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  5. Messtechnik

Time Alignment mit Behringer Ultradrive

  • stepu
  • 25. März 2008 um 11:41
  • stepu
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    678
    • 25. März 2008 um 11:41
    • #1

    Hallo,

    in Zuge meiner Auseinandersetzung mit dem PA-Einmessen bin ich im UD über die dort eingebaute Messfunktion gestossen.
    Mit ihr kann man, so wie ich es verstanden habe, die einzelnen PA-Wege zeitlich aufeinander abstimmen.
    Man braucht dazu kein Messprogramm mehr. So weit zur Theorie.
    Wie aber sieht es praktisch aus?

    Funktioniert das wirklich so einfach: Messmikro hinstellen, den Ultradrive die Wege durchrauschen lassen und den ausgespuckten
    Delaywert übernehmen? In wie weit kann ich dem UD trauen? Hat sich schon mal jemand die Mühe gemacht, die Werte des UD
    mittels Messsoftware nachzumessen?

    Bisher habe ich so viel verstanden, dass das Einmessen die Korrektur von Frequenzgang und vor allem Phasengang erledigen soll.
    FG mittels EQ, PG mittels Delay. Wenn ich jetzt mal ohne PC unterwegs bin, kann ich doch sehr gut mit dem Master-EQ,
    meinen Ohren und dem UD auskommen.

    Wie weit könnt ihr das bestätigen oder was gibt es an Gegenargumenten?


    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • Sound-Klinik
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    7.900
    • 25. März 2008 um 16:03
    • #2
    Zitat von "stepu"

    Messmikro hinstellen, den Ultradrive die Wege durchrauschen lassen und den ausgespuckten
    Delaywert übernehmen? In wie weit kann ich dem UD trauen?


    Sofern es Zufallsrauschen ist, müßte das Gerät schon "sehr schlau" sein. :wink:

  • Volker Holtmeyer
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    13
    • 25. März 2008 um 19:48
    • #3

    Wieso? Das Gerät schickt einen Burst raus und guckt, wann der am Messmikro ankommt. Dazu braucht es keine besondere Schläue.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Sound-Klinik
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    7.900
    • 25. März 2008 um 21:21
    • #4
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Das Gerät schickt einen Burst raus und guckt, wann der am Messmikro ankommt.


    Sowas können die schon ?

    Cool. :wink:

  • Ansch
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    392
    • 25. März 2008 um 22:07
    • #5

    Hä? Wo ist das Problem? Der UD verwendet eine Pseudorauschsequenz und über eine Autokorrelation mit der dem Sender bekannten Rauschsequenz lässt sich die Laufzeit des Signals bestimmen.
    Das funktioniert an sich recht gut. Der Anwender muss natürlich das Mikro vernünftig positionieren. Je nach verwendetem Korrelator stören evtl. die Reflektionen...eigentlich nichts anderes als beim GPS auch...Stichwort: Multipath

    Achso, Nachtrag: Durchaus möglich, dass Volker Holmeyer recht hat und der UD Bursts verwendet. Wenn die kurz genug sind, kann man ja einfach die Zeit messen, bis der Burst vom Mikro wieder eingefangen wird. Ich kann mich bloß nicht mehr erinnern, wie lang die Rauschsequenzen vom UD waren.

  • TomyN
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    2
    • 26. März 2008 um 07:13
    • #6

    :shock:

    Also Burst (nicht Chirps!) hat man ganz am Anfang der computer gestützten Messtechnik mal probiert, da hat es schon im Labor kaum funktioniert. Höchstwahrscheinlich ist es eine MLS Messung. Grundsätzlich braucht man auch eine Kreuzkorrelation dazu (denn nur aus einem Signal kann man die Information nicht ablesen), oder wie es bei dem fortschritlichsten alle Messysteme heisst: 'Entfalltung' :)

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

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