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Shure UHF-R vs. AKG WMS4000

  • mringhoff
  • 31. März 2008 um 14:51
  • mringhoff
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    • 31. März 2008 um 14:51
    • #1

    Beide Systeme sind die derzeitigen Schlachtschiffe der jeweiligen Hersteller. (Netzwerk mit Steuersoftware, professionelles Antennenzubehör, viele Kanäle parallel betreibbar etc.)

    Wer hat schon mal an beiden gearbeitet und kann die ein oder andere Erfahrung mitteilen?

    AKG: günstigerer Preis, Restlaufzeitanzeige allerdings auch schlechtere Lesbarkeit des Displays abseits der senkrechten Sichtachse
    Shure: ridertauglicher, bekanntere (beliebtere) Kapseln, individueller Schriftzug am Empfänger und Sender einstellbar, aber auch stolzer Preis.

    Gibt es hier wesentliche technische Unterschiede, die den großen Preisunterschied rechtfertigen?

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  • Hami
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    • 31. März 2008 um 15:16
    • #2

    Du schreibst es ja schon selbst:

    Zitat

    ridertauglicher, bekanntere (beliebtere) Kapseln

    Es tauchen einfach keine Fragen auf, sofern kein Hardcore-Sennheiser-Fan vor einem steht. Und zwar international. Über die Kapseln liesse sich wohl hervorragend diskutieren, aber das spare ich mir jetzt.

  • mringhoff
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    • 31. März 2008 um 15:19
    • #3

    Nun alleine die Riderfestigkeit, sprich die Marke kann so einen Preisunterschied ja nicht alleine hervorrufen. Und AKG baut ja auch keine schlechten Mikros...

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  • wora
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    • 31. März 2008 um 15:51
    • #4

    also ich kann mich an eine zeit erinnern, als AKG neue mikros herausbrachte und als nonplusultra bewarb.
    die erlebnisse auf der bühne (vor allem feedbackfestigkeit) zeigten jedoch genau das gegenteil... ab da war ich geheilt und griff folglich lieber wieder zum SM58.

    so gesehen wäre mir persönlich die sicherheit, das es dann auch wirklich so funktioniert wie man es gewohnt ist, sehr wichtig. und da hab ich bei shure einfach das "bessere gefühl".

    ich hab aber mal gehört, das die UHF-R ziemliche batteriefresser sind.
    stimmt das?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • 4Art
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    • 31. März 2008 um 16:01
    • #5

    Obwohl OT zum Thema Batterieverbrauch: ULX-Strecken brauchenbei uns ca. 50% mehr Batterie als 300er EVO2 - welche zudem mit AA ausgestattet sind...

  • shure
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    • 31. März 2008 um 17:19
    • #6
    Zitat von "wora"

    ich hab aber mal gehört, das die UHF-R ziemliche batteriefresser sind.
    stimmt das?

    Servus wora,

    die Lebensdauer der mitgelieferten Batterien (Energizer) sind normalerweise 10 Stunden und länger Betrieb möglich.

    Beste Grüße

    Jürgen Schwörer
    Senior Applications Engineer
    Shure Distribution GmbH
    Jakob-Dieffenbacher-Str. 12
    75031 Eppingen
    Telefon: 07262 - 9249151

    *** bitte keine PN sondern direkt an: schwoerer_juergen@shure.com

  • mringhoff
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    • 31. März 2008 um 17:30
    • #7
    Zitat von "wora"

    ich hab aber mal gehört, das die UHF-R ziemliche batteriefresser sind. stimmt das?


    Du hast ja bei den UHF-R die Möglichkeit die Sendeleistung zu ändern (10mW und 50mW). Die Batterielaufzeiten des Herstellers beziehen sich natürlich nur auf die 10mW. Bei der höheren Ausgangsleistung des Senders dürften die Batterien auch schneller leer werden, vielleicht kommen solche Aussagen von den 50mW-Usern...

