Man sollte auch bedenken, das man bei Postings in Foren etc. eine andere Rechtschreibung nutzt, als zum Beispiel in Bewerbungen oder Kundenanschreiben.
Heutige Schulbildung
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Wieso

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Nennt mich konservativ, aber wenn sich ein Poster nichtmal die Mühe macht, seine Ergüsse vor Betätigung des "Senden"-Buttons zu überfliegen, dann gebe ich mir eben genausoviel Mühe bei der Beantwortung der Anfrage...
Klar, auch (und gerade) mir passieren Tippfehler (ich finde auch nicht alle Fehler beim Korrekturlesen), aber auf den Gedanken, in einem Forum anderes Deutsch zu schreiben, als anderswo, das käme mir niemals in den Sinn!
Daher wird es aus meiner Tastatur auch niemals Worte wie das allgegenwärtige & grauenvolle "nen" geben...Ich gestehe allerdings, dass ich auch nur ein "Not-Abi" mit LK Englisch und Geographie habe - meine Allgemeinbildung und auch das fachliche Wissen kommt mir deutlich besser vor, als das Wissen vieler aktueller Abiturienten...
Gruß aus Nürnberg,
Buzz
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Hallo Kevin,
ich hab kein Probelm damit, wenn Du mich zitierst, Du kanst auch gerne meinen Namen oder meinen Nick dazu setzen.
Wie Du schreibst und man glaube ich unschwer erkennen kann, handelt es sich um größtensteils Tippfehler. Das sollte man berücksichtigen und nicht mit Geschreibsel vergleichen, das die grundlegenden Gramtaikregeln nicht kennt, nicht anwendet und bei dem Rechtschreibung eher Lautmalerei gleicht. Ich habe obigen Text auf der Arbeit zwischen "Tür und Angel" getippt - man möge mir daher Wegstabenverbuchsler nachsehen... -)@ Kai: Bei Deiner erstern AUssage simme ich Dir zu: klar ist die Sichtweise von Sky auch nicht repräsentativ. Sehe ich genauso, kam aber aus meinem Text nicht raus.
Deinen zweiten Vorwurf kann ich nicht gelten lassen. Ich habe eine Statisktik bemüht, die Du ja auch bestätigt hast. Eine Interpretation und Auswertung solcher Daten ist dann widerum zwingend subjektiv - daher habe ich sie so gekennzeichnet. Was aber nichts an den Daten an sich ändert, die Schlussfolgerung, die daraus gezogen wird, muss jeder für sic hselbst finden. Ich habe lediglich meine dargelegt. -
was sich hier allerdings bei zeiten wiederfinden lässt ist, das trotz satzzeichen einfach alles klein geschrieben wird. Damit habe ich grundsätzlich überhaupt keine probleme. Ich persönlich bin halt manchmal ein wenig tippfaul. Auch mit abkürzungen wie "imho" habe ich keine probleme. Allerdings sollte der text un großen und ganzen noch lesbar sein. Problematisch wird es, wenn jemand komplett alles klein schreibt und auch keine satzzeichen setzt. Dann wird es schwierig aus dem geschreibsel einen sinnvollen text zu lesen.
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...und so zimmert sich jeder seine eigene Philisophie zurecht. Der eine ist "nur" tippfaul, sieht das aber als ganz normal an, schliesslich machen das ja mehrere. Der andere ist vielleicht "nur" ausdrucksfaul und schreibt im Chat-Stil, der mit Abkürzungen und Lautmalerei einhergeht. Der Dritte ist zu "nur" rechtschreibfaul und würde selbstverständlich alles richtig machen, wenn er etwas wichtiges schreibt (nur kommt bis auf das Bewerbungsanschreiben wohl nichts wichtiges vor....)
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Zitat von "RobinG"
Ich hatte mal einen Mathelehrer der uns immer mit "Alle die früher Antiautoritär erzogen wurden, sind später Terroristen geworden!!" kam.
(...)
Ich bin nie geschlagen worden und aus mir ist trotzdem was geworden .Man darf natürlich "autoritär" nicht mit "schlagen" verwechseln.
