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Brummen auf der PA

  • chris neumann
  • 14. September 2008 um 18:27
  • chris neumann
    Beiträge
    146
    • 14. September 2008 um 18:27
    • #1

    TAch Männers,

    hatte gestern folgendes Problem auf ner VA bei uns in der Nähe.
    Anlage aufgebaut ( Urei1605/Denon 9000/ ne alte Amcron und 2 PS10) lief alles Problemlos beim Soundcheck.
    Kein brummen, alles ok.

    Abends ruft mich der DJ an und ist am fluchen, dass er nen schweres brummen auf der Pa hat, sobald er sein Bpm-Studio Case ( Notebook/Soundkarte/Bedienteil) mit anschließt welches am Nachmittag auf ner anderen VA noch tadellos gelaufen hat.

    Woher kann dieses brummen kommen? Habe es eben nochmal zuhause gescheckt und da war wieder alles ok. Also ist das Notebook Case auch sauber.

    War heute auch extra nochmal in der Location und hab nen bisschen gemessen ( Frequenz/ Oberwellen etc.) auch alles sauber. PE ist auch sauber und der "Zs " war auch gut.

    Hattet Ihr das auch schonmal? Wenn ja, was war die Ursache und was habt Ihr dagegen getan?

    Gruß

    chris

    Kann mir mal endlich jemand einen Elektriker schicken?! Sonst muss ich heute abend wieder die Kerze nehmen.

    (Orginalauszug aus einem Schreiben einer Mieterin an Ihre Wohnungsbaugesellschaft)

  • christian hackmann
    Beiträge
    138
    • 14. September 2008 um 19:58
    • #2

    Notebook Netzteile!

    Haben das regelmäßßig mit den DJ´s die da mit FS oder ähnlichem ankommen.

    Versuchs mal mit dem Strom für dieses von nem anderen Stromkreis (also soweit weg her wie es geht) hilft meistens.

    MfG Christian Hackmann

    Dass eine Lampe defekt ist, wenn sie nicht mehr leuchtet, ist einleuchtend.
    TuneBase.FM - We change everything!

  • MRspeaker
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    • 14. September 2008 um 20:25
    • #3

    Eine wie in allen anderen Treads auch besprochen, einen galvanischen Trenner zum Masseaufhebeln im Audioweg nutzen.

    Gibt es in billig aus dem Car Hifi Sektor, und in Edel mit Neutrik und co, bei Sommercable oder dessen Vertriebs und Handelspartnern.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • daniel wilhelm
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    512
    • 14. September 2008 um 22:08
    • #4
    Zitat von "Christian Hackmann"

    Notebook Netzteile!

    Haben das regelmäßßig mit den DJ´s die da mit FS oder ähnlichem ankommen.

    Versuchs mal mit dem Strom für dieses von nem anderen Stromkreis (also soweit weg her wie es geht) hilft meistens.

    MfG Christian Hackmann

    ich bin auch eher für eine galvanische Trennung denn das mit dem entfernten Stromkreis kann funktionieren oder das Problem noch verschärfen.
    Am wenigsten Probleme machen immernoch die Notebooknetzteile ohne Schutzleiter Kontakt und diese kann man für fast alle Notebooks nachträglich kaufen.

    Grüße Daniel Wilhelm

    Meister für Veranstaltungstechnik
    -FoH / Monitor Ton
    -d&b Systembetreuer
    -Elektrofachkraft

  • christian hackmann
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    138
    • 15. September 2008 um 01:31
    • #5

    Porsche oder Opel, fahren tut auch beides =)

    Klar ist die Trennung die schönere Lösung, aber manchmal muss es schnell gehen und da hat man das 15M Kabel schneller zur Hand als den Trenner ;)

    MfG Christian Hackmann

    Dass eine Lampe defekt ist, wenn sie nicht mehr leuchtet, ist einleuchtend.
    TuneBase.FM - We change everything!

