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Auslagern der Analog digital Diskussion aus dem FOH Lern Tre

  • tufkaklto
  • 11. Juli 2008 um 16:42
  • tufkaklto
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    • 11. Juli 2008 um 16:42
    • #1

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=70967&start=90

    Der Tread ist der Ausgangspunkt.

    Ich wollte vermeiden, diesen Tread Off Topic zu führen, weil es ja dort ums lernen geht.

    Was ich aber will:
    Mit ein paar vermeintlichen Wahrheiten aufräumen.

    Rendundanz:
    Dies Diskussion stammt eher noch aus den Anfangszeiten der Digitaltechnik bzw aus dem Broadcast Bereich, welcher übrigens auchs chon zu Analogzeiten eher rendundant ausgelegt war.


    Zitat


    ich bin zwar nicht der Igor und arbeite auch nicht mit Digitalpulten (nur mal von weitem betrachtet), aber ich versuche es trotzdem.
    Zunächst sollte man feststellen, wieviele Rechner ein Digitalpult hat. Zunächst sicher einen für die Anzeige und einen Bedienrechner.

    Fällt einer der beiden aus, ist es im wesentlichen schon vorbei. Zu diesen beiden Fehlern gibt es nichts Vergleichbares bei Analogpulten.

    Reparierbarkeit: ist bei Analogmixern nicht wirklich kompliziert, selbst Aussetzfehler lassen sich finden und beheben. Wie äußern sich z.B. sporadische Speicherfehler? Oder Fehler in der Software? Nach heutigem Erkenntnisstand ist es nicht möglich, 100% fehlerfreie Software zu erzeugen.

    Robustheit: Ich las hier schon öfters von Abstürzen / Einfrieren der wunderneuen Digitaltechnik. Das ist mir von keinem Analoggerät bekannt.

    MfG

    DirkB

    Alles anzeigen

    Naja, ich wär da sehr vorsichtig.

    Es gibt genug Analogpultre, die über Software arbeiten.
    merkt man nicht gleich.
    Und das sind nicht nur die Midas oder Yamaha Flagschiffe.

    Ich hab schon genug Fehler gesehen, die durch diese Softwareunterstützung passiert sind.
    Wie nicht mehr öffnende Mutes, sich selbstständig machende VCA Zuweisungen usw.

    Es gibt Pulte, die für Abstürze bekannt sind, aber im Regelfall sind diese Pulte supersicher.,

    Der Großteil der Fehler ist USERBEDINGT!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Rendundanz 2:
    Viele die dies diskutieren, haben dann ein Netzteil im Rack vom FOH und reden über Rendundanz :shock:
    Sorry, muß auch mal gesagt werden.

    Sound Klinik hat geschrieben:


    Zitat


    Mich beschäftigen diese Themen (zumal ich selbst Kinder habe) schon länger ... aber den meisten hier werden solche Gedanken eher unbequem sein. Die musikalische (!!) Qualität ist in den letzten 20 Jahren nicht besser geworden ... der kommerzielle Wahn (und Anzahl der Produktionen) hat dagegen dramatisch zugenommen. Der gleiche Trend ist auch im Freizeit- und Komsumverhalten (technisches Spielzeug, welches meist überflüssig ist) erkennbar.

    Mal zum Nachdenken: Der durchschnittliche IQ in Deutschland stieg Anfang des vergangenen jahrhunderts stetig an (ca. um drei Punkte ... zwischen 1953 und 1981 sogar um 17 Punkte ... und damals gab es noch keine Handys mit mp3-Player und computerisierte Arbeitsplätze ).

    Seit Mitte der 90er seigt der IQ nicht mehr, sondern sinkt um durchschnittlich 2 Punkte pro Jahr (Untersuchungen der Universität Erlangen durch Siegfried Lehrl) !

    Finde ich nicht.

    Ich würde mich nicht behaupten trauen, das dies so ist, halte dies für eine SUBJEKTIVE Wahrnehmung.
    Wie so vieles, ändern sich einfach die Zeiten und führen zu anderen Arbeitsweisen.

    Und inzwischen weiß man, das der IQ alleine gar nicht wirklich was aussagt.
    Oder willst Du uns unterstellen, das Alle, die sich mit Digitalpulten und Computern umgeben, geistig zurückbleiben???

    Nochmal, die Zeiten ändern sich, und es gibt halt Einige, die damit nicht klarkommen ( wollen ), und für die immer alles schlecht und negativ ist.
    Andere sehen das aber nicht so.


