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Philips Endstufen?

  • Mechwerkandi
  • 3. September 2008 um 17:06
  • Mechwerkandi
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    • 3. September 2008 um 17:06
    • #1

    Frage an die mit der Gnade der frühen Geburt: :wink:

    Hat es von der o.g. Firma mal kommerzielle Endstufen gegeben?
    Metall-farbenes Gehäuse, zwei Zeigerinstrumente für VU, und so einen komischen Sensor-Schalter für an-aus.

    Oder ist/war das HiFi Stuff?

  • schallereignissortierer
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    • 3. September 2008 um 17:26
    • #2

    Neben mir im Rack in der Regie stehen einige Philips Endstufen verschiedener Baujahre rum, allerdings alle Mono und mit 100V Ausgängen.

    Die "neueren" in etwa im PC grau, die "weniger neuen" ;) in schwarz, alle mit winz VU aber mit "echtem" Netzschalter.

    Die waren im Installationsgeschäft gut vertreten und wurden bei Salzbrenner Installationen sehr gerne verwendet, nebst Philips Kompressoren und ebenso schrottigen "Professional" Cassetten Recordern wie im Consumer Bereich.

    Laufen halt vor sich hin und bei den 100V Geschichten werden sie ohnehin nicht allzusehr getreten, insofern lässt sich über die Qualität nicht viel sagen.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • rockline
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    • 3. September 2008 um 18:44
    • #3

    Ja, es gab solche Philips Endstufen. Ich hatte davon einige male was in Reparatur. Die Leistung betrug ca. 2 x 300W/4Ohm, und die Endstufe war konvektionsgekühlt. Der Aufbau war mit TO3 Transistoren, Pakettrafo(s) und einem frei verdrahtetem "Untergeschoss" ausgeführt. Die Kisten waren schwer und nicht vorrangig für HiFi konstruiert worden. Irgendwie hatten die immer etwas von "american made"....keine Ahnung warum.

  • tapedeck
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    • 3. September 2008 um 22:55
    • #4

    Jop, bei uns laufen noch ein paar von den 100V Dingern in 'ner fest installierten Sporthallen- ELA. Irgendwann waren die afaik. mal defekt, weil irgendwelche Hirnis die Inputs maßlos übersteuert haben, aber dann wurden die repariert und laufen seitdem meines Wissens nach wieder einwandfrei vor sich hin...

  • Mechwerkandi
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    • 5. September 2008 um 08:33
    • #5
    Zitat von "rockline"

    Ja, es gab solche Philips Endstufen. Ich hatte davon einige male was in Reparatur. Die Leistung betrug ca. 2 x 300W/4Ohm, und die Endstufe war konvektionsgekühlt. Der Aufbau war mit TO3 Transistoren, Pakettrafo(s) und einem frei verdrahtetem "Untergeschoss" ausgeführt. Die Kisten waren schwer und nicht vorrangig für HiFi konstruiert worden. Irgendwie hatten die immer etwas von "american made"....keine Ahnung warum.

    Könnte hinkommen, Konvektionskühlung stimmt auf alle Fälle.
    100V war das nicht, definitiv niederohmig.

    Hast Du noch irgendeine Typenbezeichnung davon?

  • Mechwerkandi
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    • 8. Dezember 2008 um 12:43
    • #6

    *wiederhochhol*

    Hat sich nach längerer Recherche nun doch noch geklärt.
    Die angefragten Amps waren kein PA Stuff, sondern astreiner HiFi kram.

    Philips 22AH578 von Philips USA Bj. 1978, insofern rockline mit seiner Intention nicht verkehrt lag. :wink:

    2x210W/8 Ohm, sollen recht selten und obendrein noch teuer gewesen sein, man liest so von 3.000 DM/Stück. Wie so was Anfang der 80er Jahre den Weg in eine Dorfdisse gefunden hat, ist mir etwas unerklärlich, tut aber nichts zur Sache...

  • rockline
    Profi
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    • 8. Dezember 2008 um 18:56
    • #7

    Oh, der alte Thread....schön!

    Ich hatte die Geräte oft auf der Werkbank stehen. Der genaue Zweck dieser Endstufen war mir nicht ganz klar, aber das entspricht dem Geist der 70iger. Vom Aufbau her war das eine gesunde Mischung aus HiFi und PA. Sah in etwa so aus wie die alten Phase Linear 700 oder RSD800b Endstufen. Keineswegs deutsch/holländische HiFi Szene. Daher freu ich mich über meine Vermutung mit "made in/like Amiland"

    Der frühere Kunde hatte 4 bis 5 Stück davon, sackschwer und "kaum" Leistung. Sahen aber nett aus. Hab leider kein Foto mehr davon.

  • falk schneider
    Verifiziert
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    20
    • 8. Dezember 2008 um 22:01
    • #8

    Ich habe noch zwei ELA Endstufen dieser Marke zuhause; übelst schwer, 100W RMS mit Klemmleiste für 4Ohm hoch bis zu 100V. Habe damit meine ersten Gehversuche in Sachen Dorfdiscothek gemacht. Zusammen mit zwei,ich glaube,S60 Boxen von Dynacord und nem Discomischer mit Talk Over und Fader zwischen zwei Tape und Phono Eingängen, ebenfalls von Dynacord, war ich für die damaligen Verhältnisse sehr zufrieden mit den Dingern.

    Die Teile haben aber nur ne kahle Frontplatte mit einem Ein und Ausschalter, einen Poti auf der Rückseite für die Lautstärke und aus die Maus :shock:

    Ach ja, ne Einschaltverzögerung habe ich damals ernsthaft vermisst :D:D:D

    Gruß Doc

    Irgendwas is ja immer.......

    http://www.djdocsnyder.de

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 9. Dezember 2008 um 08:30
    • #9
    Zitat von "rockline"


    Hab leider kein Foto mehr davon.

    Bei radiomuseum.org wirst Du fündig. :wink:

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