Die Autorität ist eine Machtinstanz, also für die Heranwachsenden ein Wertegerüst. Das hat nichts mit Gewaltanwendung zu tun, eher etwas mit Konsequenz.
Kinder (und Jugendliche) benötigen Grenzen. (Wo dann die Grenzen im Einzelfall gesetzt werden, ist dann wiederum Ansichtssache).
Und Kinder/Jugendliche testen ganz automatisch die Grenzen. Kommen vom Elternhaus keine oder sehr weit gestreckte Grenzen, testen solche Heranwachsenden die Grenzen, die von der Gesellschaft gesetzt werden. -
Zitat
...und so zimmert sich jeder seine eigene Philisophie zurecht. Der eine ist "nur" tippfaul, sieht das aber als ganz normal an, schliesslich machen das ja mehrere. Der andere ist vielleicht "nur" ausdrucksfaul und schreibt im Chat-Stil, der mit Abkürzungen und Lautmalerei einhergeht. Der Dritte ist zu "nur" rechtschreibfaul und würde selbstverständlich alles richtig machen, wenn er etwas wichtiges schreibt (nur kommt bis auf das Bewerbungsanschreiben wohl nichts wichtiges vor....)
Wie ich ein einige Beiträge früher schon erwähnte, zeigt das aber gewissermaßen auch dass es noch enormes Vereinfachungspotential gibt, z.B. gerade im Bereich der Groß- und Kleinschreibung. Die ist nämlich (mit Ausnahme der Eigenamen) faktisch einfach unnötig und macht die deutsche Grammatik nur unübersichtlich. Das ist nicht nur ein Hirngespinst von mir, sondern auch der "feuchte Traum" dutzender Pädagogen und anderen Menschen die sich mit der Sprache aktiv auseinandersetzen müssen.
Damit ihr mich nicht falsch versteht, ich plädiere hier ausdrücklich nicht für die bedingungslose Übernahme sämtlicher Ghettofloskeln und Abkürzungen ins offizielle Deutsch, aber ich kanns auch nicht sehen wenn sich Leute vehement gegen jegliche natürliche (und de facto eben auch stattfindende - ob man will oder nicht) sprachliche Evolution stellen. Ob sie dem Einzelnen so gefällt ist dabei nämlich Nebensache...
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...Und dann bringt der Spiegel hier noch die passende Faust aufs Auge - Spitzen-Timing:
http://www.spiegel.de/kultur/gesells…,543875,00.html
Grüße,
phlo -
Hm... Wenn ich mir den Spiegel-Artikel durchlese, stelle ich mit leichter Verwunderung fest, dass die Diskussion hier deutlich sinvoller und mit merh Fakten belegt geführt wird. Das ist toll für dieses Forum, irgendwie aber traurig für ein "Blatt" wie den Spiegel.
Auch wenn es wieder leicht off-topic wird: ich halte von einer Anpassung der Scriftsprache tatsächlich gar nichts, weil dadurch das Sprachniveau definitiv gesenkt wird. Begründungen dazu habe ich bereits oben gegeben. Sprach-Evolution findet statt - und zwar seit jeher. Dazu muss man sich nur z.B. Goethe-Texte durchlesen... Trotzdem besteht da ein Unterschied: wenn sich Schreibweisen ändern, tut das wenig zur Sache (seyn wird zu sein, Bureau wird zu Büro. Das ist eine normale Entwicklung). Wenn jedoch das Kulturgut Sprache dahingehend vereinfacht wird, dass der Sinngehalt eines Satzes aufgrund von Aufschmelzung fester Regeln nicht mehr erschlossen werden kann, ist das in meinen AUgen problematisch. Die Gross-Klein-Scheibung gehört dazu. Zum einen kann durch konsequentes Kleinschreiben Zweideutigkeit hervorgerufen werden (ein paar lautsprecher: wieviele denn nun? 2 oder ein ganzer Sack voll? nur als Beispiel). Zum anderen sinkt die Lesbarkeit eines Textes nachweislich (Quellenangabe zu dieser Behauptung habe ich leider nicht zur Hand, liesse sich aber wohl