    Zitat

    DirkB hat Folgendes geschrieben:
    Nach heutigem Erkenntnisstand ist es nicht möglich, 100% fehlerfreie Software zu erzeugen.

    .. das gilt nicht nur für Digitalkonsolen, sondern schon bei digitalen Lautsprechercontrollern (z.B. die ersten Firmware-Versionen vom Minidrive ).
    Und bei Veranstaltungen mit heikler Spannungsversorgung arbeiten Endstufen und analoge Pulte meistens relativ stressfrei ... allerdings kann passieren, daß Keyboards und digitale FXs plötzlich ein Eigenleben entwickeln (was natürlich mit Konstanthaltern vermieden werden kann ... sofern man welche dabei hat. Neugierige Frage: Wieviele User von Digitalpulten haben bei Zeltjobs eigentlich einen Spannungskonstanthalter im Rack ??. ).
    _________________
    Lautsprecherentwicklung nach Maß -> Flohmarkt, Gebrauchtes, Schnäppchen ...

    Nach oben  

    Alles anzeigen

    Auch hier, ich habe doie wildesten Sachen schon mit Digitalpulten gemacht, ich hatte nie Stress mit Strom.
    Doie Netzteile können das im Regelfall.
    Ich hatte schon Crest Endstufen, die auf Grund von Unterspannung nicht mehr gingen , das Digitalpult lief noch !!!!!!!!!!, das war damals ca 180 V !!!!!

    Und um eventeull doch das verständlich zu machen:
    Ich bin nicht für Digitalpulte, weil ich Erfüllungsgehilfe von Industrie oder Verleihern bin, sondern weil ich die für gut finde und gerne damit arbeite.

    Ich will auch nur mit sogenannten "Wahrheiten " aufräumen, die immer wieder gerne diskutiert werden und die meines Erachtens so nicht stimmen.

    Und jeder kann für Sich entscheiden, mit was er arbeiten will.

    Da auf vielen Jobs schon Pulte der Digitalen Technik stehen, arbeite ich gerne damit und werde auch deswegen gerne und viel gebucht.
    Ich verdiene damit genug Geld, und die Arbeit macht mir Spaß und ich kann mich weiterentwickeln und weiterlernen.
    Und das ist es , was ich will.

    Und ich arbeite mit den Pulten, die mir hingestellt werden, denn ich werde dafütr bezahlt, den Verleihern und Veranstaltern Probleme zu lösen und nichgt, um Ihnen Probleme zu generieren.

    So, und jetz fällt über mich her. :D:D

    Aber lasst uns doch die A/D Diskussion hier weiterführen und den FOH Lerntread auch diesen sein 8)

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  • gylo
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    • 11. Juli 2008 um 16:58
    • #2
    Zitat

    So, und jetz fällt über mich her.

    Gegenteil:
    Volle Zustimmung!

    Zur Redundanz:
    Redundant sind -wie du sagst- Analogpulte nicht, bloß weil man ein (manchmal durchaus sinnvolles) externes Netzgerät hat.
    Redundant wären sie nur dann, wenn neben dem eigentlich Pult noch ein genau identisches daneben stünde.
    Aber wer macht das? (Broadcast mal außen vorgelassen)

    Zur Spannungsproblematik:
    Es kann mit unter 230V funktionieren, muss aber nicht. Das gilt für analog und digital.

    Zitat

    Aber lasst uns doch die A/D Diskussion hier weiterführen

    Ich glaube diese Diskussion ist hier schon oft genug geführt worden. Jeder Thread, in dem das Wörtchen mit "d" fällt, führt früher oder später dahin.
    Wie oft hat jemand ausdrücklich ein analoges Pult gesucht, und spätestens im 3. oder 4. Post wurde ihm ein 01V96 + Erweiterung oder LS9 oder wie sie alle heissen empfohlen.

    Aber du hast recht, im Lernthread ist die Diskussion auch fehl am Platz.

    gruß
    gylo

    ... kann man da nich was löten ? ;)

  • Sound-Klinik
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    • 11. Juli 2008 um 17:50
    • #3
    Zitat von "klauston"

    Sound Klinik hat geschrieben:


    Finde ich nicht.

    Ich würde mich nicht behaupten trauen, das dies so ist, halte dies für eine SUBJEKTIVE Wahrnehmung.