  • MRspeaker
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    • 15. September 2008 um 07:45
    • #6

    Ich habe den Trenner im FOH Koffer neben den anderen Adaptern....
    so groß ist er ja nicht. g*

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • audiobo
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    • 15. September 2008 um 09:30
    • #7
    Zitat von "Chris Neumann"

    ...welches am Nachmittag auf ner anderen VA noch tadellos gelaufen hat.

    Evtl. mit Ausnahme der externen Festplatte, die da noch mit dranhing, usw.
    Bei solchen Aussagen (vor allem im PC-Bereich) klingeln bei mir mittlerweile sofort die Alarmglocken.

    Ich hatte schon eine VA, bei der 3 Läppis (die nebeneinander aufgebaut waren) der Reihe nach abgeschmiert sind, beim stecken der USB-Verbindungen sind teilweise schon die Funken geflogen :!: - angeblich war unser Pult dran schuld :shock: , denn er macht das ganze ja sonst auch immer mit genau diesem Setup.
    (nur zur Info: es handelte sich um 3 Läppis mit Netzteil, 2 ext. 3,5"-USB-Festplatten mit je eigenem Netzteil, 1 ext. USB-Soundkarte mit eigenem Netzteil + 1 Beamer über 15m VGA angeschlossen - alles, inkl. PA, aus einem Verteiler um Potentialunterschiede bei der Erdung (was nach meiner Erfahrung viel häufiger brummen erzeugt) zu vermeiden - genau genommen will ich eigentlich gar nicht wissen, was die ganzen China-Billig-Netzteile da für einen Spannungsmüll produzieren (vor allem HF, da Schaltnetzteile).

    Jedenfalls war meine Antwort erst einmal, dass er mir keinen vom Pferd erzählen soll, da ich genau mitbekommen habe, dass z.B. der Video-Laptop extra für die Aktion geliehen wurde - ratet mal, wer das Ding ans Laufen bringen musste... :wink:

    Naja, mittlerweile hab ich zum Glück genug Trenntrafos, denn soviel "verschiedenen" Strom hätte ich nirgendwo herziehen können.

    Im übrigen gibt es auch super Laptops, deren Netzteil ein Brummen verursacht, ohne dass da überhaupt ein Schutzkontakt dran ist - da ist es stellenweise sogar ohne Trafo (bzw. halt mit Masseverbindung) besser, wenn auch nicht brummfrei.

    Persönlich warte ich ja immer noch auf DEN Audio-Laptop mit Trafosymetrischen XLR-Outs und seperat ansteuerbaren Kopfhörerausgang...

  • mringhoff
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    • 15. September 2008 um 18:28
    • #8

    Einfach folgendes Zauberkästchen in den Signalweg einbauen:

    http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=58&L=&act=8&act_sub=24&artid=6531&spr=DE&typ=u

    oder

    http://www.adamhall.com/de/AH_K--Line-…ct_27__b--PLI03

    oder die low-Budget-Variante:
    http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=58&L=&act=8&act_sub=24&artid=1868&spr=DE&typ=u

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  • dad405
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    • 16. September 2008 um 00:42
    • #9
    Zitat von "AudioBo"


    Persönlich warte ich ja immer noch auf DEN Audio-Laptop mit Trafosymetrischen XLR-Outs und seperat ansteuerbaren Kopfhörerausgang...

    sym. XLR --> DI-Box
    wirkt meist schon nen halbes Wunder und weshalb unsymmetrisch weitermachen wenns auch sym. geht?

    seperater DeeJott-Kopfhörer Ausgang
    --> einfache USB Soundkarte (~10Eus)
    und nen bissel Adaptergeraffel für den 6,35mm Stecker,
    reicht zum vorhören in den meisten Fällen allemal, wir reden hier nicht von Hifi

    sry für die lapidare Antwort,
    sicher das ist nicht die Vergoldete ich-seh-nach-mehr aus-Variante, bringt die Forderung einfach und günstig auf den Punkt.

    Wobei auf DEN Laptop mit anständigen DA + AD - Wandlern warte ich auch immer noch.