auftreiben). Wer sich davon überzeugen will, welches Niveau eine Sprache erhält, die ihre grammatikalischen Reglen auf ein Minimum beschränkt, der lese aufmerksam englische Texte. Es sollte direkt auffallen, dass die Sätze viel einfacher konzipiert und kürzer geschrieben sind. Die konfuse Kommasetzung führt dazu, dass Sätze häufig 1,5- bis 2-mal gelsen werden müssen um den Sinn zu erfassen (da einfach durch die anfängliche Satzstellung die grammatikalische Fortführung des Satzes nicht deutlich ersichtlich ist.) Daher bin ich übezeugt, dass eine Vereinfachung der sprachlichen Regeln zu einem Niveauverlust führt. Man kann jetzt trefflich darüber streiten, ob diese Verlust nicht sogar nützlich ist, um zu sehr verschalchtelte Sätze zu vermeiden. Das ist Ansichtssache. Die Tatsache hingegen lässt sich kaum von der Hand weisen...Diese Diskussion über Sprache ist aber nur ein kleiner Teil ds Problems, das zu Beginn dieses Threads angepsrochen wurde. Zwar spiegelt die Ausdruckfähigkeit bis zu einem gewissen Punkt die (gesellschafltiche) Bildung wieder, aber nicht sie allein. Es bestehen Defizite in multiplen Gebieten, die sich dann entspreched vielfältig äussern. Was mir da einfällt sind mangelnde Begeisterungsfähigkeit, wenig Engagement, kaum Eigeninitiative. Diese Kritikpunkte treffen z. T. traurigerweise aber nicht nur auf die Jugendgeneration zu, sondern sind quer durch die Gesellschaft zu beobachten. Allgemeinnützige Vereine haben Mitgliederschwund, Kommunalpolitik hat wenig Zulauf und auch Gründungsoffensiven laufen häufig schleppend. So gesehen kann man den Spiegel-artikel unterschreiben: Die Jugend passt sich ihren Vorbildern in mancher Hinsicht an - und übertrifftsie dabei...
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Hier sind ja mal nette Kollegen, posten irgendwelchen Kram, den sie von anderen haben, hier oeffentlich. Und dann auch noch als (riesigen) Screenshot, bloss dass man die Rechtschreibkorrektur des (scheiss) email-Clients sieht. Wer sowas macht kann einen Doktortitel in Rechtschreibung haben, an sozialer Kompetenz fehlts trotzdem ...
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Danke Bemi für die Stellungnahme. Ist aber halb so wild: Der Kollege hat den original Post aus diesem Thread in Word kopiert und die Rechtschreibprüfung drüber laufen lassen. Sind also keine persönlichen Mitteilungen...
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Zitat
Diese Diskussion über Sprache ist aber nur ein kleiner Teil ds Problems, das zu Beginn dieses Threads angepsrochen wurde. Zwar spiegelt die Ausdruckfähigkeit bis zu einem gewissen Punkt die (gesellschafltiche) Bildung wieder, aber nicht sie allein. Es bestehen Defizite in multiplen Gebieten, die sich dann entspreched vielfältig äussern. Was mir da einfällt sind mangelnde Begeisterungsfähigkeit, wenig Engagement, kaum Eigeninitiative. Diese Kritikpunkte treffen z. T. traurigerweise aber nicht nur auf die Jugendgeneration zu, sondern sind quer durch die Gesellschaft zu beobachten. Allgemeinnützige Vereine haben Mitgliederschwund, Kommunalpolitik hat wenig Zulauf und auch Gründungsoffensiven laufen häufig schleppend. So gesehen kann man den Spiegel-artikel unterschreiben: Die Jugend passt sich ihren Vorbildern in mancher Hinsicht an - und übertrifftsie dabei...
Wie wahr, wie wahr...wer nichts zu sagen hat braucht auch keine ausdrucksfähige Sprache - das ist ohne Zweifel die andere Seite der Medaille...