    Die Untersuchung stammt nicht von mir. Und ich würde sowas auch nicht einfach vom Tisch fegen, zumal die PISA-Studie und der sich abzeichnende Ingenieursmangel da eine klare Sprache sprechen.

    Ich kann mir vorstellen, daß wir hier schon ein gravierendes Problem haben.

    Zitat von "klauston"

    Und inzwischen weiß man, das der IQ alleine gar nicht wirklich was aussagt.
    Oder willst Du uns unterstellen, das Alle, die sich mit Digitalpulten und Computern umgeben, geistig zurückbleiben???


    Das nicht, aber die Reduzierung einer Tätigkeit auf Bildschirm und Bedienung einer Maus haben Auswirkungen auf die Synapsenbildung im Gehirn (immer mehr Kinder müssen in die Ergotherapie !).
    Es gibt da eine interessante Abhandlung eines bekannten Hirnforschers (konkret: "Vorsicht Bildschirm" von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzner).

    Es bleibt jedem überlassen, sowas als Unsinn oder "alles off-topic" vom Tisch zu fegen, damit man darüber (weil unbequem) bloß nicht nachzudenken braucht ... :?

    Aber es betrifft auch die Veranstaltungsbranche !

  • ThomasL
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    • 11. Juli 2008 um 18:20
    • #4

    Zum Thema PISA und Ingenieursmangel, auch wenns OT ist: Wie bei allen Studien in der Hinsicht sollte man auch hier die Agenda der Statistiker beachten. Sowohl von PISAisten, wie auch von denen, die den Ingenieursmangel beklagen wird ein klares Programm verfolgt. :)

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • Sound-Klinik
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    • 11. Juli 2008 um 18:28
    • #5
    Zitat von "ThomasL"

    Sowohl von PISAisten, wie auch von denen, die den Ingenieursmangel beklagen wird ein klares Programm verfolgt. :)


    Allso ist in Wahrheit alles halb so schlimm und alles bestens ?

    Im Bereich Instumentalunterricht sieht es übrigens auch nicht besser aus (ich kenne mehrere Musiklehrer an Musikschulen ...): Die meisten Kids haben heute einfach keinen Bock auf Lernen. :?

  • ThomasL
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    • 11. Juli 2008 um 19:22
    • #6

    Das hab ich nicht gesagt :) Ich finde nur, dass es durchaus dramatischere Dinge gibt, als den Vergleich mit Japan oder Finnland in Sachen Schulunterricht zu verlieren. Das finnische System will die Politik in diesem Land nicht, das japanische braucht kein Mensch. Und man sollte einfach "damals" im Vergleich zu "heute" nicht unbedingt schönreden. Aber auch hier findet die älteste Weisheit der Sozialwissenschaften Anwendung: Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!

    Ein Beispiel:
    Meine Eltern, beide statistisch der erfolgreichsten Generation dieses Landes angehörend, sprechen beide kein Englisch, weil dies nur marginal gelehrt wurde, und mit dem Mathestoff, den heute Kinder schon ab der 8 aus dem EffEff können, brauchst Du den beiden auch nicht zu kommen. Meine Eltern sind weder dumm, noch sonst Außenseiter, sondern gehen straff und glücklich auf die Rente zu. Deren Eltern haben übrigens auch attestiert, dass aus dieser lauten, faulen, langhaarigen Generation nie was werden kann.

    Ich stimme Dir in vielerlei Hinsicht in Sachen Lernfaulheit, Kreativloch durch Massenkonsum usw. gerne zu, hab aber immer so ein Problem mit Verallgemeinerungen. :) So jetzt mal bitte back to topic, bevor das hier alles aus dem Ruder läuft.

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • GETEC
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    • 11. Juli 2008 um 19:35
    • #7
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Die Untersuchung stammt nicht von mir. Und ich würde sowas auch nicht einfach vom Tisch fegen, zumal die PISA-Studie und der sich abzeichnende Ingenieursmangel da eine klare Sprache sprechen.

    naja die pisa studie auch nur in entferntester art als relevant zu sehen ist, wie einer werbeschrift von nova linearrays glauben zu schenken ;)

  • tufkaklto
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    • 11. Juli 2008 um 19:40
    • #8

    HAAAAALT :!:

    Ich habe das als eine A/D Diskussion auslagern wollen.

