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Professionelles Case : Erschütterungsgedämpft

  • gogu
  • 16. Januar 2008 um 20:45
  • gogu
    Beiträge
    111
    • 16. Januar 2008 um 20:45
    • #1

    Hallo zusammen,

    wir suchen ein wirklich gutes Winkelrack für unsere Schätzchen. Es sollte auch die üblichen Erschütterungen beim Transport bestmöglich abdämpfen:

    Anforderung:

    Oben 16 HE: DN 4000 Bedienpanel, LS 9-16

    Vorne 21 HE: 3 HE Schublade, 2 Endstufen D12, Fischer Amps Akkulader, Shure PSM 600, Shure ULX, Sennheiser In Ear, Lexicon MPX-1, Fireface 800, DN 4000, TC Voice Works.

    1) Gibt es Gründe, die gegen den Betrieb der Geräte in unmittelbarer Nachbarschaft sprichen?

    2) Wie nutzt man die Tiefe des Racks optimal. Macht eine Rackschiene hinten Sinn (Nachteil: Man käme nicht mehr an die Rückseiten der Geräte, die vorne eingeschraubt sind)

    3) Ziehen die Endstufen zuviel Dreck ins Rack? Sollte man evt. eine Trennwand über die Endstufe machen?

    4) Macht es Sinn auch auf die Vorderseite Rollen zu machen, um das Case umgelegt zu rollen, damit man bspw. leichter die Rampe hochkommt?

    4) Welchen Hersteller / Racktyp würdet Ihr empfehlen?

    Gruß
    gogu

  • MRspeaker
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    5.030
    • 16. Januar 2008 um 20:49
    • #2

    Also wir haben in den letzten zwei Jahren zahlreiche Cases und auch viele Sonderbauten bei ML-Case anfertigen lassen.

    Jedes Case passte zu 100%, selbst Stützklötze oder Holzplatten haben an den Stellen an denen Kabel oder Steckverbindungen aus Geräten ragen, ein Loch.
    Sehr zu empfehlen.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • oton
    Profi
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    5
    • 16. Januar 2008 um 20:59
    • #3

    schließe mich an ... wenn es nicht eh Amptown sein muss, ist ML Cases eine sehr gute Wahl.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • Tobias
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    878
    • 16. Januar 2008 um 21:09
    • #4

    mhm, schaut euch mal die aussenmaße eures Case an, das könnte unpraktisch werden...
    das Case wird ca. 80cm tief, für die meisten Amps reichen ja meist 45cm, dh. ihr umbaut jede Menge Luft, der verschenkte Platz läßt sich auch kaum sinnvoll nutzen...

    Dadaurch kann auch der Schwerpunkt sehr ungünstig liegen und die Kippgefahr steigt, auch wenn das Case nur aufrecht gerollt wird.

    (Ich "kannte" mal ein rel. kleines Winkelrack das sich nach dem Anheben sofort um fast 90° drehte, war nicht schön beim Tragen...)
    Daher braucht ihr auf jeden Fall einen guten Casebauer, der die Griffe auch an die richtigen Stellen setzt und auch nicht mit der Anzahl spart.

    Einige Teile kann man ja auch guten Gewissens auf die Rückseite verfrachten (Funkempfänger, Akku-Lader, Anschlussfels, evtl. das Fireface) aber das Case soll ja auch nicht zu niedrig werden....


    Was wird das denn wenns fertig ist? Bestimmt das ultimative Karnevalsrack... :)

    Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch. (Murphy)

  • gogu
    Beiträge
    111
    • 17. Januar 2008 um 09:33
    • #5

    Hallo zusammen,

    danke für die Antworten. Offensichtlich genießen ML Cases einen wirklich guten Ruf.

