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Octamic II

  • ephraim hahn
  • 5. April 2008 um 21:17
  • ephraim hahn
    Beiträge
    16
    • 5. April 2008 um 21:17
    • #1

    hiho,

    Ich besitze ein Behringer DDX3216 Digitalpult und mach damit öfter, vorallem live mitschnitte auf einen ALESIS HD24.

    Nun sind die wandler und Preamps im Pult ja nicht all zu überzeugend, weshalb ich mir gerne da was externes zulegen würde.

    So 8 mikrofoneingänge sollten schon sein.

    Die ganzen röhren preamps will ich nicht, weil man die bei der kanalzahl ja kaum zahlen kann.

    jetzt bin ich auf den Octamic II von RME gestoßen, der ja qualitativ sehr gut sein soll.

    in dem bereich gibts ja auch noch mit enormem preislichem unterschied den Behringer AD8008, allerdings kann ich mir da dann keine verbesserung zum pult vorstellen, oder?

    was meint ihr denn dazu?
    bin ich mit dem Octamic da gut bedient?

    If the facts dont fit the theory, change the facts! Albert Einstein

  • thephantom
    Beiträge
    123
    • 7. April 2008 um 13:13
    • #2

    Hallo.

    Ich bin im Besitz eines Ocatmic (I) und betreibe diesen in Zusammenspiel mit Yamahas 01v96v2 - die Preamps des RME-Gerätes sind um längen besser, als die internen des Pultes. Bei Behringer wird der Unterschied (das behaupte ich nun einfach mal frech) noch relevanter sein.

    Octamic ist ein sehr ausgeglichener, nicht färbender und zuverlässiger Preamp. Meine klare Empfehlung also für das Gerät!

    Die zweite Generation hat noch einige Verbesserungen (internes Netzteil, bessere Messergebnisse...) zu bieten.

    Also wenn das Geld vorhanden ist würde ich auf jeden Fall zum RME raten und den Behringer weg lassen. Ich denke, dass da qualitativ ähneliche Preamps wie im DDX verbaut sind.

    Grüße

  • thephantom
    Beiträge
    123
    • 7. April 2008 um 13:14
    • #3

    Ach ja: Das RME-Teil hat zwei ADAT-Ausgänge.
    Mit einem könntest du direkt ins HD24 gehen, mit dem anderen ins Pult!
    Nur als Nebeninformation :)

  • bemi
    Reaktionen
    64
    Beiträge
    1.755
    • 7. April 2008 um 13:57
    • #4

    Hier sind 9 Octamics im Verleih. Funktioniert stressfrei, einer hat jedoch Probleme mit dem Netzteil, muss zum Service (welcher aber flott geht). Die Gainregelung bei der Version I ist ziemlich eigen (erst passiert lange nix und dann ziemlich viel), laesst sich aber aendern. Was mir manchmal fehlt ist ein PAD. Ausserdem muss man ihn "luftig" einbauen, warm mag er nicht (hatte zwei in 2HE-Rack neben 01V96; geht definitiv nicht). Zwei HE einkalkulieren ...

    Cool ist, dass er zwei optische und einen AES-Ausgang hat, zweiterer umschaltbar zwischen Consumer und pro. Ausserdem einen AES-Eingang auf den er syncen kann.


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • uncelsam
    Verifiziert
    Beiträge
    771
    • 7. April 2008 um 14:52
    • #5
    Zitat von "thephantom"

    Hallo.

    Ich bin im Besitz eines Ocatmic (I) und betreibe diesen in Zusammenspiel mit Yamahas 01v96v2 - die Preamps des RME-Gerätes sind um längen besser, als die internen des Pultes. Bei Behringer wird der Unterschied (das behaupte ich nun einfach mal frech) noch relevanter sein.

    Da irrst Du dich ein wenig, im Forum herscht eigentlich die eindeutige Meinung dass der ADA8000 besser klingt, wie die internen PreeAMP's des 01v96. Ist auch meine Meinung...

