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Analog oder Digitalmischer / Soundcraft GB4 vs. LS9

  • borut gomilsek
  • 27. Mai 2008 um 09:33
  • borut gomilsek
    Beiträge
    3
    • 27. Mai 2008 um 09:33
    • #1

    Hallo,

    Wir sind eine Coverband 6Musiker und verfolgen das Ziel mit unserem
    Equipment leichter handlicher und kleiner zu werden.
    Zurzeit spielen wir mit dem Soundcraft GB4/32, Hall TCM3000,Delay TC,
    7 DBX 166XL, BSS und Klark EQ.
    Wir haben Inear und Monitorboxen.

    Der Berater von einem der grössten Musikhäuser in Deutschland hat uns das LS9-32 empfohlen was meint Ihr dazu?

    Die Vorteile sind klar, aber wie sieht es Klanglich aus?
    Micpreamps, EQs, Compressor, usw. wie ist die Qualität gegenüber dem was wir haben und kennen?

    Für eine Antwort wäre ich sehr Dankbar.

    beste grüsse,
    borut :D

  • wora
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    • 27. Mai 2008 um 10:05
    • #2

    darüber gibt es geteilte meinungen.
    vor allem was die qualität der effekte angeht, dürfte das aber eine sehr harte nuss für das LS9 werden. aber es besteht ja die möglichkeit, extrene effekte anzuschliessen.

    lass dir das pult doch einfach mal zum testen geben. der berater des musikhauses wird schon verstehen, das man keine katze im sack kaufen möchte.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • borut gomilsek
    Beiträge
    3
    • 27. Mai 2008 um 10:24
    • #3

    Mit der Idee kann ich gut leben aber in unserem Umkreis hat keiner so ein Pult werder zum Mieten.

    Ich hoffe auf USER die Erfahrungen haben bezüglich GB4 und LS9.

    Danke für deine Info.... :wink:

  • Steffen
    Profi
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    • 27. Mai 2008 um 14:11
    • #4

    Du must die Sache zweigeteilt angehen:

    1. Pult:

    Da die GB4 nicht gerade ein Soundwunder ist (z.B. klingen die neuen A&H GL-Tische deutlich besser, um in der gleichen Preisklasse zu bleiben) und Du zu dem Pult auf jeden Fall Einiges an Peripherie brauchst (nicht Effekte, sondern Comps/Gates) die auch eine gewisse Qualität haben sollten (dbx 166 passt da schon ganz gut) wirst Du mit der LS9-32 mit Sicherheit nichts verkehrt machen. Das Pult klingt recht ordentlich (im Prinzip ne M7 mit weniger Bedienkomfort, und Leute, erzählt mir nicht die M7 klänge besser, da sind genau die gleichen Preamps und das gleiche Prozessing drin), Du hast viele viele Features (mit denen man natürl. auch Einiges falsch machen kann) wie vollparametrische Klangregelung, Comps/Gates in jedem Kanal (laß die Finger vom Deesser, der taugt nix), 16 Auxe...

    2. Effekte:

    Die Effekte im LS9 entsprechen einem SPX2000 mit allen Vor- und Nachteilen. Optimal sind die nicht, das M3000 als Haupthall und das D2 sind ne andere Welt. ABER: Das kann man ja problemlos extern einschleifen, zur Not ne Karte reinstecken mit 8 Lineinputs. Für den Rest kann man dann ja die internen FX nutzen, meist hat man als 3. / 4. Gerät ja eh n 990er...

    3. EQ:

    Die internen EQ's der LS9 funktionieren ordentlich und sind speziell beim 32er auch sehr ordentlich bedienbar (im Gegensatz zur M7, wo man immer nur 8 Fader gleichzeitig kann). Wenn Du aber den Klang eines Klark haben willst, hängt man den 370er einfach extern dran. Zumindest an die 966er BSS'e kommen die Internen Terzbänder aber gut ran.

  • borut gomilsek
    Beiträge
    3
    • 27. Mai 2008 um 14:20
    • #5

    Steffen,

    Herzlichen dank für deine Info.
    Wenn ich keine Qualitätsverluste habe werden wir wohl wechseln.

    Was mir aufgefallen ist das unser GB2 16 Wärmer klingt als das GB4/32
    Da wir beide Pult haben ist es uns beim A/B vergleich aufgefallen.

    Das ist wirklich hörbar ohne zu übertreiben.

    Nochmal danke an den Steffen............ :idea:

  • Midas
    Gast
    • 27. Mai 2008 um 18:29
    • #6

    servus zusammen,

    also wenn man sich überlegt was ihr im moment habt: sehr übersichtliches GB4 Pult, richtig gutes Outboard, Top Graphic EQs usw.. und ihr wollt wechseln zur Digitalfraktion mit dem Wunsch klanglich auf dem selben Niveau zu bleiben?

    Platzersparnis am FOH hast du durch dem Umstieg quasi nicht (TC Outboard bleib ja bestehn denk ich mal)

    Zur Übersichtlichkeit: eine LS9 bediene ich über PC mit Studiomanager schneller und sicherer als mit der Pultoberfläche selbst.

    Kurz und bündig: Das was ihr momentan analog habt ist qualitativ um einiges hochwertiger als ein LS9!!

    Für mich ist Digital in diesem Preissegment noch nicht mit analog vergleichbar.

    Meine Meinung, nun schlagt mich :)

    Gruß

  • wora
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    • 27. Mai 2008 um 19:49
    • #7

    wie kannst du sowas nur behaupten?
    digital ist doch immer vieeel besser...
    8)

    scherz beiseite:
    ich möchte mal eine wirtschaftliche frage stellen:
    braucht ihr wirklich ein neues pult?
    klanglich wird sich da nicht viel ändern, und wenn, dann eher in die falsche richtung. also bleibt ja eigentlich nur das argument "platzvorteil".
    ist es euch das geld wirklich wert, nur wegen einem etwas kleineren siderack einige tausend euro auszugeben?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • g.sanner
    Profi
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    212
    • 27. Mai 2008 um 23:37
    • #8

    Also ich wuerde auch das alte Zeug behalten. Zumal Du heute die alten Sachen wie Sauerbier auf dem Gebrauchtmarkt verschleudern musst.

    Allerdings hat ein LS9 natuerlich einen riesen Vorteil: Alles ist speicherbar. Was bei einer Coverband mit wechselnder Besetzung und wiederkehrenden Hallen ein enormer Vorteil ist.
    Alleine das koennte vieleicht den ( wenn auch winzigen) Klangvorteil des GB4 wieder wegmachen.

    Dinge wie Auf und Abbau sowie Transport sollte man auch bedenken. da ist die Digi Loesung sicher kompakter. Allerdings ist auch nen GB 4 zu zweit kein grosser Akt.
    Die haben beide irgentwie Ihre Fuer und Wieder. Deswegen kann man nur zum Probieren raten.
    Schau doch erstmal was dein alter Kram noch so bringt ( Finanziel) und ob der Mehraufwand nen Umstieg rechtfertigt.

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