    @ shure:
    Weißt Du, wie lange dann die (mitgelieferten) Batterien bei 50mW senden?

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  • tufkaklto
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    • 31. März 2008 um 17:36
    • #8

    Die 50mW Option sollte eher für Notfälle sein, weil sie auf einer regulären Bühne auch schnell mal den gegenteiligen effekt haben kann.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • wora
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    • 1. April 2008 um 00:17
    • #9
    Zitat von "mringhoff"

    ...Du hast ja bei den UHF-R die Möglichkeit die Sendeleistung zu ändern (10mW und 50mW). ...


    ah ja, das wird´s dann wohl sein!
    möglicherweise hat man mal wieder vergessen, die Beleitungsandienung in die hand zu nehmen... sowas soll ja vorkommen 8)

    ich arbeite regelmässig mit handfunken eines anderen herstellers, bei denen man auch die leistung auf 10mW runtersetzen kann. damit kann man dann auch problemlos 2 shows plus soundcheck machen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • mringhoff
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    • 1. April 2008 um 09:17
    • #10
    Zitat von "klauston"

    Die 50mW Option sollte eher für Notfälle sein, weil sie auf einer regulären Bühne auch schnell mal den gegenteiligen effekt haben kann.

    Wer gerne die Empfänger beim FOH stehen hat, weil an der Bühne keiner Monitor macht oder sonst keinen Systembetreuer für den Funk hat, der weiß das zu schätzen, wenn vor allem die Taschensender etwas kräftiger sind.

    Zitat von "wora"

    ...damit kann man dann auch problemlos 2 shows plus soundcheck machen.


    Das ist das, was ich an den WMS4000 so schätze. Dort gibt es eine wie ich finde sehr gute Batterie-Restlaufzeit-Anzeige. Die zeigt Dir in der letzten Stunde sogar noch die Minuten bis zum Exodus an und das sehr genau und zuverlässig.
    Da kann man das ganze immer sehr genau abschätzen, für wieviele Shows und Soundchecks das reicht. Ein sehr gutes Feature.
    Seitdem gibts bei uns kaum noch halbleere, ungenutzte AA-Batterien...
    Ach und nochwas: mit 2 x AA kommt man bei den AKGs auf rund 12-14 Stunden

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  • shure
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    • 1. April 2008 um 10:18
    • #11
    Zitat von "mringhoff"


    @ shure:
    Weißt Du, wie lange dann die (mitgelieferten) Batterien bei 50mW senden?

    ganz grobe Daumenregel - die Laufzeit wird bei 50 mW etwa auf die Hälfte reduziert.
    Bis zu 6 Stunden müssten möglich sein.


    Im Allgemeinen zu den 10/50 mW.

    Es gibt in der Funktechnik zwei Extreme:
    1.) optimierte Reichweite
    2.) optimierte Kompatibilität

    Wenn es um einen typischen Moderator auf dem Fußballfeld dreht (also große Reichweite; geringe Anzahl von Kanälen) dann sind 50 mW ne feine Sache. Wenn allerdings auf der Bühle 20, 30 oder Mehr Funken am Start sind ist 50 mW "Gift" für die Kompatibilität. Also da sind 10 mW absolut ausreichend.

    Deshalb kann man in der Wireless Workbench Software auch die abgestrahlte Leistung bei der UHF-R Serie angeben.

    Besten Gruß

    Jürgen Schwörer
    Senior Applications Engineer
    Shure Distribution GmbH
    Jakob-Dieffenbacher-Str. 12
    75031 Eppingen
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    *** bitte keine PN sondern direkt an: schwoerer_juergen@shure.com

  • gerald1
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    • 1. April 2008 um 10:30
    • #12
    Zitat

    klauston hat Folgendes geschrieben:
    Die 50mW Option sollte eher für Notfälle sein, weil sie auf einer regulären Bühne auch schnell mal den gegenteiligen effekt haben kann.

    Erst einmal gebe ich Klaus hier völlig Recht. Vor allem, wenn es um Mehrkanal-Anwendungen geht.

