Ich weiß ja auch, wenn die Bands vor Ort ankommen, wird nicht mal wer danach fragen.
Aber Hauptsach, es steht im Rider.
Immer wieder Rider, bei manchen fragt man sich.
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ja und leider kommt es dann halt oft dazu das leute die ernsthafte rider schreiben und auch wirklich das was sie brauchen, dann nicht wirklich ernst genommen werden


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Zitat von "klauston"
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Ganz ehrlich:
ES KANN EUCH SCHEISSEGAL SEIN, MIT WAS ICH EUCH ABMISCHE, ODER
...
es gibt ja immer auch ein für und wider.
natürlich sollte am besten der örtliche mischer entscheiden, mit was er mischen möchte (auch ein idealfall).
aber man muss auch verstehen, das dieses "digital nur nach absprache" auch daher kommen könnte, weil der örtliche sein digitales mal wieder nicht bedienen konnte... das hab ich selbst schon erlebt!
man sollte sich von solchen aussagen in BAs also nicht gleich persönlich angegriffen fühlen, da steckt auch oft eine gewisse erfahrung mit drin.und natürlich sind rider, die ganz offensichtlich völlig übers ziel hinausschießen, zu verurteilen. sowas erzeugt auch nur unnötigen unmut.
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kürzlich in einem Rider:
Mikrofonierung: Kick Shure SM91 (kein Beta 91!)Dann die Überraschung: Neuer Schlagzeuger mit eigenem Schlagzeug und Spezial-Resonanzfell (Fliegengitter) OHNE Loch für Mikrofon-:(
Hab dann ein Beta52 und ein Cuttermesser angeboten
- es wurde das Mikro ausgewählt. -
naja, Fell abmontieren, Mikro rein und dann Kabel durchs Fliegengitter stecken wäre ja noch ne alternative gewesen (nur kleines Loch schneiden nötig...) ......

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Zitat von "wora"
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aber man muss auch verstehen, das dieses "digital nur nach absprache" auch daher kommen könnte, weil der örtliche sein digitales mal wieder nicht bedienen konnte... das hab ich selbst schon erlebt!
man sollte sich von solchen aussagen in BAs also nicht gleich persönlich angegriffen fühlen, da steckt auch oft eine gewisse erfahrung mit drin
sicherlich kommt das alles irgendwo her. meine grundfrage ist dann oft: ist das praktikabel?
meist kann man das ja klären. wenn die Kontakte stimmen.
im zweifel bekommt der veranstalter halt ein angebot über die mehrkosten, das beschleunigt ins Stocken gekommene Klärungen.
ich hoffe daß niemand mehr blanko anbietet ohne die BAs zu kennen. -
Zitat von "Campfire"
naja, Fell abmontieren, Mikro rein und dann Kabel durchs Fliegengitter stecken wäre ja noch ne alternative gewesen (nur kleines Loch schneiden nötig...) ......

