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Erfahrungen mit Kling & Freitag Line 212/SW215

  • thomas eckhardt
  • 10. Februar 2008 um 13:07
  • thomas eckhardt
    Beiträge
    4
    • 10. Februar 2008 um 13:07
    • #1

    Hallo!!!

    Wollen uns neues PA System für Verleih zulegen.
    Wird überwiegend in Festzelten (15x35m) für Coverband´s genutzt.
    Ca. 500-800 Pax.
    Wer hat Erfahrung mit Line 212 und SW 215.

    Vielen Dank im voraus!!!

  • wasserkocher
    Beiträge
    477
    • 10. Februar 2008 um 14:31
    • #2

    hallo Thomas,

    mit den Tops hatte ich ein paarmal zu tun
    und bin gut zurechtgekommen
    für meinen Geschmack klingen sie etwas weich, musste sie also ein bisschen ausdünnen in den unteren Mitten für Live

    für 500 Leute ja, für 800 Leute nein,
    aber das hängt natürlich immer an der Verstärkung, die man braucht
    sprich Anzahl der sensiblen Mikros auf der Bühne und zu erzielende Lautstärke

    mit den Bässen habe ich Live noch keine Bekanntschaft gemacht,
    da gäbe es noch als Alternative die SW118, mit denen man ab drei Stück dann auch schon eine halbwegs sinnvolle Stackinghöhe erreicht


    mit freundlichem Blubb

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • andreas paul
    Beiträge
    12
    • 10. Februar 2008 um 17:09
    • #3

    ich habe zwei Line-212 60°, also 800 Personen kann man damit durchaus beschallen. Vorteil gegenüber einem reinen Hornsystem ist die fullrangetauglichkeit. Die Line lässt sich so auch tief an 18ner Bässe ankoppeln wo bei Hornsystemen dann ein Loch zwischen 100-200 Hz entsteht. Kling und Freitag sagt ja auch, dass das "Horn" nicht eine richtige Hornfunktion hat, dafür ist es zu kurz, sondern eher dafür dient Interferenzen zwischen den Chassis zu vermeiden.
    Zu den Bässen kann ich nichts sagen, ich nutze zu der Line keine K&F Subs.

  • simonstpauli
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    • 10. Februar 2008 um 18:08
    • #4

    Ich nutze regelmäßig Line 212/6 und /9 mit SW 215E an CD24 bzw. C2-Controller

    plus:
    1. gefallen mir die Topteile sehr gut, auch wenn es pegelmäßig zur Sache geht. Werden erst spät giftig ;)
    2. SW215E: präziser Bass, für Orgien sollte es mehr als einer pro Top sein (z.B. ein SW115E zusätzlich, s.u.), für normale Sachen reichts

    minus:
    1. Handling - mit einem 215E und einem Top pro Seite muß man sich was einfallen lassen um auf Höhe zu kommen, ich vermisse 115E-Leergehäuse.
    2. wieder Handling: die Griffe an den Tops machen keinen Spaß

    500 Personen geht gut, 800 Personen knapp mit einem Stack. (live-Musik)

    Gut dazu passt: CA1201, CA1001 (als Delay bzw. Infill)

    Alternative von Kling&Freitag wäre Access, je 2 Bässe, 1 Top
    - Topteile schärfer, vor allem im Hochpegelbereich
    - Subs Bandpass, er wurde viel geschrieben, laut aber nicht schön
    + 1000 Personen beschallbar
    + Handling entspannt

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Freakpedda
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    555
    • 10. Februar 2008 um 19:58
    • #5

    Habe selbst lange mit 2x 212-60 + 3x Sw215 pro Seite gearbeitet.
    Angefeuert von 4x QSC 4.0
    Geht ordentlich laut und druckvoll
    Auch mehr als 800 pax möglich.
    Klingt sehr warm und rund
    Ist aber kein problem per EQ nen bißchen mehr Rock´n Roll klatsche
    rauszuholen.

    Was auch prima geht ist EAW KF650z + LA 400 ( ich liebe sie) :D

    Über eigene Fehler zu lachen, kann das Leben verlängern. Über die Fehler anderer zu lachen, kann es verkürzen.

    Cullen Hightower

  • Discodeisli
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    481
    • 10. Februar 2008 um 20:04
    • #6

    Hallo....

    Wobei die EAW 650er und LA 400 schon eine andere Liga ist. Schon von den Maßen her. Vom Preis her wird es da keinen sehr großen Unterschied geben.

  • Markus Verza
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    • 12. Februar 2008 um 02:22
    • #7

    Jetzt haben wir uns von der Eingangsfrage etwas weg bewegt. So ist es halt :)

    Alternativ zu den KF650 kann man natürlich mit einer KF695 (90° Version) je Seite arbeiten oder die LA460 nehmen. Gerade für den Einsatz bei Coverbands ist die LA Serie von EAW sehr gut geeignet.

    Zum LA400 gibt es in der Tat wenig zu sagen, das Ding muss man gehört haben. Bis jetzt hat noch jeder bei einer Demo gestaunt, nicht zuletzt beim Preis.

  • thomas eckhardt
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    4
    • 22. Februar 2008 um 17:11
    • #8

    Vielen Dank erst mal an alle für Eure Antworten!!!

    Gefällt mir sehr gut das System.

    Denke pro Seite 2 Line 212/6 und 3-4 SW 215E wäre in Ordnung.

    Hab schon mal bei K&F angefragt.

    Thomas Eckhardt
    Jossastr.9
    36272 Niederaula

  • Seven
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    • 22. Februar 2008 um 17:22
    • #9

    Ich denke mit der Menge und Qualität an Material bist du für die genannten Jobs SEHR gut unterwegs.