    Mringhoff schrieb:

    Zitat

    Das ist das, was ich an den WMS4000 so schätze. Dort gibt es eine wie ich finde sehr gute Batterie-Restlaufzeit-Anzeige. Die zeigt Dir in der letzten Stunde sogar noch die Minuten bis zum Exodus an und das sehr genau und zuverlässig.
    Da kann man das ganze immer sehr genau abschätzen, für wieviele Shows und Soundchecks das reicht. Ein sehr gutes Feature.
    Seitdem gibts bei uns kaum noch halbleere, ungenutzte AA-Batterien...
    Ach und nochwas: mit 2 x AA kommt man bei den AKGs auf rund 12-14 Stunden

    @ mringhoff
    Aus Deiner Artikulation verstehe ich Deine im Eingang gestellte Frage nicht. Es sei denn, es geht nur darum: "Wer hat den Längsten?"
    Restliche Minutenanzeige der Batterie-Laufzeit:
    Wer seinem Kunden ne 20%er oder 30%er Restlaufzeit auf eine Showbühne schickt, handelt meiner Meinung nach fahrlässig. Es sei denn, es ist ne Dorfmugge, da spielt das natürlich keine Rolle. Wenn es natürlich um die Batterie-Kosten geht, kann ich das natürlich einsehen. Evtl. sollte man da mal Aussicht halten nach einem neuen Batterie-Großhändler ...
    Ach ja - die Umwelt und die Batterie! Es gibt da auch ganz seriöse Batterie-Entsorgungsfirmen ... und diese Firmen heißen nicht Papierkorb.

    Kleine Frage zum Schluß:
    Gibt AKG auch den guten Dollarkurs weiter beim Einkauf???
    Heute 1 : 1,57

    Gerald1

  • karel noon
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    • 1. April 2008 um 12:16
    • #13

    Ich hatte letztens nach jahren mal wieder ein AKG mic auf der bühne, und das war zufällig in der wms 4000 version :D

    was soll ich sagen, die reine funktechnik würde ich nicht als schlecht bezeichnen, aber es gab doch einige punkte die mich gestört haben, und alle anderen sänger (bis auf den besitzer des mikros) teilweise auch.

    das war vor allem die handahbung des handesnder selbst, die bauform ist bei einem langen konzert doch nicht so nett in der hand zu halten, genau wie das anfassgefühl des materials.

    Negativ fand ich auch das display, und der gesamte look des empfängers, dem würde die bezeichnung fisher price besser stehen. Für mich hatg es einfach kein "proffesionelles" feeling.

    dazu kommt dann das die verwendete kapsel (kondensator, aber nicht die aktuelle C5, etwas älter) mal wieder nicht mit meinen persönlichen vorstellungen eines gut klingenden mikrofons übereinstimmt.

    nehme ich das zusammen kann ich durchaus verstehen das es für akg noch ein weiter weg ist bis man sich wirklich mit der shure r serie anlegen kann.

    die qualität der übertragungstechnik spielt da eine absolut untergeordnete rolle, zumindest noch.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • hoernix
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    • 1. April 2008 um 13:38
    • #14

    Hallo, Ich hab jetzt seit einem halben Jahr 6 AKG 4000 mit der neuen D5 Kapsel für eine A Capella Truppe und ich muss sagen, dass ich begeistert bin. Habe vorher die C5900 Kondensatorkapseln verwendet, kein Vergleich. Von der Zuverlässigkeit im Funkbereich und den Zusatzfeatures ( genaue Anzeige der Batterielaufzeit - 14 Stunden ) bin ich eigentlich auch angetan. Das Ein und Ausschalten ist wohl etwas tricky, aber der Mute ist einfach zu erreichen. Und wie gesagt, die neue Kapsel ist vom Sound und der Feedbackanfälligkeit mit keiner anderen alten AKG Kapsel zu vergleichen. Und es kostet nicht mal die Hälfte von einer Shure R-Serie. ( Auch die Antennenverteiler, Richtantennen etc. ) Und zur Zeit der Chinaschwemme werde ich immer mehr zum Patrioten: Es ist wirklich Made in Austria.

