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Alubar über Traversenecken hängen

  • Christian Kronauer
  • 22. September 2010 um 19:49
  • Christian Kronauer
    Beiträge
    429
    • 22. September 2010 um 19:49
    • #1

    Hallo und guten Abend

    Alubars an Traversen zu hängen ist ja nicht das große Problem mittels Coupler oder G-Haken

    jetzt habe ich aber schon öfters Bars gesehen die schräk z.b. in der Backtruss einer Bühne in den Ecken hingen
    Also genau über die 90 Grad Ecken
    habe schon irgendwelche Drahtseilaktionen gesehen aber das kanns ja nicht sein.
    Die Bar hängt dann gut 1 Meter weiter unten als die andere Seite.

    Sieht meiner Meinung nach sehr gut aus wenn dort jeweils eine Bar hängt.
    Somit hat man in der Mitte bei kleineren Bühnen mehr Platz für Strobo, Scanner, Moving-Lights usw.


    welche Konstelationen habt ihr einmal irgendwo aufgebaut oder gesehen?

  • Bjoern Luethje
    Beiträge
    503
    • 22. September 2010 um 19:53
    • #2

    Bei Rundbars kannste C-Haken verwenden.
    Diese gibt es in verschiedenen längen.

  • Christian Kronauer
    Beiträge
    429
    • 22. September 2010 um 20:15
    • #3

    oh sry hatte ich vergessen dazu zu schreiben
    es sind 60x40x3er Alubars und keine Rundbars

    dann könnte man doch aber auch C Haken für die Alubar nehmen
    oder ist das nicht zulässig?

    wenn ein Haken bis 50er Rohre geht passt ja auch die Alubar rein
    blos bin ich kein Freund von den Klemmen an C oder G Haken die das Alu immer so leicht zerdrücken

  • Haico Fleck
    Beiträge
    99
    • 23. September 2010 um 02:06
    • #4

    Hallo,

    statt den C-Haken einfach Ringösen einschrauben. Damit bekommt man nahezu alle Konstellationen hin. Lässt sich auch sehr dezent mit Stahlseilen realisieren.

    Grüße

  • HaPe
    Reaktionen
    14
    Beiträge
    1.099
    • 23. September 2010 um 03:37
    • #5

    Wie ist die Lösung: Barrel-Clamp+TV Zapfen in der PRAXIS einzustufen? (natürlich + mindestens ein 3mm Safety bei ner 6er Bar)

  • Christian Kronauer
    Beiträge
    429
    • 23. September 2010 um 10:16
    • #6
    Zitat von "Haico Fleck"

    Hallo,

    statt den C-Haken einfach Ringösen einschrauben. Damit bekommt man nahezu alle Konstellationen hin. Lässt sich auch sehr dezent mit Stahlseilen realisieren.

    Grüße

    Du meinst also ringösen an die bar und einen coupler mit ringöse an die truss?

    Welche Seile kann man zum abhängen verwenden?
    Doch keine Safety seile oder was meint ihr mit Seilen?

  • bassfaceb
    Beiträge
    1.127
    • 23. September 2010 um 10:32
    • #7
    Zitat von "Christian Kronauer"

    Doch keine Safety seile oder was meint ihr mit Seilen?

    safty Seile gehen dafür (sofern ausreichend dimensioniert) oder halt Ketten

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

  • Christian Kronauer
    Beiträge
    429
    • 23. September 2010 um 11:57
    • #8

    man sollte doch aber die Seile nicht über Kanten oder über einen engen Radius biegen oder?

    dann wird aber kein Safety mehr benötigt, wenn ich 2 unterschiedliche Punkte zum hängen nehme

  • bassfaceb
    Beiträge
    1.127
    • 23. September 2010 um 15:57
    • #9

    über was für Kanten?

    Stahlseile und Ketten sollte man normalerweise nur gerade auf Zug belasten

    Solltest du dir nicht sicher sein, was du tust, solltest du möglichst ne Zeichnung davon machen und mit dem Vorschlag zu ner VT Firma gehen und jemanden drüber schauen lassen... Rigging ist kein laienjob!

