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Beamerprojektion Bild flackert, brauchbare Netzentstörfilter

  • rico stegemann
  • 5. Mai 2008 um 17:34
  • rico stegemann
    Beiträge
    25
    • 5. Mai 2008 um 17:34
    • #1

    Hallöchen,

    hin und wieder kommt es vor, dass auf Veranstaltungen die Projektion mit einem Beamer mal mehr oder weniger stark flimmert/flackert. Dieses Problem kann unterschiedliche Ursachen haben. Allerdings konnte ich bisher feststellen, dass man dieses Problem häufig lösen bzw. stark einschränken kann, indem man alle bilderzeugenden Geräte (Laptops, DVD-Player, Bildmischer) und die projezierenden Geräte (Beamer) auf denselben Stromkreis steckt (der natürlich je nach Bedarf entsprechend dimensioniert ist).

    Ich habe demnächst wieder eine Veranstaltung, bei der ich diese Möglichkeit von vornherein nicht habe. Dort werden 2 festinstallierte Beamer vom Haus genutzt, die auf einem unzugänglichen Stromkreis stecken. Da ich nicht zum ersten Mal eine Projektion in diesem Haus realisieren werde, weiss ich schon jetzt, dass ich durch die Potentialdifferenz zwischen Videoregie und Haus-Beamer ein leichtes aber deutliches Flimmern bekommen werde.
    Das Aufstellen eigener Beamer kommt aus unterschiedlichen Gründen (Kosten, Platzmangel, keine Fliegepunkte) nicht in Frage. Ich könnte die beiden Beamer mit einer eigenen Zuleitung versorgen (erfolgte bereits testweise nach einer vorrangegangenen Veranstaltung und beseitigte das Problem). Dies würde allerdings einen nicht unerheblichen Aufwand bedeuten, der die Kosten für die Produktion in die Höhe schnellen lässt (Steiger benötigt, mehr Personalaufwand).

    Zu meiner Frage:
    Welche Tricks und Kniffe kennt Ihr, um speziell dieses Problem ohne großen Aufwand zu beseitigen?
    Gibt es brauchbare Netzentstörfilter, die dieses Problem beheben würden und welche davon wären eine Anschaffung wert oder eignet sich dafür jeder x-beliebige Netzentstörfilter für den Hausgebrauch vom Discounter?

    (Die Sufu wurde natürlich im Vorfeld und auch parallel zur Diskussion bemüht, konnte mich allerdings noch nicht zufriedenstellen :wink: )

  • Hami
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    2
    • 5. Mai 2008 um 17:48
    • #2

    Hallo!

    Wenn Du über die Suche beim GLI gelandet bist, warst Du schon richtig. Ist zwar nicht zum Discounterpreis zu haben, hat aber schon oft die letzte Rettung dargestellt. Kommt halt auf Deine Quellen an.

    Und dieses Thema wurde nun wirklic schon mehrfach behandelt!

    Übrigens: solche tools kann man auch mieten...

  • simonstpauli
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    • 5. Mai 2008 um 17:50
    • #3

    ein GLI mit ausreichender Bandbreite (je nach Videoauflösung und Timing) ist das Mittel der Wahl.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • rico stegemann
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    25
    • 5. Mai 2008 um 20:25
    • #4

    Vielen Dank für die schnellen Antworten!!! :D

    Auf den GLI war ich leider noch nicht gestoßen, allerdings mittlerweile auf den VD-15 von Protec.
    Für meine Anwendung scheint mir der GLI wirklich die angebrachte Lösung zu sein.

    Zitat von "Hami"

    Übrigens: solche tools kann man auch mieten...

    Das ist gut. Wenn ich Ihn kaufe habe ich jedoch das Ding immer in dem ungünstigen Moment parat, wenn die Probleme auftauchen. Meine Frage zielte ja auch darauf ab, ein taugliches Gerät für die Anschaffung zu finden :wink:

    Leider lässt sich ein wiederholtes Aufwerfen von bereits gelösten Fragen nicht immer vermeiden. Zum Beispiel wenn unter den eigenen Suchbegriffen nicht jene sind, die zu den Threads führen die einem die Lösung bringen würden.
    Wer sich von wiederholten Fragen belästigt fühlt sollte einfach weiterklicken. Nicht alle stehen zum selben Zeitpunkt vor genau denselben Problemen.

  • simonstpauli
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    • 5. Mai 2008 um 20:42
    • #5

    Wir haben gute Erfahrungen mit Extron gemacht, Protec kenne ich jetzt nicht, hast Du einen Hersteller-Link?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Online
    niggles
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    4.312
    • 5. Mai 2008 um 23:27
    • #6

    protec ist eine alteingesessene (und evtl. zwischenzeitlich verschwundene...?) Broadcast-Firma, die VD-15 ist im Prinzip nix anderes als eine gute Kopie der CH-43 Entbrummdrossel nach BBC-Spezifikation (heute noch bei Canford erhältlich) im Plastikgehäuse. Bei Composite Video und SDI gibts da keine großen Diskussionen, bei Komponente (RGB, YUV, YpBrB) oder RGBHV tun die 3 oder gar 5 Drosseln leider ziemlich weh im Geldbeutel. Oft ist es hier günstiger auf DVI per Glasfaser auszuweichen.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • rico stegemann
    Beiträge
    25
    • 7. Mai 2008 um 21:15
    • #7

    Also ich habe jetzt den GLI 2000 5BNC am Start und werd morgen sehen, ob er mein Problem löst :D

  • Hitower
    Verifiziert
    Beiträge
    1.457
    • 21. Mai 2008 um 14:25
    • #8

    und?
    Flackern weg?

    Ich sitze gerade hier in einem Saal wo sogar meine Regie und die Projektoren auf einer Phase sitzen...trotzem ein nicht 100% Bild...
    bin nun mit einem Netzfilter unterwegs und es ist brauchbar, wenn auch für das geschulte auge sichtbare störungen...

    Nur woher ein DVI Signal zaubern aus dem VGA Umschalter :D

    Grüße aus der Schweiz
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • rico stegemann
    Beiträge
    25
    • 23. Mai 2008 um 20:40
    • #9

    Also das Bild ist auf jeden Fall spürbar besser geworden, wenn auch nicht ganz flackerfrei. Wie in Deinem Fall hat auch mein geschultes Auge noch Störungen wahrgenommen.

    Aber den Einsatz war es auf jeden Fall wert!

    Es kann vorkommen, dass selbst bei Verstromung der kompletten Videotechnik von ein und derselben Spannungsquelle ein Flackern entsteht. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass auch ein Beamerflugrahmen über die Truss eine Brummschleife herstellen kann :D

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