Neee
Bei sowas kommt zur Strafe ein Loch rein
Ausser, es ist ein Jazzer, dann nicht
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Das ist ja alles richtig, was ihr da schreibt.
Aber waren wir nicht alle auch schonmal in der Situation, eine neue Band übernommen zu haben, die natürlich nicht die ganzen schon verschickten Rider wieder einsammelt , und somit steht man dann auf einmal selbst verlegen grinsend vor dem Babysitter und erklärt das, was der andere nicht schon wieder hören will.
Besonders peinlich bei Vorgängern, die ihre Rider in einer Weise verfasst haben, (kam ja hier schon zur Genüge vor), die dafür sorgt, dass man sich schon lächerlich gemacht hat, bevor man da ist.
Ich habe direkt morgen wieder so ein Debut, allerdings finde ich den Rider ok,
mfg
Kai -
Dass die Rider ja oft eine gewisse Diskrepanz zwischen Theorie und Wirklichkeit haben, weiß man ja. Deshalb telefoniert man mit dem Band-Techniker.
Als Technikdienstleister, die hautpsächlich Firmenveranstaltungen machen und somit keine Festivalvorgaben kundtun, sondern im Auftrag des Kundes das für die Örtlichkeit das passendste Equipment zusammenstellen müssen, steht man da ja erstmal sowieso zwischen den Stühlen.
Meist sind die Venues der Firmenjobs kleiner als die sonst üblichen Auftrittsorte der Künstler. Insofern besteht immer ein Abstimmungsbedarf.Wenn man aber extra mit dem verantwortlichen Techniker die Details nochmal bespricht (ja, wir brauchen unbedingt 8 Monitorwege, nein den Verfolger können wir absolut nicht streichen...) und dann aber vor Ort vorgeführt bekommt, daß man ja nur 4 Wege braucht und den Verfolger rauststellen wollte, damit es nicht so eng am FOH wird, dann ärgert man sich schon.
Wozu telefoniert man denn? Gut, vermietet ist vermietet, insofern ja eher unser Vorteil. Aber wenn man bedenkt, welche Diskussionen mit dem Kunden vorausgegangen sind, warum so ein Aufwand betrieben wird und daß man schon fast bei jedem Gerät dessen unvermeidliche Notwendigkeit erklären musste, dann nerven solche Dinge einfach...
Oder anderer Job:
Bühnengröße lt. Rider: mind. 12x8m
Der Kunde plant eine Firmenveranstaltung für 100 geladene Gäste in einem Zelt 15x10m
Am Telefon hat man schon gemerkt, daß dem Techniker das gar nicht recht ist, wenn die Bühne wieder kleiner ausfällt. Ziemlich genervt einigt man sich auf 8 x 6m (ist ja immerhin nur noch die Hälfte)
Hinten Platz für FOH und Licht auch rund 1,5-2m
Ergo 100 Leute an Tischen teilen sich den selben Platz wie 6 Musiker
Hat den Techniker aber wohl nicht weiter interesiert. Mehr geht nun beim besten willen nicht, soll sich doch der Veranstalter was anderes einfallen lassen.
Am Veranstaltungstag wird aufgebaut. Tische dicht an dicht, kein cm Platz. Biertische sind fast bündig an der Bühne dran
Die Eventagentur will die Bühne um 1m kürzen und bettelte mit dem technischen Leiter rund 15min am Telefon, bis er das freigab.
Und was war vor Ort? Die Band-Techniker trafen ein, und nahmen als allererst nochmal einen weiteren Meter von der Bühne weg...
"Wir brauchen doch eine Tanzfläche, sonst geht das gar nicht"...
Nach der Nachfrage, ob das jetzt der Band nicht zu eng wird, gabs nur "ach, kein Problem, die haben schon auf kleineren Bühnen gespielt..."Soweit zur telefonischen Rider-Abstimmung...

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Die Rider, die wer übernommen hat, kennt man.
Die sind vor Ort meist sehr schnell aufhgeklärt, weil sie dem neuen Techniker nämlich peinlich soind
Aber auch so was:
ZitatSOUND SYSTEM
Please note that XXXXX XXXXX can be very loud, we do not accept any responsibility for damages to the sound
system. More info in appendix 4.Ganz ehrlich, heißt das " Ich fahr laut und geb einen Scheiß drum, ob die Anlage überlebt " ????????
Solche Aussagen halte ich für sehr bedenklich.
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Zitat von "klauston"
Die Rider, die wer übernommen hat, kennt man.
Die sind vor Ort meist sehr schnell aufhgeklärt, weil sie dem neuen Techniker nämlich peinlich soind
Aber auch so was:
Ganz ehrlich, heißt das " Ich fahr laut und geb einen Scheiß drum, ob die Anlage überlebt " ????????
Solche Aussagen halte ich für sehr bedenklich.
Für das "Überleben" der Anlage ist ganz sicher nicht der Gasttech verantwortlich (Ausnahme: Grober Vorsatz). Dazu gibt es Limiter. Und Babysitter.
Viel bedenklicher finde ich die Hörschäden, die alle Beteiligten dabei abbekommen...
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Mag sein, aber die Aussage grenzt ja fast schon an Vorsatz :oops:
Egal, ich steh nicht am FOH, sondern am Monitor.
damit lass ich das aussen vor.
Wenn ich seh, das die Amps dauerrot werden, wird agiert.
Noch dazu, da es sich nicht mal um einen Hauptact handelt.Ich finde, auch wenn mal wenig PA wo sein sollte, es gehört zum Codex, keine PA mutwillig zu zerstören.
dann muß man halt mit wenig was machen, was solls.
Wobei in unserem Fall sicher nicht wenig da ist
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Ich finde auch, dass man sowas nicht in eine Bühnenanweisung schreibt, ich denke auch, dass dieser Passus in dieser Form keine juristische Relevanz hat, es sei denn, er wurde als Vertragsbestandteil unterschrieben (was ja oft so ist), aber wer das unterschreibt, ist selber schuld.
Wenn ich eine Band habe, die laut sein will (immer auch vorrausgesetzt, man weiss, wie das geht, etliche der jungen Kollegen (nichts für ungut) fahren viel zu viel heisse Luft um wirklich laut sein zu können, wenn es an die Grenzen der P.A. geht) und es gibt vor Ort nicht genug P.A., dann kann ich mich hinterher beim Veranstalter beschweren, aber das ist weiß Gott kein Grund, irgendwas zu zerstören, weder mutwillig noch fahrlässig.
mfg
Kai -
Zitat von "K-Ulrich"
(immer auch vorrausgesetzt, man weiss, wie das geht, etliche der jungen Kollegen (nichts für ungut) fahren viel zu viel heisse Luft um wirklich laut sein zu können, wenn es an die Grenzen der P.A. geht)Den Satz versteh ich nicht, fühl mich mit U(m)30 aber auch eher als einer von den jungen ...