    Tobias: Viele Tips von Dir. Wir hatten schon mal ein Rack mit stark nach vorne verschobenem Schwerpunkt. Das ist dann fast nicht mehr zu tragen, so ein Moment wirkt dann da.
    Das Problem ist, das Panel des CD Players muß gut bedienbar sein und da ist es am besten auf der oberen Rackschiene vor dem Pult angebracht. Man könnte es evt. auch um 45° neigen und es auf der Kante zwischen oberer und vorderer Rackschiene montieren.
    Aus diesem Grund ist es mir ja wichtig, Praxistips zu bekommen, wie man die umbaute Luft, im hinteren Raum des Racks sinnvoll nutzen kann, bspw. mit einem seitlichen Anschlußfeld, wie in meinem anderen Thread erwähnt.

    Ich bin mit der Tiefe des Racks auch nicht unbedingt glücklich...

    "Ultimative Karnevalsrack" Du hast das schon richtig gut erkannt, das ist ein Rack um sackschnell aufzubauen. Da ist alles drin, da werden nur noch Keyboards und Gitarrenpreamp über ein Multicore und ein Powercon drangehängt und los gehts.... und ja, das Rack steht auf der Bühne und wir spielen viel Karneval ;)

    Gruß
    gogu

  • Tobias
    Reaktionen
    8
    Beiträge
    878
    • 17. Januar 2008 um 11:36
    • #6

    ja, die Anforderungen ans Rack kamen mir irgendwie bekannt vor, diese herrlichen Karnevalsjobs mit 20s Changeover..... :)

    Also man könnte natürlich auch das LS9 geneigt einbauen, da spart man Tiefe, aber darunter leidet dann sicherlich die Ablesbarkeit des Displays, das Ding läßt sich ja nicht neigen, oder?

    Ein fitter Casebauer schafft es mit sicherheit auch, das Bedenteil vorne einzubauen und dann um 90° nach oben schwenken zu können, dann muß man sich wieder was für den Kopfhörer-Ausgang des LS9 überlegen...
    Und die Frage ist, ob diese Konstruktion (Schaniere, getrennte Rackschienen fürs Bedenteil etc) auch noch bei einer schwingungsdämpfungsoption funktioniert, billig wirds natürlich nicht...

    a pros pro: shock absorbing und tripple Door, geht das überhaupt zusammen?? Denn ein Winkelcase nur mit Serviceklappe verschenkt wirklich viel zu viel Platz, auf die Rückseite müssen auf jeden Fall Rackschienen für die unwichtigen Geräte.

    Natürlich läßt sich die große Tiefe des Racks noch als Kabelstauraum nutzen, dann am besten mit ein paar Einteilungen für Speaker-, Strom- und Linekabel, damit man sich nicht verheddert, das spart dann sogar noch Zeit beim Aufbau (und erhöht das Gewicht)

    Und noch ne Idee: Die Amps auf die Rückseite bauen oder sogar 1x vorne und 1x hinten einbauen, so bekommt man den Schwerpunkt besser in den Griff (aber man muß sich Gedanken zur Kühlung machen, die Lüfter der Amps arbeiten dann "gegeneinander")

    Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch. (Murphy)

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 17. Januar 2008 um 11:59
    • #7

    Lass Dir doch etwas in der Art bauen:

    http://cms.omnitronic.de/index.php?option=com_article_view&article=32000200&wgtree=A2000200

    bzw.

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • Core
    Beiträge
    154
    • 19. Januar 2008 um 01:37
    • #8

    Guten Abend,

    also ich habe auch einige ML Cases und viele davon sind Shockmount. Die Kisten sind wirklich gut, obwohl ich sagen muss, das ich die "Shockabsorbierung" auch bei vorherigen Gewichtsangaben als sehr hart empfinde.

    Aus verschiedenen Gründen habe ich mir letztens ein paar Cases (shockmount) mit vorheriger Gewichtsangabe bei Procase bestellt.
    Die Kisten kosten ne Mark mehr.... aber DAS sind mal Shockmount Racks. Da schwabbelt alles vor sich rum. Da werden auch die kleinen "Rüttelungen und Schüttelungen" (Case übers Pflaster rollen etc.) sinnvoll gedämpft. Und da die Werte in den Racks teilweise richtig hoch sind, lohnt sich meiner Meinung nach auch ein Rack für ne Mark mehr.

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