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Temporärer Ausfall einer Chevin Q6

  • gezz-abba
  • 4. August 2008 um 15:43
  • gezz-abba
    Gast
    • 4. August 2008 um 15:43
    • #1

    hallo,
    ohne nun einen weiteren unsinnigen thread zu thema: "mein amp spinnt" aufmachen zu wollen, bin ich doch neugierig, was die gemeinde zu dem fall meint.
    Also: Chevin Q6 mit drei 4Ohm monitoren an jeweils einen kanal. Lief soweit bisher immer auch in den wärmsten hallen ohne probleme.
    Das gerät hat bekanntermassen zwei unabhängige netzteile für Ch 1/2 und 3/4. Situation war open air, windiges regnerisches wetter, der amp stand trocken auf der bühne. Schon beim soundcheck ist nach einiger zeit eine seite ( ch 3/4, nur an CH 3 hing ein monitor, ch 4 war unbelegt . ) komplett ausgefallen. Keine lämpchen leuchtete , nix. Und das auch ohne dass viel signal anlag. Erstmal also doof gucken .
    Mit einmaligem aus und wieder einschalten war das problem zunächst behoben und das teil lief ersteinmal weiter. Die Speaker sind definitv in ordnung. Die endstufe war zu dem zeitpunkt noch nichtmal sonderlich warm.
    Während der show ist dasselbe dann wieder passiert. Also wieder ausgeschaltet. Beim wieder einschalten ging dann gar nix mehr. Diesmal waren beide seiten aus. Ich hab das gerät dann mal aufgemacht und durchgepustet. Sicherungen waren alle ok. Bischen dreck war drin, aber auch nicht unbedingt viel. Zum glück hat die band souverän weitergemacht .. Nach einiger zeit lief das ganze dann auf einmal wieder und das auch tadellos den ganzen abend mit volllast durch... Ob das nochmal passiert werde ich demnächst sehen und das ding mal gründlich saubermachen.

    Kennt jemand den aufbau des Netzteiles und kann mir eventuell jemand sagen, ob das eine schutzschaltung ist, die durch eventuell feuchten dreck auf der platine ausgelöst hat?? Leider haben die lüfter keinen filter. Das wird nun geändert. Oder hat jemand eine andere erklärung dafür ? Kalte lötstelle schliesse ich auch nicht zwingend aus, das würde aber den ausfall des zweiten komplett unabhängigen netzteiles nicht erklären.
    Ich muss dazu noch erwähnen , dass die stromversorgung nicht unbedingt gut war und bei jedem Basedrumkick zusammengebrochen ist und auch mein Pult ( GL3) bisher nie erlebte phänomene zeigte. ( die pfl kontrollleuchte blinkte im takt zum Bass , obwohl kein pfl gedrückt war.)
    Ein Lab Gruppen Amp (fp2400q) an der front lief dagegen problemlos weiter. Kann diesem Amp sowas durch frequentierte unterspannung passieren ?

    gruss,
    arnt

  • Gitarrenschlumpf
    Beiträge
    166
    • 4. August 2008 um 15:58
    • #2

    Kalte Lötstellen könnten sowas natürlich auslösen, allerdings tippe ich eher auf die Netzspannung. Haste die dort mal gemessen? In der BDA vom Amp steht "220-240V". Könnte also drunter eng werden.

  • Insomnia
    Reaktionen
    63
    Beiträge
    463
    • 5. August 2008 um 09:21
    • #3

    Hallo Arnt,

    ich glaube da kann ich Dir weiterhelfen. Hatte das selbe Problem.
    Es handelt sich um schlechte Lötstellen von der Frontplatine zur Hauptplatine.
    Da es bei mir schon eine Weile her ist (mind 2 Jahre) versuche ich es aus dem Kopf zu beschreiben.
    Wenn Du den Deckel abnimmst siehst Du von der Frontplatine (oder waren es zwei?) die Lötverbindungen zur Hauptplatine über gelötete Steckverbindungen. Diese must Du nachlöten und zwar auf beiden Platinen. Achtung, verbeleite Lötzinn nehmen, dieses Gerät ist noch nicht Bleifrei gelötet.
    Dieser kleine chirugische Eingriff hat bei mir wahre Wunder bewirkt, seitdem keine Probleme mehr mit der guten Q6. Und ich mag sie wirklich :lol: :lol:

    Wenn Noch Fragen sind oder ich mich unverständlich ausgedrückt habe meldest Dich halt einfach nochmal.

    Grüße
    Insomnia

  • gezz-abba
    Gast
    • 5. August 2008 um 10:54
    • #4

    hallo,
    ja das ist doch mal eine ansage. Dann werde ich mir das gute stück mal auf den tisch legen. Bleifrei gibts bei mir sowieso nicht, da ich fast nur in altem gerümpel rumstochere. Danke. :) Ob's geholfen hat, werde ich sehen. Es war eben das erste mal dass das passiert ist un das unter eher seichten bedingungen.
    gruss,
    arnt

  • Insomnia
    Reaktionen
    63
    Beiträge
    463
    • 5. August 2008 um 11:17
    • #5

    Und falls es doch nur an den Bedingungen lag ist das auch kein Fehler diese bekannte Schwachstelle vorsichtshalber nachzuarbeiten.

    Grüße
    Insomnia

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