Viele Grüße,
Thomas
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Das hat K-Ulrich wunderschön beschrieben.
Genau so sehe ich das auch.
Wegen laut:
Ausgewogen ist der Trick.man sieht oft junge Kollegen, da gehen die Pult LED schon schön ins rote.
WEnn man dann die Eigene band fährt, blinkt es nicht mehr rot, der Out pegel am Pult ist deutlich darunter, und trotzdem ist es spürbar lauter.
Wie geht das ?

Aber wegen Anlage, nachher beschweren geht, kaputtmachen wegen zu wenig ist No Go

Mag Ausnahmen geben, wo man nicht mal was machen kann, aber das sind Ausnamen.
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ich muss gestehen, in meinen Ridern steht ein ähnlicher Passus (ob er nun rechtliche relevanz hat oder nicht): "Keine Haftung für durch Unterdimensionierung und fehlende Limiter bedingte Schäden"......
das steht weniger wegen VAs in Klaustons Liga drin, sondern wegen dem Typischen kleinen Clubgig oder so.....
ich habe bisher wirklich noch keine Anlage zerstört (nichtmal die aus 1x15" Subwoofer und 2 12"/1" Sateliten von denen 1 Hochtöner schon durch war bevors Los ging "Openair-PA für 600 Leute, Hatten wir die letzten Jahre auch schon so"), bei der Front-PA hört man es ja in der regel bevor was kaputt geht, aber gerade bei Monitoring von der Front und entsprechenden Sängern kann man einen Wedge durchaus im dauerclipping fahren ohne es zu merken, und nachher meint der Sänger dann: "irgendwie war der sound heute komisch auf der Bühne, hat so gezerrt und so, irgendwann wars dann plötzlich leiser und irgendwie dumpf........."
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Puuhh, gerade aus Wacken zurück war lustig.

So , zurück zum Thema:
Campfire hat natürlich insofern recht, dass es nicht dumm ist, sich dagegen zu verwahren, dass man irgendeinem Dorfverleiher seine schönen selbstgeklöppelten 15/3 kaputt geschrotet hat.
Dann muss man sich eventuell die Mühe machen, zwei verschiedene BA's zu haben, je nachdem, was für eine Veranstaltung man hat.
Denn nach wie vor, im Profibereich haben solche Sätze nix verloren.
mfg
Kai
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Die problematik mit den Dorfverleihern kenn ich auch.
Bin da mit einer Metalband unterwegs, wo mir immer wieder so Anlagen zugereicht werden.Möchte aber auch da nichts kaputtmachen.
Nur zur Info:
Das habe ich Oben in meinen Anforderungen für diese Liga stehen:
ZitatAlles anzeigenXXXX Anforderungen ---- EASY BUT LOUD !!
PA:
Der Örtlichkeit angepasst, bitte mit ausreichendem Bassdruck !!
Sollte im gesamten Publikumsbereich 110db verzerrungsfrei liefern.
( d&b, EAW, Martin, GAE, Turbosound,..... ) Keine Selbstbauanlagen !!!
Die PA sollte so aufgestellt sein, das der gesamte Publikumsbereich ordentlich und
gleichmäßig in allen Frequenzbereichen beschallt wird.
Bitte Tops hoch genug stellen !!!
Bitte die Anlage nicht unterdimensionieren. XXXX ist eine laute Band und ich möchte
die PA im Interesse aller nicht am Limit fahren. -