Andererseits bin ich nach wie vor sicher dass z.B. bei der Anpassung der Groß- und Kleinschreibung die Vorteile weit überwiegen. Das Problem der Zweideutigkeit ist so wie du es schilderst natürlich nicht von der Hand zu weisen. Sobald man aber davon ausgeht (und das ist im natürlichen Sprachgebrauch immer der Fall) dass die Worte im höheren Kontext benutzt werden relativiert sich das auch recht schnell. Ein Kollege hier würde auf einem Job z.B. denke ich ein "paar" auch immer als "Paar" verstehen, weil der Kontext solche unpräzisen Angaben wie "paar" nicht sinnvoll erscheinen lässt.
Andererseits ergibt sich dann auch ein sanfter, natürlicher Zwang sich präziser auszudrücken, eine Eigenschaft die ich manchmal mehr vermisse als korrekte Grammatik etc.Es ist natürlich eine Sache der Abwägung, aber ich bin trotzdem der Meinung dass hier eine Abwägung wesentlich leichter fällt als z.B. bei der teilweise doch recht obskuren Rechtschreibreform, welche ebenfalls unter der Flagge der Vereinfachung vorangetrieben wurde.
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Ein schönes Thema!
Wenn auch eine Stammtisch-Diskussion, aber es ist schon erschreckend, wie der Threadstarter richtig festgestellt hat!
Aber Null-Bock Jugend? Die Theorie gab es schon vor Jahren!Nur: Wo kommen denn die Probleme her?
Einiges wurde schon angesprochen, wie immer ist es nicht DAS Problem, sondern viele Komponenten.
Was ist denn wichtig für heranwachsende Jugendliche?
Familie, Schule, soz. Umfeld, gesellschaftliche Werte?Die klassische Familie gibt es immer seltener.
Oft gehen beide Eltern arbeiten, dank "flexiblerer" Öffnungszeiten teils bis in die Nacht. Für die Kinder nach der Schule sind die Eltern gar nicht erreichbar. Oder die Eltern sind getrennt bzw. geschieden, haben inzwischen einen anderen Partner o.ä.
Familiärer Rückhalt fehlt oft, gemeinsam Mittagessen oder gemeinsam Hausaufgaben, gar ein Frühstück vor oder für die Schule ist oft schon selten, so daß Kinder schon früh auf sich alleine gestellt sind und der Freundeskreis zur Ersatz-Familie wird.
Wer soll da die Kinder erziehen, wer bei den Hausaufgaben helfen, wer Werte vermitteln?Schule Auch wenn diese schon 10 Jahre her ist:
Ich kann als Abiturient und Erdkunde-LKler zwar Entwicklungsprobleme in Süd-Ost-Timbukta diskutieren, aber die Hauptstädte der dt. Bundesländer würden schwierig. Ich habe Kurvendiskussionen und Ableitungen gemacht - Bruchrechnung hingegen musste man mir im Studium nochmal vermitteln.
Wo bleibt da die Allgemeinbildung?
Achja: Eigentlich war ich in Rechtschreibung immer top - nur nach der 3ten Reform weiss ich inzwischen auch bei einigen Wörtern nicht mehr was richtig oder falsch ist ...
Und Lehrer als Vorbildfunktion?
Ich kam zu Schulzeiten regelmäßig zu spät. Meist aber noch rechtzeitig vorm Lehrer.
Ob "wir" Hausaufgaben gemacht haben oder nicht, hat auch nur selten jemanden ernsthaft interessiert.
Wie es gar an Hauptschulen aussieht frag ich da besser erst gar nicht ...
Einige Lehrer waren regelmäßig krank. Stunden fielen aus, wurden nicht vertreten oder wenn, dann wurden irgendwelche sinnlosen Spielchen o.ä. gemacht. Natürlich gab es frei wegen Lehrerausflug, Konferenzen und Elternsprechtagen.
Ist das der richtige Einstieg für die immer höher werdenden Anforderung im Berufsalltag?
Es stimmt, der Druck wird immer größer. Die Aufgaben im späteren Joballtag werden immer komplexer, die Technik immer schnelllebiger, der Konkurrenzdruck immer größer.