    Bitte, wenn Ihr eine Pisa Diskussion anfängt, lagert bdiese auch aus, denn dafür wurde die nicht gedacht.

    Danke.

    Und übrigens: gerade in unserem Bereich ist so viel zu lernen und dauernd zu tun, das ich mir definitiv keine Sorgen mache, da Defizite zu bekommen.

    Und ich würde schon sagen, das liegt an jedem selbst seinen Weg zu gehen und auch, ob man was tut oder nicht.

    Und manfred:
    Nimms mir nicht übel, aber dieses " früher war alles besser und heute macht eh keiner mehr was Sinnvolles " ksann ich echt nicht mehr hören.

    Denk da bitte auch mal über Deine sachen nach.

    Denn ich bin sicher, da ist nicht jeder Deiner Meinung.

    Unn wenn Ihr jetzt echt mit Eurer Pisa und IQ Diskussion weitermacht, lösch ich meine Beiträge und mir reichts dann langsam.

    THX :evil:

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  • tufkaklto
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    • 11. Juli 2008 um 20:15
    • #9

    Ach ja, sagt ein zufriedener Klaus, der gerade mit einem Digitalpult am Jazzfest sitzt. 8)

    Und keiner dieser "unmusikalischen " jazzer beschwert sich über den Sound :D

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  • Sound-Klinik
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    • 11. Juli 2008 um 20:25
    • #10
    Zitat von "klauston"

    Ich habe das als eine A/D Diskussion auslagern wollen.


    Kein Problem - also denn: Preiswerte Analogpulte sind übersichtlicher und schneller im Zugriff als preiswerte Digitalpulte, wenn Schwachmaten auf der Bühne stehen und der Tech schnell die Notbremse ziehen muß.

    Zitat von "klauston"

    Und manfred:
    Nimms mir nicht übel, aber dieses " früher war alles besser und heute macht eh keiner mehr was Sinnvolles " ksann ich echt nicht mehr hören.


    Früher war nicht alles besser ... aber alles Neue ist (besonders, wenn preiswerte Digitalpulte in ihrer Bedienoberfläche noch nicht ganz ausgereift ist) auch nicht grundsätzlich immer besser. :wink:

    Zitat von "klauston"

    ... ich bin sicher, da ist nicht jeder Deiner Meinung.


    Das geht für mich auch in Ordnung ... und wenn ich wenigstens ein paar aus der Tchibo-"Neue Welt"-Generation zum Grübeln gebracht habe, bin ich hochzufrieden. :)

    Zitat von "klauston"

    Ach ja, sagt ein zufriedener Klaus, der gerade mit einem Digitalpult am Jazzfest sitzt. 8)


    Welches denn ? :wink:


    "Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten" (Karl Kraus)

  • tufkadib
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    • 11. Juli 2008 um 20:31
    • #11

    Hallo,

    Zitat von "klauston"

    Naja, ich wär da sehr vorsichtig.

    Es gibt genug Analogpultre, die über Software arbeiten.
    merkt man nicht gleich.
    Und das sind nicht nur die Midas oder Yamaha Flagschiffe.

    Ich hab schon genug Fehler gesehen, die durch diese Softwareunterstützung passiert sind.
    Wie nicht mehr öffnende Mutes, sich selbstständig machende VCA Zuweisungen usw.

    Es gibt Pulte, die für Abstürze bekannt sind, aber im Regelfall sind diese Pulte supersicher.

    und genau da ist das Problem wieder: sich verselbständigendes Rechnerzeugs. Digitaltechnik ist aufgrund ihrer Arbeitsweise prädestiniert für sporadisch auftretende Fehler, die nicht reproduzierbar sein müssen.
    Gerade hier wäre Redundanz wünschenswert und auch machbar.

    Ich suche weiterhin lieber in einem Analoggerät nach kalten Lötstellen und dreckigen Schaltern.

    MfG

    DirkB

  • Sound-Klinik
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    • 11. Juli 2008 um 20:55
    • #12
    Zitat von "DirkB"

    Digitaltechnik ist aufgrund ihrer Arbeitsweise prädestiniert für sporadisch auftretende Fehler, die nicht reproduzierbar sein müssen.


    Magnetische Spannungskonstanthalter (helfen auch digitalen FXs und Keys in Festzelten, wenn nebenan der Gyrosgrill hochfährt ... :) )

    Zitat von "DirkB"

    Ich suche weiterhin lieber in einem Analoggerät nach kalten Lötstellen und dreckigen Schaltern.