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

  • Christian Kronauer
    Beiträge
    429
    • 24. September 2010 um 09:08
    • #10
    Zitat von "bassfaceb"

    über was für Kanten?

    Stahlseile und Ketten sollte man normalerweise nur gerade auf Zug belasten

    genau das wollte ich wissen
    die Seile dann aber mit Kettennotgliedern an den Ringösen befestigen oder gibt es da was besseres?

  • bassfaceb
    Beiträge
    1.127
    • 24. September 2010 um 09:20
    • #11

    Ich würde eher schäkel dafür nehmen,da die wenigsten kettennotglieder groß genug sind, um eine potente knautsche eines Stahlseils aufzunehmen, aber das macht jeder anders.

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

  • Haico Fleck
    Beiträge
    99
    • 24. September 2010 um 11:02
    • #12
    Zitat von "Christian Kronauer"


    dann wird aber kein Safety mehr benötigt, wenn ich 2 unterschiedliche Punkte zum hängen nehme

    Rein theoretisch nicht. Nur denk mal was passiert wenn dir ein Punkt reißt. Die Bar schwingt ordentlich durch den Raum. Mit etwas Pecj trifft sie jemanden mit Glück hast du nur den Schock deiner Zuschauer. Ich mache immer welche ran.

    Du kannst auch direkt mit dem Schäkel in die Ringösen gehen, also das Seil weglassen (Bzw. Als Safety nutzen). Dann hast du eine direkte Ecküberspannung.

  • t-bone
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    • 28. September 2010 um 19:11
    • #13

    Tag auch,

    Ohne Safety nur dann zulässig, wenn beide Verbindungen entsprechend ausgelegt sind und diese auch nicht von Hand gelöst werden können, sprich man benötigt Werkzeug!

    Beim Schäkel bitte aufpassen! Zum Safen darf man nur welche mit extra Mutter + Splint nehmen, nicht diese, die sich direkt in das U des Schäkels schrauben lassen! Denn diese können sich leicht wieder aufschrauben, da im Normalfall ja keine Last dran hängt.


    Meine Empfehlung: Nimm statt des Stahlseiles lieber eine Kett und verbinde die beiden Ringösen mit Kettennotgliedern.
    Hiermit ist man in der Höhe und somit auch im Winkel der 6-Bar flexibler, denn man kann ja ein paar Kettenglieder überhängen lassen ;)

    Und im Zweifelsfall immer Safen!


    Schöne Grüße
    Jan

  • skyworker
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    • 28. September 2010 um 20:22
    • #14
    Zitat

    Beim Schäkel bitte aufpassen! Zum Safen darf man nur welche mit extra Mutter + Splint nehmen, nicht diese, die sich direkt in das U des Schäkels schrauben lassen! Denn diese können sich leicht wieder aufschrauben, da im Normalfall ja keine Last dran hängt.

    Wer sagt das? Gibt´s dafür eine Quelle?

    Danke

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • bassfaceb
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    • 28. September 2010 um 22:39
    • #15

    eine korektur deines zitates wäre sicher hilfreicher als ein solcher satz:

    es gibt auch schäkel, mit einer art sicherungslack drauf. zum lösen werden dann wieder werkzeuge benötigt-> kein safty

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

  • skyworker
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    • 29. September 2010 um 09:32
    • #16

    Für den hohen Norden (und für alle anderen natürlich auch): Mir ist keine DIN, BG oder andere Verordnung bekannt, in der solche Schäkel, von denen DMS spricht, gefordert werden. Rein mechanisch betrachtet stellt sich mir zudem die Frage, wodurch sich während einer Veranstaltung ein Schäkel im Safety lösen sollte. Da ich gerne dazulerne wäre es schön und hilfreich, wenn Kollege DMS mal seine Quellen nennt.

    Zum Thema "Kette oder Stahlseil" sei erwähnt, dass Kette nie gleich Kette. Für die einzusetzenden Ketten in der Veranstaltungstechnik gibt es klare Vorschriften zur Beschaffenheit. Klokette aus dem Baumarkt geht nicht.