    Und nun zerreisst mich .
    Beste Grüße
    Claus

    If you want a new monitor drill here --> [ ]

  • mringhoff
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    • 16. September 2008 um 09:07
    • #10

    Es gibt auch noch die PC-DI-Box.
    Input Cynch (Line) - Out: XLR (symmetrisches Mikrosignal).
    Dann kannst Du es ganz bequem auch noch übers Multicore anschliessen und 2 Mic-Inputs verwenden.

    z.B.:
    http://www.whirlwindusa.com/dirbox.html#pcdi

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  • audiobo
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    • 16. September 2008 um 10:18
    • #11
    Zitat von "dad405"

    sym. XLR --> DI-Box
    wirkt meist schon nen halbes Wunder und weshalb unsymmetrisch weitermachen wenns auch sym. geht?

    seperater DeeJott-Kopfhörer Ausgang
    --> einfache USB Soundkarte (~10Eus)
    und nen bissel Adaptergeraffel für den 6,35mm Stecker,
    reicht zum vorhören in den meisten Fällen allemal, wir reden hier nicht von Hifi


    Boa, Jungs... ganz ehrlich:

    1. warum müsst ihr auf solche Schluss-Sätze wie den meinigen immer etwas zum klugscheissen haben, dass es ja doch so und so geht und überhaupt - DAS WEISS ICH - sorry, aber ich bin kein Anfänger

    2. Um jetzt selber mal zum klugscheissen zu kommen - was verursacht im Livebetrieb mit Laptops die meisten Probleme, abgesehen vom Brumm? Richtig, wackliges Adaptergeraffel (wir sind hier schliesslich immer noch bei instabilen 3,5mm-Klinkenbuchsen) und sich gegenseitig in die Quere kommende Audiokartentreiber, weil man evtl. in der Hektik das externe Interface einen Sekundenbruchteil zu spät eingesteckt hat oder ähnliches (Macs sind hiervon übrigens nicht auszunehmen, passiert nur vielleicht seltener) - daher die "Forderung"nach der Kiste mit allem drin.

    Desweiteren, was externe Lösungen angeht - also ich bin mittlerweile froh, ne Bluetooth-Maus zu haben, das erspart mir schon mal ein Kabel/USB-Port mehr. Und wenn ich nun wirklich was grösseres brauche, dann kommt eh die Motu dran. Aber ich will nicht für jeden Mist erstmal eine "Arbeitsumgebung" aufbauen müssen. Der Laptop bedeutet für mich eigentlich "Aufklappen-Starten-Spielt". Mehr als 2 Stecker (Netzteil und Audio) sollten im Optimalfall da nicht dran.

    Zitat von "dad405"

    Wobei auf DEN Laptop mit anständigen DA + AD - Wandlern warte ich auch immer noch.

    3. Achtung Klugscheissmodus-hoch-zehn: Es sind nicht die Wandler, sondern die analoge Elektronik drumherum sowie die Stromversorgung, die in den Kisten so mies konstruiert sind - die Wandler selber sind mittlerweile funktionierende Standard-Bauteile die in der richtigen Umgebung auch klingen (zwar nicht wie Apogee oder Lavry, aber absolut ausreichend)

    So, genug rumgekackt - `nen schönen Dienstag noch :wink:

  • audiobo
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    • 16. September 2008 um 10:25
    • #12

    ach ja: geh mal aus ner DI-Box direkt in eine Anlage, wenn kein ordentliches Pult da ist - und an einem DJ-Pult dürftest du damit auch relativ verloren haben - deshalb heisst das Zauberwort auch Trenntrafo, diese übersetzen idR. 1:1, also ohne Pegelverlust. Ne DI geht auf Mikrofonpegel runter...

  • Haytech
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    • 18. September 2008 um 05:57
    • #13

    Wen stört schon ein Brumm im Signalweg - wenn der übertragene Content auch schon MURKS ist.