  • stepu
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    • 29. Februar 2008 um 12:40
    • #10

    Hat K&F bei dem SW215 das Gehäuse verändert?

    Ich meine mich noch an einen Doppel-15er zu erinnern, bei dem die beiden 15er versetzt übereinander angeordnet waren. Dieser Bass war eher breit als hoch.
    Momentan findet man auf der HP aber nur einen SW215, der genau so aussieht, als hätte man zwei Single Sw115 gestackt...
    Der ist dann auch wieder schlanker.

    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • simonstpauli
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    • 29. Februar 2008 um 12:59
    • #11

    Ja, haben sie.

    Der neue SW215 (215E) ist auch stacking-kompatibel zum neuen 115E, so daß man z.B. einen 215E, einen 115E und darauf ein Line212-Top stellen kann.

    Die alten 215er hören auf den Nachnamen "D", darauf sollte man achten, wenn gebrauchtes Material gekauft wird ;)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • stepu
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    • 2. März 2008 um 19:21
    • #12

    Ja, stimmt, das "D"... Danke Christian.

    Hatte neulich mal das Vergnügen mit einem SW215D und nem 1215 Top drauf, die Anlage klang sehr ausgewogen...
    Schöner Bass. War für Acapella, schön flink & straff. Passte sehr gut dafür.


    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • simonstpauli
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    • 2. März 2008 um 19:37
    • #13

    Die 215D gefallen mir auch sehr gut, für akustisches wie elektronisches Material gleichermaßen... Hatte gerade wieder einen für Drumfill benutzt. Der E wäre hier aufgrund der Geometrie ungeeignet gewesen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • stepu
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    • 3. März 2008 um 21:03
    • #14

    Aber sonst sind die beiden Bässe doch (bis auf die Abmessungen) gleich, oder?

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • wasserkocher
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    • 3. März 2008 um 22:27
    • #15

    Nein,

    wenn ich das richtig im Kopf habe, ist der alte Bass klassisch BR gebaut,
    während der neue ein bisschen Hybridform hat


    mit freundlichem Blubb

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • simonstpauli
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    • 3. März 2008 um 23:39
    • #16

    Die beiden Bässe klingen erfahrungsgemäß anders. Ich hab nix gemessen, keine Box aufgeschraubt oder dergleichen (war einfach noch nix defekt in der kurzen Zeit, die B5 kenne ich dafür inwändig *g*), der D klingt in meinen Ohren eine Spur wärmer. Und er ist Drumfill-kompatibel durch die geringere Höhe wenn er steht...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Hitower
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    • 17. April 2013 um 20:42
    • #17

    Hi
    Ich muss mal hier nen Alten Fred hochholen, da ich hier in München gerade mal ein Stack gehört hab.
    Für mich waren die Tops bei DJ Mucke (Turntablerocker) viel zu scharf und Obenrum schon bei anfangspegel nervig, später für mich nicht auszuhalten. (in 2-3m Entfernung, war halt voll...)
    Trotz Alpine Hörschutz hatte ich 2 Tage Probleme.

    Ich denke da ist die Höhe vom Stack schuld: ein SW215 (der neue) und drauf das Topteil. Hochtöner also so ca in 1,8m Höhe! Finde ich fast fahrlässig sowas so hinzustellen, denn die Tanzfläche war durch das System (und eine Wand) begrenzt. Auf der DJ Seite stand ein Doppelstack, aber auf der Bühne, also nen Tick höher: wesendlich besser! So kleine Spacer zwischen Bass und Top wären dann cool. so 20-30cm würden dem System ja gut tun. Meinetwegen auch unterm Sub. Da kenn ich leute, die da Casedeckel drunter...

    Interessant finde ich aber die Konstruktion mit dem versetzen der 12", aber dennoch: im normalen Stack zu tief!

    Grüße
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • simonstpauli
    Profi
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    6.590
    • 17. April 2013 um 20:50
    • #18
    Zitat von "Hitower"

    Hi
    Ich muss mal hier nen Alten Fred hochholen, da ich hier in München gerade mal ein Stack gehört hab.
    Für mich waren die Tops bei DJ Mucke (Turntablerocker) viel zu scharf und Obenrum schon bei anfangspegel nervig, später für mich nicht auszuhalten. (in 2-3m Entfernung, war halt voll...)
    Trotz Alpine Hörschutz hatte ich 2 Tage Probleme.

    Ich denke da ist die Höhe vom Stack schuld: ein SW215 (der neue) und drauf das Topteil. Hochtöner also so ca in 1,8m Höhe! Finde ich fast fahrlässig sowas so hinzustellen, denn die Tanzfläche war durch das System (und eine Wand) begrenzt. Auf der DJ Seite stand ein Doppelstack, aber auf der Bühne, also nen Tick höher: wesendlich besser! So kleine Spacer zwischen Bass und Top wären dann cool. so 20-30cm würden dem System ja gut tun. Meinetwegen auch unterm Sub. Da kenn ich leute, die da Casedeckel drunter...

    Interessant finde ich aber die Konstruktion mit dem versetzen der 12", aber dennoch: im normalen Stack zu tief!

    Grüße
    Daniel


    Oha. Allerdings ist das zu tief, einen Stack aus 215E und Line212 zu bauen.

    Da gehört was drunter oder dazwischen. Also in meiner Welt entweder Riser drunter oder 115E dazwischen oder 3x 215E quer und dann 2 Tops.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • blitzfritz
    Beiträge
    247
    • 17. April 2013 um 23:36
    • #19

    Ja genau, 1x SW115 und 1x SW215 und dann Line 212 drauf - sehr unauffällliges weil schlankes Stack und dazu noch gut klingend.

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