Und dieser Alltag bleibt in der Schule aussen vor. Oder hat irgendjemand was für den gemeinen Alltag in der Schule gelernt? Wie eine richtige Mahlzeit aussieht? Welche Versicherungen man braucht, an wen man sich bei den Behörden mit welchen Fragen wenden kann, wie man (Handy-) Verträge oder gar den späteren Job ordnungsgemäß kündigt? Welche Rechte und Pflichte man in unserem Sozialstaat hat?soziales Umfeld?
Als ich in die Grundschule kam hatten wir ein ausländisches Kind, daß erst gar keine Deutsch sprach, in der Klasse. Laut einer bekannten Grundschullehrerin ist das schon vor rd. 15 Jahren auf teils 30-60% angewachsen. Ein türkischer, aber hier lebende VT-Kollege sagte mal so schön: "Mein Kind lernt zu Hause erst türkisch - deutsch lernt es dann automatisch in der Schule"
Grundschulen sind erstmal damit beschäftigt Kinder "schulbereit" zu machen, anstatt mit dem eigentlichen Unterricht voranzuschreiten.
Daß Kinder, die Deutsch sprechen, erstmal auf der Strecke bleiben und sich langweilen, ist verständlich. Das die gleichen Kinder die unvollständige Sprache der Mitschüler (s. o., Kanakendeutsch) dann übernehmen auch.
Aber Integrationsprobleme haben wir ja nicht in Deutschland ...Zum Elternabend kommen hingegen mit Glück 5 von 30 Eltern.
In der DDR waren solche Abende wenigstens noch (mehr oder weniger) verpflichtend ...Das behütete Zuhaus ist wie schon oben angesprochen immer seltener. Überspitzt: Entweder sind die Eltern nie da, weil sie arbeiten müssen; oder sind Hartz IV Empfänger, und hängen den ganzen Tag ohne Perspektive zu Hause rum.
Auch dazu gab es im Stern (oder Spiegel?) mal einen schönen Artikel. Sinngemäß die neue Armut: Die neue Playstation steht im Wohnzimmer, Internet-PC, Fernseher, DVD und Co. ist alles da, aber soziale Wärme und ein warmes Mittagessen fehlen.
Stattdessen der McDonaldsbesuch von der Sozialhilfe als wöchentliches Familien-Highlite.
Und die Eltern sind verwundert wenn der 5jährige Sohn auf dem Schulhof Pornos "nachspielt" - nur weil die Kassetten zu Hause vor den Kindern laufen.Wo blieben da die Vorbilder? wo die Perspektiven?
Bei den rappenden Musik-Stars von MTV?
Im Freundeskreis wo jemand gerade eine neue coole Jacke oder ein neues Handy abgezogen hat?
Wo die neuesten Klingeltöne oder die aktuellen Soaps scheinbar das Wichtigste sind?Wo bleibt der Respekt oder die Höflichkeit?
Respekt vor Lehrern oder "Obrigkeiten" gibt es doch immer seltener.
Nun, auch das kommt nicht von ungefähr:
Die Lehrer kommen selbst regelmäßig zu spät, sind nicht vorbereitet oder zeigen selbst Null-Bock-Stimmung.
Die Polizei fährt selbst -ohne Grund- zu schnell durch den Ort.
Der Objektschutz in Uniform hängt rauchend mit der anderen Hand in der Tasche vorm Gerichtstor.
Sehen so Vorbilder aus, vor denen man als Jugendlicher Respekt hat?Und ja: Bildung läßt sich nicht per Gesetz oder Richtlinie vermitteln. Aber "wir" alle dienen der nächsten Generation als Vorbild - ob gewollt oder nicht.
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Es ist natürlich verständlich, wenn junge Leute lesen, daß man sich über die "heutige Jugend" aufregt, daß diese nicht immer begeistert über diese Sprüche sind.
Denkt man als älterer Schreiberling zurück in seine Jugend, dann kann man sich ebenfalls daran erinnern, daß sich unsere Eltern damals auch über die "heutige Jugend" aufgeregt haben.Also alles alter Wein in neuen Schläuchen oder ist da doch etwas dran?