  • ephraim hahn
    Beiträge
    16
    • 7. April 2008 um 21:53
    • #6

    Ok, ich denke dann werde ich mir auf jeden fall den Octamic II holen.

    ursprünglich wollte ich dann per AES in mein Pult, aber ich bin da derzeit noch auf der suche nach einem AES808 modul fürs Pult (siehe "Suche Geräte"). Aber dann werde ich das erstmal mit den 2 ADAT ausgängen machen. Das geht auch (noch) da ich momentan nicht mehr als 8 kanäle brauche (also in die eingänge 1-8 vom ADT1616 modul des pultes mit dem Octamic rein, und in 9-16 die rückspielwege vom HD24)


    Eine frage noch zu der anmerkung, vonwegen dass es der Octamic gern luftig mag:

    Ich hatte vor, ihn zusammen mit meinem HD24 in ein 4HE rack zu packen.
    Die abwärme vom HD hält sich ja ziemlich in grenzen (pustet sogut wie alles hinten raus). Aber dem nach sollte ich doch lieber ein 5HE rack nehmen?

    uncelsam:
    Allerdings wird der Octamic dann doch noch um einiges besser sein als der ADA8000, oder?

    If the facts dont fit the theory, change the facts! Albert Einstein

  • bemi
    Reaktionen
    64
    Beiträge
    1.755
    • 7. April 2008 um 22:34
    • #7
    Zitat von "Ephraim Hahn"

    Ich hatte vor, ihn zusammen mit meinem HD24 in ein 4HE rack zu packen.
    Die abwärme vom HD hält sich ja ziemlich in grenzen (pustet sogut wie alles hinten raus). Aber dem nach sollte ich doch lieber ein 5HE rack nehmen?


    nimm ein 8HE, dann kannst du spaeter noch 2 weitere Octamics reinpacken und hast einen guten 24Spur-Recorder.

    Vorher Platz einfach mit Schublade ausnutzen ;)


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • ephraim hahn
    Beiträge
    16
    • 8. April 2008 um 13:13
    • #8

    hm, eigentlich ungern, da ich das ganze gerne möglichst kompakt haben möchte, da ich damit voallem aufnahmen von Klassischen konzerten an allerlei orten mache. Außerdem kann das ddx sowieso blos 16 spuren auf den HD packen, also müsste ich mit einem der octamics direkt in den HD.

    und da man bei nicht studio anwendungen (ich zumindest) sowieso selten mehr als 8 mikros hat, bleibe ich erstmal bei einem Octamic.

    und bei bedarf kann ich mir dann immernoch ein größeres rack holen.

    If the facts dont fit the theory, change the facts! Albert Einstein

  • ephraim hahn
    Beiträge
    16
    • 9. April 2008 um 14:29
    • #9

    noch was:

    ich hatte mir auch schon überlegt ein etwas größeres winkelrack zu nehmen, wo ich dann oben mein Pult noch reinschrauben kann (hat ja extra 19" winkel dafür) aber das ist bisher daran gescheitert, dass ich keine racks mit den erforderlichen fast 60 cm einbautiefe gefunden hab.
    Gibts sowas überhaupt? hat da jemand eine anlaufstelle oder tipps?

    If the facts dont fit the theory, change the facts! Albert Einstein

  • simonstpauli
    Profi
    Reaktionen
    767
    Beiträge
    6.590
    • 9. April 2008 um 14:44
    • #10

    Achtung, achte auf viel Luft beim DDX, wir haben ein Winkelrack mit 20cm Luft hinter dem Pult und trotzdem darf der hintere Deckel nicht drauf bleiben, damit das Pult nicht überhitzt.

    Alternative: zusätzliche Kühlung...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • ephraim hahn
    Beiträge
    16
    • 9. April 2008 um 15:24
    • #11

    hmkay,...
    ich hab hier grad bei ebay was gefunden was tief genug wäre:
    http://cgi.ebay.ch/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd=1&item=230240303138&ssPageName=STRK:MEWA:IT&ih=013

    allerdings hat das ding keine aufstellbügel, und mit dem ddx flash zu arbeiten macht keinen spaß...
    meint ihr das ist noch stabil genug, wenn ich da solche extra bügel reinschraube, mit denen man das pult hochklappen kann? (dann wäre das pult draußen, und die kühlung auch gleich geregelt)

    ein anderes problem dabei ist, das ich aufgrund der gerungen einbautiefe des octamics durch die serviceklappe wohl kaum an die mikro eingänge rankomme. Ich dachte schon daran mir dafür ein kleines verlängerungspanel zu basteln. Geht das mit hochwertigen steckern/buchsen und guter verarbeitung ohne relevante qualitätsverluste?

