Zitat von "Rico Stegemann"Ehrlich gesagt sind mir für die Größe des Tisches einfach zu wenig Knöpfe dran gewesen
Einfach des Interesse halber (nur durch offene Ohren fuer Verbesserungsvorschlaege koennen Produkte besser werden): Was fehlen denn fuer Tasten?
Letztendlich haben mir bisher in den letzten 4 Jahren keine gefehlt. Das Schoene und Innovative fuer mich persoenlich als Operator ist gerade, dass selten genutzte Funktionen auf den kontextsensitiven LCD-Buttons hinterlegt sind und somit die Oberflaeche clean halten.
Zitat von "Rico Stegemann"Bei den 4 versenkten Fader stellt sich mir allerdings die Frage wie schmutzanfällig diese sind und in wie weit dann deren Funktion eingeschränkt ist. Techniker mit Wurstfingern haben bei den Fadern, allerdings auch bei manch anderen Pulten, verloren.
Außerdem kann ich mir gut vorstellen, dass bei exzessivem Gebrauch dieser Fader schnell Kratzer, Druckstellen oder ähnliche Unbehaglichkeiten an den Fingern auftreten können.
In beiderlei Hinsicht habe ich noch von keinem Operator Probleme berichtet bekommen. Kruemmel fallen im Zweifelsfall nach unten durch, da die Elektronik hinter den Belts und nicht unterhalb sitzt. Und da man nicht die ganzen Finger reinquetschen muss, haben selbst die dicksten Wurstfinger, mit denen ich bisher auf OpenAirs konfrontiert wurde, damit arbeiten koennen. Ein Kollege hatte die Konsole auch mal eine Woche in Dubai dabei und selbst der omnipraesente Staub hat den Belts nichts ausgemacht.
Interessant ist, das bei fast allen Operatoren, die ich bisher geschult habem zunaechst die Abneigung gegen die Faderbelts gross war, die nach einem Tag Arbeiten Pult aber meist ins Gegenteil umgeschlagen ist, da es eben doch einen gewissen Bedienkomfort mit sich bringt, den normale Encoder nicht mit sich bringen. Aber klar, nicht jeder kann sich damit anfreunden.
Zitat von "Rico Stegemann"Und wenn ich mich richtig erinnere, dann hast Du (zumindest am Mittwoch) sinngemäß gemeint, dass in die Software noch weitere Entwicklungsarbeit hineinfließen muss und wird. Insofern war das mit der Entwicklungszeit ja nun nicht so falsch, oder?!
Nicht ganz. Meine Aussage war, dass man vielleicht nicht ganz die Detailtiefe einer GrandMA erwarten duerfe. Zum einen hat jenes Pult einen deutlichen Altersvorsprung, zum anderen viele Funktionen, die nur von einem Bruchteil der Operator genutzt werden. Lichtpulten ist numal zu eigen, dass sie Softwareentwicklung eigentlich erst mit der Einstellung der Produktion endet. Und wenn Tourneen wie Christina Aguielera etc. damit ihre Shows programmieren koennen, reicht es in der Regel auch fuer die meisten anderen Produktionen.
Die Ausfuehrungen sind nicht als Kritik zu verstehen, nur im ersten Moment klang es ein wenig nach dem "Ich habe es zwar noch nie benutzt, aber so gut kann es schon nicht sein", mit dem man staendig konfrontiert wird. Allerdings sehe ich mich auch nicht als Missionar in Sachen Maxxyz, da Pulte auch immer ein Stueck weit Glaubensfrage sind, und sich ueber Glaube schon immer schwer streiten liess. Auf jeden Fall fand ich den Interaktion auf der Messe interessant, die Kisten verkaufen muessen andere...