    Georg Hrauda, Österreich

  • gerald1
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    • 1. April 2008 um 14:28
    • #15

    @ Hoernix
    Sehr lobenswert von Dir, daß Du mit Wohnort A auch an die Jungs in Deinem Heimatland denkst. Hoffentlich zieht da Harmann nicht so viel raus aus dem Laden!
    Trotz alledem kann man die AKG 4000 nicht mit der R gleichsetzen und schon gar nicht vom Preis her! Solange es um wenige Strecken geht, kann man auch bei Shure günstigere Anlagen kaufen. Wenn es jedoch um Netzwerkanbindung geht und man irgendwie doch vergleichen will oder möchte, dann muß man natürlich auf die AKG 4000 noch das Ding mit draufrechnen http://www.akg.com/site/products/…anguage,DE.html
    Das ist nämlich in jeder R gleich mit drin und kostet nix extra!

    Gerald1

  • wora
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    • 1. April 2008 um 14:46
    • #16
    Zitat

    ...wie gesagt, die neue Kapsel ist vom Sound und der Feedbackanfälligkeit mit keiner anderen alten AKG Kapsel zu vergleichen...

    aha, hat man also endlich das level der SM58-kapsel erreicht? :wink:

    sorry für die etwas bissige antwort, aber das beruht auf persönlichen erfahrungen mit AKG-kapseln. natürlich finde ich es schön, wenn ein weiterer europäischer hersteller in höhere sphären aufsteigt!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • mringhoff
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    • 1. April 2008 um 15:57
    • #17
    Zitat von "Gerald1"


    @ mringhoff
    Aus Deiner Artikulation verstehe ich Deine im Eingang gestellte Frage nicht. Es sei denn, es geht nur darum: "Wer hat den Längsten?"
    Restliche Minutenanzeige der Batterie-Laufzeit:
    Wer seinem Kunden ne 20%er oder 30%er Restlaufzeit auf eine Showbühne schickt, handelt meiner Meinung nach fahrlässig.


    Nein, ich wollte damit sagen, daß man mit dem WMS4000 eine wesentlich genauere Kontrolle über die Restlaufzeit hat, als mit 5 LED-Balken.

    Und ja, ich kann auch bei wichtigen Jobs eine Funke mit 30% Restlaufzeit rausgeben (sind noch 4 Stunden), wenn beispielsweise der Redner nur max. 1-2 Stunden redet. Das hat auch länger gedauert, bis man so ein Vertrauen aufbaut, aber die Restlaufzeit hat noch nie enttäuscht.

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  • mringhoff
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    • 1. April 2008 um 16:10
    • #18
    Zitat von "Gerald1"


    Trotz alledem kann man die AKG 4000 nicht mit der R gleichsetzen


    Wäre schön, wenn Du hier auch die Gründe mit aufführen kannst...
    (Vielleicht als Hintergrund: Wir nutzen derzeit das WMS4000, liebäugeln aber mit dem UHF-R. Insofern bin ich um Praxisberichte und Fakten dankbar, die über das Prospektwissen hinausgehen...)

    Zitat von "Gerald1"

    Wenn es jedoch um Netzwerkanbindung geht und man irgendwie doch vergleichen will oder möchte, dann muß man natürlich auf die AKG 4000 noch das Ding mit draufrechnen http://www.akg.com/site/products/…anguage,DE.html
    Das ist nämlich in jeder R gleich mit drin und kostet nix extra!


    DAS ist mal ein Argument. Danke mal dafür....

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  • Lamia
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    • 2. April 2008 um 15:34
    • #19
    Zitat von "hoernix"

    Es ist wirklich Made in Austria.

    Aber kaufen musst Du es in Heilbronn!

    - Alex -

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