http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=70967&start=90
Der Tread ist der Ausgangspunkt.
Ich wollte vermeiden, diesen Tread Off Topic zu führen, weil es ja dort ums lernen geht.
Was ich aber will:
Mit ein paar vermeintlichen Wahrheiten aufräumen.
Rendundanz:
Dies Diskussion stammt eher noch aus den Anfangszeiten der Digitaltechnik bzw aus dem Broadcast Bereich, welcher übrigens auchs chon zu Analogzeiten eher rendundant ausgelegt war.
ZitatAlles anzeigen
ich bin zwar nicht der Igor und arbeite auch nicht mit Digitalpulten (nur mal von weitem betrachtet), aber ich versuche es trotzdem.
Zunächst sollte man feststellen, wieviele Rechner ein Digitalpult hat. Zunächst sicher einen für die Anzeige und einen Bedienrechner.Fällt einer der beiden aus, ist es im wesentlichen schon vorbei. Zu diesen beiden Fehlern gibt es nichts Vergleichbares bei Analogpulten.
Reparierbarkeit: ist bei Analogmixern nicht wirklich kompliziert, selbst Aussetzfehler lassen sich finden und beheben. Wie äußern sich z.B. sporadische Speicherfehler? Oder Fehler in der Software? Nach heutigem Erkenntnisstand ist es nicht möglich, 100% fehlerfreie Software zu erzeugen.
Robustheit: Ich las hier schon öfters von Abstürzen / Einfrieren der wunderneuen Digitaltechnik. Das ist mir von keinem Analoggerät bekannt.
MfG
DirkB
Naja, ich wär da sehr vorsichtig.
Es gibt genug Analogpultre, die über Software arbeiten.
merkt man nicht gleich.
Und das sind nicht nur die Midas oder Yamaha Flagschiffe.
Ich hab schon genug Fehler gesehen, die durch diese Softwareunterstützung passiert sind.
Wie nicht mehr öffnende Mutes, sich selbstständig machende VCA Zuweisungen usw.
Es gibt Pulte, die für Abstürze bekannt sind, aber im Regelfall sind diese Pulte supersicher.,
Der Großteil der Fehler ist USERBEDINGT!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Rendundanz 2:
Viele die dies diskutieren, haben dann ein Netzteil im Rack vom FOH und reden über Rendundanz :shock:
Sorry, muß auch mal gesagt werden.
Sound Klinik hat geschrieben:
Zitat
Mich beschäftigen diese Themen (zumal ich selbst Kinder habe) schon länger ... aber den meisten hier werden solche Gedanken eher unbequem sein. Die musikalische (!!) Qualität ist in den letzten 20 Jahren nicht besser geworden ... der kommerzielle Wahn (und Anzahl der Produktionen) hat dagegen dramatisch zugenommen. Der gleiche Trend ist auch im Freizeit- und Komsumverhalten (technisches Spielzeug, welches meist überflüssig ist) erkennbar.Mal zum Nachdenken: Der durchschnittliche IQ in Deutschland stieg Anfang des vergangenen jahrhunderts stetig an (ca. um drei Punkte ... zwischen 1953 und 1981 sogar um 17 Punkte ... und damals gab es noch keine Handys mit mp3-Player und computerisierte Arbeitsplätze ).
Seit Mitte der 90er seigt der IQ nicht mehr, sondern sinkt um durchschnittlich 2 Punkte pro Jahr (Untersuchungen der Universität Erlangen durch Siegfried Lehrl) !
Finde ich nicht.
Ich würde mich nicht behaupten trauen, das dies so ist, halte dies für eine SUBJEKTIVE Wahrnehmung.
Wie so vieles, ändern sich einfach die Zeiten und führen zu anderen Arbeitsweisen.
Und inzwischen weiß man, das der IQ alleine gar nicht wirklich was aussagt.
Oder willst Du uns unterstellen, das Alle, die sich mit Digitalpulten und Computern umgeben, geistig zurückbleiben???
Nochmal, die Zeiten ändern sich, und es gibt halt Einige, die damit nicht klarkommen ( wollen ), und für die immer alles schlecht und negativ ist.
Andere sehen das aber nicht so.
ZitatAlles anzeigenDirkB hat Folgendes geschrieben:
Nach heutigem Erkenntnisstand ist es nicht möglich, 100% fehlerfreie Software zu erzeugen... das gilt nicht nur für Digitalkonsolen, sondern schon bei digitalen Lautsprechercontrollern (z.B. die ersten Firmware-Versionen vom Minidrive ).
Und bei Veranstaltungen mit heikler Spannungsversorgung arbeiten Endstufen und analoge Pulte meistens relativ stressfrei ... allerdings kann passieren, daß Keyboards und digitale FXs plötzlich ein Eigenleben entwickeln (was natürlich mit Konstanthaltern vermieden werden kann ... sofern man welche dabei hat. Neugierige Frage: Wieviele User von Digitalpulten haben bei Zeltjobs eigentlich einen Spannungskonstanthalter im Rack ??. ).
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Lautsprecherentwicklung nach Maß -> Flohmarkt, Gebrauchtes, Schnäppchen ...
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Auch hier, ich habe doie wildesten Sachen schon mit Digitalpulten gemacht, ich hatte nie Stress mit Strom.
Doie Netzteile können das im Regelfall.
Ich hatte schon Crest Endstufen, die auf Grund von Unterspannung nicht mehr gingen , das Digitalpult lief noch !!!!!!!!!!, das war damals ca 180 V !!!!!
Und um eventeull doch das verständlich zu machen:
Ich bin nicht für Digitalpulte, weil ich Erfüllungsgehilfe von Industrie oder Verleihern bin, sondern weil ich die für gut finde und gerne damit arbeite.
Ich will auch nur mit sogenannten "Wahrheiten " aufräumen, die immer wieder gerne diskutiert werden und die meines Erachtens so nicht stimmen.
Und jeder kann für Sich entscheiden, mit was er arbeiten will.
Da auf vielen Jobs schon Pulte der Digitalen Technik stehen, arbeite ich gerne damit und werde auch deswegen gerne und viel gebucht.
Ich verdiene damit genug Geld, und die Arbeit macht mir Spaß und ich kann mich weiterentwickeln und weiterlernen.
Und das ist es , was ich will.
Und ich arbeite mit den Pulten, die mir hingestellt werden, denn ich werde dafütr bezahlt, den Verleihern und Veranstaltern Probleme zu lösen und nichgt, um Ihnen Probleme zu generieren.
So, und jetz fällt über mich her. ![]()
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Aber lasst uns doch die A/D Diskussion hier weiterführen und den FOH Lerntread auch diesen sein ![]()