    Lötstellen gibts auch in Digitalpulten ... oft sogar "mehrgeschossig" (d.h. Multilayer) ... :D

  • tufkail
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    • 11. Juli 2008 um 20:56
    • #13
    Zitat von "DirkB"


    und genau da ist das Problem wieder: sich verselbständigendes Rechnerzeugs. Digitaltechnik ist aufgrund ihrer Arbeitsweise prädestiniert für sporadisch auftretende Fehler, die nicht reproduzierbar sein müssen.
    Gerade hier wäre Redundanz wünschenswert und auch machbar.

    Jepp. Gerärte, die plötzlich schlauer sind als der Bediener und etwa nach dem Administratorkennwort fragen, idiotische Fehlermeldungen auswerfen und schlichtweg unsicher sind.

    Folgende Situation: steht unsere wete Kanzlerin A.M. auf der Bühne und verursacht herzzerreißende Rückkopplungen. Der Toni über das DJ-Mikro: "Äh... warten Sie mal. Wo war hier nochmal das EQ-Menü ? Ich mach da mal einen Vollreset" :D das will ich nicht erleben

  • tufkaklto
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    • 11. Juli 2008 um 21:00
    • #14
    Zitat

    klauston hat Folgendes geschrieben:
    Ich habe das als eine A/D Diskussion auslagern wollen.

    Kein Problem - also denn: Preiswerte Analogpulte sind übersichtlicher und schneller im Zugriff als preiswerte Digitalpulte, wenn Schwachmaten auf der Bühne stehen und der Tech schnell die Notbremse ziehen muß.

    ja und Nein.

    Wenn man das Pult wirklich kennt ( weil man es will und sich damit beschäftigt hat ) kann man schneller sein.

    Aber zugegebenermaßen auch nur, wenn man dann die Vorteile von Digital nutzen kann.

    Ich traue mich für MICH sagen, das ich auf einem Digipult die meisten Sachen schon schneller abwickeln kann, aber unter Anderem auch, weil ich mit dem Pult schon umgehen kann.

    Vorteil der meisten Digitalpulte für mich ist, zB in mehreren Arten arbeiten zu können, je nachdem, was gerade besser ist.

    ZB beim Monitoring beim Linecheck mit CH select und dann über die Mix Sends schnell rausschrauben, nach erfolgtem Linecheck dann die Restbedürfnisse der Musiker im jeweiligen Weg über Sends on Fader.

    Ich kann mir hier immer den besseren Weg aussuchen.

    Zitat

    klauston hat Folgendes geschrieben:
    Und manfred:
    Nimms mir nicht übel, aber dieses " früher war alles besser und heute macht eh keiner mehr was Sinnvolles " ksann ich echt nicht mehr hören.

    Früher war nicht alles besser ... aber alles Neue ist (besonders, wenn preiswerte Digitalpulte in ihrer Bedienoberfläche noch nicht ganz ausgereift ist) auch nicht grundsätzlich immer besser.


    Stimmt natürlich auch

    Zitat

    klauston hat Folgendes geschrieben:
    Ach ja, sagt ein zufriedener Klaus, der gerade mit einem Digitalpult am Jazzfest sitzt.

    Welches denn ?

    Konkret mit einem M7CL.

    Internationale Jazzer, hochkarätig und 16 Wege Monitor.

    Alles super und die Musiker zufrieden.

    Ich übrigens auch.

    Und mit einem Analogpult wäre es hier schwierig, ich habe Inputs bis zum Abwinken und Soundchecks.

    Ach, ich liiiiebe dieses "recall scene" :D8):D

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  • Sound-Klinik
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    • 11. Juli 2008 um 21:02
    • #15
    Zitat von "Igor Linowski"

    Gerärte, die plötzlich schlauer sind als der Bediener und etwa nach dem Administratorkennwort fragen, idiotische Fehlermeldungen auswerfen und schlichtweg unsicher sind.


    ... total witzig ist sowas dann bei abstürzenden Sequencern von Top40-Bands, wenn die auf einem Stadtfest gerade "live" spielen. :D:D:D

    Zitat von "klauston"


    Konkret mit einem M7CL.


    Was aber auch schon eine etwas andere Liga als eine preiswerte Einstiegskonsole von Yamaha ist. :wink:

    Zitat von "klauston"

    Ach, ich liiiiebe dieses "recall scene" :D8):D


    Das Abspeichern ist natürlich - zugegeben - eine tolle Sache.