Ein Generationenwechsel hat es schon immer gegeben. Werte ändern sich. Die Welt schreitet voran.
In den 68ern wurde der "Muff von 1000 Jahren" aus den Unis verbannt, in den katholischen Kirchen wurden die Messen nicht mehr in Latein abgehalten, sondern auf Deutsch.
Hier wurden auch alte Werte aufgegeben und durch neue ersetzt. Die älteren fanden das damals auch nicht immer gut.Welche Werte werden aber heute in Frage gestellt?
Gibt es überhaupt bestimmte Werte, die "reformiert" werden oder hat hier jeder nur seine eigenen Vorstellungen?
Wenn die deutsche Sprache in Schrift und Wort "individuell gestaltet" wird, wie man es gerade möchte, ist das ein sinnvoller gesellschaftlicher Wertewandel?
Wenn die Bildung darin besteht, daß man bei TV-Soaps, Castingshows und anderen Fernsehevents immer up-to-date ist und das klassische Schulwissen als uncool empfindet, ist das auch ein begrüssenswerter Wertewandel?
Wandeln wir hier in Deutschland unsere Werte so wie in den Nachbarländern oder läuft hier eher etwas schief? Wie stehen wir im globalen Vergleich?
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Ich glaube dass es früher eher um einen sozialen Umschwung ging, als die heutige nicht von der Hand zu weisende verdummung der Jugend.
Wenn ich so manche Kinder und Jugendliche auf der Strasse oder TV (Paradebeispiel TokioHotel Fans die 12Tage! vorm Venue "campen"...) sehe, oder im Radio höre (FFH Dummfrager!) dann wird mir regelrecht schlecht.Jeder Depp kann heutzutage Kinder machen/kriegen und wird dafür vom Staat noch in Form von Hartz4 belohnt.
Wirklich erzogen werden die Kinder meist nicht.
Fakt ist dass dieses Geld im Schulsystem wesentlich besser investiert wäre, wo es sehr dringend gebraucht wird.
Das "Problem" hat 1000 Ursachen, aber mit einem ordentlichem Bildungssystem wären bestimmt 800 davon gelöst.Aber wie schon erwähnt, ein klassisches Thema über das man stundenlang debattieren kann... :?
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Na dann mal zurück zum eigentlichen Thema: An welchen Stellen im täglichen Leben des Veranstaltungstechnikers zeigen sich denn die (vermeintlichen oder auch tatsächlichen) Erziehungs- und Ausbildungsmängel der jungen (+/-) Menschen?
MfG Tobias Zw.
Edith: Ohrtogravieh...
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Zitat von "Leopold Hollerith"
Jeder Depp kann heutzutage Kinder machen/kriegen und wird dafür vom Staat noch in Form von Hartz4 belohnt.
Hast du selber Kinder? Seit wann bekommt man fuer Kinder Hartz4?
ciao
bemi - aeh Oberdepp (4 Kinder
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Strebe zur Zeit in einer Arbeitsgemeinschaft mit meiner Gattin die Elternschaft an - wann darf ich mit Zahlung rechnen? Oder ist die Ausschüttung an Kriterien (vorsätzliches Verdummen lassen, nachweisliche Drogenabhängigkeit des Nachwuchses vor dem 14. Lebensjahr) Voraussetzung?

MfG Tobias Zw.
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Zitat von "Tobias Zw."
Strebe zur Zeit in einer Arbeitsgemeinschaft mit meiner Gattin die Elternschaft an - wann darf ich mit Zahlung rechnen? .
Nach vollendetem Elternschaftsbeginn solltest Du dann wie folgt vorgehen:- Kindergeld beantragen
- Elterngeld beantragen
- Job hinschmeissen und HarzIV, sowie Wohngeld beantragen...da sollte doch was zusammenkommen

wenn man nicht mehr arbeitet, muss man sich natürlich um andere Beschäftigungen kümmern, beispielsweise das Nachmittagsfernsehprogramm studieren, abendliche Kneipenbesuche und der Frau mit gutgemeinten Kommentaren beim Erziehen helfen... -