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Haico Fleck
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    • 29. September 2010 um 15:45
    • #17

    Kollege DMS spricht von C1 Schäkel. Diese haben den Vorteile eine Lochbohrung am Ende des Schraubgewindes zu haben, durch die eine R-Klammer oder ein Splint gesteckt werden kann. So kann sich das Schäkel auch bei mehrmaligem be-und entlasten sowie bei Bewegung (z.b. fahrende Videowand) nicht lösen. Solange nur eine Bar im Schäkel hängt und die Last sich nicht bewegt kann sich das Schäkel nicht öffnen.

    ...das ihr nicht mal normal miteinander reden könnt!

  • t-bone
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    • 29. September 2010 um 19:02
    • #18
    Zitat von "Haico Fleck"


    ...das ihr nicht mal normal miteinander reden könnt!


    Sehe ich auch So!

    Also wenn die Primärsicherung das Gerät nicht mehr hält, fällt das Gerät erstmal ein paar cm.
    In diesem Fall kann eine Drehbewegung am Verbindungsglied entstehen.
    Bei einem Normalen Drehschäkel kann sich eben der Bolzen rausdrehen.

    Diese Information ist in der BGV niedergeschrieben.
    Da ich diese Aktuell nicht vorliegen habe, kann ich dir den Paragrafen nicht nennen.
    Sowohl mein Lehrer in der Schule, als auch der Dozent der mir meinen Attentäter-Schein ausgestellt hat, welcher vom VPLT ist, haben mir dies nahegelegt.


    Falls du mir nicht glaubst, frag doch mal beim VPLT, DTHG oder wem auch immer an...


    Schöne Grüße
    Jan

  • Christian Kronauer
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    • 29. September 2010 um 21:59
    • #19

    ok, danke für eure Tipps
    das bringt uns schonmal ein wenig weiter

    wir nutzen nur Schäkel mit C1 also welche mit Sicherungssplint am ende des Gewindes
    diese sind auch nicht massiv Teurer als normale Schäkel

    das mit dem rausdrehen wie es DMS beschreibt hört sich schon recht logisch an, auch wenn ich nicht glaube das es mal vorkommen sollte aber sicher ist sicher

    dann werde ich mich mal in sachen Ketten etwas schlau machen
    auch wenn die Variante mit Ketten, Schäkel und Ringösen bestimmt viel Aufwand für eine popelige 6er bars ist werden wir nicht herum kommen wenn wir Bars schräg hängen möchten

  • skyworker
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    • 29. September 2010 um 22:25
    • #20

    Lieber Jan - die von dir geschilderten Informationen kann ich in der BGV C1 nicht finden (und ich denke, auch die Kollegen vom DTHG oder VPLT haben auch keine andere Version als ich). Wenn dir ein Ausbilder etwas nahelegt, dann kann das durchaus auch seiner Erfahrung oder Meinung entspringen. Mir persönlich ist in den letzten 20 Jahren noch kein Schäkel aufgegangen, selbst wenn da etwas Bewegung im Spiel war. Wer den Schäkel zudreht (und die Mähr von der 1/4 Drehung zurück einfach mal seinlässt), dem wird es sicherlich genau so gehen.

    In der BGI 810-3 gibt es tatsächlich einen Hinweis auf das ungewollte Losdrehen von Schäkeln - aber auch da wird nirgendwo explizit dieser sogenannte C1-Schäkel gefordert (die Bezeichnung gibt es ohnehin nur als Marketingtool, weder in den BGV noch in den anderen geltenden Regelwerken taucht dieser Begriff irgendwo auf).

    Übrigens: in der 810-3 steht auch alles über die Beschaffenheit von Stahlseilen und Ketten. Für den Threadstarter also genau die richtige Lektüre.

    Was das normal miteinander reden angeht - was hab ich denn falsches gesagt? Ich hab nur um eine Quelle gebeten, denn auch ich kann ja mal nicht auf dem neuesten Stand sein.

    Und was die sogenannten C1-Schäkel angeht: ich persönlich (vorsicht: subjektive Meinung) halte diese Schäkel für deutlich gefährlicher als den gemeinen Schäkel. Durch die zusätzliche Mutter gibt es ein Stück Metall mehr, dass bei der Montage runterfallen kann. Und das Gefrickel mit dem Splint unter der Decke braucht auch keiner.

    SKY

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