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UHV oder VHF - was ist besser?

  • florian steixner
  • 19. März 2008 um 21:40
  • florian steixner
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    682
    • 19. März 2008 um 21:40
    • #1

    hallo leute,
    eure meinung ist nun wieder mal gefragt. bin dabei mir ein mikro zuzulegen, weiß aber nicht ob UHF oder VHF! könntet ihr mir da weiterhelfen?

    danke

    p.s.: und spart euch die kommentare wie "ist beides schlecht", oder so und ja ich weiß, es gibt bessere sachen...

  • simonstpauli
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    6.590
    • 19. März 2008 um 21:55
    • #2

    UHF ist flexibler, da Du es ortsveränderlich einsetzen kannst (also in verschiedenen Locations).
    Außerdem gibt es inzwischen einige Bänder, in denen ein Betrieb ohne Anmeldung möglich ist (Allgemeinzuteilung BNetzA). Dies allerdings wohl nur noch ein paar Jahre lang.

    VHF dagegen ist nur noch ortsfest (nach Anmeldung) betreibbar.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • yamaha4711
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    3.664
    • 19. März 2008 um 21:57
    • #3

    Tacho!

    Da gibt es nicht viel zu helfen oder zu entscheiden... zumindest nicht zwischen VHF oder UHF.

    Es ist ganz einfach: VHF darf nicht mehr verwendet werden - zumindest nicht ortsveränderlich.
    Also kommt nur UHF in Frage.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

    Einmal editiert, zuletzt von yamaha4711 (19. März 2008 um 21:58)

  • erik
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    1.408
    • 19. März 2008 um 21:57
    • #4
    Zitat von "Florian Steixner"

    p.s.: und spart euch die kommentare wie "ist beides schlecht", oder so und ja ich weiß, es gibt bessere sachen...


    Was zum Beispiel?

  • Arno
    Verifiziert
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    902
    • 19. März 2008 um 22:16
    • #5
    Zitat von "Erik"


    Was zum Beispiel?


    CB-Funk bzw Buschtrommel.

    :D

    Bis dann... Arno!

  • HMPF
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    • 19. März 2008 um 22:18
    • #6

    UHF ist in geschlossenen Räumen dem VHF überlegen, da "der Funk" von den Wänden etwas besser reflektiert wird und damit auch relativ guter Empfang möglich ist, wenn gerade mal kein Blickkontakt zwischen Sender und Empfänger gegeben ist.

    VHF wird weniger stark von Hindernissen abgeschattet, bzw. es biegt sich in gewissem Maße auch mal um eine Säule, die im Weg steht, herum.

    UHF benötigt auf grund der geringeren Wellenlänge etwas mehr Sendeleistung um unter gleichen Bedingungen die gleiche Feldstärke zu erreichen.

    UHF kommt wegen der kleineren Wellenlänge mit deutlich kleineren Antennen aus

    UHF Technik benötigt aufwändigere und teurere Filter als VHF

    Es gibt nur wenige ISM Frequenzen im VHF Bereich

    Hier darf eigentlich jeder rumfunken, wie er lustig ist:
    87,5-108MHz, 863-865MHz, 1795-1800MHz, Allgemeinzuteilung für u. A. Funkmikrofone
    Es gibt lediglich ein paar Einschränkungen bezüglich Kanalraster und Sendeleistung. Nachzulesen: http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/5005.pdf

    Hier noch ein paar weitere ISM Frequenzen:
    http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/298.pdf
    Hier sieht man, dass man durchaus bestimmte VHF-Frequenzen nutzen darf.

    Hier die nutzbaren UHF-Frequenzen:
    http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/4469.pdf


    Wenn Du Dir das mal so anguckst, wirst Du feststellen, dass sich in der UHF-Welt leichter eine verfügbare Frequenz finden lassen wird, da wir hier einfach mehr dürfen.

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • simonstpauli
    Profi
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    • 19. März 2008 um 22:19
    • #7
    Zitat von "Erik"

    Was zum Beispiel?

    Heidi. (Kabel)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • florian steixner
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    682
    • 20. März 2008 um 08:25
    • #8

    erst mal danke für die rückmeldungen!
    wie siehts denn mit dem rauschen aus? ist das mehr bei UHF oder VHF?

