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Limiter bei Line-Arrays

  • Volker Holtmeyer
  • 25. März 2008 um 20:47
  • Volker Holtmeyer
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    • 25. März 2008 um 20:47
    • #1

    Heute bin ich auf eine Problematik bei Line-Arrays aufmerksam geworden, die ich so noch gar nicht auf dem Schirm hatte.

    Einige Hersteller empfehlen ja ausdrücklich, ein Line-Array in mehrere Sektionen einzuteilen und unterschiedlich anzufahren. Beispielsweise kann somit durch Shelving-Filter für die untersten und obersten Elemente der Mittelton-Beam etwas aufgeweitet werden. Die gesamte Pegelverteilung wird also inklusive dieser Pegelabsenkungen optimiert.

    Wie verhält es sich nun, wenn das Array hart an der Leistungsgrenze gefahren wird? Die mittleren Elemente limitieren u.U. schon kräftig, während die untersten und obersten noch Luft haben - damit wäre die gewünschte Richtcharakteristik ja dahin und in den vordersten und hintersten Reihen wäre ggf. mit wesentlich weniger Low/Mid zu rechenen (und das auch noch dynamisch!).

    Mich würde interessieren, ob dem ein oder anderen dieser Effekt schon mal negativ aufgefallen ist.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • tufkaklto
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    • 25. März 2008 um 20:51
    • #2

    Ich kenn mehr Systeme, wo das so ist ( zumindest die Aufteilung in Sektoren ).

    Mir ist das noch nie persönlich aufgefallen, habe aber über die Problematik auch schon nachgedacht :D

    ( ich weiß auch, welches System Du mit dem Shelving Filter meinst ) :D

    Allerdings bin ich die besagten Systeme auch noch nie so an die Grenze gefahren.

    Was mich auch viel mehr interessieren würde, ab wann die Wellen richtig aufbrechen.
    Es gibt ja eben Systeme, wo doch sehr unterschiedliche Signale, speziell wegen Mitten / Höhen auf die Sektoren kommen

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • bertz
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    • 26. März 2008 um 23:52
    • #3

    Ich persönlich ziehe, egal bei welcher Art von PA, vor, die Limiter nicht zum Einsatz kommen zu lassen. Es ist ja definitiv ein Schutzmechanismus und nichts, was alltäglich sein sollte.

    Wenn jemand Anderes am Pult steht, gibt es einen netten Hinweis, dass er jetzt in die Limiter fährt und sich damit eh den Sound "kaputtquetscht". Dann tut auch die Veränderung der LA-Zonen nichts mehr zur Sache.

    http://www.klanggeschaeft.de

  • QSC Audio
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    80
    • 27. März 2008 um 09:42
    • #4

    Eigentlich sollte sich dass Problem damit lösen lassen, daß man die Limiter in den einzelnen Wegen entsprechend der Pegelabsenkung der Sektoren ebenfalls nach unten zieht.
    Dann sollte das ganze Array doch wieder gleichzeitig in die Limiter fahren?

    Oder mache ich da gerade einen Denkfehler?

    Gruß
    Marcus

    Kontakt bitte über qscaudio.de

  • wora
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    • 27. März 2008 um 11:04
    • #5

    nein, das ist kein denkfehler.

    doch wann treten die probleme auf?
    wenn ein system ständig ins limit gefahren wird, liegt das oft daran das mehr publikum gekommen ist als geplant. und dann kann man sich als tech nicht mehr über den platz bewegen um zu überprüfen, ob es irgendwo anders klingt.
    und wenn ein system ins limit gefahren wird, obwohl kein publikum da ist, dann liegt es vermutlich meist an der taubheit des gastmischers. dann stopft sich der systech möglicherweise seinen gehörschutz ins ohr...

    vielleicht sind das die gründe, warum das noch niemand wahrgenommen hat?
    im "normalfall" werden die systeme ja nicht ständig ins limit gefahren.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Audiobug
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    • 28. März 2008 um 21:48
    • #6

    Der von Volker / Wora beschriebene Effekt tritt auf.
    Allerdings, wie bemerkt, nur in "extremen" Fällen, bei der das Holz entsprechend gequält werden muß,
    und eine derart "unglückliche" Art des Limitings gewählt wurde ( pro Zone der Eigene.. )
    Aus eigener Erfahrung daher:
    Bei nur arrayfähigen Boxen, und daher nicht im Heil`schen "puristischem" Sinne arrayfähigen Systemen, welche dann klar die unterschiedliche Zonenansteuerung erfordern, ist ein Limiting gesamt vor der Zonentrennung vorzusehen, um die dynamische Zonen - Limitierung zu vermeiden.
    Z.b. ein Aphex vor dem Galileo oder DSC .... oder...nur D(?).
    Das ist doch aber ein alter Hut, oder irre ich mich da ?
    Andererseits tritt das Phänomen halt erst in wirklich grenzwertigen Fällen "ohrenwert" auf => und da liegt die Problematik eher in Richtung von Wora`s Anmerkungen.

    @klauston: Wann die Front bricht, lässt sich so allgemein nicht vorhersagen. Das hängt von zu vielen Faktoren ab. Aber man merkt es dann schon ...
    Praxis: Bei dem bei mir momentan benutzten kalifornischen Produkten würde ich am FOH wohl dann am ehesten am Shelving - Limiting leiden... und mir als System - Designer/Operator daher selber die Leviten lesen müssen.
    Und wenn dann innerhalb eines funktionierenden Arrays Zonen sich limitmäßig verabschieden, darf ich an dieser Stelle mit einem Spruch der Emsdettener Kollegen über ein von mir entworfenem Array in LA schließen: " Sportlich gecurvt: Sodom oder Gomorra ? "

    Kabellose Energieübertragung in Arbeit

  • Volker Holtmeyer
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    • 28. März 2008 um 23:12
    • #7

    Oh ja, Sodom ist laut! Hab ich neulich Monitor für gemacht. :lol:

    Der beschriebene Effekt der Änderung der Richtcharakteristik wäre besonders fatal bei cardioiden Subs, habe ich mir sagen lassen. Leuchtet ein - wenn bei jeder Bass-Drum plötzlich auf der Bühne das Hupen anfängt ...

    Hat das schon mal jemand erfahren "dürfen"?

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • wora
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    • 29. März 2008 um 00:10
    • #8

    die sache mit den cardiodid-subs klingt interessant.
    denn da wird ja in der regel nach hinten nicht mit dem selben antrieb gearbeitet.

    ich schliesse mich Volkers frage an:
    gibts irgend welche erfahrungswerte?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • DJheini 13. Februar 2021 um 13:58

    Hat das Thema aus dem Forum FOH nach Boxen und Amps verschoben.

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