    Einmal editiert, zuletzt von Sound-Klinik (11. Juli 2008 um 21:10)

  • ThomasL
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    • 11. Juli 2008 um 21:03
    • #16

    Ich arbeite ja inzwischen auch wesentlich lieber mit Digital als mit Analog, gerade wenns in Bereiche geht, wo eben nicht nur das Signal selbst, sondern die Ruhe zwischen den Signalen gefragt ist. Bei unseren Digitalen brummt nix, fiept nix, die Ausgänge sind stumm, einzig das leise Rauschen der PA ist zu vernehmen. Bei analogen Plätzen macht die Summe der Geräte das ganze zwar redundanter (klar, wenn das SPX abraucht tut das Pult noch, wenn der pultinterne Effekt weg ist, ist meist auch das Pult putt...) nur fallen hier kleine Fehler in der anfälligen Verkabelung, dem anfälligen Pult, den anfälligen Effekten wesentlich mehr auf. Wie ein Kollege neulich schon mal so schön sagte..."Naja, ist halt analog, da musste halt manchmal auch dreimal rein und raus mit der Klinke bevor der Insert wieder tut..." Musst ich bei Digital noch nie.

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • tufkaklto
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    • 11. Juli 2008 um 21:04
    • #17
    Zitat von "Igor Linowski"

    Jepp. Gerärte, die plötzlich schlauer sind als der Bediener und etwa nach dem Administratorkennwort fragen, idiotische Fehlermeldungen auswerfen und schlichtweg unsicher sind.

    Folgende Situation: steht unsere wete Kanzlerin A.M. auf der Bühne und verursacht herzzerreißende Rückkopplungen. Der Toni über das DJ-Mikro: "Äh... warten Sie mal. Wo war hier nochmal das EQ-Menü ? Ich mach da mal einen Vollreset" :D das will ich nicht erleben

    Sorry, aber wenn jemand einen Job macht, wo er nichts verloren hat, dann kann das Pult nichts dafür.

    Man sollte keine Jobs annehmen, für die man nicht qualifiziert ist.

    DAS ist nun wohl wirklich kein Argument gegen digital, und wenn, dann ein sehr dummes.

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  • tufkaklto
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    • 11. Juli 2008 um 21:06
    • #18
    Zitat von "Sound-Klinik"


    ... total witzig ist sowas dann bei abstürzenden Sequencern von Top40-Bands, wenn die auf einem Stadtfest gerade "live" spielen. :D:D:D

    In fast allen Problemen ist der Mann vor dem FOH der Fehler.

    Es gibt da wirklich viele Fehlbedienungen, die dann auf das Pult geschoben werden.
    Isses digital, glaubt das jeder, isses Analog, klebt man halt ein "kaputt " Pickerl drauf und wundert sich, warum es nachher doch geht

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  • ThomasL
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    • 11. Juli 2008 um 21:11
    • #19

    @ Igor Erstens muss man's nicht schlimm finden, wenn Frau Merkel grad mal ausgepfiffen wird ;) Zweitens stellt man an Digitalpulte auch keine Leute die damit nicht umkönnen. Wenn solche Fragen kommen, hat der Kollege am FoH nichts zu suchen. Drittens ists meist auch besser wenn der Foh einmal kurz pfeift, als das er permanent brummt und rumpelt.

    Ich seh's wie Klaus, ich bin inzwischen bei den meisten Digitalsachen auf Pulten die ich kenne genauso schnell oder schneller als auf analogen Tischen. Man muss nur wollen und natürlich die Möglichkeit haben zu wollen. Es ist schwer digital zu lernen, wenn der Chef bspw. nur analog in der Halle zu stehen hat. Ich kann jeden verstehen, der Pulte nicht on sight lernen will, ich hab's bisher bei allen Digitalen so machen müssen. Für mich hat's so gut funktioniert.

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • Sound-Klinik
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    • 11. Juli 2008 um 21:14
    • #20
    Zitat von "klauston"


    In fast allen Problemen ist der Mann vor dem FOH der Fehler.


    ... bei sowas (dto. bei Keyboards, die sporadisch Sounds wechseln) doch eher eine mangelhafte Spannungsversorgung. :wink:

    Einmal editiert, zuletzt von Sound-Klinik (11. Juli 2008 um 21:22)

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