  • florian steixner
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    682
    • 20. März 2008 um 08:30
    • #9

    habe nämlich sowas entdeckt und das - denke ich - reicht für mich.
    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd=1&item=310021089341&ssPageName=STRK:MEWA:IT&ih=021

  • mringhoff
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    • 20. März 2008 um 08:53
    • #10

    Ich würde auch immer darauf achten, daß Du ein Funkmikrofon mit Divesityempfang erwirbst. Hier hat ein Empfänger zwei Antennen, bei der er automatisch denjenigen mit dem stärksten Empfang heraussucht.
    So vermeidet man die Dropouts, die bei einem normalen Empfänger vorkommen. Vor allem bei viel Publikum (höherer Absorbstionsgrad) und etwas mehr Entfernung von Sender und Empfänger kommen solche Ausfälle häufiger vor.
    Und Vorsicht: nicht alle Geräte, bei denen zwei Antennen dran sind, sind Diversityempfänger!
    Das von Dir verlinkte Gerät beispielsweise ist ein billiger Doppelempfänger. Hier hat jeder Empfänger nur eine Antenne, der rechte die rechte und der linke nur die linke Antenne. Sonst würde ganz klar "diversity" draufstehen....

    Zitat von "Florian Steixner"


    eure meinung ist nun wieder mal gefragt. bin dabei mir ein mikro zuzulegen, (...) könntet ihr mir da weiterhelfen?
    ...


    Dazu müssten wir eigentlich wissen, für welche Einsatzbereiche Du das Mikro brauchst. Ein schlechtes Mikro ist immer nur dann schlecht, wenn es nicht so funktioniert, wie man es sich vorgestellt hat. Nun sind aber die Vorstellungen hierbei sehr unterschiedlich....
    Wenn Du beispielsweise als mobiler DJ für kleinere Moderationen und Ansagen das Mikro brauchst, dann ist z.B. ein teures Shure UHF-System "schlecht", weil es einfach viel zu überdimensioniert (sprich zu teuer) ist... :)

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    Einmal editiert, zuletzt von mringhoff (20. März 2008 um 08:57)

  • florian steixner
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    682
    • 20. März 2008 um 08:56
    • #11

    ich weiß, dass das ding etwas billig ist, aber der empfänger steht eigentlich immer in der nähe vom mikro. es geht nur darum etwas "bewegungsfreiheit" mit einigermaßen sprachqualität aufzuweisen!

  • mringhoff
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    • 20. März 2008 um 09:02
    • #12

    wenn Du das mehr oder weniger im Privatbereich / kleineren Parties einsetzt tut es das auch vollkommen. Wenn mal die ein oder andere Silbe verschluckt wird, dann interessiert es hier ja niemand...

    Solltest Du mal nach einiger Zeit das Ding auf einem größeren Job brauchen oder das Gerät mal extern vermieten, dann sollte man aber das immer im Hinterkopf behalten, daß es hier dann zu Problemen kommen kann....

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  • mringhoff
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    • 20. März 2008 um 09:07
    • #13

    ach ja:

    Zitat von "Florian Steixner"

    bin dabei mir ein mikro zuzulegen,


    warum dann ein Doppelempfänger?
    Ich dachte, Du brauchst nur ein Mikro? Das sind ja dann zwei...

    Falls das nur so als Ersatz gedacht ist, würde ich mir eher überlegen, ob Du Dir nicht eine "normale", einfache Funkstrecke zulegst. So sparst Du entweder Geld oder kannst Dir zu dieser Preiskategorie ein richtiges Diversitygerät kaufen....

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  • florian steixner
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    682
    • 20. März 2008 um 09:09
    • #14

    ich brauch das headset mikro für vorträge.
    die gurke eigentlich nur für moderation.
    budget ist übrigens auch nicht sehr hoch, sonst hätte ich natürlich was besseres gewählt!

  • HMPF
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    618
    • 20. März 2008 um 10:08
    • #15

    Naja, in der Preisklasse erübrigt sich die Frage nach mehr oder weniger Rauschen aber auch. Hier geht es ja wirklich nur noch darum, ob es überhaupt irgendwie funktioniert ;)

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • simonstpauli
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    • 20. März 2008 um 10:23
    • #16

    Also ich sach mal:

    Du wirst den Empfänger in der Nähe des Senders platzieren (10m), die "versprochenen" 100m werden selbst bei höherwertigen Serien arg grenzwertig, vor allem, wenn sich Publikum dazwischen befindet. (Wasser ist gar nicht gut für Funkwellen und der Mensch besteht zum Großteil daraus).

    Im Nahbereich kann so eine Strecke für Sprache anständig funktionieren.

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  • mringhoff
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    • 20. März 2008 um 10:28
    • #17
    Zitat von "Florian Steixner"

    ich brauch das headset mikro für vorträge.
    die gurke eigentlich nur für moderation.
    budget ist übrigens auch nicht sehr hoch, sonst hätte ich natürlich was besseres gewählt!