    Da bräuchte ich dann aber wieder ein rack, das man hinten komplett auf machen kann, um von hinten sowas reinzuschrauben.

    ich such mal noch n bisschen...

    UPDATE: die besagten ebay racks kann ich auch vergessen, da ich grad nochmal nachgemessen hab, und allermindestens 58cm in der Tiefe brauche!

    If the facts dont fit the theory, change the facts! Albert Einstein

  • christopher hafer
    Profi
    Beiträge
    803
    • 9. April 2008 um 19:48
    • #12

    Hallo Ephraim,

    wenn Du klassische Aufnahmen machst wäre zunächst die Frage, wie gut Deine Mikrophonie ist. Liegt diese nicht auf hohem Niveau kannst Du Dir jede Preamp-Verbesserung sparen, denn das Mikro macht 95% vom Sound.

    Die RMEs sind sehr sehr gute MVVs, wenn Du upgraten willst lohnt sich die Investition schon, aber s.o.
    Behringer und Yamaha Preamps tun sich klanglich nichts. Erwarte hier von den RMEs aber bitte auch recht wenig. Ein guter Preamp hat keinen "Sound".
    Ebensowenig wie Wandler.

    Und Röhrengeräte haben übrigens in der Klassik-Produktion so ziemlich gar nichts verloren. :wink:

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • ephraim hahn
    Beiträge
    16
    • 9. April 2008 um 20:28
    • #13

    Hallo Christopher,

    Danke für deine Tipps!
    Als erstes mal wäre zu sagen, dass ich natürlich kein Professioneller Toningenieur bin, mich aber sehr für diesen bereich interessiere, und auch vorhabe das nach dem Abitur zu studieren.

    Was man im Web so über Mikrophonie liest, bezieht sich fast ausschließlich auf Unterhaltungsmusik aller arten, von daher bin ich da nicht übermässig bewandert, was klassik angeht.

    Bei den Konzerten die ich mitschneide (meist mach ich das just-for-fun, um für 'richtige' aufnahmen diverses auszuprobieren, und um erfahrung zu sammeln. hinterher kommt dann meist ein 'band' was für die künstler ganz nett und hilfreich ist bei raus) hab ich es meistens recht schwer, da ich weder den künstlern ein mikro vor die nase hängen, noch welche vor die bühne, oder in der Kirche auch vor den, ich nenne ihn mal 'voraltarraum', stellen kann.

    so versuch ich immer von raumakustisch günstigen orten aus aufzunehmen. (z.B. von der, in diesem fall nicht all zu weit entfernten Empore aus, oder seitlich hab ichs auch schon gemacht)
    Was empfielt denn der Profi für Klassisches als möglichst vielseitig einsetzbare Mikrophonie? oder auch konkret als mikrofon(art)(wie gesagt, bei mir meistens für raumakustik, nicht für direktabnahme).
    Ich haber schon gehört, das das Rode NT5, bzw die Rode Großmembranmikros recht beliebt seien!?

    Klar ist, das für Klassische Musik, die möglichst orginalgetreu wiedergegeben werden soll ein preamp nicht färben darf. Vom Klang her bin ich auch garnicht soo unzufireden mit den internen preamps und wandlern des DDX, allerdings rauschen die integrierten preamps und/oder wandler ziemlich, was definitif nicht an meinen mikros liegt, da ich diese schon an anderen preamps, bzw andere mikros, von Freunden schon an meinem pult hatte, und eigentlich immer das DDX ein rauschen verursachte, und auch vom klang her gegen 'richtige' preamps deutlich zu unterscheiden war.
    Deshalb überlege ich mir eben jetzt die anschaffung eines Octamic II.
    Ich denke da mach ich nichts falsch. Meine Mikros kann ich ja, dann jederzeit, sobald wieder geld da ist aufrüsten.

    If the facts dont fit the theory, change the facts! Albert Einstein

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