    MfG
    Sebastian

  • simonstpauli
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    • 18. September 2008 um 10:50
    • #14

    Für mich ist das normal:

    - bei Anschluß an DJ-Pult (unsymmetrische RCA-Eingänge) -> Trenntrafo

    - bei Anschluß an symmetrische Eingänge -> 2 passive DI-Boxen

    Und das Ganze wird immer so praktiziert. Dann muß man nichts zur Hand haben und sich deswegen nicht anrufen lassen...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • chris neumann
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    • 18. September 2008 um 15:06
    • #15

    Sory das ich mich erst jetzt melde. Ich war auf nem Seminar in Hamburg und bin erst heute wieder gekommen.

    Erstmal danke für die vielen Tips. Was ich nicht nachvollziehen kann ist aber folgendes.
    Das Note Bock ist wie schon erwähnt "PE-frei" um einen belasteten PE trotzdem auszuschließen habe ich kurzzeitig und "illegaler Weise" den PA der PA abgeklemmt um zu sehn ob das problem immer noch besteht.
    Das war der Fall.

    Die gleiche zusammenstellung lief aber wie gesagt am Nachmittag in einer anderen Lokalität ohne jegliches brummen.

    Woran kann das liegen??

    Das Notebook war ein FSC Amilo

    Kann mir mal endlich jemand einen Elektriker schicken?! Sonst muss ich heute abend wieder die Kerze nehmen.

    (Orginalauszug aus einem Schreiben einer Mieterin an Ihre Wohnungsbaugesellschaft)

  • mringhoff
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    • 18. September 2008 um 17:35
    • #16
    Zitat von "Chris Neumann"

    Die gleiche zusammenstellung lief aber wie gesagt am Nachmittag in einer anderen Lokalität ohne jegliches brummen.

    Woran kann das liegen??

    Das passiert. Einmal baut sich eine Brummschleife auf und einmal nicht.
    Probiers mal ohne Netzteil - nur mit dem Akku. Das sollte dann auch funktionieren.
    Aber ansonsten keine weiteren Gedanken verschwenden und einfach einen der o.g. Trenntrafos für Cynch kaufen, in den Signalweg einschleifen und das Problem wird in Zukunft Vergangenheit sein...

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  • audiobo
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    • 18. September 2008 um 22:36
    • #17
    Zitat von "Chris Neumann"

    Das Notebook war ein FSC Amilo

    Na Prost. So´n Amilo-Ding hat meine Mutter auch, sobald das Netzteil dranhängt (Euro-Stecker, also ohne Erdung) brummt das Teil auf dem Miniklinkenausgang - ob Trafo oder nicht (zumindest bei den Trafos die damals dabei waren).
    Was vielleicht helfen könnte (Vorsicht, theoretischer Ansatz), wäre eine niederohmige Belastung, um einen Lautsprecher oder Kopfhörer zu simulieren - es könnte sein, dass die normal hochohmigen Lineeingänge (10-50kOhm im Vergleich zu ca. 32Ohm am üblichen Billigkopfhörer) zu empfindlich auf Störspannungen durch schlecht gefilterte Versorgungsspannung der Soundkarte reagieren. Ich hab´s leider damals auch nicht weiter verfolgt (Mutter braucht das Ding ja eh nur zum schreiben).

  • roosen
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    8
    • 17. Oktober 2008 um 14:36
    • #18

    Würde mich mal interessieren.

    Ich habe in einer Festinstallation auch so ein interessantes Brummproblem und kann euch sagen, dass der Trafo nicht das Allheilmittel ist.

    Seitdem der Elektriker die neuen Dimmer eingebaut hat brummt der Ton des Sat- receivers. Mit Trafo brummt er immer noch, zwar leiser, aber er brummt noch. Meine Problemlösung war viel einfacher. " Ey, kauf ma gescheite Dimmer!!!" Und siehe da....

    Also, das Problem mit an Nachmittag leif alles, aber abends nicht könnte zum Beispiel auch an eingeschalteten Dimmern liegen, die über Tag i.d.R nicht in Betrieb sind.

    Wenn an gleicher Stelle mit gleicher Technik unterschiedliches Verhalten auftritt, muß man sich ein Frage stellen: Was ist anders, als heute mittag!"

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