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endstufe schaltet in protect

  • fever fever
  • 20. Mai 2011 um 17:12
  • fever fever
    Beiträge
    929
    • 20. Mai 2011 um 17:12
    • #1

    hallo

    ich habe ne endstufe von 3rd generation modell hp200 schönes oldschool teil

    problem endstufe ist aus ca. 20cm auf mein fuss gefallen :x
    und seitdem schaltet diese beim einschalten nach einem kurzen selbsttest in protect, wer kann mir helfen dieses problem zu lösen, hatte alle lötkontakte wegen verdacht von mechanischen einwirkung nachgelötet aber immer noch der selbe fehler.
    gibs evtl. einige möglichkeiten das eine oder andere auszuschließen?
    sollen die thermoschalter geöffnet oder geschlossen sein?

    gruss andre´

  • ralle14
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    Beiträge
    2.512
    • 20. Mai 2011 um 19:18
    • #2

    Evlt ist ja die Si-Schicht in den Transistoren gerissen, überprüfe mal die Transen auf Mikrorisse mit einer Lupe etc.

  • fever fever
    Beiträge
    929
    • 21. Mai 2011 um 13:08
    • #3

    die leistungstransistoren sind im TO-3 gehäuse wüsste jetzt nicht wie ich das sehen sollte.
    muss ich jeden trans. auslöten zum messen oder kann ich die auch drin lassen?
    gruss Andre´

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 21. Mai 2011 um 18:49
    • #4

    Bei so einem Fall reisst eher schonmal ein Lötauge direkt an der weiterführenden Leiterbahn ab,
    als das sich eine Lötstelle selbst lockert. Untersuche mal alle Lötstellen mit der Lupe, an denen
    größere und schwere Bauteile hängen. Elkos, Endtransis, evtl. auch Steckerleisten usw.
    Im schlimmstan Fall hat die Leiterplatte irgendwo einen Haarriss, meistens im Bereich
    schwerer Bauteile oder Befestigungspunkte/-Schrauben.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • mike j.
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    • 21. Mai 2011 um 20:57
    • #5

    Anstatt alles Stur nachzumessen kannst auch mit etwas Logik hinter sie Sache gehn.

    Der Protect wird über einen Protectbus ausgelöst, sprich eine Leiterbahn, die entweder auf Masse geht (=Protect) oder Spannungsführend ist (=Protect) - je nach Endstufenmodell. Dieser Bus wird über mehrere Aktoren wie Übertemperatur, DC, ... ausgelöst. Der Protect in sich schaltet dann ein Relais am Ausgang aus und lässt eine rote LED leuchten. Übertemperatur kann man ausschließen. Miss mal vor dem Relais die Spannung am Boxenausgang auf der Platine beim Einschalten. Am besten mit Oszi dann siehst wohin die Spannung wandert und dadurch evtl den Protect auslöst.
    Moderne Endstufen (Class H) haben auch oft mehrere Betriebsspannungen (und diese noch Symmetrisch, also mindestens 4 Spannungen um Masse). Fehlt hier vielleicht eine, weil sich wo ein Stecker beim Trafo oder Gleichrichter gelöst hat?

    Zitat

    Evlt ist ja die Si-Schicht in den Transistoren gerissen, überprüfe mal die Transen auf Mikrorisse mit einer Lupe etc.

    Manchmal sind Fehler weit Simpler :)

  • fever fever
    Beiträge
    929
    • 23. Mai 2011 um 15:56
    • #6

    hallo

    mein ozi hab ich verkauft da was mit usb in augenschein getreten ist :wink:
    also am lautsprecherausgang tut sich garnichts :(

    hier ne foto vom amp ich bin kein profi aber sieht nach ne AB endstufe aus oder, sind je 2 K135 und J50 verbaut wenns weiter hilft.

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    508
    Beiträge
    4.857
    • 23. Mai 2011 um 17:51
    • #7

    Ei wie schnuckelig, die guten alten MOS-FETties :D
    Was schiebt das Teil, zwomal 80 Watt an 4 Ohm?
    Von einer mechanischen Beschädigung ausgehend...könnten evtl. die Glimmerscheiben unter den Japanern gerissen sein und nen Durchschlag auf die Kühlkörper produzieren.
    Miss doch mal bitte VOR dem Protect-Relais, ob da signifikante Gleichspannung anliegt (was normal nicht sein darf)!

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • audio-pip
    Beiträge
    1.412
    • 23. Mai 2011 um 18:02
    • #8

    Sehe ich das richtig das der Kühlkörper nur durch die 8 Transischrauben der TO3's gehalten wird? Würde ich mal in der Richtung suchen, wenn die Löcher für die Beinchen recht eng sind könnte es da durchaus einen ungewollten Kontakt geben.

  • fever fever
    Beiträge
    929
    • 24. Mai 2011 um 09:50
    • #9

    morgen,

    Jürgen es sind genau genommen 2x 90w sogar noch brückbar, es wurden viele amps mit dieser Konstellation gebaut, hab noch ne schalt plan für ne 2x 180w mit den süssen mosfets. :grin:
    aber diese leistungen bringen die dauerhaft ohne probleme , made in england, aber überlege diese zu verkaufen macht sich auf jedenfall gut als studioendstufe da nur 1HE.

    ich geh mal eure vorschläge durch und meld mich wieder, irgendwo muss ja der wurm stecken :lol:

    gruss Andre´

  • fever fever
    Beiträge
    929
    • 24. Mai 2011 um 14:43
    • #10

    also die kontakte der mosfets haben kein kontakt zueinander da die füsschen weit auseinander ist, ich bin schon seit 15 jahren nicht mehr in elektronik unterwegs, aber die kontakte der mosfet´s soll zueinander nicht leiten oder?
    die haben laut test kontakt zueinander, denke das der kühlkörper ein wenig verrückt ist.


    gruss Andre´

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
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    4.857
    • 24. Mai 2011 um 20:13
    • #11

    Die Gehäuse sollen voneinander isoliert sein, da sie auf unterschiedlichem Potential liegen müssten, wenn ich den Schaltplan meiner Selbstbau-Werkstatt-Endstufe richtig im Kopf hab (auch ein ähnliches Exemplar mit einem Komplementärpärchen pro Kanal - spielt seit 20 Jahren höchst zuverlässig). Die Gate-Pins müssen auch voneinander isoliert sein und die Source-Anschlüsse könnten auf Masse zusammenhängen...

    Durch thermische Überlastung sind MOS-FETs ja glücklicherweise kaum totzubekommen, ich tippe da schon auf einen banalen mechanischen Defekt, der natürlich den ein, oder anderen Halbleiter durch Kurzschluss-Fehler mitgerissen haben könnte.

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

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