubi verarbeiten mußte und über ständig blutende Hände klagte. Selbst das Prüfungsstück habe wohl ausgesehen wie aus der Metzgerei.

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

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