    Es ist natürlich klar, daß keiner Geld zu verschenken hat, aber für den oben genannten Anwendungszweck halte ich es für sinnvoller, doch etwas mehr zu investieren und ein Diversitysystem kaufen.
    "Vorträge" mit Headset klingt gewerblich. Vielleicht mit anspruchsvollen Kunden?
    Da kommt es dann gar nicht schön, wenn das Funkmikro laufend Aussetzer produziert.
    Mit einem Taschensender ist diese Gefahr nämlich noch höher als mit einem Handheld, weil der Taschensender durch seine übliche Befestigung am Körper oft vom selbigen noch zusätzlich abgeschattet wird.

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  • florian steixner
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    682
    • 20. März 2008 um 10:33
    • #18

    danke für die rückmeldungen.
    und was kostet so ein diversitysystem? ungefähr? natürlich gibt es abweichungen, aber im prinzip?

  • mringhoff
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    • 20. März 2008 um 10:37
    • #19
    Zitat von "simonstpauli"


    Im Nahbereich kann so eine Strecke für Sprache anständig funktionieren.


    ...muss aber nicht....
    hatte schon mal das Vergnügen mit einem Non-Diversity-Material zu arbeiten. Je nach Frequenzüberlagerung/Reflexion im Raum gibts immer wieder ein paar Auslöschungspunkte.
    Ich erinnere mich nur an einem Job, bei dem ich den Sender immer schön hochgehalten und den Moderator gebeten habe nicht zu weit ins Publikum zu gehen. Hier gabs nämlich dann schon Probleme unter 10m

    Sicher ist das auch raumabhängig und vielleicht auch herstellerabhängig, wie intensiv dieses Problem auftritt. Aber wenn man gewerblich Vorträge hält, dann hat man doch etwas mehr Anspruch an die Perfektion als ein mobiler DJ, der mal ein paar Worte zwischen den Musiktitlen moderiert...

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  • yamaha4711
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    • 20. März 2008 um 10:41
    • #20

    Hallo Kollegen, Beratung ist ja recht und schön, doch ich denke daß hier der Händler des Vetrauens gefragt ist. Info's sind ja zu genüge da. Ich habe nicht das Gefühl, daß damit ein Verleih oder größerer Job bedient werden soll.

    florian
    Es gibt eine einfache Regel: gutes Equipment kostet gutes Geld.
    Von den unterschiedlichen und bekannt anerkannten Firmen (AKG, beyerdynamic, Shure, Sennheiser) gibt es haufenweise Info's zu Funksystemen. Hast du dich da mal ein wenig durchgelesen?
    Ich denke für dich kommen Systeme wie
    AKG WMS 40
    beyerdynamic OPUS 100
    Sennheiser Evolution 100
    Shure PGX
    in Frage
    Gerade die WMS 40 und die E100 von Sennheiser werden in der Bucht zu kleinen Preisen vertickt.
    TIP: geh' zum Händler deines Vetrauens und laß dir die Systeme vorführen und Teste sie. Gerade beim Headset wird oft am Tragekomfort gespart. Achte dabei auch auf Klangqualität und Rückkopplungsempfindlichkeit.

    Zum Thema Rauschen
    Das hängt von der Qualität deines Empfängers/Systems ab. Die billigeren Anlagen rauschen gerne auf bevor die Rauschsperre zum Einsatz kommt, falls überhaupt eine vorhanden ist. Da heißt es eben auch wieder testen. Wenn man die Rauschsperre zu empfindlich macht mutet der Empfänger, obwohl das Signal noch brauchbar ist. Bei zu schwacher Rauschsperre ist das Signal eben durch Rauschen überlagert. Das obliegt eben auch dem Nutzer selbst.
    Je teurer die Anlage, desto besser sind/sollten die verbauten Filter im HF Teil sein, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit des Rauschen.

    HMPF
    Zwei kleine Anmerkungen zu deinem Posting:
    Seit wann darf man bitte im Bereich 87.5 - 108MHz frei rumfunken? Also bei mir ist das zum nicht UHF sondern UKW und da kommt das normale Radioprogramm. Die einzelnen Radiostationen würde dir gehörig den Marsch blasen wenn du in dem Bereich rumfunkst.

    Das mit der Feldstärke halt ich auch für ein Gerücht, denn der übertragene Energiegehalt steigt mit der Frequenz bei gleicher Sendeleistung an. Mit anderen Worten die Energie ist direkt proportional zu der Frequenz. E = h * f
    Das heißt, daß ein UHF Sender weniger Sendeleistung haben kann/darf/muß im Vergleich zu einem VHF Sender.

    Grüßle,
    michael

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